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Lokaladverbien (Übungsvideo)

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Die Autor*innen
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Martina M.
Lokaladverbien (Übungsvideo)
lernst du in der 5. Klasse - 6. Klasse

Grundlagen zum Thema Lokaladverbien (Übungsvideo)

Inhalt

Was sind Lokaladverbien?

Neben beispielsweise den Verben, Adjektiven oder Pronomen gehören auch Adverbien zu den Wortarten. Mit Adverbien kannst du Umstände genauer darstellen, deshalb nennt man sie auch Umstandswörter. Adverbien erlauben es außerdem, Verben, Nomen, Adjektive und auch ganze Sätze näher zu beschreiben. Du kannst Adverbien in vier verschiedene Kategorien – je nach Art des Umstandes – einteilen:

In dieser Übersicht geben wir Antworten auf die Fragen: Was sind Beispiele für Lokaladverbien und wozu braucht man Lokaladverbien? Laut Definition beschreiben Lokaladverbien im Deutschen den Ort oder die Richtung näher.

  • Der Ball rollt die Straße hinunter.
    → Das Lokaladverb hinunter gibt den Umstand an, wohin der Ball rollt, also eine Richtung. Hier weiß man gleichzeitig, dass die Straße etwas abschüssig sein muss, sonst würde der Ball nicht rollen.

  • Dort stand früher unser Haus.
    → Das Lokaladverb dort beschreibt den Ort näher, wo das Haus steht. Hier weiß man, dass die Sprechende oder der Sprechende von einer anderen Stelle aus auf das Haus zeigt.

Achte darauf, dass du dies nicht mit lokalen Präpositionen verwechselst, die ein örtliches Verhältnis aufzeigen.

  • Das Haus steht auf dem Berg.
    → Die lokale Präposition gibt lediglich das Verhältnis zwischen Haus und Berg an. Hier wird kein Umstand beschrieben.

Lokaladverbien

Lokaladverbien: Beispiele und Übungen

Lass uns mithilfe von Beispielen und Übungen das Bestimmen und Einsetzen von Lokaladverbien vertiefen. Zuvor geben wir dir eine Liste mit Lokaladverbien an die Hand, die die Frage beantwortet: Welche Wörter sind Lokaladverbien?

Lokaladverbien
Beschreiben den Ort da, darunter, dort, draußen, drinnen, hier, irgendwo, nirgends, oben, überall, unten, vorn
Beschreiben die Richtung bergauf, bergab, daher, dahin, fort, heimwärts, herunter, hin, rauf, runter, vorwärts

Doch wie findest du heraus, ob ein Lokaladverb einen Ort oder die Richtung angibt? Hierfür überlegst du: Wie fragt man nach dem Lokaladverb?

Bestimmung mit Fragewörtern

Sortiere die folgenden Lokaladverbien, ohne die obere Liste zur Hilfe zu nehmen.

herunter, draußen, unten, vorwärts, dort, rauf

  • Lokaladverbien des Ortes findest du mit dem Fragewort Wo?:
    draußen, unten, dort.
  • Lokaladverbien der Richtung bestimmst du mit den Fragewörtern Wohin? und Woher?:
    herunter, vorwärts, rauf.

Lokaladverbien mit hin und her

Lokaladverbien, die eine Richtung angeben, werden oft mit den Vor- oder Nachsilben hin oder her gebildet.

  • -hin-: dorthin, dahin, irgendwohin, hinauf, hinunter, hinein
  • -her-: dorther, nirgendwoher, herunter, herauf

In manchen Fällen muss man überlegen, wann man hinauf und wann herauf einsetzt. Dies hängt erneut mit dem Umstand zusammen. Merke dir:

  • Die Vorsilbe hin nutzt du für die Richtung von der oder dem Sprechenden zu einem anderen Ort.
    Sie geht von meinem Platz aus die Treppe hinauf.
  • Die Vorsilbe her setzt du für die Richtung von einem anderen Ort zu der oder dem Sprechenden ein.
    Er kommt zu meinem Platz die Treppe herunter.

Verwende die Übungen und Arbeitsblätter im Anschluss an das Video, um dein Wissen über die Lokaladverbien weiter zu vertiefen.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Lokaladverbien

Welche Lokaladverbien gibt es im Deutschen?
Wie fragt man nach einem Lokaladverb?
Was ist ein Lokaladverb im Gegensatz zu einem Lokaladverbial?

Transkript Lokaladverbien (Übungsvideo)

Hallo, ich bin Martina und in diesem Video kannst du üben, was du über die Adverbien gelernt hast. Es gibt bereits ein Lehrvideo zu diesem Thema, das du dir unbedingt noch einmal ansehen solltest, damit du alle Übungen lösen kannst. Ich wünsche dir viel Spaß. Hier kommt auch schon die erste Frage: Was sind Adverbien? Ja genau, es sind Umstandswörter. Und welche Umstände beschreiben die Adverbien? Richtig, sie beschreiben den Ort bzw. die Richtung, die Zeit, die Art und Weise und die Kausalität, das heißt, den Grund der Sache, auf die sie sich beziehen. Wenn du jetzt einmal wieder an Grammatik denkst, fällt dir bestimmt auch ein, welche Wortarten - und sogar noch mehr als nur einzelne Wörter - Adverbien beschreiben. Welche sind das? Es sind Verben, Nomen, Adjektive und ganze Sätze. Noch einmal zurück zu den Umständen. Wir haben jetzt hier ein schönes, buntes Durcheinander aus Ort und Richtung, Zeit, Art und Weise und dem Grund. Deine Aufgabe ist es jetzt, Ordnung in dieses Durcheinander zu bringen und die Umstände einer Handlung ihrer Adverbienart zuzuordnen, also die richtigen Begriffe zusammenzufügen. Das war vielleicht etwas schwierig, weil man sich grammatische Begriffe häufig nicht so gut merken kann. Aber sieh dir einmal die Lösung an: Adverbien, die den Ort oder die Richtung beschreiben, nennt man Lokaladverbien. Adverbien der Zeit sind die Temporaladverbien. Die Adverbien der Art und Weise sind die Modaladverbien. Du hast sicher schon einmal etwas von Modalität gehört, das ist die Art und Weise, in der man etwas tut. Und zum Schluss haben wir noch die Adverbien, die den Grund beschreiben, und das sind die Kausaladverbien. Kausalität bezieht sich auf die Ursache oder den Grund einer Sache. So, nun aber genug der Theorie. Wir üben lieber noch an ein paar praktischen Beispielen. Fangen wir doch gleich mit den Lokaladverbien an. Lokaladverbien beschreiben den Ort oder die Richtung. In der nächsten Ausgabe musst du wieder die Wörter ordnen und entscheiden, ob sie den Ort oder die Richtung beschreiben. Und los geht es, hier sind deine Lokaladverbien: bergauf, da, hin, hier, oben, vorwärts, nirgends, draußen, daher, dahin. Jetzt kommt wieder eine Pause, in der du überlegen kannst, ob die eben genannten Adverbien in den Korb für die Richtung oder für den Ort kommen. Wenn dir die Zeit nicht ausreicht, drücke einfach auf Pause. So, und hier kommt die Lösung: Lokaladverbien, die den Ort beschreiben, sind: da, hier, oben, nirgends und draußen. Und Lokaladverbien, die die Richtung beschreiben sind: bergauf, hin, vorwärts, dahin und daher. Denn sie beschreiben, in welche Richtung sich etwas bewegt, im Gegenteil zu den Lokaladverbien, die einen Ort beschreiben, denn diese sagen uns, wo sich etwas befindet. Füge nun in die folgenden Sätze Lokaladverbien ein, sodass ein sinnvoller Text entsteht. Hier sind erst einmal die Adverbien, die du in die Lücken einsetzen musst: herunter, dort, heimwärts, nirgends, bergab. Und hier sind die Sätze, in die du die Lokaladverbien einsetzen musst: Ich kann meine Schuhe - hier kommt das Adverb - finden. Der Ball rollt die Straße - hier wieder das Lokaladverb. Der nächste Satz beginnt mit einem Lokaladverb - stand früher unser Haus. Hier kommt das Lokaladverb wieder am Ende: Die Jungs laufen gemeinsam ... Und im letzten Satz wieder am Anfang - laufe ich viel schneller als bergauf. So und jetzt bist du dran. Hast du die Adverbien richtig einsetzt? Siehe dir einmal die Lösung an: Ich kann meine Schuhe nirgends finden. Der Ball rollt die Straße herunter. Dort stand früher unser Haus. Die Jungs laufen gemeinsam heimwärts. Bergab laufe ich viel schneller als bergauf. Am Ende gibt es noch einmal eine gemischte Übung: Welche der genannten Wortarten werden durch Adverbien näher beschrieben? Sind es die Artikel, die Verben, die Nomen, die Präpositionen oder die Adjektive? Genau: Verben, Nomen und Adjektive - und natürlich auch ganze Sätze, aber nach denen war hier nicht gefragt. Entscheide nun wieder, ob die folgenden Lokaladverbien den Ort oder die Richtung einer Handlung beschreiben. Los geht es: herunter, darunter, irgendwo, vorn, dort, unten, fort. Nun bist du dran. Und hier ist die Lösung: Für den Ort haben wir: darunter, irgendwo, dort, vorn und unten. Und für die Richtung: herunter und fort. So und noch einmal zurück zum Anfang: Was sind Adverbien noch mal? Genau, es sind Umstandswörter. Und welche Umstände, außer dem Ort und der Richtung, können diese Adverbien noch beschreiben? Richtig: die Zeit, die Art und Weise und den Grund. Welche Arten von Adverbien haben wir in diesem Video nicht näher behandelt? Da hast du sehr gut aufgepasst, wir haben nämlich keine Übungen zu den Temporaladverbien, den Modaladverbien und den Kausaladverbien gemacht, aber die kommen ganz bestimmt im nächsten Video dran. Ich hoffe, dir hat das Video gefallen. Bis zum nächsten Mal, Martina.

12 Kommentare

12 Kommentare
  1. Z.1: anstatt ,,dann" sollte " fand" stehen . Sry

    Von Emilia, vor 4 Tagen
  2. Das Video dann ich sehr gut, denn ich habe fast alles gut verstanden und ich habe auch vieles neues gelernt. Ich würde gern weitere Videos anschauen! Es wird meiner Sicht aus sehr gut und ausführlich erklärt, und man kann den/die Sprecherin sehr gut und deutlich verstehen.

    Von Emilia, vor 4 Tagen
  3. Dieses Video hat mir sehr viel geholfen

    Von hussein, vor 5 Monaten
  4. Hallo Buferlinchen,
    das ist aber seltsam, eigentlich müsste jedes Video eine Anzeigeleiste haben, insofern du das Video nicht auf Vollbild gestellt hast. Ich spreche von der Leiste, in der du auch den Playknopf und die Zeitanzeige findest.
    Liebe Grüße aus der Redaktion

    Von Carolin Kasper, vor mehr als einem Jahr
  5. Bei mir ist keine Anzeigeleiste

    Von Buferlinchen, vor mehr als einem Jahr
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Lokaladverbien (Übungsvideo) Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Lokaladverbien (Übungsvideo) kannst du es wiederholen und üben.
  • Definiere, was Adverbien sind.

    Tipps

    Adverbien sind nicht flektierbar, das heißt, man kann sie nicht verändern.

    Adverbien sind eine eigene Wortgruppe neben Verben, Nomen und vielen anderen.

    Lösung

    Adverbien sind eine Wortgruppe, die andere Wörter wie Verben, Nomen oder Adjektive näher beschreiben.

    Man kann sie in vier Gruppen einteilen: Die Lokaladverbien, die Temporaladverbien, die Kausaladverbien und die Modaladverbien. Sie beziehen sich daher auf Zeit, Ort und Richtung, Grund oder Ursache und Grund oder Ursache. Da sie besondere Umstände einer Sache beschreiben, werden sie auch Umstandswörter genannt. Beispiele sind hier, einst, oben, draußen und viele viele mehr.

  • Beschreibe, welchen Umstand die verschiedenen Adverbien näher beschreiben.

    Tipps

    Fange mit den Adverbien, bei denen du dir sicher bist.

    Lösung

    Es gibt vier verschiedene Arten von Adverbien:

    • Lokaladverbien wie hier oder da beschreiben den Ort oder die Richtung
    • Temporaladverbien wie jetzt oder spät beschreiben die Zeit
    • Kausaladverbien wie also oder daher beschreiben den Grund oder die Ursache
    • Modaladverbien wie so oder kaum beschreiben die Art und Weise einer Handlung.
  • Unterscheide Adverbien von Adjektiven.

    Tipps

    Adjektive beschreiben ein Nomen genauer und sind veränderbar. Adverbien sind unveränderbar.

    Lösung

    Adverbien und Adjektive sind sich sehr ähnlich. Sie unterscheidet jedoch, dass sich Adjektive auf ein Nomen beziehen und veränderbar, d.h. flektierbar sind.

    Adverbien hingegen beziehen sich eher auf ein Verb und sind unveränderbar, d.h. nicht flektierbar. Man kann entscheiden, ob es ein Adjektiv oder ein Adverb ist, indem man versucht, sie vor ein bestimmtes Nomen in einer bestimmten Form zu setzen.

  • Unterscheide Lokaladverbien von den Temporaladverbien.

    Tipps

    Lokal und temporal kommen von lateinischen Wörtern, die örtlich und zeitlich bedeuten.

    Lösung

    Temporaladverbien und Lokaladverbien sind zwei verschiedene Kategorien von Adverbien.

    Temporaladverbien beziehen sich auf die Zeit. Es sind unveränderbare Wörter, die eine genauere Zeitangabe machen, wie z. B. inzwischen, morgen oder einst.

    Lokaladverbien hingegen beziehen sich auf den Ort oder die Richtung. Auch sie sind nicht flektierbar, wie alle Adverbien, und werden verwendet, um ein räumliches Verhältnis zu beschreiben wie z. B. oben, draußen oder da.

  • Unterscheide die Adverbien des Ortes von den Adverbien der Richtung.

    Tipps

    Ort und Richtung sind beides Lokaladverbine, der Ort ist jedoch fest, die Richtung gibt hingegen eine Bewegung an.

    Lösung

    Lokaladverbien lassen sich unterteilen in Adverbien des Ortes und Adverbien der Richtung.

    Der Ort ist eine feststehende, fixe Angabe wie hier, vorne, überall und nirgends.

    Die Richtungsangabe ist hingegen verbunden mit einer Bewegung, der Ort verändert sich. Darunter fallen Adverbien wie hoch, bergab, rückwärts und dorthin.

  • Unterscheide Lokaladverbien des Ortes von denen der Richtung.

    Tipps

    Achtung: Nicht alle angegebenen Wörter müssen im Text verwendet werden!

    Lösung

    Lokaladverbien sind Adverbien, die den Ort oder die Richtung angeben. Adverbien sind nicht veränderbar und bestimmen Verben, Nomen oder Adjektive genauer.

    Wie unterscheiden wir sie? Nach dem Ort fragen wir natürlich mit wo, nach der Richtung mit wohin. Wenn du diese Fragen anwendest, ist die Unterscheidung nicht mehr schwer.

    Doch Vorsicht! Ohne und also sind keine Lokaladverbien, denn man kann nach ihnen nicht mit wo oder wohin fragen. Sie sind vielmehr Modaladverbien oder Kausaladverbien.

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