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„Schachnovelle“ – Personenkonstellation (Zweig)

Lerne die Hauptcharaktere der Schachnovelle kennen! Hier triffst du auf den ehrgeizigen McConnor, den genialen Schachweltmeister Czentovic und den kultivierten Dr. B. Finde heraus, wie ihre unterschiedlichen Persönlichkeiten die Handlung dieses packenden Buches beeinflussen. Neugierig geworden? Dann erfahre mehr im nächsten Abschnitt!

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Die Autor*innen
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Deutsch-Team
„Schachnovelle“ – Personenkonstellation (Zweig)
lernst du in der 11. Klasse - 12. Klasse - 13. Klasse

„Schachnovelle“ – Personenkonstellation (Zweig) Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video „Schachnovelle“ – Personenkonstellation (Zweig) kannst du es wiederholen und üben.
  • Nenne Charaktereigenschaften, die auf McConnor zutreffen.

    Tipps

    McConnor kommt aus Schottland.

    McConnor agiert spontan und leidenschaftlich.

    Lösung

    Mc Connor ist ein sehr wohlhabender Tiefbauingenieur aus Schottland. Er ist rücksichtslos und setzt sich auf Kosten anderer durch. Darüberhinaus ist er spontan und leidenschaftlich. Niederlagen kann er nicht ertragen und empfindet sie als persönliche Kränkung.

    Durch seine Charaktereigenschaften treibt McConnor die Handlung voran und auf sein Drängen hin kommt es schließlich zu einem Schachspiel zwischen Dr. B und dem Schachweltmeister Mirko Czentovic.

  • Bestimme, in welcher Konstellation die Figuren zueinander stehen.

    Tipps

    Es handelt sich um eine Konstellation von drei Figuren.

    Dr. B. ist auch krank, er tritt hier allerdings aus Gegenspieler auf.

    Lösung

    Die Schachnovelle hat gemäß den Merkmalen einer Novelle eine überschaubare Anzahl von Hauptpersonen. Im Grunde gibt es eine Konstellation aus den folgenden drei Personen:

    • Mirko Czentovic ist der Spieler oder auch Protagonist
    • Dr. B. ist der Gegenspieler oder auch Antagonist
    • McConnor ist der Spielleiter
  • Charakterisiere Czentovic anhand des Textauszugs.

    Tipps

    Mirko ist von einfacher Herkunft.

    Mirko hat eine sehr einseitige Begabung.

    Lösung

    Aus dem Textauszug wird deutlich, dass Mirko Czentovics intellektuelle Fähigkeiten äußerst begrenzt sind. Er stammt aus einfachen Verhältnissen. Da seine Eltern, die Donauschiffer waren, gestorben sind, wächst Mirko bei einem Pfarrer auf. Dort arbeitet er zwar fleißig und gehorsam alle ihm aufgetragenen Pflichten ab. Allerdings ist er ansonsten teilnahmslos, maulfaul, desinteressiert und wirkt dumpf. Das Lesen und Schreiben bereiten im große Schwierigkeiten, obwohl der Pfarrer sich mit zusätzlicher Nachhilfe viel Mühe gibt. Umso erstaunlicher ist es, dass Mirko ein außerordentlich begabter Schachspieler ist, der innerhalb von kürzester Zeit mit den Schachgrößen mithalten und sie sogar besiegen kann.

    Quelle: Zweig, Stefan: „Die Schachnovelle“. URL: http://gutenberg.spiegel.de/buch/schachnovelle-7318/2 [15.7.17]

  • Erläutere, welche Funktion der Erzähler in der Schachnovelle hat.

    Tipps

    Ein Auszug aus der Novelle lautet: „Ich stand im Gespräch mit einem Bekannten etwas abseits von diesem Getümmel auf dem Promenadendeck, als neben uns zwei- oder dreimal Blitzlicht scharf aufsprühte – anscheinend war irgendein Prominenter knapp vor der Abfahrt noch rasch von Reportern interviewt und photographiert worden.“

    Der Erzähler hat eine Doppelfunktion in der Novelle.

    Lösung

    „Die Schachnovelle“ von Stefan Zweig wird überwiegend von einem Ich-Erzähler geschildert, wie beispielsweise an folgender Stelle deutlich wird:

    „Ich stand im Gespräch mit einem Bekannten etwas abseits von diesem Getümmel auf dem Promenadendeck, als neben uns zwei- oder dreimal Blitzlicht scharf aufsprühte – anscheinend war irgendein Prominenter knapp vor der Abfahrt noch rasch von Reportern interviewt und photographiert worden.“

    Der Erzähler hat zwei Funktionen:

    • Er ist ein Berichterstatter, der über die Geschehnisse Auskunft gibt.
    • Er ist eine wichtige Figur der Schachnovelle. Er greift aktiv in die Handlung ein, indem er beispielsweise Dr. B aus dem Fieberwahn rettet.
    Quelle: Zweig, Stefan: „Die Schachnovelle“. URL: http://gutenberg.spiegel.de/buch/schachnovelle-7318/2 [15.7.17]

  • Gib die Personen in Zweigs Novelle wieder.

    Tipps

    Der Schachweltmeister heißt Mirko.

    Der reiche Geschäftsmann heißt McConnor.

    Lösung

    Eine Novelle hat verschiedene Merkmale, wie beispielsweise:

    • erzählte Begebenheit ist unerhört, neuartig
    • gehört der Kurzprosa an
    • enthält oftmals eine Rahmenhandlung
    • enthält nur wenige Figuren.
    Bei Zweigs „Schachnovelle“ gibt es nur eine überschaubare Anzahl an Figuren. Diese sind:
    • McConnor,
    • Mirko Czentovic,
    • Dr B. sowie der
    • Ich-Erzähler.

  • Untersuche die Figur des Dr. B.

    Tipps

    Bei der direkten Charakterisierung werden Eigenschaften einer Figur durch den Erzähler oder eine andere Figur direkt benannt.

    Bei der indirekten Charakterisierung werden Eigenschaften durch das Verhalten der Figur abgeleitet.

    Lösung

    Charakterisierungen von Figuren können in Texten auf zweierlei Arten erfolgen.

    Es gibt die direkte Charakterisierung: Hierbei werden Charaktereigenschaften durch einen Erzähler oder eine andere Figur direkt beschrieben. Beispielsweise:

    • „[...] Ein Herr von etwa fünfundvierzig Jahren, dessen schmales, scharfes Gesicht mir schon vordem auf der Deckpromenade durch seine merkwürdige, fast kreidige Blässe aufgefallen war, mußte in den letzten Minuten, indes wir unsere ganze Aufmerksamkeit dem Problem zuwandten, zu uns getreten sein. [...]“
    Bei der indirekten Charakterisierung werden Eigenschaften einer Figur durch deren Verhalten beschrieben, beispielsweise:
    • „[...] Nach längerem Zögern erklärte sich Dr. B. schließlich zu einem Match bereit, doch nicht ohne ausdrücklich gebeten zu haben, die anderen Herren nochmals zu warnen, sie möchten keineswegs auf sein Können übertriebene Hoffnungen setzen. [...]“
    Hier wird durch das längere Zögern deutlich, dass Dr B. unsicher ist, ob er die Situation meistern kann. Durch seine Warnung, sein Können nicht zu überschätzen, zeigt Dr. B., dass er vorsichtig ist und in Bezug auf seine Fähigkeiten bescheiden ist.

    Quelle: Zweig, Stefan: „Die Schachnovelle“. URL: http://gutenberg.spiegel.de/buch/schachnovelle-7318/2 [12.7.17]