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Atmung bei Lurchen

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Die Autor*innen
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Team Digital
Atmung bei Lurchen
lernst du in der 5. Klasse - 6. Klasse

Grundlagen zum Thema Atmung bei Lurchen

Nach dem Schauen dieses Videos wirst du in der Lage sein, zu erklären, wie die Atmung von Lurchen funktioniert. Zunächst lernst du, dass Lurche - also zum Beispiel Frösche - sowohl über eine Lungenatmung als auch über eine Hautatmung verfügen. Anschließend erfährst du etwas über die Abhängigkeit der Atmung von der Außentemperatur. Dass auch der innere Aufbau der Lunge entscheidend ist für ihre Leistungsfähigkeit, zeigen wir dir abschließend am Vergleich von drei Lurchenarten.

Transkript Atmung bei Lurchen

Willkommen bei Sofa-Lympia! Heutige Disziplin ist wer es am längsten an Land und unter Wasser aushält. Es treten an: Chiara, aus der Mannschaft der Menschen gegen Lara, aus der Gruppe der Lurche. Wer wird wohl gewinnen? Schreib es jetzt in die Kommentare, bevor du das Video weiter schaust. Zugegebenermaßen ist der geschilderte Wettbewerb nicht ganz fair. Warum, erklären wir dir in diesem Video. Wir sehen uns heute die „Atmung bei Lurchen“ an. Frösche gehören zur Klasse der „Lurche“, die auch „Amphibien“ genannt werden. Lurche sind Wirbeltiere und dazu zählen Frösche, Kröten, Unken, Molche, und Salamander. Die Atmung der verschiedenen Lurche ist im Wesentlichen gleich. In diesem Video schauen wir uns exemplarisch die Atmung des Frosches genauer an. Vielleicht hast du diese Bewegung ja schon einmal bei einem Frosch beobachten können. Der Frosch atmet und nimmt dabei mit Hilfe seiner Lunge Sauerstoff aus der Luft auf. Der Mundboden wird nach unten bewegt, wodurch Luft durch die Nasenlöcher eingesaugt wird. Anschließend verschließt der Frosch seine Nasenlöcher wieder. Indem er den Mundboden zusammendrückt, wird die Luft in die Lunge gepresst. Dort findet der Gasaustausch statt, das heißt der eingeatmete Sauerstoff gelangt ins Blut und Kohlenstoffdioxid wird aus dem Blut in die Lungen abgegeben, um anschließend ausgeatmet zu werden. Allerdings ist die Lunge von Fröschen nicht besonders leistungsfähig, weshalb der Frosch, im Gegensatz zum Menschen, auf ein weiteres Atmungsorgan zurückgreifen kann. Über die Haut erfolgt die „Hautatmung“. Die Haut eines Frosches ist dünn und von feinen Blutgefäßen durchzogen. Deshalb kann der Sauerstoffaustausch auch direkt über die Haut erfolgen. Und da dies nur möglich ist, wenn die Haut feucht ist, sorgen innenliegende Schleimdrüsen für die typisch glitschige Haut des Frosches. Die so entstehenden Schleimschicht hilft außerdem bei der Abwehr von Krankheitserregern. Lurche gehören daher zu den sogenannten „Feuchtlufttieren“. Frösche können also sowohl über die Lunge, als auch direkt über die Haut Sauerstoff aufnehmen – ganz schön praktisch! Die Hautatmung funktioniert sogar unter Wasser! Sauerstoff befindet sich nämlich auch im Wasser und da der Frosch ihn über seine Haut aufnehmen kann, sind längere Tauchgänge kein Problem. Die Atmung bei Fröschen ist außerdem abhängig von der Umgebungstemperatur. In dreißig Grad warmem Wasser machen Frösche bis zu hundert Atemzüge pro Minute. Je kälter die Umgebung, umso weniger Atemzüge werden es. So sind es bei fünfzehn Grad ungefähr fünf Atemzüge pro Minute und bei unter zehn Grad hört der Frosch sogar ganz auf zu atmen. Hast du eine Idee, warum das so ist? Frösche sind „wechselwarme Tiere“. Das heißt, die Körpertemperatur passt sich an die Außentemperatur an. Also je kälter das Wasser, desto niedriger ist die Körpertemperatur des Frosches. Außerdem sinkt mit der Temperatur auch die Bewegungsfähigkeit und der Stoffwechsel wird verlangsamt. Der Frosch bleibt dann relativ bewegungslos und die Hautatmung reicht aus, um am Leben zu bleiben. Den Winter verbringen daher viele Frösche regungslos in der sogenannten „Winterstarre“. Mit Hilfe der Hautamung überdauern sie so, je nach Art, an feuchten Orten oder sogar versteckt auf dem Grund von Gewässern, den Winter. Wie leistungsfähig die Lunge ist, unterscheidet sich von Lurch zu Lurch. Dementsprechend ist das Verhältnis von Lungen- zu Hautatmung je nach Art verschieden. Bei Erdkröten macht die Lungenatmung drei Viertel der Gesamtatmung aus. Bei Salamandern die Hälfte und bei Molchen sogar nur ein Viertel. Die Lungen der dargestellten Lurche sehen dabei auch ganz unterschiedlich aus – sehen wir uns die Lungen einmal an. Bei der Erdkröte mit der leistungsfähigsten Lunge sind viele Verästelungen zu erkennen. Dadurch steht mehr Oberfläche für den Gasaustausch zur Verfügung. Bei der Lunge des Molchs gibt es kaum Verästelungen – die Lunge ist nicht besonders effizient, weswegen er hauptsächlich auf die Hautatmung angewiesen ist. Fassen wir nun nochmal zusammen, was wir heute gelernt haben. Lurche sind Lungen- und Hautatmer. Die Leistungsfähigkeit der Lunge ist dabei von Art zu Art verschieden. Die Hautatmung garantiert, dass genug Sauerstoff in das Blut gelangt. Dazu muss jedoch die Haut immer feucht sein, wofür Schleimdrüsen in der Haut sorgen. Dann werfen wir noch einmal einen Blick zurück zu unseren Sofalympia-Athletinnen. Lara konnte dank ihrer Hautatmung länger unter Wasser bleiben. An Land hatte Chiara die Nase etwas vorne, da Laras Haut dabei war auszutrocknen und sie wieder ins schützende Nass zurück musste. Da war es der Froschdame doch etwas zu trocken – also Glückwunsch an beide!

13 Kommentare

13 Kommentare
  1. der mensch

    Von Peter, vor 23 Tagen
  2. ich fand das Video gut erklärt

    Von Simsei1, vor etwa einem Monat
  3. das war wie ich mir schon dachte es haben beide Den 1Platz gemacht Der Lurch im Wasser und der Mensch an Land

    Von Simsei1, vor etwa einem Monat
  4. Lurche im Wasser und Mensch an Land

    Von Simsei1, vor etwa einem Monat
  5. Der Mensch🙂🙂

    Von Sina, vor 3 Monaten
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Atmung bei Lurchen Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Atmung bei Lurchen kannst du es wiederholen und üben.
  • Bestimme, wobei es sich um Froschlurche und wobei es sich um Schwanzlurche handelt.

    Tipps

    Schwanzlurche haben, wie der Name schon sagt, einen Schwanz, während Froschlurche keinen Schwanz haben.

    Lösung

    Die Frösche, Kröten und Unken haben keinen Schwanz und gehören zu den Froschlurchen.
    Die Molche und Salamander haben Schwänze und gehören zu den Schwanzlurchen.

  • Benenne die Strukturen der Hautatmung des Froschs.

    Tipps

    Sauerstoffreiches Blut wird in der Regel rot dargestellt und sauerstoffarmes Blut blau.

    In der Aufgabe geht es um die Hautatmung, nicht um die Lungenatmung.

    Lösung

    Der Frosch kann durch die Hautatmung direkt mit seiner Haut Sauerstoff aufnehmen. Hierzu finden sich feine Blutgefäße innerhalb der Haut. Die Hautatmung funktioniert nur, wenn die Haut ausreichend feucht ist. Hierzu dienen die rundlichen Schleimdrüsen, die nach oben Schleim abgeben und so die für den Frosch typische Schleimschicht bilden.

  • Beschreibe die Eigenarten der Lungenatmung und der Hautatmung.

    Tipps

    Hole einmal tief Luft! Über welche Organe strömt die Luft in dich ein?
    Als Mensch benutzt du die Lungenatmung. Jetzt schaffst du es bestimmt auch, alles richtig zuzuordnen.

    Zwei der Sätze gehören zur Hautatmung.

    Lösung

    Bei der Lungenatmung spielen die Nasenlöcher und der Mundboden eine wichtige Rolle:
    Der Mundboden wird nach unten bewegt, wodurch Luft durch die Nasenlöcher eingesaugt wird.
    Anschließend verschließt der Frosch seine Nasenlöcher wieder.
    Indem er den Mundboden zusammendrückt, wird die Luft in die Lunge gepresst.
    In der Lunge findet dann der Gasaustausch statt.
    Diese Art der Atmung kannst du auch als Bewegung sehen.

    Bei der Hautatmung spielen die Schleimdrüsen eine wichtige Rolle. Sie bilden eine Schleimschicht, die den Frosch feucht hält. Die feuchte Haut ist eine Voraussetzung, damit der Gasaustausch in der Haut stattfinden kann.

  • Bestimme, zu welcher Amphibie die abgebildete Lunge gehört.

    Tipps

    Amphibien können sowohl an Land als auch im Wasser leben. Verschiedene Arten teilen ihre Phasen an Land und im Wasser verschieden auf.
    Die Erdkröte geht nur zum Ablaichen in das Wasser, während manche Molcharten bis zur Winterstarre im Herbst in Gewässern leben.

    Lösung

    Die Erdkröte hat eine leistungsfähige Lunge mit vielen Verästelungen. Dadurch steht mehr Oberfläche für den Gasaustausch zur Verfügung.
    Die Lunge des Salamanders hat weniger Verästelungen.
    Die Lunge des Molchs hat kaum Verästelungen. Seine Lunge ist nicht besonders effizient, weswegen er hauptsächlich auf die Hautatmung angewiesen ist.

  • Beschreibe die Temperaturabhängigkeit der Atmung des Froschs.

    Tipps

    Je geringer die Temperatur ist, desto weniger atmen die Frösche.

    Lösung

    Frösche sind wechselwarme Tiere. Das heißt, die Körpertemperatur passt sich an die Außentemperatur an.
    Je kälter die Außentemperatur, desto niedriger ist die Körpertemperatur des Froschs.
    Damit sinkt auch die Bewegungsfähigkeit und der Stoffwechsel wird verlangsamt. Daher sinkt auch die Atemfrequenz.

    In 30 °C warmem Wasser machen Frösche bis zu 100 Atemzüge pro Minute.
    In 15 °C warmem Wasser machen Frösche ca. 5 Atemzüge pro Minute.
    In unter 10 °C warmem Wasser machen Frösche keine Atemzüge.

  • Begründe, warum Molchlarven im Gegensatz zu erwachsenen Molchen nur im Wasser leben können.

    Tipps

    Schau dir das Bild von der Molchlarve genau an. Das Atmungsorgan ist hier auch abgebildet.

    Nur eine Antwort ist richtig.

    Lösung

    Tatsächlich haben Molche in ihrem Larvenstadium noch ein weiteres Atmungsorgan: die Kiemen, die im Verlauf der Metamorphose des Tiers von den Lungen ersetzt werden.
    Die anderen drei Antworten waren falsch:
    Die Hautatmung funktioniert auch an Land.
    Die Lungen sind als Atmungsorgan für das Land immer mit Luft gefüllt und nie mit Wasser oder Schleim. Die Schleimdrüsen dienen dazu, die Haut feucht zu halten. Dies ist für die Hautatmung der Amphibien sehr wichtig.
    Die Darmatmung gibt es tatsächlich, allerdings nicht bei den Amphibien, sondern bei einigen Fischarten, die an der Oberflache aufgeschnappte Luft mithilfe ihres Darms aufnehmen können.

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