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Einen Leserbrief schreiben 04:27 min

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Transkript Einen Leserbrief schreiben

Hallo, wie geht’s dir? Das Thema dieses Lernfilms lautet „Wie schreibt man einen Leserbrief?“.

Da stellt sich doch gleich die Frage: Was ist ein Leserbrief? Ein Leserbrief ist eine schriftliche Meinungsäußerung in Briefform! Ein Leserbrief greift einen Beitrag auf, zB im Fernsehen oder in der Zeitung und stimmt diesem Beitrag zu oder widerspricht, stellt richtig und stellt seine eigene Meinung dar oder ergänzt. Wichtig jedoch ist, immer seine eigene Meinung darzulegen. Kommen wir nun dazu, wie man einen Leserbrief schreibt. Was ist dabei zu beachten? Ich erkläre dir zuerst wie ein Leserbrief formal aufgebaut ist. Am besten man beginnt mit einer prägnanten Überschrift, in der schon deutlich wird, ob man zustimmt oder widerspricht. Das aktuelle Datum nicht vergessen. Dann folgt eine Anrede. Ganz wichtig ist auch die Nennung des Artikels bzw. Beitrags auf den Bezug genommen wird, sowie dessen Erscheinungsdatum. Danach folgt die Formulierung des eigenen Standpunktes. Dieser sollte kurz und klar formuliert sein und 200-300 Wörter nicht überschreiten. Zum Schluss kommt eine Verabschiedung und den eigenen Namen nicht vergessen. Nun zum Inhalt. Was sollte inhaltlich beachtet werden? Der Leserbrief sollte einen klaren Bezug haben, sich also auf ein aktuelles Thema beziehen. Man beginnt mit einer höflichen Anrede und formuliert klar den Grund für den Leserbrief. Dann formuliert man den eigenen Standpunkt. Seine eigene Meinung sollte unmissverständlich begründet sein. Man sollte kurz und klar argumentieren und dabei immer sachlich und höflich bleiben, auch wenn man sich beschwert. Das gilt auch bei der Verabschiedung, bei der man den eigenen Namen nicht vergessen sollte. Zudem unbedingt darauf achten, dass sich keine Rechtschreibfehler eingeschlichen haben. Lieber noch einmal Korrektur lesen lassen. Übrigens, Leserbriefe funktionieren auch als Email. Lasst uns doch nun einfach einmal selbst einen Leserbrief schreiben. Ich hätte da eine gute Idee. Der berliner Bürgermeister Klaus Wowereit war am 23. Januar 2013 zu Besuch in den Büros von sofatutor. Dort hat er auch für ein Sachkundevideo der vierten Klasse den Text eingesprochen mit dem Thema „Meine Hauptstadt Berlin“. Zu diesem Besuch erschien auch ein Artikel in der Zeitung. So und nun schreiben wir dazu einfach mal einen Leserbrief. Wir beginnen mit der Überschrift, zum Beispiel „Toller Lehrfilm, Herr Bürgermeister“. Datum natürlich nicht vergessen. Und nun folgt die Anrede „Sehr geehrter Herr Bürgermeister“. Kommen wir nun zum Grund vom Leserbrief und immer dran denken, den Artikel nennen auf den Bezug genommen wird plus Erscheinungsdatum. „ich habe den Artikel im Berliner Käseblatt vom 23.01.2013 gelesen und habe mir sofort das Video „Die Hauptstadt Berlin“ bei sofatutor angeschaut.“ Es folgt die eigene Meinungsäußerung. „Es ist sehr gut geworden, sehr informativ, obwohl ich die meisten Sachen schon wusste und kenne, da ich ja in Berlin wohne. Trotzdem finde ich es toll, dass ein Bürgermeister so ein Lehrvideo für Kinder macht. Viele Grüße deine Tutornett“ So nun sind wir auch schon am Ende. Versuch doch auch mal einen Leserbrief zu schreiben. Vielleicht hast du ja ein Thema was du toll findest, oder was dich besonders ärgert. Du kannst auch gern einen Leserbrief an sofatutor schreiben. Ich würde mich freuen. Also dann, bis bald. Tschüs.

80 Kommentare
  1. Hallo Cetin Sen,
    das stimmt, gut aufgepasst! Eine Überschrift ist bei einem Leserbrief nicht zwingend notwendig. Die Übung wurde bereits entsprechend angepasst und das Video an der Stelle mit einem Kommentar versehen.
    Viele Grüße aus der Redaktion

    Von Carolin Kasper, vor 4 Monaten
  2. Aber die Überschrit ist nicht notwendig oder? LG

    Von Cetin Sen, vor 4 Monaten
  3. Voll gut erklärt!DAAAANNNKKKEEE!

    Von Cetin Sen, vor 4 Monaten
  4. Hallo Melandie,
    das soll natürlich nicht so sein, danke für den Hinweis. Der Fehler wurde umgehend korrigiert.
    Viele Grüße aus der Redaktion

    Von Carolin Kasper, vor 4 Monaten
  5. In der Bonusaufgabe steht Lebensbrief. Ist das so gewollt?

    Von Melania Fricker, vor 4 Monaten
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Einen Leserbrief schreiben Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Einen Leserbrief schreiben kannst du es wiederholen und üben.

  • Vervollständige die Eigenschaften eines Leserbriefes.

    Tipps

    Formalien sind sowohl die Anrede und Verabschiedung als auch die Nennung des Artikels oder Beitrags, zu dem du den Leserbrief verfasst. Auch das Datum deines Leserbriefes und des Beitrags bzw. Artikels gehören dazu.

    Lösung

    Der Leserbrief gibt dir die Möglichkeit, der Redaktion eines Zeitungsartikels oder eines Fernsehbeitrags deine Meinung zu dem Thema mitzuteilen. Du kannst so deinen Lob aussprechen, für einen Beitrag danken oder ihn auch kritisieren und ergänzen. Wichtig ist dabei, dass du schreibst, auf welchen Beitrag oder Artikel du dich beziehst. Genauso wichtig ist aber auch ein höflicher Ton, zu dem eine passende Anrede und Verabschiedung gehören.

  • Stelle den Aufbau eines Leserbriefes dar.

    Tipps

    Stell dir vor, du bist der Redakteur, der den Leserbrief liest. Was wäre für dich zu Beginn wichtig zu erfahren?

    Du hast bestimmt schon einmal gesehen, wie ein normaler Brief, zum Beispiel von einer Versicherung oder einer Behörde, aufgebaut ist. Überlege, was zu Beginn und zum Ende des Briefs zu lesen war.

    Lösung

    Ein Leserbrief kann mit einer interessanten und aussagekräftigen Überschrift beginnen, die die Aufmerksamkeit des Lesers einfängt. Darauf folgt das Datum des Leserbriefs und eine höfliche Anrede. Nun nennst du den Grund für dein Schreiben. Du beziehst dich auf einen Beitrag oder einen Artikel, bspw. aus der Zeitung. Nachdem du deine Meinung dazu geäußert hast, ist es nur höflich, sich zu verabschieden und den Namen zu nennen.

  • Bestimme die richtige Reihenfolge.

    Tipps

    Nachdem du die Reihenfolge bestimmt hast, lies dir den gesamten Brief noch einmal durch und entscheide, ob er so sinnvoll klingt.

    Du kannst auch zuerst den Anfang und den Schluss bestimmen und erst dann die Reihenfolge in der Mitte des Briefes.

    Lösung

    Der Leserbrief sollte stets wie folgt aufgebaut sein:

    • aktuelles Datum: Dies kennzeichnet die Aktualität des Briefes.
    • Anrede: Diese ist wichtig für den höflichen Einstieg.
    • Nennung des Artikels/Beitrags, auf den du dich beziehst: Der Redakteur, der deinen Leserbrief liest, kann sich den Artikel/Beitrag noch mal anschauen/durchlesen.
    • Formulierung deines Standpunktes: Du solltest deine eigene Meinung äußern und sie mit Argumenten und Beispielen stützen.
    • Verabschiedung: Auch diese ist notwendig, um einen höflichen Leserbrief zu verfassen.
  • Entscheide, welche Formulierungen missglückt sind.

    Tipps

    Der Ton der Formulierungen sollte durchgehend höflich bleiben, von der Überschrift bis zur Verabschiedung, unabhängig davon, ob du Kritik oder Lob äußerst.

    Du solltest niemandem unterstellen, schlecht gearbeitet zu haben. Willkommen sind dahingegen sachliche und konstruktive Verbesserungsvorschläge.

    Lösung

    In diesem Leserbrief vergreift sich Max des öfteren im Ton und äußert seine Kritik nicht sachlich. Er unterstellt der Redaktion sogar schlampige Arbeit mit böser Absicht. Auch wenn er es vielleicht so empfindet, wäre es angebracht, dies neutral zu formulieren und die Meinung mit Argumenten zu untermauern. Auch nennt Max das Datum des Artikels nicht. Außerdem ist seine Abschiedsformulierung unangebracht.

  • Bestimme, welche Aussagen auf einen Leserbrief zutreffen.

    Tipps

    Der Leserbrief gibt dir als Leser oder auch Fernsehzuschauer die Möglichkeit, den Verantwortlichen zurückzumelden, wie du ihre Arbeit findest. Dabei ist es auch vollkommen in Ordnung, wenn du etwas kritisierst.

    Kritik ist immer dann willkommen und bringt Fortschritt, wenn sie sachlich und begründet ist. Wenn du nur schreibst, dass du etwas nicht so gelungen findest, kann der Verantwortliche kaum etwas mit der Kritik anfangen.

    Lösung

    Im einem Leserbrief kann sowohl Lob als auch Kritik geäußert werden. Wichtig ist, dass du Kritik sachlich äußerst und darüber hinaus begründen kannst. Dabei ist es durchaus erlaubt, Gefühle äußern. Achte aber unbedingt darauf, höflich zu bleiben.

  • Bestimme, welche Äußerungen zu welchen Argumenten passen.

    Tipps

    Die Beispiele zeigen auf, dass auch Kritik höflich und sachlich formuliert werden kann.

    In einem Leserbrief geht es nicht immer nur darum, zu loben oder zu kritisieren. Es kann auch ein ganz neuer Aspekt eingebracht oder etwas ergänzt werden.

    Lösung
    • Sabine befürwortet den Artikel und bringt ein weiteres Argument an, welches für Schuluniformen spricht.
    • Tim steht dem Artikel kritisch gegenüber, weil er persönlich einen anderen Standpunkt vertritt.
    • Florian nimmt eine stark ablehnende Haltung ein, indem er diese mit gleich zwei Argumenten begründet und seine Meinung klar formuliert.
    • Juliane bemängelt, dass der Sichtweise der Schüler als betroffene Gruppe nicht genügend Gewichtung beigemessen wurde.