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Metamorphose – Entwicklung von der Kaulquappe zum Frosch 05:26 min

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Transkript Metamorphose – Entwicklung von der Kaulquappe zum Frosch

Metamorphose - Entwicklung von der Kaulquappe zum Frosch

Hallo! Hast du schon einmal diese kleinen Tierchen in einem Teich schwimmen sehen? Das sind kleine Kaulquappen auf dem Weg, ein Frosch zu werden. Diese Verwandlung nennt man Metamorphose. In diesem Video lernst du, wie diese Entwicklung - von der Kaulquappe zum Frosch - vor sich geht.

Frösche sind Lurche, Froschlurche, um genau zu sein. Zu den Froschlurchen gehören außerdem noch Kröten und Unken. Schwanzlurche sind Salamander oder Molche. Alle Lurche machen eine Metamorphose, also eine Gestaltwandlung durch. Wir wollen uns diese Entwicklung am Beispiel des Grasfrosches ansehen.

Frösche sind Lurche, Froschlurche, um genau zu sein. Zu den Froschlurchen gehören außerdem noch Kröten und Unken. Schwanzlurche sind Salamander oder Molche. Alle Lurche machen eine Metamorphose, also eine Gestaltwandlung durch.

Wir wollen uns diese Entwicklung am Beispiel des Grasfrosches ansehen. Jedes Jahr im Frühling beginnt die Entwicklung der neuen Grasfroschgeneration. Dann ist nämlich Paarungszeit bei den Grasfröschen.

Zur Paarungszeit im März kehren alle Grasfrösche an ihren eigenen Geburtsteich zurück. Dort warten die Männchen auf die Weibchen - mit leisem Knurren locken die Männchen die Weibchen an. Kommt eines in seine Nähe springt das Männchen auf den Rücken den Weibchens und klammern sich dort fest.

Das Weibchen trägt das Männchen ein paar Tage huckepack herum. Wenn die Eier im Inneren des Weibchen herangereift sind, geht es zum Wasser und preßt bis zu 4000 Eier aus ihrem Körper.

Das Männchen - das ja immer noch hinten auf dem Weibchen draufsitzt - gibt jetzt seine Samenflüssigkeit dazu und befruchtet damit die Eier. Man spricht von einer äußeren Befruchtung, weil die Eier außerhalb des Körpers befruchtet werden.

Die Eier sinken zu Boden. Erst wenn sich die Gallerthülle, von der jedes einzelne Ei umgeben ist, mit Wasser vollgesogen hat, steigen sie zur Wasseroberfläche und bilden dort sogenannte Laichklumpen. In jedem Ei entwickelt sich ein kleiner Embryo.

Die Gallerthülle schützt vor schädlichen Pilzen und Bakterien. Nach etwa 10 Tagen schlüpft aus jedem einzelnen Ei eine kleine Larve, die sogenannte Kaulquappe.

Zuerst sind die Larven nur 6 mm groß und ernähren sich von dem Eidottervorrat, der an ihren Bäuchen hängt. Die Atmung erfolgt über Kiemenbüschel, die links und rechts vom Körper abstehen. Es handelt sich also um Außenkiemen.

Nach weiteren 10 Tagen ist der Dottervorrat aufgebraucht. Die Larven sehen jetzt so aus, wie man sich Kaulquappen vorstellt: Der platte Schwanz ist ein ideales Ruderinstrument und die Außenkiemen sind von einer Hautfalte überwachsen und damit zu Innenkiemen geworden. Mit ihrer Hornleiste am Mund knabbern Kaulquappen Algen von Pflanzen und Steinen. Die Kaulquappe ist also ein Pflanzenfresser, ihr langer Darm übernimmt die Verdauung.

Nach insgesamt 40 Tagen sind die Kaulquappen schon auf eine Größe von 4 cm herangewachsen. Aus zwei kleinen Beulchen neben dem Ruderschwanz wachsen nun zwei Hinterbeine. Ein, zwei Wochen später sind die Vorderbeine dran.

Langsam sieht die Kaulquappe einem Frosch immer ähnlicher. Im Inneren entwickelt sich ein Lungensack. Die Kaulquappen müssen jetzt manchmal zum Luftholen an die Wasseroberfläche kommen, denn ihre Kiemen bilden sich mehr und mehr zurück. Der Darm wird kürzer und auch der Schwanz beginnt zu schrumpfen.

Nach knapp 15 Wochen ist die Entwicklung abgeschlossen. Ein etwa 2 cm großer Frosch kriecht aus dem Wasser und beginnt sein Leben an Land. Ein Frosch ernährt sich von kleinen Würmern, Mücken und Insekten - ist also kein Pflanzenfresser mehr. Deshalb hat sich auch der Darm am Ende der Metamorphose verkürzt - Fleischfresser brauchen keinen langen Darm.

Drei Jahre nach der Metamorphose kehrt der Frosch zum ersten Mal wieder an seinen Geburtsteich zurück. Nun ist auch er geschlechtsreif und pflanzt sich fort. Eine neue Generation entsteht.

Während der sogenannten Metamorphose entwickelt sich aus einem Froschei, erst eine Kaulquappe und dann ein fertiger Frosch. Alle Lurche sind Gestaltwandler.

Wirf im Frühling einen Blick in einen Teich oder Tümpel - vielleicht kannst du die kleinen Kaulquappen entdecken! Tschüss und bis zum nächsten Mal!

14 Kommentare
  1. ich hab morgen ein Test ich schreibe bestimmt eine gute note weil man mit Sofatutor so gut lernt

    Von Carocastelberg, vor 6 Monaten
  2. gutes video
    meine lehrerin hat es uns auch schonmal im unterricht gezeigt

    Von Jomavi, vor 6 Monaten
  3. was sind dir frösche am ende fleischfresser

    Von Atesg16, vor 10 Monaten
  4. Hat mir geholfen

    Von Erik B., vor mehr als einem Jahr
  5. Ich fand es sehr spannend

    Von Lifestyle94, vor mehr als einem Jahr
  1. tolles Video

    Von Kristinhess, vor mehr als einem Jahr
  2. Danke schreibe morgen einen wichtigen Test war sehr hilfreich

    Von Roman Panse, vor mehr als 2 Jahren
  3. Danke das ist sehr hilfreich

    Von Corovici, vor mehr als 2 Jahren
  4. Super

    Von Monika Latzke, vor mehr als 2 Jahren
  5. Hallo Murat,
    die Metamorphose wird in diesem Video am Beispiel des Frosches gezeigt. Als Metamorphose bezeichnet man den "Gestaltwandel" von der Larvenform zum geschlechtsreifen Tier. Ein anderes Beispiel für eine Metamorphose ist die Umwandlung einer Raupe über die Insektenpuppe zum Schmetterling.
    Liebe Grüße,
    Deine Biologie-Redaktion

    Von Serpil Kilic, vor etwa 3 Jahren
  6. Super wird nichts von metamorphose erwähnt bzw. sehr wenig und nicht erklärt

    Von Murat N., vor etwa 3 Jahren
  7. Voll toll! Danke! Hast mir sehr geholfen :-)

    Von Lini G., vor mehr als 3 Jahren
  8. Hallo :)

    Ja Frösche laichen im Wasser. Ob sie dabei noch an der Oberfläche treiben oder unter Wasser tauchen kommt sicherlich auf das Gewässer und dessen Struktur an.

    Von Marcel Schenke, vor mehr als 4 Jahren
  9. Gehen die Frösche nicht unter Wasser wenn sie Laichen

    Von Starwarsfan09, vor mehr als 4 Jahren
Mehr Kommentare

Metamorphose – Entwicklung von der Kaulquappe zum Frosch Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Metamorphose – Entwicklung von der Kaulquappe zum Frosch kannst du es wiederholen und üben.

  • Bestimme die Nahrung von Kaulquappe und Frosch.

    Tipps

    Im Laufe der Metamorphose verkürzt sich der Darm der Kaulquappe.

    Lösung

    Die kleinen Kaulquappen sind Pflanzenfresser, sie nagen mit ihrer Hornleiste an Wasserpflanzen herum. Als ausgewachsene Frösche ernähren sie sich von Würmern, Fluginsekten, Schnecken und kleinen Amphibien. Sie werden also zu Fleischfressern. Auch ihr Darm verkürzt sich während der Metamorphose. Fleischfresser benötigen keinen langen Darm.

  • Stelle die Metamorphose eines Frosches dar.

    Tipps

    Der Schwanz der Kaulquappe entwickelt sich langsam zurück.

    Lösung

    Nach 10 Tagen schlüpfen die Kaulquappen aus den Eiern. Sie sind 6 mm groß und ernähren sich über ihren Eidottersack. Über die Kiemenbüschel atmen sie. Nach weiteren 10 Tagen ist eine Hautfalte über die Außenkiemen gewachsen, es sind nun Innenkiemen entstanden. Der Eidottersack ist aufgebraucht und sie fressen Pflanzenteile. Nach weiteren 40 Tagen sind sie 4 cm lang. Es wachsen nun Hinterbeine. 1 bis 2 Wochen später entwickeln sich die Vorderbeine. Auch der Lungensack bildet sich, die Kiemen gehen zurück. Der Schwanz schrumpft. Nach 15 Wochen ist die Entwicklung abgeschlossen und ein 20 cm langer Frosch verlässt das Wasser.

  • Erkläre die Überlebensstrategie der Frösche im Winter.

    Tipps

    Amphibien sind wechselwarme Tieren.

    Lösung

    Wenn die Temperaturen sinken, können Amphibien nicht einfach ihren Lebensraum verlassen, so wie die Zugvögel das tun. Aber auch sie haben eine Strategie entwickelt, die kalten Monate gut zu überstehen. Amphibien halten Winterstarre. Hierbei verlangsamt sich ihr Stoffwechsel und ihre Hautatmung reicht aus, um den Sauerstoff aus dem Wasser aufzunehmen. Amphibien können sowohl mit der Lunge als auch mit der Haut atmen.

    Winterschlaf halten zum Beispiel Fledermäuse oder Igel. Eichhörnchen und Bären halten Winterruhe. Sie gehen ab und zu auf Nahrungssuche.

  • Bestimme Frosch- und Schwanzlurche.

    Tipps

    Achte auf die Enden der Wörter. Dort steht, um welche Art es sich handelt. Dann fällt dir die Zuordnung leichter.

    Lösung

    Amphibien sind Tiere, die sowohl im Wasser als auch an Land leben können. Die Amphibien waren die ersten Wirbeltiere, die vor 360 Millionen Jahren an Land gingen. Heute gibt es Froschlurche (Frösche, Kröten und Unken) und Schwanzlurche (Molche und Salamander). Du kannst sie leicht anhand ihres Körperbaus auseinanderhalten. Schwanzlurche besitzen immer einen Schwanz, erwachsene Froschlurche besitzen diesen nicht mehr.

    Übrigens, die Knoblauchkröte gibt in Stresssituationen ein nach Knoblauch riechendes Sekret ab. Diesem verdankt sie ihren Namen. Der Name „Geburtshelferkröte" geht auf das ungewöhnliche Fortpflanzungsverhalten der Art zurück. Hierbei schnürt sich das Männchen die Eischnüre um die Hinterbeine und trägt diese einige Tage mit sich herum. Erst wenn die Kaulquappen anfangen zu schlüpfen, lässt es sie ins Wasser.

  • Vergleiche die Merkmale zweier Amphibienlarven.

    Tipps

    Ausgewachsene Frösche sind Fleischfresser.

    Lösung

    Alle Amphibien machen eine Metamorphose durch. Die Gestaltumwandlung des Frosches hast du in diesem Video genau kennengelernt.

    Die Kaulquappe der Froschlurche ernährt sich rein vegetarisch von Pflanzenteilen. Bei ihr entwickeln sich zunächst die Hinterbeine, dann die Vorderbeine. Der Schwanz entwickelt sich im Laufe der Zeit zurück und auch der Darm verkürzt sich. Ausgewachsene Froschlurche sind Fleischfresser, einen langen Darm benötigen sie nicht mehr.

    Etwas anders sieht die Metamorphose bei Schwanzlurchen aus. Die Kaulquappen der Schwanzlurche sind Fleischfresser, sie ernähren sich von Kleintieren. Bei ihnen entstehen zuerst die Vorderbeine und anschließend die Hinterbeine. Der Schwanz ist deutlich ausgeprägt, auch ausgewachsene Tiere besitzen ihn.

  • Nenne Charakteristika der Amphibien.

    Tipps

    Die Kloake ist eine Körperöffnung, in der sowohl Verdauungstrakt und Harnleiter als auch Geschlechtsorgane münden.

    Lösung

    Die meisten Amphibien sind getrenntgeschlechtlich. Meistens gibt es männliche Tiere, die Spermien produzieren, und weibliche, die die Eizellen besitzen. Bei den Froschlurchen findet eine äußere Befruchtung statt, die innere Befruchtung findet man bei den Schwanzlurchen. Das Männchen setzt ein Spermienpaket ab. Dieses wird vom Weibchen in ihre Kloake aufgenommen. Es gibt Salamander, die vollständig entwickelte Jungtiere zur Welt bringen, zum Beispiel der Alpensalamander. Amphibien stehen hier in Deutschland unter Naturschutz. Sie besitzen, wie die Reptilien, eine Kloake.