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Isolation und Artbildung

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Die Autor/-innen
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Mtoto
Isolation und Artbildung
lernst du in der 9. Klasse - 10. Klasse

Beschreibung Isolation und Artbildung

In diesem Video lernst du am Beispiel des Spechts, wie Arten entstehen. Der Begriff "Art" wird definiert. Die geografische, ökologische und fortpflanzungsbiologische Isolation als Ursachen der Artbildung werden vorgestellt. Zum Schluss wird das Rätsel gelöst, ob es Mischlinge aus Löwen und Tiger gibt.

1 Kommentar

1 Kommentar
  1. Schönes Video mit interessantem Einstieg. Aber bitte die Formulierung "haben sich angepasst" durch "wurden (von der Umwelt) angepasst" ersetzen, damit deutlich wird, dass das kein bewusster bzw. aktiver Prozess ist, den die Arten "vollziehen möchten"..:-) VG

    Von Maren W., vor 2 Monaten

Isolation und Artbildung Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Isolation und Artbildung kannst du es wiederholen und üben.
  • Beschreibe die Merkmale der Isolationsformen.

    Tipps

    Durch welche Faktoren können Populationen getrennt werden?

    Teilpopulationen können in anderen oder im selben geographischen Gebiet entstehen.

    Populationen können sich unterschiedliche Nischen suchen und sich anderen Lebensbedingungen anpassen.

    Lösung

    Bei der geografischen Isolation, die auch als Separation bezeichnet wird, werden Populationen durch Naturphänomene wie Wüsten, Gebirge oder Gletscher getrennt. Es bilden sich Teilpopulationen, neue Arten entstehen. Die ökologische Isolation findet im selben geografischen Gebiet statt. Die Populationen wählen unterschiedliche Lebensräume und spezialisieren sich auf unterschiedliche Nahrung. Dadurch sind sie an unterschiedliche Nischen angepasst. Bei der fortpflanzungsbiologischen (zeitlichen) Isolation unterscheiden sich die Populationen in ihrem Paarungsverhalten und den Paarungszeiten oder es ergibt sich eine Isolation aufgrund einer Inkompatibilität der Geschlechtsorgane (mechanisch).

  • Schildere die Grundlagen der Artbildung am Beispiel des Grünspechts und Grauspechts.

    Tipps

    Isolierte Populationen können sich nicht miteinander fortpflanzen.

    Der Genpool einer Population ist die Gesamtheit aller Gene dieser Population.

    Lösung

    Der Genpool ist die Gesamtheit aller Gene einer Population zu einer bestimmten Zeit. Dieser Genpool wurde bei dem Urspecht durch eine geografische Barriere getrennt. Eine geographische Barriere kann z.B. ein Gletscher, ein Gebirge oder eine Inselbildung sein. Dadurch kam es zu einer Bildung von Teilpopulationen, zwischen welchen der Genfluss zum Erliegen kam. Durch Mutationen entstanden isolierte Populationen. Anschließend entstanden Unterarten und schließlich die beiden Arten Grünspecht und Grauspecht. Durch Selektion und unterschiedliche Umweltbedingungen wurden die Genpools der beiden entstandenen Arten verändert. Die Unterarten hätten sich theoretisch noch verpaaren können, wohingegen das bei den beiden Spechtarten aufgrund sogenannter Fortpflanzungsschranken nicht mehr möglich ist. Durch die geographische Isolation sind zwei Arten entstanden.

  • Nenne mögliche Methoden der Einnischung.

    Tipps

    Es gibt tag- und nachtaktive Tiere.

    Populationen können ihre Nahrung an Land, im Wasser oder auf Bäumen suchen.

    Lösung

    Es gibt unterschiedliche Methoden der Einnischung. Teilpopulationen können ihre Hauptaktivität, wie beispielsweise das Jagen, auf unterschiedliche Tageszeiten verlegen. Dadurch kommen sie sich nicht in die Quere, sie konkurrieren nicht miteinander.

    Außerdem können sich ihre Paarungs- und Fortpflanzungszeiten sowie ihre Nahrungspräferenzen unterschiedlich ausbilden, so dass es auch hier zu einer friedlichen Koexistenz kommt.

  • Ermittle die Form der Isolation, die auf die Beispiele zutrifft.

    Tipps

    Auch bei Pflanzen gibt es Isolationsmechanismen.

    Pflanzen werden durch unterschiedliche Tiere bestäubt.

    Lösung

    Auch im Pflanzenreich kommt es zu Isolationsmechanismen. Bei diesen Beispielen handelt es sich um die fortpflanzungsbiologische Isolation (oder hier auch zeitliche Isolation). Die Orchideenarten blühen an verschiedenen Tagen, so dass die Bestäubung immer nur auf einen Tag beschränkt ist. Bei vielen Pflanzen ist außerdem die Blütenform an bestimmte Bestäuber angepasst, so dass diese den Pollen nur zwischen Pflanzen derselben Art übertragen (hier auch mechanische Isolation). So gibt es z.B. lange trichterförmige Blüten, die von Insekten mit einem langen Rüssel oder Kolibris mit langem Schnabel bestäubt werden (im Zuge ihrer Nahrungssuche).

  • Nenne verschiedene Varianten der Isolation.

    Tipps

    Naturbedingte Faktoren können Populationen trennen bzw. isolieren.

    Unterschiedliche Lebensräume oder Ernährungsweisen können für eine Isolation verantwortlich sein.

    Populationen isolieren sich durch unterschiedliches Paarungsverhalten.

    Lösung

    Hier werden die geografische Isolation durch geografische Barrieren, die ökologische Isolation im selben geografischen Gebiet, aber durch unterschiedliche Lebensräume und Ernährungsweisen sowie die fortpflanzungsbiologische Isolation durch unterschiedliches Paarungsverhalten und unterschiedliche Paarungszeiten genannt.

    Die technische und die psychologische Isolation gibt es nicht.

  • Erläutere, welche Arten der Isolation diesen Beispielen zugrunde liegen.

    Tipps

    Die Tiere leben im selben geographischen Gebiet.

    Lösung

    Sowohl bei den Fröschen als auch bei den Eulen handelt es sich nicht um eine geografische Isolation. Die Arten leben im selben geografischen Gebiet. Bei beiden liegt allerdings eine fortpflanzungsbiologische Isolation und eine ökologische Isolation vor. Der Wasserfrosch und der Grasfrosch paaren sich und laichen zu unterschiedlichen Zeiten. Sie besiedeln unterschiedliche Lebensräume (Wasser/Land), wodurch auch ihre Nahrung bestimmt wird. Die Waldohreule ist nachtaktiv, die Sumpfohreule tagaktiv. Sie jagen also zu unterschiedlichen Zeiten und pflanzen sich auch zu unterschiedlichen Zeiten fort.

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