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„Aus dem Leben eines Taugenichts“ – Entstehungsgeschichte (Eichendorff)

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Deutsch-Team
„Aus dem Leben eines Taugenichts“ – Entstehungsgeschichte (Eichendorff)
lernst du in der 9. Klasse - 10. Klasse - 11. Klasse

„Aus dem Leben eines Taugenichts“ – Entstehungsgeschichte (Eichendorff) Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video „Aus dem Leben eines Taugenichts“ – Entstehungsgeschichte (Eichendorff) kannst du es wiederholen und üben.
  • Fasse die wichtigsten Aussagen zur Entstehungsgeschichte des „Taugenichts“ zusammen.

    Tipps

    Eichendorff schrieb sein erstes Drama bereits mit 10 Jahren!

    Eine ländliche Heimat, die Eichendorff selber hatte, stellte für ihn wohl die Grundvoraussetzung für seine romantische Denkweise dar.

    Lösung

    Eichendorffs Gesamtwerk wird durch seine Verbundenheit zu seiner ländlichen Heimat geprägt. Diese Nähe zur Natur macht ihn besonders zugänglich für die Ideen der Romantiker, mit denen er während seines Studiums In Heidelberg das erste Mal in Kontakt kommt. Da Eichendorff jedoch aus finanzieller Not in den preußischen Verwaltungsdienst eintreten muss, bleiben ihm nur die Sommerferien, um sich dem Schreiben zu widmen. Im Sommer 1822/23 entsteht dann auch der „Taugenichts“. Dieser Roman ist nicht Eichendorffs erstes Werk - er begann das Schreiben bereits mit 10 Jahren!

  • Gib die Entstehungsgeschichte des „Taugenichts“ wieder.

    Tipps

    Achte auf die Jahreszahlen!

    Die Entstehungsgeschichte schließt mit dem Druck des Romans 1926 ab.

    Erste Aufzeichnungen entstanden kurz nach Ende seines Studiums.

    Lösung

    Auffallend ist hinsichtlich der Entstehungsgeschichte des „Taugenichts“, dass Eichendorff in seinen frühen Titeln immer den Begriff des Troubadours verwendete. Diese Bezeichnung steht für einen Dichter, Komponisten oder Sänger von höfisch mittelalterlichen Liedern und steht insofern für den romantischen Ausdruck in Eichendorffs Werk.

  • Charakterisiere Eichendorffs „Taugenichts“ als romantisches Werk.

    Tipps

    Die Natur steht nicht nur im Zentrum der Romantiker, sondern ist auch für Eichendorff wichtig. Inwiefern spielt sie auch im „Taugenichts“ eine große Rolle?

    Gedichte und Lieder können welcher literarischen Gattung zugeordnet werden?

    Lösung

    Die Romantiker werden geleitet durch ihre Sehnsucht nach Überwindung alltäglicher Begrenzungen, die sie durch die uneingeschränkte dichterische Freiheit erreichen wollen. Da diese Freiheit auch das Unbewusste und Unheimliche mit einbezieht, wenden sie sich auch den Märchen zu. Stets sind sich die Romantiker der inneren Natur des Menschen bewusst, weswegen nicht selten Müßiggang (wie im „Taugenichts“), Schwärmerei, überspitzte Gefühle, Wahnsinn und Krankheit im Mittelpunkt ihrer Dichtung stehen.

  • Zeige, welche Menschen und Orte die Entstehung des „Taugenichts“ beeinflusst haben.

    Tipps

    Die Vernunft war zentraler Wert welches Zeitalters?

    1811/12 ist Eichendorff nach Wien gereist und hat sich dort durch welche Schauspielkunst inspirieren lassen?

    Lösung

    Bei der Entstehung des „Taugenichts“ hat sich Eichendorff vor allem durch seinen Wienaufenthalt im Jahre 1811/12 inspirieren lassen. Hierbei sollten nicht nur die Theatermasken, die er in der Commedia dell'arte sah, später für die Novelle wichtig sein. Insbesondere die Wiener Klassiker inspirierten Eichendorff. Von Mozarts Oper „Don Giovanni“ wird sogar behauptet, dass man den „Taugenichts“ mit seinen Melodien vergleichen kann.

  • Bestimme die wichtigsten Ereignisse in Eichendorffs Biografie.

    Tipps

    Die Entstehung des „Taugenichts“ erstreckt sich über 2 Jahre.

    Eichendorff schloss sein Studium nicht in Halle ab.

    Lösung

    Joseph von Eichendorff wird am 10. März 1788 auf Schloss Lubowitz bei Ratibor in Oberschlesien geboren. Bis er 13 Jahre alt ist, wird er privat unterrichtet. Nachdem er das katholische Gymnasium in Breslau abgeschlossen hat, beginnt er mit einem Jurastudium in Halle, das er später in Heidelberg fortsetzt. 1808 unternimmt er eine Bildungsreise nach Paris und Wien, von der er 2 Jahre später zurückkehrt. Nach Ende seines Studiums nimmt er an den Befreiungskriegen gegen Napoleon im Jahre 1813 bis 1815 teil. Ein Jahr später, 1816, tritt er als Referendar in den preußischen Staatsdienst ein. 1831 zieht er mit seiner Familie nach Berlin. Drei Jahre später geht er in Pension und fängt an, sich der Schriftstellerei ganz und gar hinzugeben. Er stirbt am 26. November 1857.

  • Analysiere anhand des Textauszugs, wie das Motiv des Aufbruchs dargestellt wird.

    Tipps

    Wonach sehnen sich die Romantiker und inwiefern wird diese Sehnsucht auch am Anfang des „Taugenichts“ dargestellt?

    Rumoren bedeutet so viel wie poltern.

    Lösung

    Der vorliegende Textauszug stammt aus dem Anfang des „Taugenichts“. Der Taugenichts nimmt sich hier die Kritik des Vaters zum Anlass, in die Welt zu ziehen. Wohin er genau gehen und womit er sich seinen Lebensunterhalt verdienen will, bleibt offen. Auffallend ist, dass trotz dieser Ungewissheit, der Aufbruch sehr positiv dargestellt wird. Grund ist, dass dieser Drang nach Freiheit und Unabhängigkeit auch das war, wonach die Romantiker gestrebt haben. Insofern steht der „Taugenichts“ ganz im Zeichen der romantischen Ideale.

    Quelle des Textauszugs: http://gutenberg.spiegel.de/buch/aus-dem-leben-eines-taugenichts-4285/1 (Stand vom 09.02.2018)

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