50 % Halbjahreszeugnis-Aktion —
nur bis 24.02.2019

30 Tage kostenlos testen und anschließend clever sparen.

Radon – ein radioaktives Gas 02:06 min

Textversion des Videos

Transkript Radon – ein radioaktives Gas

Für einen Großteil der Schadstoffe und der damit verbundenen Belastung ist der Mensch selbst verantwortlich. Anders sieht das bei Radon aus. Das radioaktive Gas hat einen natürlichen Ursprung. Radon ist farb-, geruch- und geschmacklos und kann daher von den menschlichen Sinnen nicht wahrgenommen werden. Es entsteht durch einen natürlichen Zerfallsprozess. Erde und Gestein enthalten Uran. Wie alle radioaktiven Stoffe zerfällt auch Uran und dabei entsteht Radon. Das Tückische ist seine Gasform, denn mit der Bodenluft, die aus dem Bauuntergrund entweicht, gelangt es über unbefestigte Kellerböden oder Risse im Fundament in die Innenräume. Auch gewisse Baumaterialien aus Naturstein können Radon abgeben, doch ist die Menge hier deutlich geringer, als wenn ein Haus auf belastetem Erdreich steht. Mit speziellen Messgeräten lässt sich die Radonkonzentration nachweisen. Die Belastungen sind örtlich sehr unterschiedlich und hängen von der geologischen Beschaffenheit des Erdreiches ab. Vor allem in Gebieten mit hohem Uranerz-Vorkommen oder mit Untergründen vulkanischen Ursprungs ist die Belastung durch das radioaktive Radon erhöht. Dies ist zum Beispiel bei einigen Gegenden im Erzgebirge, im bayerischen Wald und im Südschwarzwald der Fall. Hier können die Richtwerte von 400 Becquerel pro Kubikmeter Luft in Altbauten beziehungsweise 200 Becquerel in neu errichten Wohnräumen deutlich überschritten werden. Radon erhöht das Risiko an Lungenkrebs zu erkranken. Laut Experten stellt es nach dem Rauchen den zweitwichtigsten Risikofaktor für diese oft tödliche Krankheit dar. Radon wird mit der Atemluft aufgenommen. Besonders seine radioaktiven Zerfallsprodukte wirken zellschädigend im Atemtrakt. Bei hoher Belastung in Wohnhäusern sind Sanierungs- und Abdichtungsmaßnahmen notwendig. An Mauern und Fundament müssen undichte Stellen und Risse beseitigt werden. Eine Abdichtung des Kellerfundamentes ist besonders wichtig. Außerdem hilft regelmäßiges Lüften die Schadstoffkonzentration zu verringern.

2 Kommentare
  1. Default

    gut

    Von Oliver P., vor etwa 2 Jahren
  2. Default

    toll

    Von Jousli, vor mehr als 2 Jahren