30 Tage kostenlos testen:
Mehr Spaß am Lernen.

Überzeugen Sie sich von der Qualität unserer Inhalte.

Schwarzpulver 05:35 min

Textversion des Videos

Transkript Schwarzpulver

Hallo und herzlich willkommen zu diesem Video. Das Video heißt: Schwarzpulver. Du kennst bereits Stoffe, Stoffgemische, die Oxidation, Schwefel, Kohlenstoff und Salze. Nachher kannst du die Zusammensetzung von Schwarzpulver nennen. Du kennst seine Herstellung, die Verwendung und die kurze Geschichte des Schwarzpulvers. Der Film ist in vier Abschnitte unterteilt: Zusammensetzung und Herstellung, Verwendung, Zur Geschichte und Warnhinweis. 1. Zusammensetzung und Herstellung: Schwarzpulver war der erste Explosivstoff. Schwarzpulver ist ein Stoffgemisch. Es besteht aus drei anderen Stoffen. Aus Holzkohle: etwa 15%, aus Schwefel: etwa 10% und aus Salpeter: etwa 75%. Unter dem Namen Salpeter verbinden sich zwei ähnliche, aber verschiedene, chemische Stoffe. Der eine hat die Formel KNO3l: Das ist „Kalisalpeter“, Kaliumnitrat oder aber NaNO3l: „Chilesalpeter“, Natriumnitrat. Natriumnitrat zieht Wasser an. Es ist hygroskopisch. Daher ist es in einem Explosivstoff weniger gut geeignet. Kalisalpeter ist nicht hygroskopisch. Daher wird es meistens verwendet. Im Schwarzpulver dient Kalisalpeter als Oxidationsmittel. Die beiden anderen Stoffe Schwefel und Holzkohle werden bei der chemischen Reaktion oxidiert. Hergestellt wird Schwarzpulver aus den einzelnen Komponenten in sogenannten Pulvermühlen, wie es schon im Mittelalter der Fall war. Nach dem Mahlen erfolgt das Pressen. Aus dem Pulver werden bestimmte Formen gepresst. Dieser Vorgang geschieht mehrfach. Je nach Verwendung werden verschiedene Korngrößen hergestellt. Wichtig ist, dass das Gemisch nicht geschlagen oder gestoßen wird, weil es sonst explodieren könnte. 2. Verwendung: Früher fand Schwarzpulver in Feuerwaffen eine breite Verwendung. Das bezog sich sowohl auf Handfeuerwaffen als auch auf Kanonen. Heute - damit meint man ab etwa 1850 -, hat das Schwarzpulver seine militärische Bedeutung verloren. Große Anwendung hat es in der Pyrotechnik. Es kommt bei Feuerwerken zum Einsatz. In Böllern dient es als Ladung, in Feuerwerksraketen ist es das Antriebsmittel. Außerdem verwendet man Schwarzpulver im Steinbruch als schonendes Sprengmittel. Im Marmorsteinbruch oder im Granitsteinbruch bleiben so große Stücke erhalten und können im Ganzen abtransportiert werden. 3. Zur Geschichte: Heute ist man ziemlich sicher, dass die Geschichte des Schwarzpulvers nicht in China und auch nicht in Arabien begann. Und auch der Mönch Berthold Schwarz hat ihm nicht seinen Namen verliehen. Die wichtigste Rolle bei der Entwicklung des Schwarzpulvers spielte Byzanz. 4. Warnhinweis: Ich habe hier folgende Reaktion für das Schwarzpulver gegoogelt. Diese läuft bei einer Explosion ab. Somit ist Schwarzpulver nicht nur ein Explosivstoff; er bildet auch das giftige Gas Kohlenstoffmonoxid CO. Die private Herstellung von Schwarzpulver ist nach deutschem Recht verboten. In der Hoffnung, euch mit dem letzten Satz nicht die Laune verdorben zu haben, wünsche ich euch alles Gute. Tschüss.

1 Kommentar
  1. Sehr informativ

    Von Gerusel Fds, vor 10 Monaten