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Fische – Fortpflanzung, Brutpflege und Entwicklung

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Bio-Team
Fische – Fortpflanzung, Brutpflege und Entwicklung
lernst du in der 5. Klasse - 6. Klasse

Beschreibung Fische – Fortpflanzung, Brutpflege und Entwicklung

Inhalt

Die Fortpflanzung und Entwicklung von Fischen – Biologie

Weißt du schon, wie sich Fische fortpflanzen und wie sie sich entwickeln? Und wusstest du, dass es Fischarten gibt, die zur Fortpflanzung einige Tausend Kilometer zurücklegen? Das und noch viel mehr lernst du im Folgenden.

Das Laichen

Im Körper des Weibchens werden Eier produziert, die es zu bestimmten Zeiten ablegt – meist am Gewässeruntergrund. Da die Eier als Laich bezeichnet werden, nennt man den Prozess der Eiablage auch Laichen. Je nach Zeitpunkt des Laichens unterscheidet man:

  • Frühjahrslaicher, zum Beispiel Barsche
  • Sommerlaicher, zum Beispiel Karpfen
  • Herbstlaicher, zum Beispiel einige Heringsarten
  • Winterlaicher, zum Beispiel Bachforellen

Die äußere Befruchtung

Unmittelbar nach dem Laichen werden die Eier vom Männchen befruchtet. Dazu gibt dieses eine milchige Samenflüssigkeit, die es in seinen Keimdrüsen produziert, über dem Laich ab. Die Samenzellen dringen in die Eier ein – je eine Samenzelle verschmilzt mit je einem Ei. Da die Befruchtung außerhalb des Körpers des Weibchens stattfindet, wird sie auch als äußere Befruchtung bezeichnet.

Die Entwicklung der Fischlarven

Meist schlüpfen schon wenige Tage nach der Befruchtung Fischlarven aus den Eiern. Zunächst hängt ihnen noch der Dottersack am Bauch. Dieser versorgt sie in den ersten Tagen mit wichtigen Nährstoffen. Die Fischlarven entwickeln sich zu Jungfischen. Nach einigen Jahren sind sie geschlechtsreif.

Die mangelnde Brutpflege bei Fischen

Weißt du, wie viele Eier in einem Laichvorgang abgelegt werden? Einige Fische, zum Beispiel der Zander, legen eine halbe Million Eier ab. Es gibt sogar Arten, die mehrere Millionen Eier ablegen. Doch warum sind trotz so hoher Anzahlen die Seen und Meere nicht übervoll mit Fischen?
Das liegt daran, dass die meisten Fische keine Brutpflege betreiben – das heißt, dass sich die Elterntiere nach der Befruchtung nicht um ihre Jungtiere kümmern. Sowohl die befruchteten Eier als auch die geschlüpften Fischlarven sind auf sich allein gestellt. Sie müssen sich selbstständig ihre Nahrung besorgen und sind Fressfeinden schutzlos ausgesetzt. Daher entwickeln sich nur aus wenigen befruchteten Eiern auch Fische, die sich irgendwann selbst wieder fortpflanzen können.

Doch es gibt auch Ausnahmen: Zum Beispiel baut der männliche Stichling ein Nest, in das das Weibchen die Eier ablegen kann. Die Eier und später auch die geschlüpften Larven werden vom Männchen bewacht und beschützt. Dadurch ist die Überlebenschance der Nachkommen viel höher. Der Stichling muss daher nicht so viele Eier ablegen: Um die nächste Generation zu sichern, reichen etwa 100 Eier pro Laichvorgang aus.

Die Fortpflanzung von Fischen – Beispiele

Bei der Fortpflanzung von Fischen gibt es, zum Beispiel bei der Wahl des Orts zur Eiablage, einige Besonderheiten. Diese wollen wir uns im Folgenden ansehen.

Die Lachswanderung

Lachse kehren zum Laichen an den Ort zurück, an dem sie selbst geboren wurden. Diese Orte liegen in den Oberläufen von Flüssen, die besonders sauerstoffreich sind. Daher verlassen die Lachse zur Laichzeit das Meer und ziehen die Flüsse hoch. Das wird auch als Lachswanderung bezeichnet. Da die Lachse nun gegen die Strömung schwimmen, müssen sie besonders viel Kraft aufbringen. Wenn sie in den Oberläufen angekommen sind, finden das Laichen und die Befruchtung statt. Häufig sind die Lachse von der Reise so erschöpft, dass sie anschließend sterben.
Die Jungfische selbst bleiben für ungefähr zwei Jahre in den Oberläufen der Flüsse, bevor sie ins Meer ziehen.

Die Aale aus der Sargassosee

Auch einige Aale, zum Beispiel der Europäische Aal, ziehen zur Fortpflanzung an den Ort ihrer Geburt zurück – an die Sargassosee, die vor der Küste Nordamerikas liegt. Die Aale, die an den europäischen Küsten oder in den europäischen Flüssen leben, legen also etwa 7.000 Kilometer zurück, um sich fortzupflanzen. Auch hier sterben die Aale nach dem Laichen und der Befruchtung, da sie von der langen Reise erschöpft sind.
Etwa drei Jahre benötigen die Aallarven, um mit Unterstützung des Golfstroms bis nach Europa zu schwimmen. Erst dann entwickeln sie sich weiter zum ausgewachsenen Fisch. Wenn sie geschlechtsreif sind, kehren sie wieder zurück zur Sargassosee.

Dieses Video

In diesem Video hast du gelernt, wie sich Fische fortpflanzen. Du weißt nun, was die äußere Befruchtung bei Fischen ist, ob Fische Brutpflege betreiben und welche Fische weite Strecken zurücklegen, um sich fortzupflanzen. Auch zur Fortpflanzung von Fischen gibt es Übungen und ein Arbeitsblatt – ein Referat zu diesem Thema sollte nun kein Problem mehr sein.

Transkript Fische – Fortpflanzung, Brutpflege und Entwicklung

Fortpflanzung, Brutpflege und Entwicklung bei Fischen

Hallo! Warum legen manche Fische viele tausend Eier, andere Fische, wie der Stichling, aber gerade mal nur hundert? Und wohin schwimmen Aale, um sich fortzupflanzen? Antworten auf diese Fragen erhältst du in diesem Video, in dem wir uns die Fortpflanzung, die Brutpflege und die Entwicklung von Fischen näher ansehen.

Wie pflanzt sich ein Fisch fort? Die Artenvielfalt der Fische ist groß. Deshalb gibt es von Art zu Art auch Unterschiede bei der Fortpflanzung. In der Regel aber läuft die Fortpflanzung bei allen Fischen sehr ähnlich ab. Die Weibchen produzieren eine große Zahl von Eiern. Diese reifen im Inneren des Weibchens heran. Nach einiger Zeit, legen sie diese Eier ab - man sagt auch: Sie laichen. Und das zu unterschiedlichen Jahreszeiten. So ist der Barsch und Hecht Frühjahrslaicher, der Karpfen ein Sommerlaicher, und die Bachforelle ein Herbst- und Winterlaicher. Die Fischmännchen sind nach dem ablaichen sofort zur Stelle. Sie besitzen Keimdrüsen, die eine milchige Samenflüssigkeit produzieren. Diese ergießen sie über den Laich - es handelt sich also um eine äußere Befruchtung. Jetzt dringt je eine Samenzelle in eine Eizelle ein und befruchtet das Ei.

In den befruchteten Eiern entwickeln sich kleine Fischlarven. Nach dem Schlüpfen hängt noch ein kleiner Dottersack an den Fischlarven. Von diesem können sich dann die Fischlarven die ersten Tage ernähren. Bald werden aus den Fischlarven Jungfische die - je nach Fischart - in wenigen Jahren selbst geschlechtsreif werden.

Eine Bachforelle legt über 1000 Eier, ein Lachs bis zu 50 000. Ein Zander legt bis zu 500 000 Eier - also eine halbe Million. Es gibt auch Fischarten die mehrere Millionen Eier legen. Warum so viele? Die Antwort ist sehr einfach:

Die meisten Fische betreiben keine Brutpflege - sie überlassen die befruchteten Eier und damit die nächste Generation ihrem eigenen Schicksal. Larven und Jungfische sind ganz auf sich allein gestellt - viele werden gefressen, nur ein sehr kleiner Teil überlebt und wächst zu einem erwachsenen Fisch heran.

Wie macht das aber der Stichling, der nur rund 100 Eier legt? Der Stichling ist eine Ausnahme unter den Fischen. Er betreibt Brutpflege. Zur Laichzeit baut das Männchen am Grund des Gewässers ein Nest. Sein Revier muss er dabei gegen Rivalen verteidigen. Hat er ein Weibchen zum Laichen in sein Nest getrieben, kann er die Eier des Laichs befruchten. Im Anschluss bewacht der Stichling sowohl die Eier, als auch die späteren Larven und Jungfische. Auf diese Weise ist die Überlebenschance für die jungen Stichlinge natürlich um ein vielfaches höher. Es reichen also gerade mal 100 Eier aus, um die nächste Generation zu sichern.

Viele Fische brauchen einen ganz bestimmten Ort, um sich fortzupflanzen. Lachse etwa laichen immer dort, wo sie selber geboren wurden: In den Oberläufen von Flüssen. Zur Laichzeit ziehen die Lachse aus dem Meer die Flüsse hoch.

Jeder Lachs schwimmt jenen Fluss hoch, in dem er selber geboren wurde. Dieses Schauspiel nennt man Lachswanderung. Um zu den besonders sauerstoffreichen Oberläufen der Flüsse zu gelangen, müssen Lachse gegen die starke Strömung des Wassers schwimmen. Das kostet die Lachse sehr viel Kraft. Wenn sie endlich in den Oberläufen angekommen sind, laichen die Weibchen.

Die Männchen befruchten den Laich. Meist sterben die Lachse kurz nach der Fortpflanzung durch die Erschöpfung der Reise. Die jungen Lachse leben bis zu zwei Jahre im Fluss bevor sie hinunter ins Meer ziehen. Bei Aalen ist die Einschränkung auf einen bestimmten Ort zur Fortpflanzung noch verwunderlicher: Einige Aale laichen nämlich in der sogenannten Sargassosee vor der Küste Nordamerikas. So auch jene Aale, die in europäischen Flüssen und Seen leben.

Mit etwa zehn Jahren ziehen die Aale flussabwärts Richtung Meer und dann bis zu 7000km quer über den atlantischen Ozean zur Sargassosee. Dort treffen sich alle Altaale, pflanzen sich fort und sterben. Die Aallarven sind winzig. Mit einer warmen Meeresströmung, dem Golfstrom, lassen sie sich wieder vor die Küsten Europas treiben. Das dauert bis zu drei Jahre. Wenn sie angekommen sind, steigen sie die Flüsse hoch und leben dort, bis sie selber geschlechtsreif werden. Dann ziehen auch sie zur Sargassosee...

Fischweibchen legen unzählige Eier, die außerhalb des Körpers befruchtet werden. Sollten jedoch Fische Brutpflege betreiben, reichen durch den Schutz der Eltern auch schon wenige Eier aus. Aus den Eiern entwickeln sich Fischlarven und anschließend Jungfische. Und manche Fischarten kehren an einen ganz bestimmten Ort zurück, um zu laichen.

Tschüss und bis zum nächsten Mal!

15 Kommentare

15 Kommentare
  1. Wann werden die Jungen alle Geschlechtsreif?

    Von Elena , vor etwa 2 Monaten
  2. Gracias!!! Danke!!

    Von Elena , vor etwa 2 Monaten
  3. danke

    Von Yy 79086759, vor 11 Monaten
  4. vielleicht noch ein bisschen genauer erklären dann wäre es perfekt gewesen

    Von Cassian L., vor fast 2 Jahren
  5. danke das Viedeo hat mir sehr geholfen

    Von Cassian L., vor fast 2 Jahren
Mehr Kommentare

Fische – Fortpflanzung, Brutpflege und Entwicklung Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Fische – Fortpflanzung, Brutpflege und Entwicklung kannst du es wiederholen und üben.
  • Stelle die Entwicklung bei Fischen von der Eiablage bis zum ausgewachsenen Tier dar.

    Tipps

    Bevor das Männchen die Eier befruchten kann, muss das Weibchen die Eier ablegen. Die abgelegten Eier nennt man bei Fischen den Laich.

    Lösung

    Die Weibchen produzieren eine große Anzahl von Eiern, die im Inneren des Weibchens heranreifen. Nach einiger Zeit legen sie diese Eier ab. Man nennt diesen Vorgang auch laichen. Dann erst kommen die Männchen ins Spiel. Sie besitzen Keimdrüsen, die eine milchige Samenflüssigkeit produzieren. Diese ergießen sie über den Laich. Es findet also eine äußere Befruchtung statt.

    Nach der äußeren Befruchtung dringt je eine Samenzelle in eine Eizelle ein und befruchtet das Ei. Aus den befruchteten Eiern entwickeln sich kleine Fischlarven. Nach dem Schlüpfen hängt noch ein kleiner Dottersack an den Fischlarven, welcher die Larven in den ersten Tagen ernährt. Bald werden aus den Fischlarven ausgewachsene Fische, die in wenigen Jahren selbst geschlechtsreif werden.

  • Fasse die Aufzucht der Jungen beim Stichling zusammen.

    Tipps

    Nur wenige Fischarten betreiben Brutpflege. Da der Nachwuchs durch dieses Verhalten aber besser geschützt ist, reichen verhältnismäßig wenige Eier, um die Nachkommenschaft zu sichern.

    Lösung

    Zur Laichzeit baut der männliche Stichling am Grund des Gewässers ein Nest. Nachdem er ein Weibchen zum Laichen in sein Nest getrieben hat, kann er die abgelegten Eier befruchten. Weibliche Stichlinge legen bei der Fortpflanzung nur ungefähr 100 Eier ab. Im Vergleich zu anderen Fischarten ist das sehr wenig. Im Anschluss an die Befruchtung bewacht das Männchen sowohl die Eier als auch die Larven und später die Jungfische. Durch diese Brutpflege ist der Nachwuchs besser geschützt als bei anderen Fischarten. Deshalb genügen nur wenige Eier, um den Nachwuchs zu sichern.

  • Untersuche, wie sich die Fortpflanzung der Stichlinge von der Fortpflanzung anderer Fischarten unterscheidet.

    Tipps

    In der Tierwelt gibt es zwei Arten, den Fortbestand der eigenen Art zu sichern. Entweder gibt es eine große Anzahl an Nachwuchs, der dann oft sich selbst überlassen wird, oder es gibt nur sehr wenig Nachwuchs, der dann besonders behütet und beschützt wird. Auch wir Menschen sichern den Fortbestand unserer Art dadurch, dass wir nur wenig Nachwuchs bekommen, auf den wir aber besonders gut aufpassen.

    Lösung

    Fische pflanzen sich durch eine äußere Befruchtung fort. Dazu werden viele Eier außerhalb des Körpers befruchtet. Aus den befruchteten Eiern entwickeln sich Fischlarven, die in den ersten Tagen von dem sogenannten Dottersack ernährt werden.

    Die Bachforelle legt über 1000 Eier, während der Lachs bis zu 50 000 und der Zander sogar bis zu 500 000 Eier im Laich ablegt. Einige Fischarten können sogar mehrere Millionen Eier auf einmal legen. Diese Fische betreiben keine Brutpflege, sodass die befruchteten Eier vielfältigen Gefahren ausgesetzt sind. Viele Larven und Jungtiere erreichen deshalb nicht das Erwachsenenalter, da sie zum Beispiel von anderen Tieren gefressen werden. Je mehr Eier gelegt werden, desto größer ist also die Wahrscheinlichkeit, dass möglichst viele Jungtiere überleben und sich fortpflanzen können.

    Der Stichling jedoch legt nur ungefähr 100 Eier, also viel weniger als die meisten anderen Fischarten. Er ist eine Ausnahme unter den Fischen, weil er Brutpflege betreibt und so seinen Nachwuchs schützt. Der männliche Stichling bewacht nämlich das Nest und schützt die Eier und später die Larven und die Jungfische vor Feinden. Die Überlebenschance der jungen Stichlinge ist deshalb im Vergleich mit anderen Fischarten um ein Vielfaches höher. Deshalb reicht diese geringe Anzahl an Eiern aus, um den Fortbestand der Stichlinge zu sichern.

  • Ordne ein, an welcher Stelle der Nahrungskette Fische stehen.

    Tipps

    Am Anfang jeder Nahrungskette stehen immer Pflanzen. Im Meer gibt es mikroskopisch kleine Pflanzen. Sie werden Phytoplankton genannt und stehen oft am Anfang einer Nahrungskette.

    Die zweite Stufe einer Nahrungskette im Meer besteht häufig aus tierischem Plankton wie Kleinkrebsen, Larven, Krill und Würmern.

    Es gibt Fische, die sich von tierischem Plankton ernähren. Es gibt aber auch Raubfische, die andere Fischarten fressen.

    Robben und Orcas gehören nicht zu den Fischen, sondern zu den Meeressäugern. Sie stehen ziemlich weit hinten in der Nahrungskette.

    Lösung

    Am Anfang der abgebildeten Nahrungskette steht das Phytoplankton. Dieses Plankton besteht aus mikroskopisch kleinen Pflanzen. Diese Pflanzen werden vom Zooplankton gefressen. Das Zooplankton sind kleinste Lebewesen wie Kleinkrebse, Larven, Krill und Würmer. Viele Fische ernähren sich vom Zooplankton. Die Fische können aber von Robben verspeist werden. Und Robben stehen auf dem Speiseplan von Orcas.

    Natürlich gibt es nicht nur diese eine Nahrungskette im Meer. Fische können zum Beispiel auch von Seevögeln oder von uns Menschen gegessen werden.

  • Bestimme, zu welchen Jahreszeiten unterschiedliche Fische laichen.

    Tipps

    Im Herbst und im Winter laichen nur wenige Fische. Die meisten Fische laichen im Frühjahr und im Sommer.

    Im Winter laichen vor allem lachsartige Fische. Neben dem Lachs gehören hierzu auch verschiedene Forellenarten.

    Lösung

    In der kalten Jahreszeit von Oktober bis März laichen in erster Linie Lachsartige wie die Bachforelle, die Seeforelle und natürlich der Lachs.

    Wesentlich mehr Fische laichen im Frühjahr und im Sommer. Dazu zählen Karpfenartige, Barsche und Hechte.

  • Stelle die Laichwanderungen verschiedener Fischarten gegenüber.

    Tipps

    Mexiko ist ein Land in Mittelamerika. Im Norden grenzt Mexiko an die USA, im Osten an den atlantischen Ozean.

    Der Atlantik ist eines der drei großen Weltmeere. Im Osten wird er von Europa und Afrika begrenzt, im Westen vom amerikanischen Kontinent.

    Lösung

    In unseren europäischen Seen und Flüssen sind viele Aale zu finden. Zur Fortpflanzung wandern viele dieser Tiere über 7000 km in die Sargasso-See vor der Küste Nordamerikas. Die winzigen Aallarven lassen sich mit Hilfe des warmen Golfstroms wieder vor die Küsten Europas treiben und bleiben dort, bis sie selbst geschlechtsreif werden.

    Es gibt aber auch amerikanische Aale, die im westlichen Atlantik vor der Küste Mexikos leben. Sie wandern zur Fortpflanzung in die Flüsse Mittel- und Südamerikas.

    Atlantische Lachse leben in den küstennahen Gewässern des atlantischen Ozeans. Zur Fortpflanzung wandern sie in die Oberläufe der Flüsse, in denen sie geboren wurden. Dabei müssen sie gegen den Strom schwimmen. Da die Reise sehr anstrengend ist, sterben viele Tiere nach der Fortpflanzung.

    Seeforellen leben in tiefen Seen in Nord- und Mitteleuropa und sind in einer Tiefe von bis zu 40 Metern zu finden. Ähnlich wie Lachse steigen sie die Flüsse hoch, um sich fortzupflanzen.

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