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Kausaladverbien

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Die Autor*innen
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Martina M.
Kausaladverbien
lernst du in der 7. Klasse - 8. Klasse

Grundlagen zum Thema Kausaladverbien

Inhalt

Was sind Kausaladverbien?

Die Kausaladverbien sind eine Unterklasse der Adverbien. Die Vorsilbe Kausal- stammt vom lateinischen Wort causa ab und lässt sich übersetzen mit „Grund“. Der Definition nach gehören zu den Kausaladverbien allerdings nicht nur solche Adverbien, die den Grund eines Umstands ausdrücken, sondern auch Adverbien, die eine Bedingung, eine Folge, eine Einräumung, eine Einschränkung oder einen Gegensatz beschreiben. Welche Adverbien nun Kausaladverbien sind und mit welchen Fragewörtern man diese ermittelt, wird in diesem Text anhand von Beispielsätzen einfach erklärt.

Welche Kausaladverbien gibt es?

Bevor wir uns den Fragewörtern der Kausaladverbien widmen, schauen wir uns zunächst einmal die verschiedenen Kausaladverbien an. Dabei verdeutlichen die jeweiligen Beispielsätze die Verwendung der Kausaladverbien.

Kausaladverbien des Grundes

Zu den Kausaladverbien, die Aussagen über den Grund einer Sache treffen, zählen:

  • darum
  • dafür
  • deshalb
  • deinetwegen

Es ist dunkel, deshalb gehe ich nach Hause.
Deshalb ist hier das Kausaladverb, das sich auf den Grund bezieht, nämlich die Tatsache, dass es dunkel ist.

Kausaladverbien der Bedingung

Kausaladverbien, die sich auf die Bedingung eines Sachverhalts beziehen, sind:

  • dadurch
  • hiermit
  • nämlich
  • notfalls
  • ansonsten
  • sonst

Wir müssen uns beeilen, sonst erwischen wir die Bahn nicht mehr!
Das Kausaladverb sonst drückt aus, dass eine Bedingung erfüllt werden muss: das Beeilen.

Kausaladverbien der Folge

Kausaladverbien, die die Folge eines Umstands ausdrücken, sind:

  • also
  • somit
  • folglich
  • demzufolge

Ich bin heute krank, also bleibe ich zu Hause.
Das Kausaladverb also drückt die Folge des Krankseins aus.

Kausaladverbien der Einräumung

Zu den Kausaladverbien der Einräumung zählen die folgenden Adverbien:

  • trotz
  • trotzdem
  • nichtsdestotrotz
  • dennoch

Max hat seine Prüfung nicht bestanden, dennoch kann er sein Studium fortsetzen.
Die Einräumung ist hier die Tatsache, dass Max sein Studium fortsetzen kann, obwohl er die Prüfung nicht bestanden hat. In diesem Beispiel wird die Einräumung mit dem Kausaladverb dennoch markiert.

Kausaladverbien der Einschränkung

Kausaladverbien, die einen Sachverhalt einschränken, sind:

  • allerdings
  • insofern

Ich wollte heute Nachmittag meine Schwester besuchen, allerdings hatte ich keine Zeit.
Das Kausaladverb allerdings leitet hier die Einschränkung ein, dass zu wenig Zeit für einen Besuch ist.

Kausaladverbien des Gegensatzes

Zu den Kausaladverbien, die einen Gegensatz ausdrücken, zählen:

  • doch
  • jedoch
  • dagegen
  • hingegen

Lukas mag Schokolade, Paul hingegen mag Lakritze.
Das Adverb, das diesen gegensätzlichen Umstand beschreibt, ist das Kausaladverb hingegen.

Kausaladverbien

Wie fragt man nach Kausaladverbien?

Die Fragewörter bzw. Fragesätze sind je nach Art des Kausaladverbs unterschiedlich. Nach den Kausaladverbien des Grundes fragt man mit „Warum?“ oder „Wozu?“. Mit der Frage „Unter welcher Bedingung?“ kann man die Kausaladverbien der Bedingung ermitteln. Möchte man die Kausaladverbien der Folge erfragen, so verwendet man „Was hat das zur Folge?“ und die Frage „Trotz was?“ deutet auf die Kausaladverbien der Einräumung hin.

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Transkript Kausaladverbien

Hallo, ich bin Martina! Und in diesem Video lernst du, was Kausaladverbien sind und kannst das Gelernte gleich an einer Übung ausprobieren. Damit du alles verstehst, solltest du schon wissen, was Adverbien sind. Ich wünsche dir mit dem Video viel Spaß! Zu den Kausaladverbien gehören nicht nur Adverbien, die den Grund eines Umstandes ausdrücken, denn kausal bezieht sich ja auf die Ursache oder den Grund. Sondern es gehören dazu auch Adverbien, die eine Bedingung, eine Folge, eine Einräumung - was das genau ist, erklär ich dir später -, eine Einschränkung oder einen Gegensatz ausdrücken. Kausaladverbien, die eine Begründung im engeren Sinne ausdrücken, d. h. die begründen, warum etwas so ist, wie es ist, sind zum Beispiel "darum", "dafür", "deshalb" und "deinetwegen". Diese Adverbien nimmt man, um auszudrücken, warum etwas Bestimmtes passiert oder warum ein bestimmter Umstand so ist, wie er ist. Zum Beispiel in dem Satz "Es ist dunkel, deshalb gehe ich nach Hause.". "Deshalb" ist hier das Kausaladverb, das sich auf "es ist dunkel" bezieht, und somit auf den Grund, aus dem ich nach Hause gehe. Hast du jetzt verstanden, was mit Kausaladverbien gemeint ist? Sehen wir uns doch mal an, welche Adverbien es gibt, die sich auf die Bedingung eines Umstandes beziehen. Da sind zum Beispiel "dadurch", "hiermit", "nämlich", "notfalls". Sie drücken auch den Grund oder die Ursache eines Umstandes aus, denn es sind ja auch Kausaladverbien, wie alle in diesem Video genannten Adverbien. Aber diese Kausaladverbien beziehen sich auf den Grund eines Umstandes, der unter einer bestimmten Bedingung passiert. Wenn ich zum Beispiel sage "Ich gehe heute nicht zur Schule, ich bin nämlich krank", dann ist das Kranksein die Bedingung für das Nicht-zur-Schule-gehen. Und das Kausaldaverb, das diesen Umstand näher beschreibt, ist "nämlich". Kausaladverbien, die die Folge eines Umstandes ausdrücken sind "also", "somit", "folglich" und noch viele andere. Auch hierzu gibt es einen Beispielsatz, an dem du die Anwendung solcher Adverbien lernen kannst. "Ich bin heute krank, also bleibe ich zu Hause.". Die Umstände sind die gleichen wie im vorher genannten Satz, aber durch das Adverb "also" wird das Zu-Hause-bleiben zu einer Folge des Krankseins. Wie sieht es bei den Kausaladverbien aus, die eine Einräumung näher beschreiben? Zuerst sollten wir aber versuchen zu klären, was eigentlich eine Einräumung ist. Am Besten lässt sich das wieder an einem Beispiel erklären. "Obwohl es regnet, gehen wir spazieren". Die Einräumung ist in diesem Satz, dass wir spazieren gehen, obwohl es ja regnet und da könnte man ja zu Hause bleiben. Dass es eine Einräumung ist, erkannt man an dem Kausaladverb "obwohl". Denn es weist darauf hin, dass zwar ein bestimmter Umstand gegeben ist, nämlich dass es regnet, und trotzdem etwas passiert, das keine Folge und auch keine Bedingung ist, sondern eine Einräumung. Nämlich dass wir spazieren gehen, obwohl es regnet. Weitere Kausaladverbien, die eine Einräumung näher beschreiben, sind zum Beispiel "dennoch" und "trotzdem". Ziemlich ähnlich sind die Kausaladverbien, die eine Einschränkung näher beschreiben. Was eine Einschränkung ist, weißt du bestimmt, oder? Zum Beispiel wenn du sagst "Soweit ich weiß, scheint morgen die Sonne.". Damit machst du dann klar, dass du zwar den Wetterbericht gesehen hast und demnach morgen die Sonne scheinen soll. Aber du hast es eben nur im Wetterbericht gesehen und das heißt, dass du es eben nicht genau weißt bzw. nicht für den Sonnenschein garantieren kannst. Du beginnst den Satz also gleich mit der Einschränkung "Soweit ich weiß". Andere Kausaladverbien, die eine Einschränkung ausdrücken sind zum Beispiel "allerdings" und "insofern". Und zum Schluß haben wir noch die Kausaladverbien, die einen Gegensatz ausdrücken. Man braucht sie zum Beispiel um zwei gegensätzliche Umstände näher zu beschreiben. Also wenn ich zum Beispiel sagen will, dass Lukas Schokolade mag und dass das ihn von Paul unterscheidet, denn der mag lieber Lakritze. Dann würde ich zum Beispiel sagen "Lukas mag Schokolade, Paul hingegen mag Lakritze.". Das Adverb, das diesen gegensätzlichen Umstand näher beschreibt, ist das Wort "hingegen". Es gibt natürlich noch andere Kausaladverbien, die solche Gegensätze näher beschreiben. Und das sind zum Beispiel "doch", "jedoch" oder "dagegen". So, das war jetzt ganz schön viel Theorie. Und bevor wir das an einigen Beispielsätzen üben, fasse ich noch mal zusammen. Kausaladverbien können einen Grund im engeren Sinne, aber auch eine Bedingung, eine Folge, eine Einräumung, eine Einschränkung und einen Gegensatz näher beschreiben. Für den Grund haben wir die Adverbien "darum", "dafür", "deshalb", "deinetwegen". Für die Bedingung die Adverbien "dadurch", "hiermit", "nämlich", "notfalls". Für die Folge "also", "somit", "folglich". Für die Einräumung "obwohl", "trotzdem", "dennoch". Und für die Einschränkung "allerdings", "insofern", "soweit". Und schließlich für den Gegensatz "dagegen", "jedoch", "doch", "hingegen". So, nun bist du dran. Setze in den folgenden Lückentext ein Kausaladverb für den Grund, die Bedingung, die Folge, die Einräumung, die Einschränkung und den Gegensatz ein, so dass sinnvolle Sätze entstehen. Los geht`s! "Der Hund hatte auf dem Balkon eine Katze entdeckt und wollte sie jagen. Er riss sichvon seiner Leine los und rannte über die Straße. Die Katze hatte den Hund längst bemerkt,blieb sie ruhig auf dem Balkon sitzen. Der Hundwar ganz aufgeregt und sprang am Balkon hoch. Der Balkon war nicht besonders hoch,war der Hund auch nicht besonders groß. Er schaffte es nicht auf den Balkon zu springen undgab er auf und setzte sich ins Gras und bellte. Die Katze störte das nicht, sie wusste, dass der Hund ihr nichts tun kann.". So, nun drücke auf Pause und setze eines der verschieden Kausaladverbien, die wir gelernt haben, in die Lücken. Aber bedenke, dass es sinnvolle Sätze sein sollen. Wenn du alle Wörter eingesetzt hast, kannst du jetzt die Lösung vergleichen. "Der Hund hatte auf dem Balkon eine Katze entdeckt und wollte sie jagen. Er riss sich deshalb von seiner Leine los und rannte über die Straße. Die Katze hatte den Hund längst bemerkt, dennoch blieb sie ruhig auf dem Balkon sitzen. Der Hund hingegen war ganz aufgeregt und sprang am Balkon hoch. Der Balkon war nicht besonders hoch, allerdings war der Hund auch nicht besonders groß. Er schaffte es nicht auf den Balkon zu springen und folglich gab er auf und setzte sich ins Gras und bellte. Die Katze störte das nicht, sie wusste nämlich, dass der Hund ihr nichts tun kann.". Die Kausaladverbien, die du hier einsetzen konntest, sind "deshalb", "dennoch", "hingegen", "allerdings", "folglich" und "nämlich". Andere sind natürlich auch möglich, aber bedenke, dass du den Inhalt des Satzes nicht verändern darfst. Und schon sind wir am Ende des Videos. Ich hoffe, es hat dir gefallen. Bis zum nächsten Mal, Martina!                                        

17 Kommentare

17 Kommentare
  1. :)

    Von Yan :D, vor 5 Monaten
  2. Hat mir sehr geholfen

    Von Omar, vor 6 Monaten
  3. Es hat mir persönlich sehr geholfen . Danke für das Viedio .

    Von Jan, vor 7 Monaten
  4. mega gut erklärt!!🥳danke 😁😁

    Von Nicolas , vor 10 Monaten
  5. vielen dank für das video,es hat mir bei diesem thema sehr geholfen

    Von Friederike Gerwe, vor mehr als einem Jahr
Mehr Kommentare

Kausaladverbien Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Kausaladverbien kannst du es wiederholen und üben.
  • Gib den lateinischen Namen der einzelnen Gruppen von Kausaladverbien an.

    Tipps

    Vielleicht kannst du ein paar Wörter aus dem Englischen übersetzen, dort sind die lateinischen Wörter ganz normaler Sprachgebrauch.

    Fange zuerst mit den Wörtern an, die du sicher kennst.

    Lösung

    Kausaladverbien können verschiedene Funktionen haben. Sie können in sechs Kategorien eingeteilt werden:

    • Bedingungen (konditional) sind Voraussetzungen für eine Situation oder einen Vorgang, z.B. Wenn du deine Hausaufgaben machst (Bedingung), darfst du mit deinen Freunden rausgehen.
    • Der Grund wird mit dem Wort kausal beschrieben. Auf Englisch heißt der Grund cause und weil heißt because.
    • Eine Einräumung wird als konzessiv bezeichnet, z.B.: Obwohl ich ihn angerufen habe (Einräumung), meldet er sich nicht.
    • Adverbien, die eine Folge einleiten, werden als konsekutiv bezeichnet, z.B.: Ich fange früher mit dem Lernen an, sodass ich mehr schaffe. (Folge)
    • Die Einschränkung wird mit restriktiv beschrieben. Eine Restriktion ist ein Verbot.
    • Und der Gegensatz heißt adversativ. In diesem Wort steckt das lateinische versus drin, das bedeutet gegen.
  • Ordne den Typen von Kausaladverbien die Beispiele zu.

    Tipps

    Versuche, Beispielsätze mit den Adverbien zu bilden und ermittle dann die Funktion der Adverbien.

    Eine Einschränkung (restriktiv) nimmt zum Beispiel auch das Adverb allerdings vor: Ich wollte dich heute Nachmittag besuchen kommen, allerdings hatte ich keine Zeit.

    Eine Einräumung (konzessiv) nimmt zum Beispiel das Adverb trotzdem vor: Ich hatte heute keine Zeit, trotzdem komme ich dich besuchen.

    Lösung

    Es gibt sechs verschiedene Unterklassen von Kausaladverbien:

    • Adverbien des Grundes begründen etwas, wie z.B. darum.
    • Adverbien der Bedingung stellen eine Voraussetzung dar, die für eine Situation oder einen Vorgang notwendig ist. Dazu gehören zum Beispiel: dadurch oder hiermit.
    • Adverbien der Folge beschreiben aufeinanderfolgende Vorgänge wie z.B.: also oder somit.
    • Adverbien der Einräumung stellen eine Ausnahme dar, das heißt etwas passiert, was eigentlich nicht zu erwarten gewesen wäre, wie z.B. obwohl oder trotzdem.
    • Adverbien der Einschränkung grenzen einen Sachverhalt ein.
    • Adverbien des Gegensatzes stellen zwei gegenüberstehende Positionen auf. Sie funktionieren wie These und Antithese, wie Für und Wider. Beispiele sind hingegen, doch oder jedoch.

  • Ordne den Beispielsätzen den passenden Typ von Kausaladverb zu.

    Tipps

    Überlege, auf was sich das Kausaladverb bezieht bzw. welche Bedeutung es hat. Schränkt es ein, gibt es einen Grund, eine Bedingung, einen Zweck an etc.?

    Lösung

    Jedes Beispiel enthält ein Adverb aus einer bestimmten Gruppe der Kausaladverbien. Häufig stehen diese am Anfang des angeschlossenen Satzes.

    Doch ist zum Beispiel ein adversatives, das heißt gegensätzliches Adverb und stellt den Museen die Freizeitparks gegenüber.

    Insofern ist restriktiv, denn ich bestimme und begrenze etwas dadurch. Meine Liebe zur Fotografie ist nicht unendlich und ohne Grenzen, sondern nur bis zu einem bestimmten Punkt.

  • Ermittle die kausalen, konzessiven und die konditionalen Adverbien in dem Beispieltext.

    Tipps

    Kausale Adverbien beziehen sich auf einen Grund, z.B. deswegen.

    Warum ist es passiert? Deswegen.

    Konditionale Adverbien beziehen sich auf eine Bedingung für eine Situation, z.B. notfalls.

    Konzessive Adverbien beziehen sich auf eine Einräumung, z.B. trotz.

    Trotz was/wessen ist es passiert? Trotz/Obwohl/etc. [...].

    Lösung

    Kausale, konditionale und konzessive Adverbien gehören zur Obergruppe der Kausaladverbien. Sie geben Gründe, Bedingungen oder Einräumungen (Beschränkungen) für eine Situation an und beschreiben sie damit genauer.

    Konditionale Adverbien beziehen sich auf eine Bedingung für eine Situation:

    • Ich gehe gerne baden.
    • Unter welcher Bedingung? Notfalls auch im Winter.
    Kausale Adverbien wie darum, dafür, deshalb oder seinetwegen beziehen sich auf einen Grund:
    • Darum radle ich auch eine ganze Stunde zum nächsten See.
    • Warum radle ich zum See? Darum bzw. weil ich gerne baden gehe.

  • Bestimme die Funktion von Kausaladverbien.

    Tipps

    Adverbien beschreiben die Umstände einer Situation genauer. Was kannst du alles zu den Umständen zählen und welche Umstände werden durch Kausaladverbien genauer bestimmt?

    Modaladverbien geben die Art und Weise einer Situation genauer an.

    Lokaladverbien geben den Ort einer Situation genauer an.

    Lösung

    Adverbien sind eine Wortart, die oft die Funktion von adverbialen Bestimmungen einnehmen. Im Gegensatz zu Adjektiven sind sie nicht flektierbar, das heißt man kann ihre Form nicht verändern, sie bleiben immer gleich.

    Sie können unterteilt werden in die vier Gruppen der Kausal-, Lokal-, Temporal- und Modaladverbien:

    • Lokaladverbien geben den Ort einer Situation genauer an, z.B.: dort, hinten, vorne.
    • Temporaladverbien geben die Zeit einer Situation genauer an, z.B.: gestern, bald, bereits.
    • Modaladverbien geben die Art und Weise einer Situation genauer an, z.B.: kaum, ganz, gerne.
    • Kausaladverbien werden je nach Funktion in kausale (Grund), konditionale (Bedingung), konsekutive (Folge), konzessive (Einräumung), restriktive (Einschränkung) und adversative Adverbien (Gegensatz) unterteilt.

  • Entscheide, welche Kausaladverbien in die Lücken gehören.

    Tipps

    Restriktive Adverbien (Einschränkung) sind insofern und allerdings.

    Konditionale Adverbien (Bedingung) sind: nämlich.

    Konzessive Adverbien (Einräumung) sind: obwohl, dennoch.

    Lösung

    Kausaladverbien werden oftmals ähnlich wie Konjunktionen verwendet: Sie bringen Situationen und Vorgänge (Sätze) miteinander in Beziehung und verbinden sie miteinander. Dabei geben sie das Verhältnis zwischen den (Teil-)Sätzen durch ihren Typ an, z.B. beschreibt ein Satz mit einem Konsekutivadverbial die Folge einer Situation, während ein Kausaladverbial sich auf den Grund für eine Situation bezieht.

    Zur Lösung der Aufgabe müsst ihr euch also die einzelnen Teilsätze anschauen und ermitteln, in welchem Verhältnis jene zueinander stehen, z.B. kausales Verhältnis. Wenn ihr den Typ von Kausaladverbien bestimmt habt, könnt ihr euch die Beispieladverbien im Video anschauen, solltet ihr nicht mehr genau wissen, welche Adverbien welchen Typ haben:

    • adversative Adverbien sind: hingegen
    • restriktive Adverbien sind: insofern, allerdings
    • konzessive Adverbien sind: obwohl, dennoch
    • kausale Adverbien sind: darum
    • konsekutive Adverbien sind: also
    • konditionale Adverbien sind: nämlich

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