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Einen Kurzvortrag vorbereiten

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Ø 4.0 / 83 Bewertungen

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Team Digital
Einen Kurzvortrag vorbereiten
lernst du in der 5. Klasse - 6. Klasse

Beschreibung Einen Kurzvortrag vorbereiten

Nach dem Schauen dieses Videos wirst du in der Lage sein, einen Kurzvortrag vorzubereiten.

Zunächst lernst du, wie und wo du für deinen Kurzvortrag recherchieren kannst. Anschließend zeigen wir dir, wie du eine Gliederung für deinen Vortrag entwickeln kannst. Abschließend lernst du, wie du Anschauungsmaterial in deinem Vortrag einsetzen kannst.

Lerne, wie du einen Kurzvortrag vorbereitest, indem du Janka dabei zusiehst, wie sie ihre Präsentation über Transsilvanien plant.

Das Video beinhaltet Schlüsselbegriffe, Bezeichnungen und Fachbegriffe wie Referat, Kurzvortrag, Vortrag, Präsentation, Gliederung, Recherche.

Nach diesem Video wirst du darauf vorbereitet sein, ein Handout zu deinem Vortrag zu gestalten.

Transkript Einen Kurzvortrag vorbereiten

Janka ist mit ihrer Familie vor Kurzem nach Kanada gezogen. In ihrer neuen Klasse will sie jetzt ihre Heimat Transsilvanien vorstellen und muss dafür einen Kurzvortrag vorbereiten. Einen Kurvortrag, auch "Referat" genannt, kannst du halten, wenn du dich mit einem bestimmten Thema besonders gut auskennst und dein Wissen an andere weitergeben möchtest. Für dein Publikum ist dabei besonders wichtig, dass du die Informationen interessant und verständlich vermittelst. In einem ersten Schritt widmest du dich der Recherche. Dafür gibt es im Internet spezielle Suchmaschinen, mit denen man gezielt nach Informationen suchen kann. Um passende Informationen zu finden, muss man geeignete Suchbegriffe eingeben. Prüfe immer die Vertrauenswürdigkeit und Verlässlichkeit der angezeigten Informationen. Anhand der Angabe im Impressum kannst du z. B. erfahren, ob die Informationen von einer Behörde, einer Privatperson, einer Einrichtung mit einer bestimmten politischen Richtung oder von einer Firma zu Werbezwecken veröffentlicht wurden. Recherchiere auch in der Bibliothek und in Lexika nach Informationen zu deinen Begriffen und Fragen. Du kannst brauchbare Informationen aus den gefundenen Texten herausschreiben oder wichtige Textpassagen ausdrucken oder kopieren. Auf diese Weise kannst du dir eine Materialsammlung anlegen. Wichtig! Notiere dir dabei die Quelle! Autor bzw. Autorin, Titel des Textes oder des Buches, Verlag, Erscheinungsjahr, Seitenzahl. Bei Informationen aus dem Internet solltest du die Internetadresse kopieren und abspeichern und das Datum des Aufrufs notieren. Mithilfe deiner Materialsammlung entwickelst du dann eine Gliederung, also einen roten Faden, für deinen Vortrag. Schreibe dir dazu die wichtigsten Informationen aus deinen Materialien in Stichworten auf Karteikarten. Jeder Gliederungspunkt sollte auf eine eigene Karteikarte passen. Janka hat z. B. insgesamt vier Karteikärtchen zum Thema "Transsilvanien" beschriftet: Eine Karte mit der Überschrift "Landschaft", außerdem eine Karteikarte mit Infos zur Bevölkerung, eine über die Lage Transsilvaniens und eine zur Geschichte. Anschließend bringst du die Kärtchen in eine sinnvolle Reihenfolge. Janka überlegt sich die Reihenfolge "Lage", "Geschichte", "Bevölkerung", "Landschaft". Dann solltest du deinen Vortrag auch in Einleitung, Hauptteil und Schluss gliedern. In der Einleitung nennst du dein Thema, weckst das Interesse des Publikums und stellst deine Gliederung vor. Du kannst dir auch dafür eine Karteikarte schreiben. Notiere dir dort, wie du deinen Einstieg gestalten willst. Janka hat eine Frage an das Publikum: "Wie heißt der Geburtsort des berühmtesten Vampirs, Graf Dracula?" Tipp: Du kannst auch mit einem Bild, einem Zitat, einer überraschenden Erkenntnis, einem persönlichen Erlebnis oder einem Gegenstand, den du zeigst, beginnen. Im Hauptteil deines Kurzvortrages gibst du die wichtigsten Informationen zu deinem Thema in geordneter Reihenfolge wieder. Achte darauf, deine Karteikarten übersichtlich und gut lesbar zu gestalten. Beschrifte Karten nur einseitig und nummeriere sie. Übergeordnete Stichworte deiner Gliederung solltest du vom restlichen Text abheben. Regieanweisungen (wie z. B. der Wechsel von Folien) kannst du in einer anderen Farbe schreiben. Es kann außerdem helfen, mit einem Textmarker wichtige Stellen zu markieren. Der Schluss deines Kurzvortrages sollte das Wichtigste zusammenfassen. Du kannst auch Anregungen für dein Publikum geben. Nenne außerdem deine Hauptquellen. Wichtig ist auch, sich bei den Zuhörenden zu erkunden, ob es Nachfragen oder Rückmeldungen gibt. Tipp: Du kannst deinen Vortrag mit einem Ausblick darauf abschließen, was dich weiter an diesem Thema interessieren würde, oder formulieren, was du besonders interessant fandest. Der spannendste Vortrag bleibt wirkungslos, wenn das Publikum nicht zuhört. Janka überlegt deshalb, was die Zuhörenden bereits über ihr Thema wissen könnten und plant Fragen ein, die sie dem Publikum während ihres Vortrags stellen kann. Z.B.: "Wie heißt das berühmte Schloss von Graf Dracula?" Tipp! Vermeide Entscheidungsfragen, die nur mit “ja” oder “nein” zu beantworten sind. Janka überlegt zudem, welche Anschauungsmaterialien ihr Publikum besonders interessieren könnten. Es ist gut, abwechslungsreiche Materialien, wie z. B. Bilder, Fotos, Grafiken, Landkarten oder Gegenstände zu zeigen. Formuliere Sätze, mit denen du zu deinen Anschauungsmaterialien überleiten kannst. Vermeide zu sagen, was ohnehin alle sehen. Führe besser inhaltlich darauf hin. Deine Zuhörenden können dem Vortrag besser folgen, wenn du die wichtigsten Begriffe und Zusammenhänge schriftlich präsentierst. Entwerfe daher ein Tafelbild, eine Folie oder eine Computerpräsentation zu deinem Referat. Schreibe dabei aber nur die wichtigsten Stichpunkte auf. Weniger ist oft mehr! Prüfe außerdem, welche technischen Hilfsmittel du benötigst und worauf du beim Einsatz besonders achten musst. Janka will ihren Vortrag gut einüben. Notizen sollten nicht einfach nur vorgelesen werden. Vielmehr dienen sie als Hilfe für ein freies Sprechen. Auch Sprechweise und Körperhaltung spielen dabei eine Rolle. Versuche möglichst ruhig, konzentriert und laut zu sprechen. Werde dabei nicht zu schnell. Mache an sinnvollen Stellen bewusst Pausen, wiederhole wichtige Aussagen und schau dein Publikum immer mal wieder an. Tipp! Halte dein Referat einmal allein vor dem Spiegel oder vor einem "fremden Publikum", also einer Freundin oder einem Freund. Du kannst auch eine Audio- oder Videoaufnahme mit deinem Handy machen und diese anhören oder ansehen. Janka ist jetzt super vorbereitet und freut sich darauf, ihrer Klasse von Transsilvanien zu erzählen.

24 Kommentare

24 Kommentare
  1. Es hat geholfen aber ich fande das Video langweilig

    Von Marie, vor etwa einem Monat
  2. Richtig cool

    Von Bianka, vor 3 Monaten
  3. Toll und leicht erklärt!

    Von Foxi, vor 5 Monaten
  4. richtig cool

    Von Ella, vor 5 Monaten
  5. Sehr gut erklärt!!!!!!!!

    Von Dajana But, vor 5 Monaten
Mehr Kommentare

Einen Kurzvortrag vorbereiten Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Einen Kurzvortrag vorbereiten kannst du es wiederholen und üben.
  • Definiere, was ein Kurzvortrag ist.

    Tipps

    Ein Handout ist ein schriftlicher Merkzettel, der für das Publikum eines Vortrags die wichtigsten Informationen schriftlich zusammenfasst.

    Im Begriff Kurzvortrag entdeckst du die Antwort auf die Frage, wie er sein sollte: ausführlich oder verständlich.

    Lösung

    In einem Kurzvortrag, auch Referat genannt, möchtest du deinem Publikum Inhalte vermitteln. Du hältst den Vortrag mündlich, wobei du allerdings visuelle Hilfsmittel wie Computerpräsentationen oder Handouts zur Unterstützung verwenden kannst.

    Den Vortrag bereitest du so gut du kannst vor. Er sollte dein Thema so ausführlich wie nötig behandeln, am wichtigsten ist aber, dass er verständlich ist. Oft kann ein kurzer Vortrag mit den wesentlichen Informationen deswegen besser sein als ein ausschweifender, der das Publikum überfordert.

  • Beschreibe, wie du bei der Vorbereitung eines Kurzvortrags vorgehst.

    Tipps

    Recherchieren bedeutet, sorgfältig nach Informationen zu suchen.

    Zu Beginn deiner Arbeit solltest du Informationen zum Thema sammeln, also recherchieren.

    Die gesammelten Informationen bereitest du auf und bringst sie in eine passende Reihenfolge.

    Bevor du den Kurzvortrag halten kannst, musst du diesen zunächst genau vorbereiten und dann die Präsentation üben.

    Lösung

    Verschiedene Arbeitsschritte helfen dir dabei, einen Vortrag auszuarbeiten. Fang immer mit der Recherche an.

    • Das bedeutet, dass du dich in dein Thema einliest,
    • verlässliche Informationen dazu suchst,
    • Material zusammenstellst und
    • dir Wichtiges notierst.
    $\rightarrow$ Wenn du dir bei diesem ersten Schritt Mühe gibst, dann fällt dir die restliche Arbeit leichter.

    Nachdem du dein Material aufbereitet hast, kannst du deinen Vortrag gliedern und schließlich die Inhalte ausarbeiten. Im Anschluss solltest du den Vortrag einüben. Jetzt bist du bereit, den Vortrag zu halten.

  • Definiere wichtige Begriffe, auf die man bei der Vorbereitung eines Kurzvortrags stoßen kann.

    Tipps

    Die Begriffe „Materialsammlung“ und „Recherche“ haben etwas miteinander zu tun, sind aber nicht dasselbe.

    Beim Film sind „Regieanweisungen“ Anmerkungen des Regisseurs an die Schauspieler*innen. Hier sind damit Handlungs-Hinweise auf deinen Karteikarten gemeint.

    Lösung

    Bei der Vorbereitung eines Vortrags gibt es viele verschiedene Dinge zu beachten. Besonders wichtig für die Vorbereitung ist die Recherche. Dabei suchst du Informationen, zum Beispiel aus dem Internet oder einem Lexikon, und stellst dir so allmählich eine Materialsammlung zusammen.

    Beim Vortrag selbst macht es dann einen guten Eindruck, wenn du frei sprichst, also nicht vom Blatt abliest, und deinem Publikum Fragen stellst, um es einzubeziehen. Vermeide aber Entscheidungsfragen, denn die helfen nicht dabei, eine Diskussion voranzubringen.

  • Entscheide, wie du deinen Kurzvortrag aufbaust.

    Tipps

    Die Einleitung soll das Publikum auf den Vortrag vorbereiten.

    Der Schluss ist dazu da, den Vortrag zusammenzufassen und abzurunden.

    Zur Einleitung gehören fünf Begriffe, zum Hauptteil drei und zum Schluss vier.

    Lösung

    Deinen Vortrag solltest du grob in drei Abschnitte unterteilen.

    Im Einstieg bereitest du dein Publikum auf den Vortrag vor. Das Publikum soll danach wissen, worum es eigentlich geht, welche Fragen und Themen behandelt werden und wie der Vortrag ablaufen wird.

    Im Hauptteil kannst du dann deine Inhalte präsentieren. Dabei kannst du zum Beispiel Fragen aus dem Einstieg aufgreifen und beantworten. Du kannst auch dem Publikum erlauben, Zwischenfragen zu stellen – das erhöht das Interesse des Publikums.

    Zum Schluss fasst du deine Inhalte zusammen, hakst nach, ob es noch Fragen oder Gesprächsbedarf gibt und rundest so deinen Vortrag ab.

  • Fasse zusammen, was du über Kurzvorträge weißt.

    Tipps

    Hilfsmittel bei einem Vortrag – sowohl für die Vortragende bzw. den Vortragenden als auch für das Publikum – können zum Beispiel Tafelbilder oder Folien sein. Als Vortragende bzw. Vortragender kannst du dir außerdem Karteikarten oder Ähnliches schreiben.

    Nachfragen durch das Publikum sind ein Zeichen von Interesse und können einen Vortrag voranbringen.

    Lösung

    Bei einem guten Vortrag sprichst du frei über ein Thema, auf das du dich zuvor sorgfältig vorbereitet hast. Du kannst dir auf Karteikarten Notizen anfertigen (Gliederung, wichtige Stichpunkte).

    Auch Hilfsmittel, die dem Verständnis des Publikums dienen, sind erlaubt. Das Ziel muss es immer sein, das Publikum für das Thema zu interessieren und ihm die Informationen möglichst verständlich zu vermitteln. Eine Lernkontrolle musst du nachher aber nicht schreiben lassen – ein Vortrag ist schließlich keine Unterrichtsstunde.

  • Entscheide, was für einen guten Kurzvortrag förderlich ist und was nicht.

    Tipps

    Bei einem guten Vortrag nutzt du zwar Quellen, um deine Inhalte zu vermitteln, jedoch gibst du die Inhalte meist mit deinen eigenen Worten wieder.

    Ein Vortrag ist dann gut, wenn er für das Publikum interessant und verständlich ist.

    Lösung

    Es gibt kein Patentrezept für einen guten Vortrag. Manchmal hängt es auch vom Thema, vom Publikum oder vom Ort (an dem du den Vortrag hältst) ab, wie du einen Vortrag gestalten solltest.

    Überlege dir also immer genau, welche Informationen du wie einbindest und wie du das Publikum am besten erreichen kannst.

    Richtlinien für das Gelingen sind: Der Vortrag soll inhaltlich korrekt sowie interessant und verständlich für das Publikum sein.

    Einige Dinge sind für keinen Vortrag verkehrt: gute Quellen, eine sorgfältige Vorbereitung, eine angemessene Sprechweise und Körperhaltung sowie eine gelingende Interaktion mit dem Publikum.

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