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Trennung von Lösungen durch Verdampfung

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Team Realfilm
Trennung von Lösungen durch Verdampfung
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Beschreibung Trennung von Lösungen durch Verdampfung

Dir ist sicherlich schon aufgefallen, dass Leitungswasser anders schmeckt als Mineralwasser aus dem Supermarkt. Aber wieso ist das so? Die Lösung versteckt sich schon im Wort. Das Mineralwasser aus der Flasche enthält mehr Mineralien. Wir trinken also kein reines Wasser, sondern eine Lösung aus Wassermolekülen und Mineralien. Wie viele Mineralien im Wasser gelöst waren, können wir bei einem Vorgang, den wir Verdampfung nennen, festellen. Denn wenn wir das Wasser auf 100° C erhitzen, bildet sich Wasserdampf und die festen Mineralien bleiben zurück.

Aber wie kommen die Mineralien überhaupt in das Wasser? Das Wasser, das wir in Flaschen abgefüllt kaufen, entspringt einer Quelle und fließt dann meist bergab über unterschiedliche Gesteinsschichten. Dabei werden Mineralien wie Kalzium und Magnesium vom Wasser aus den Steinen gelöst, sie zerbrechen in kaum mehr sichtbare Teilchen und mischen sich mit den Wassermolekülen.

Diese Eigenschaft, sich in einer Flüssigkeit zu lösen, bezeichnet man als Löslichkeit eines Stoffes. Sie ist kein Alleinstellungsmerkmal von Mineralien, denn auch Pulverkaffee oder Zucker lösen sich in Wasser. Das Gemisch aus einer Flüssigkeit mit den gelösten Stoffen nennen wir dann Lösung. Um die Stoffe wieder zu trennen, wird die Methode der Verdampfung angewandt, wobei wir uns die unterschiedliche Siedepunkte zunutze machen.

Bei 100° C kocht Wasser und wir können sehen, wie sich der Wasserdampf bildet und verflüchtigt. Die Mineralien sind bei diesen Temperaturen fest und bleiben daher am Boden zurück. Fängt man den Wasserdampf auf und lässt in wieder abkühlen, kondensiert er wieder zu flüssigem Wasser. Dieses enthält nun jedoch keine Mineralien mehr und du hast den gelösten Stoff und die Flüssigkeit wieder getrennt. Der Grund, weshalb Wasser also so unterschiedlich schmecken kann, ist die Löslichkeit der Mineralien. Diese kannst du zwar nicht mit bloßem Auge erkennen, aber sehr wohl herausschmecken.

Transkript Trennung von Lösungen durch Verdampfung

Warum schmeckt Mineralwasser aus der Flasche anders als Leitungswasser? Die Wassermoleküle sind in beiden Flüssigkeiten die gleichen. Der Unterschied besteht darin, dass Mineralwasser eine andere Mischung an Mineralien enthält. Mineralwasser enthält normalerweise mehr Kalzium und mehr Magnesium als Leitungswasser. Woher stammen aber die Mineralien im Mineralwasser? Wenn Wasser aus seiner Quelle bergab fließt, plätschert es über Gestein. Die Mineralien in diesem Gestein werden vom Wasser gelöst. Das bedeutet, dass sie sich mit den Wassermolekülen mischen. Die Mineralien zerbrechen in kleine Teilchen und driften so weit auseinander, dass man sie nicht mehr sehen kann. Stoffe wie Mineralien, Zucker oder Pulverkaffee, die sich in einer Flüssigkeit, wie zum Beispiel Wasser auflösen, nennt man löslich. Das Gemisch nennt man eine Lösung. Mineralwasser ist also eine Lösung aus Mineralien und Wasser. Gelöste Stoffe kann man wieder aus ihrer Lösung trennen, und zwar durch einen Vorgang namens Verdampfung. Wenn man Mineralwasser auf 100 °C erhitzt, nehmen die Wassermoleküle so viel Energie auf, dass sie in Form von Wasserdampf entweichen können. Man sagt: Das Wasser verdampft. Wenn man den Wasserdampf auffängt und er abkühlt, kondensiert er wieder zu flüssigem Wasser, das nun keine Mineralien mehr enthält. Die festen Mineralien bleiben zurück. Verdampfung ist also ein Verfahren, mit dem man gelöste Stoffe aus ihrer Lösung trennen kann. Der Grund, warum Mineralwasser anders schmeckt als Leitungswasser, sind also die darin gelösten Mineralien. Du kannst sie zwar nicht sehen, du kannst sie aber auf jeden Fall schmecken.

1 Kommentar

1 Kommentar
  1. Gut erklärt gutes Video 👍🏻

    Von Anne K., vor etwa einem Jahr
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