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Sexuelle Selektion 02:21 min

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Transkript Sexuelle Selektion

Im Tierreich herrscht ein starker Wettbewerb in Sachen Paarung. Tiere müssen eine ganze Reihe an Methoden nutzen, um die Aufmerksamkeit des anderen Geschlechts auf sich zu lenken und sich fortpflanzen zu können. Dieser Vorgang ist als sexuelle Selektion bekannt. Die erste Art der sexuellen Selektion ist die intersexuelle Selektion – auch bekannt als Weibchenwahl. Dafür sind Männchen mit anpassungsfähigen Merkmalen ausgestattet, die ihre Chance vergrößern, die Aufmerksamkeit eines Weibchens zu erregen. Männliche Paradiesvögel besitzen ein buntgemustertes Gefieder, um Weibchen anzuziehen, rituelle Paarungstänze sind üblich, und auch Paarungsrufe sind ein entscheidendes Werkzeug bei der intersexuellen Selektion. Der zweite Prozess, der die Partnerwahl beeinflusst, ist die intrasexuelle Selektion, bei der Männchen in aggressiver Weise um Zugang zu einem Gebiet oder einem Weibchen buhlen, was zu Verletzungen oder gar dem Tod führen kann. Nordamerikanische Elche versammeln sich jeden Herbst zu einer gewalttätigen Zurschaustellung von Aggression, Brunftkampf genannt, bei der nur die Gewinner das Recht bekommen, sich zu paaren. Diese Aggression birgt einen evolutionären Vorteil, da sich so nur die stärksten Männchen fortpflanzen. Sexuelle Selektion beeinflusst die Partnerwahl, hat aber über lange Zeiträume betrachtet auch einen Einfluss auf die Evolution einer Art durch die Selektion erfolgreicher körperlicher Eigenschaften und erfolgreichen Verhaltens, da Individuen dabei um das Recht kämpfen, sich fortzupflanzen.