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Elementare Düfte 06:38 min

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Transkript Elementare Düfte

Guten Tag und herzlich willkommen. Der Film heißt „Elementare Düfte“ aus der Reihe „Chemie im Alltag - Teil drei“. Du kennst bereits Stoffe, ihre Eigenschaften und die ersten Videos der Reihe. Nachher kannst du wichtige elementare Düfte nennen und die Entwicklung dazu erläutern. Der Film besteht aus fünf Abschnitten. Erstens: subjektiv und objektiv, Zweitens: klassische Einteilung, Drittens: fünf Richtungen, Viertens: Erweiterung auf sieben Richtungen und Fünftens: 14 Gruppen von Düften. Erstens: subjektiv und objektiv. Die Duftwahrnehmung geschieht bei allen Menschen unterschiedlich, sie geschieht zum großen Teil subjektiv. Bei der Wahrnehmung der Düfte versucht man, möglichst wenig Subjektivität und viel Objektivität zu verwenden. Die sinnvolle Bestimmung elementarer Düfte hat das Ziel, der Duftwahrnehmung hohe Objektivität zu verleihen. Zweitens: klassische Einteilung. Traditionell werden Düfte in vier große Gruppen eingeteilt: in florale Düfte, grüne Düfte, animalische Düfte und schließlich in gewürzige und holzige Düfte. Typische Vertreter sind bei den floralen Düften Flieder, Jasmin, Maiglöckchen, Rose und Tuberose. Für grüne Düfte gibt es folgende Beispiele: Basilikum, Eukalyptus, Kiefer und Kampfer und außerdem Lavendel, Rosmarin und Zitrusduft. Zu den animalischen Düften gehören Ambra aus dem Darm des Wals, Castoreum vom Biber, Moschus kommt vom Moschushirsch und Zibet von der Zibetkatze, beide Komponenten werden heute meist künstlich hergestellt. Bei den gewürz- und holzigen Düften gibt es folgende Vertreter: Eichenmoos, Gewürznelke und Myrrhe sowie Sandelholz, Zeder und Zimt. Drittens: fünf Richtungen. Das war ein erster Versuch der Definition von Düften. Habt ihr eine Idee, welche Düfte dazugehören? Gut, ich sage es euch. Die Richtungen sind minzig, etherisch, floral, naphthalinartig, wie Mottenkugeln, und anisartig, so wie Lakritz schmeckt. Viertens: Erweiterung auf sieben Richtungen. Diese sieben Duftrichtungen kann man so beschreiben: kampferartig, wie der Kampfer selbst, etherisch wie Birnenaroma, floral wie Rosenduft, minzig wie Pfefferminze, moschusartig, wie Moschus selbst, stechend wie Essig und faulig wie verdorbene Eier. Fünftens: 14 Gruppen von Düften. Es handelt sich um ein neueres System der Einteilung von Düften. Den Elementardüften kommt man noch näher. Man spricht auch von den Duftnoten des Parfüms. Dabei handelt es sich um folgende: zitronig, wie die Zitrone, Lavendel, krautig-frisch wie Minze, Aldehyd - duftende Aldehyde werden künstlich hergestellt - grün wie Hyazinthe, fruchtig wie der Pfirsich, floral wie Jasmin und würzig wie die Gewürznelke und schließlich ledrig so wie Birkensaft, animalisch wie Zibet, Moschus, Amber wie im Weinrauch und vanillig wie die Vanille selbst. Die Duftstoffe gewährleisten die drei Grundnoten eines Parfüms. Die Duftstoffe bilden die Kopfnote, die Herznote und die Basisnote eines Parfüms. Der Einfluss der drei Noten findet statt wie hier angeordnet, von oben nach unten. Sie überlagern sich. Das war’s schon wieder für heute. Das war ein weiterer Film von André Otto. Ich hoffe, ihr hattet etwas Spaß. Ich wünsche euch alles Gute und viel Erfolg, tschüss.