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Einen Kurzvortrag halten

Bewertung

Ø 5.0 / 3 Bewertungen

Die Autor*innen
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Team Digital
Einen Kurzvortrag halten
lernst du in der 5. Klasse - 6. Klasse

Beschreibung Einen Kurzvortrag halten

Nach dem Schauen dieses Videos wirst du in der Lage sein, einen Kurzvortrag zu halten.

Zunächst lernst du, welche Tipps dir helfen können, deinen Kurzvortrag spannend zu gestalten. Anschließend zeigen wir dir Tricks, um einen interessanten und abwechslungsreichen Vortrag zu gestalten. Abschließend lernst du, wie du am Ende deines Vortrages eine Diskussion einleiten kannst.

Lerne, wie du einen Kurzvortrag hältst, indem du Janka dabei zusiehst, wie sie über ihre Heimat Transsilvanien berichtet.

Das Video beinhaltet Schlüsselbegriffe, Bezeichnungen und Fachbegriffe wie Referat, Kurzvortrag, Vortrag, Einstieg, Gliederung, Anschauungsmaterialien, Vortragen, Mimik, Gestik, Sprechen.

Bevor du dieses Video schaust, solltest du bereits wissen, was ein Kurzvortrag ist und wie man sich darauf vorbereitet.

Nach diesem Video wirst du darauf vorbereitet sein, einen interessanten Kurzvortrag zu halten.

Transkript Einen Kurzvortrag halten

Janka hält heute einen Kurzvortrag über ihre Heimat. Zum Einstieg stellt sie ihrer Klasse eine Frage: „Wie heißt der Geburtsort des berühmten Vampirs Graf Dracula?“ „Transilvanien?“ „Genau! Und über Transsilvanien will ich euch jetzt etwas mehr erzählen.“ Dabei lernen wir, wie man einen Kurzvortrag hält. Damit am Tag deines Vortrages nichts schief geht, solltest du dich gut vorbereiten. Übrigens, falls du mehr über die Vorbereitung für einen Kurzvortrag erfahren möchtest, schau dir doch unser Video „einen Kurzvortrag vorbereiten“ an. Janka hat im Vorfeld ausführlich zum Thema Transsilvanien recherchiert und ihrem Vortrag eine gut verständliche Gliederung gegeben. Sie will ihrer Klasse etwas zur „Lage“, „Geschichte“, „Bevölkerung“ und „Landschaft“ Transsilvaniens erzählen. Du solltest Thema und Ablauf der Präsentation zu Beginn übersichtlich darstellen. Anhand der Gliederung hat Janka sich Karteikärtchen mit Stichpunkten beschriftet, die sie während des Vortragens als Denkstütze nutzen kann. Wichtig ist, dass du versuchst, frei vorzutragen und dich dabei nur an deinen Notizen orientierst, ohne sie Wort für Wort abzulesen. „Transsilvanien hat eine Einwohnerzahl von rund sieben Millionen Menschen.“

„Die Menschen, die dort leben, stammen hauptsächlich aus Rumänien, Ungarn und Deutschland.“ Hast du gehört wie langsam und deutlich Janka gesprochen hat? Versuche auch DU bei deinen Vorträgen langsam und deutlich zu sprechen. Das gelingt dir besser, indem du lange Schachtelsätze vermeidest. Um ihren Mitschülerinnen und Mitschülern ein möglichst vielseitiges Bild über Tansilvanien zu vermitteln, hat Janka Anschauungsmaterialien für ihre Klasse mitgebracht. Es ist gut, abwechslungsreiche Materialien, wie z. B. Gemälde, Fotos, Grafiken, Landkarten oder Gegenstände zu zeigen. Formuliere Sätze, mit denen du zu deinen Anschauungsmaterialien überleiten kannst. Vermeide zu sagen, was ohnehin alle sehen. „Dazu habe ich euch ein Video mitgebracht.“ Führe besser inhaltlich darauf hin. „Wie dort auch heute noch traditionell Landwirtschaft betrieben wird, zeigt dieser kurze Filmausschnitt aus einer aktuellen Dokumentation.“ Kannst du sehen, wie Janka beim Sprechen ihre Klasse anschaut? Blicke die Zuhörenden immer wieder an, um zu sehen, ob es Zwischenfragen gibt. Zwischenfragen der Zuhörenden kannst du notieren und entweder sofort oder am Ende des Vortrages beantworten. Das solltest du zu Beginn deiner Klasse erklären, indem du z. B. sagst „Fragen könnt ihr gerne zwischendurch stellen“ oder „Stellt eure Fragen gerne am Ende des Vortrages.“ Um sicherzustellen, dass das Publikum zuhört, solltest du deinen Vortrag spannend gestalten. Dabei helfen Zwischenfragen, die DU deiner Klasse stellst. Tipp! Vermeide Entscheidungsfragen, die nur mit „ja” oder „nein” zu beantworten sind. Janka erzählt vom berühmten Graf Dracula und will daher von ihrem Publikum wissen: „Könnt ihr schätzen, wie viele Menschen Dracula dieses Jahr schon zu Tode erschreckt hat?“ „Zehn?“ „Schaut euch mal diese Statistik dazu an. Hier könnt ihr ablesen, dass es weit über 1000 Menschen waren. Diese Balken zeigen den Anteil erschreckter Menschen in den Jahren 2005 und 2020. Während Dracula im Jahr 2005 lediglich 50 Menschen zu Tode erschreckt hat, waren es dieses Jahr bereits 300.“ Nachdem Janka sich erkundigt hat, ob es Nachfragen oder Rückmeldungen gibt, stellt sie ihrer Klasse eine weitere Frage, um eine Diskussion anzuregen: Achte darauf, nicht zu kompliziert zu sprechen und erkläre Fachbegriffe.

„Meine Heimat Transsilvanien ist sagenumwoben und einen Besuch wert.“ Kannst du sehen, wie Janka durch ihre Körpersprache das Gesagte unterstreicht? Achte beim Sprechen auf eine gerade Haltung, deutliche Gestik und freundliche Mimik. Aufgepasst! Auch den Zuhörenden kommt bei einem Vortrag eine zentrale Rolle zu. Wenn DU Teil des Publikums bist, solltest du „aktiv” zuhören. Zeige der Rednerin oder dem Redner, dass du den Vortrag aufmerksam mitverfolgst. Jankas Vortrag kommt super an. Hier hast du nochmal eine Übersicht über alle Tipps, damit auch DEIN Vortrag ein Erfolg wird:

Nachdem Janka sich erkundigt hat, ob es Nachfragen oder Rückmeldungen gibt, stellt sie ihrer Klasse eine weitere Frage, um eine Diskussion anzuregen: „Warum glaubt ihr, ist Transsilvanien einen Besuch wert? Würde jemand von euch dort Urlaub machen?“ „Ja! Ich will den furchteinflößenden Graf Dracula persönlich tref- „ „Hallo Kinder! Hab gehört, meine liebe Nichte Janka erzählt heute von unserer Heimat... hab euch ne kleine Überraschung aus Transsilvanien mitgebracht!“ Ganz so furchteinflößend scheint Dracula gar nicht zu sein.

1 Kommentar

1 Kommentar
  1. Richtig gutes Video. Ich liebe die Videos mit den Vampiren

    Von Lea, vor 3 Monaten

Einen Kurzvortrag halten Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Einen Kurzvortrag halten kannst du es wiederholen und üben.
  • Fasse zentrale Punkte zusammen, die einen Kurzvortrag optimieren.

    Tipps

    Inhaltliche Übersichten musst du genau beschreiben, dazu gehören Tabellen, Schaubilder und Statistiken.

    Fachbegriffe versteht nicht jede*r. Gib dir Mühe und versuche, sie verständlich zu erklären.

    Lösung

    Das Ziel eines Kurzvortrages ist es, die Zuhörenden über ein Thema genauer zu informieren. Im Idealfall sind die Zuhörenden interessiert und wissen nach deinem Vortrag mehr zu dem Thema.

    Damit dir das gelingt, gibt es ein paar Tipps und Tricks, die du beim Vortragen beachten solltest.

    • Sprich langsam, deutlich und in kurzen Sätzen.
    • Zeige Anschauungsmaterial und nimm Blickkontakt mit den Zuhörenden auf.
    • Erläutere inhaltliche Übersichten und Fachbegriffe für deine Zuhörenden.
  • Zeige auf, wie du mit Zwischenfragen umgehen kannst.

    Tipps

    Zwischenfragen sind für den Vortragenden meist positiv. Sie zeigen, dass das Publikum zuhört und interessiert ist.

    Nur eine Antwort ist richtig.

    Lösung

    Bevor du den Kurzvortrag hältst, überlege dir bitte, wie du mit Zwischenfragen umgehen möchtest. Da hat jede*r seine eigenen Vorlieben. Einige stört es beim Vortrag, andere nutzen Zwischenfragen, um mit dem Publikum in Kontakt zu kommen.

    Gib nach der Vorstellung der Gliederung einen Hinweis, was du bevorzugst:

    • „Liebe Zuhörende, ihr könnt jederzeit eure Fragen stellen. Bitte meldet euch einfach.“
    • „Liebe Zuhörende, bitte merkt euch eure Zwischenfragen. Am Ende haben wir Zeit und können alles klären.“

  • Leite Erfolgsfaktoren für einen gelungen Kurzvortrag her.

    Tipps

    Zusatzmittel sind bei einem Kurzvortrag erlaubt und sogar erwünscht.

    Ab einer bestimmten Sprechgeschwindigkeit sind viele Zuhörende überfordert, das Gesagte wirklich aufzunehmen.

    Körpersprache ist ein nicht zu unterschätzendes Element für den Erfolg eines Vortrages.

    Eine Aussage ist jeweils zutreffend, die andere nicht.

    Lösung

    Setze diese zentralen Erfolgsfaktoren bewusst bei deinem Kurzvortrag ein. Plane alle Punkte bereits bei der Vorbereitung mit ein.

    • Nutze die Stichwörter auf deinen Karteikarten, um die Reihenfolge deines Vortrages einhalten zu können.
    • Stelle passendes Anschauungsmaterial bereit, das macht deinen Vortrag lebendiger und konkreter.
    • Lasse deinen Blick immer mal wieder über das Publikum schweifen und unterstreiche das Gesagte mit deiner gesamten Körpersprache.
    • Verwende kurze Sätze und sprich langsam und deutlich.

  • Zeige Möglichkeiten auf, wie du deinen Vortrag bis zum Ende ansprechend gestalten kannst.

    Tipps

    Zwischenfragen können vom Publikum aber auch vom Vortragenden selbst gestellt werden.

    Entscheidungsfragen werden mit „ja“ oder „nein“ beantwortet. Ergänzungsfragen erfordern eine umfassendere Antwort.

    Setze zuerst die Überschriften zusammen. Sie sind fettgedruckt.

    Lösung

    Aus der Sicht eines Vortragenden gibt es fast nichts Schlimmeres als ein gelangweiltes Publikum. Binde deswegen verschiedene Elemente zur Aktivierung deines Publikums ein.

    Wie gefällt dir die Idee mit den Anschauungsmaterialien? Achte darauf, dass du dir passende Hinleitungssätze vorher zurechtlegst, um den Spannungsbogen optimal auszunutzen.

    Auch der Einsatz von Fragen ist stets ein hervorragendes Mittel, um eine Reaktion deines Publikums zu erhalten und sie in den Vortrag besser einzubinden.

  • Fasse wichtige Punkte für den Einstieg in den Kurzvortrag zusammen.

    Tipps

    Zu Beginn gibst du einen Überblick über Thema und Gliederung des Vortrages.

    Die Karteikarten beschriftest du in der Reihenfolge des Vortrages.

    Lösung

    Stelle dir immer vor, was für dich als Zuhörer*in bei einem Vortrag wichtig ist.

    1. An den Anfang eines Vortrages gehört immer ein Überblick über den Ablauf und die wesentlichen Inhalte.
    2. Stichpunkte zu den wichtigsten Punkten deines Vortrags geben dir die Sicherheit, dich an alles zu erinnern. Nummerierte Karteikarten sind dafür besonders geeignet.
    3. Das Zuhören gelingt am besten, wenn der*die Vortragende das Publikum immer wieder anschaut und möglichst frei vorträgt.
  • Erläutere, wie inhaltliche Informationen während eines Vortrages visuell dargestellt werden können.

    Tipps

    Bei einem Handout werden zentrale Informationen des Vortrages notiert und den Zuhörenden vor oder nach dem Vortrag ausgegeben.

    In einem Schaubild werden Informationen grafisch aufbereitet und zueinander in Beziehung gesetzt.

    In Tabellen und Statistiken können Zahlenwerte übersichtlich dargestellt werden. Dies geschieht oft in Form von Kurven oder Balken.

    Lösung

    Bei einem Vortrag werden oft umfassende Informationen übermittelt. Um die Informationen besser verarbeiten zu können, ist es für das Publikum hilfreich, zusätzlich eine visuelle Darstellung einzubinden.

    Dafür gibt es verschiedene Formen wie etwa ein Handout, Statistiken und Tabellen, Plakate und Schaubilder.

    Natürlich kannst du deinen Vortrag auch mit einer Präsentationssoftware, wie beispielsweise Powerpoint, gestalten.

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