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Das Ohr – der Hörvorgang 08:19 min

Textversion des Videos

Transkript Das Ohr – der Hörvorgang

Hallo, da bin ich wieder, eure Sabine Blumental. In diesem Video geht es wieder um unser Ohr, genauer beschäftigen wir uns heute mit dem Hörvorgang oder auch "Wie wir hören". Du lernst heute den Weg der Schallwellen durch unser Ohr kennen, erfährst den genauen Bau der Schnecke, unseres eigentlichen Hörorgans, und wir schauen uns einmal genau den Hörvorgang an. Das Richtungshören ist für unsere räumliche Orientierung sehr wichtig und soll deshalb auch kurz betrachtet werden. Als Voraussetzung solltest du den Bau und die Funktion der einzelnen Teile des Ohres kennen. Fangen wir an: Wie hören wir eigentlich die unterschiedlichsten Töne und Geräusche? Vom Bau des Ohres weißt du, dass unser eigentliches Hörorgan die Schnecke im Innenohr ist. Wie kommt nun der Schall bis dort hin und was geschieht dann in der Schnecke? Von einer Schallquelle erzeugte Schallwellen werden von der Ohrmuschel aufgefangen und über den Gehörgang bis zum Trommelfell geleitet. Das Trommelfell wird von den Schallwellen in Schwingungen versetzt, die auf die Gehörknöchelchen Amboss, Hammer und Steigbügel übertragen werden. Durch die Gehörknöchelchen wird die Schallenergie auf die Membran des ovalen Fensters zum Innenohr hin übertragen. Die Gehörknöchelchen verstärken den Schalldruck um das Zwanzigfache und verkleinern gleichzeitig die Amplitude der Schwingungen. Treffen die Schallwellen auf die Membran des ovalen Fensters, dann werden die entstehenden Schwingungen auf die Lymphflüssigkeit im Inneren der Schnecke übertragen. Hier in der Schnecke findet der eigentliche Hörvorgang statt. Sehen wir uns die Schnecke also mal etwas genauer an. Du siehst hier die Schnecke von außen. Du kannst den Steigbügel an der Membran des ovalen Fensters und hier unten das runde Fenster erkennen. Die Schnecke kannst du dir wie einen aufgerollten Schlauch vorstellen. Das Innere dieses Schlauches ist durch eine membranartige Wand in drei Gänge unterteilt. Der mittlere Gang ist der Schneckengang. Darüber befindet sich der Vorhofgang und darunter der Paukengang. Der Vorhofgang beginnt am ovalen Fenster, der Paukengang endet am runden Fenster. Im Schneckengang siehst du, hier in gelb dargestellt, die Hörsinneszellen. Ungefähr 16.000 dieser Hörsinneszellen befinden sich im Schneckengang. Diese Abbildung zeigt einen seitlichen Schnitt durch die Schnecke. Hier kannst du sehr gut in der Mitte den Schneckengang erkennen. Versetzen nun durch den Steigbügel verstärkte Schallwellen die Membran des ovalen Fensters in Schwingungen, dann übertragen sich diese auf die Lymphflüssigkeit. Eine Druckwelle geht zunächst durch den Vorhofgang. An seinem Ende bildet das Schneckentor die Verbindung zwischen Vorhofgang und Paukengang. Auch im Paukengang setzt sich die Druckwelle fort. Der Paukengang endet am runden Fenster. Dieses dient dem Druckausgleich und leitet den Druck an Paukenhöhle und Ohrtrompete weiter. Durch die Schalldruckwelle wird nicht nur die Lymphflüssigkeit in Schwingung gebracht, sondern auch die Membranhäute der Schnecke. Hier siehst du noch einmal vergrößert die Hörsinneszellen im Schneckengang, den Vorhofgang und den Paukengang, alle gefüllt mit Ohrlymphflüssigkeit. Wie schon gesagt, befinden sich im Schneckengang etwa 16.000 Hörsinneszellen mit kleinen, feinen Härchen. Die Hörsinneszellen liegen auf der Grundmembran und über den Hörsinneszellen ist die dünne Deckmembran zu erkennen. Wird die Ohrlymphe durch auftreffende Schallwellen in Schwingungen versetzt, dann schwingen die Membranen mit. Wo sich auf der Grundmembran der größte Schwingungsausschlag bildet, werden die Härchen der Hörsinneszellen bei der Bewegung gegen die Deckmembran verbogen. Dieser mechanische Reiz löst die elektrische Erregung der betroffenen Hörsinneszellen aus. Über die ableitenden Nervenfasern und den Hörnerv gelangen Informationen über die Stärke und Frequenz des aufgenommenen Schalls zu den seitlichen Hörfeldern der Großhirnrinde. Dort entsteht die Tonwahrnehmung, also der eigentliche Höreindruck. Auch mit geschlossenen Augen können wir die Position einer Schallquelle ausmachen. Unser Gehör ermöglicht uns, die Lage von Schallquellen im Raum zu orten. Das ist zur Orientierung in vielen Lebensbereichen äußerst wichtig. Wir hören mit zwei Ohren und können deshalb räumlich hören. Kommt der Schall einer Schallquelle ganz genau von vorn oder ganz genau von hinten, dann treffen die Schallwellen an beiden Ohren gleichzeitig ein. Ist das jedoch nicht der Fall, dann unterscheidet sich der Weg, den der Schall von der Schallquelle jeweils zum einen und zum anderen Ohr zurücklegen muss. Der Schall trifft dann an dem einen Ohr etwas später als am anderen ein. Die winzigen Zeitunterschiede, mit denen die Schallwellen von einer etwas seitlich gelegenen Schallquelle an beiden Ohren ankommen, werden von den Sinneszellen der Ohren wahrgenommen. Weitergeleitet ans Gehirn wird aus den Zeitunterschieden berechnet, wo sich die Schallquelle befindet. Selbst Zeitunterschiede von 0,03 ms können wahrgenommen werden, um die Richtung, aus der ein Schall kommt, exakt zu bestimmen. Zum Abschluss wie immer eine kurze Zusammenfassung: Schallwellen gelangen über die Ohrmuschel, den Gehörgang, das Trommelfell und die Gehörknöchelchen bis zu unserem eigentlichen Hörorgan, der Schnecke im Innenohr unseres Ohres. Die Schnecke besteht aus drei Längsgängen. Der mittlere Gang, der Schneckengang, enthält etwa 16.000 Hörsinneszellen, deren Sinneshärchen von einer Deckmembran überdeckt werden. Wird die Ohrlymphe durch Schallwellen in Schwingungen versetzt, dann schwingen die Membranen mit. Als Folge verbiegen sich die Sinneshärchen, und dieser mechanische Reiz erregt die Sinneszellen. Über die Nervenzellen, die mit den Sinneszellen in Verbindung stehen, und die ableitenden Fasern, die sich zum Hörnerv zusammenlagern, laufen die Erregungen zum Gehirn. Dort entsteht der Höreindruck. Räumliches Hören ermöglicht es uns, die Richtung einer Schallquelle festzustellen. Richtungshören funktioniert nur mit beiden Ohren und ist eine Leistung unseres Gehirns. Hier siehst du das Wichtigste dieses Videos noch einmal in Kurzform. Ich hoffe doch, du hast alles verstanden. Tschüss dann, bis zum nächsten mal!

8 Kommentare
  1. Hallo Yakisan,
    da hast du völlig recht! Wenn man genau hinschaut, kann man erkennen, dass die Autorin beim ersten Begriff „Amboss“ auf das mittlere Gehörknöchelchen zeigt. Dennoch ist es irreführend, dass sie die Gehörknöchelchen nicht von außen nach innen benennt. Vielen Dank für den Hinweis! Wir werden das baldmöglichst korrigieren.
    Beste Grüße aus der Redaktion

    Von Tatjana Elbing, vor 9 Tagen
  2. die reihen folge ist hammer,aboss,und Steigbügel das hat sich ein Fehler eingeschlichen =) aber das Video hat mir sehr weiter geholfen :)

    Von Yakisan, vor 11 Tagen
  3. kann man gucken

    Von Business Monkey, vor etwa 2 Jahren
  4. Das video hilft guckt es euch an

    Von CHRISTIAN k., vor etwa 3 Jahren
  5. gutes Video, aber wenn man mit geschlossenen Augen in einer Höhle steht dann kommt ein schall ist es schwer zu entdecken von wo der schall kommt.

    Von Roman Ionkin, vor fast 4 Jahren
  1. Hallo Katrin!
    Beim Menschen hat die Größe der Ohrmuschel (was wir als große oder kleine Ohren wahrnehmen) sicher keinen Einfluss auf das Hörvermögen. Im Vergleich zu den meisten Tieren hört der Mensch ja eher schlecht. Tiere haben teilweise sehr große Ohren, besonders auch im Verhältnis zu ihrer Körpergröße. Außerdem können viele Tiere ihre Ohrmuscheln sehr gut und stark bewegen, um auch geringste Schallreize wahrnehmen zu können. Von solchen herausragenden Hörleistungen ist das menschliche Ohr (leider!) weit entfernt. Deshalb ist die Größe unserer Ohren auch nicht so entscheidend für die Hörleistung des Einzelnen. Gruß! Sabine

    Von Sabine Blumenthal, vor fast 5 Jahren
  2. ja mir auch aber ich habe noch eine Frage !
    also... wer hört denn besser jemand mit kleinen ohren oder jemand mit großen ohren ? Würde mich sehr über eine Antwort freuen .
    jetztschon Danke <3

    Von Katrin S., vor fast 5 Jahren
  3. Hat mir sehr geholfen.

    Von Laurahetzler, vor fast 6 Jahren
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Das Ohr – der Hörvorgang Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Das Ohr – der Hörvorgang kannst du es wiederholen und üben.

  • Stelle den Ablauf des Hörvorgangs dar.

    Tipps

    Hier siehst du einen Ausschnitt des Ohres. Besonders gut erkennst du hier das Trommelfell (links) sowie die drei Gehörknöchelchen (blau). Sie heißen Hammer, Amboss und Steigbügel. Letzterer ist mit dem ovalen Fenster verbunden, das zur Hörschnecke führt.

    Das ovale Fenster ist mit dem Steigbügel (Gehörknöchelchen) verbunden. Wird es in Schwingung versetzt, schwingt auch die Ohrlymphflüssigkeit im Innenohr.

    Lösung

    Schaue dir die Abbildung noch einmal an und verfolge, wie sich der Schall ausbreitet.

    1. Schallwellen treffen zuerst auf das Außenohr, zu dem u. a. die Ohrmuschel und der äußere Gehörgang gehören.
    2. Zum Mittelohr gehören u. a. das Trommelfell und die Gehörknöchelchen. Der Schall wird also vom Trommelfell auf die drei Gehörknöchelchen Hammer, Amboss und Steigbügel übertragen.
    3. Das Innenohr setzt sich u. a. aus der Gehörschnecke und den Bogengängen zusammen. Das ovale Fenster wird über den Steigbügel in Schwingung versetzt, was die Ohrlymphflüssigkeit in der Gehörschnecke ebenfalls zum Schwingen bringt. Über Haarsinneszellen und Nerven gelangen die Informationen an das Gehirn.

  • Gib an, wie Richtungshören funktioniert.

    Tipps

    Dass man nur durch ein Nasenloch gleichzeitig atmet, gilt als bewiesen. Zum Hören werden aber stets beide Ohren verwendet.

    Mit der Zunge kann man schmecken, hören aber (noch) nicht.

    Die Ohrtrompete verbindet tatsächlich das Ohr mit dem Nasenrachen. Darüber findet der Druckausgleich statt. Wenn wir uns die Nase zuhalten, hören wir aber nicht schlechter. Nur unsere eigene Stimme klingt dann anders.

    Lösung

    Befindet sich eine Schallquelle rechts vor uns, kommen die Schallwellen an unserem rechts Ohr etwas früher an als an unserem linken Ohr. Unser Gehirn verrechnet diesen Zeit- und Wegunterschied und „berechnet“, von wo die Geräusche kommen. Dazu braucht man die Augen gar nicht, auch wenn es mit ihnen wesentlich einfacher geht.

    Befindet sich die Schallquelle direkt neben dem linken Ohr, kommen die Schallwellen natürlich wesentlich eher dort an als beim rechten Ohr. Auf dieser Ebene (rechts-links) funktioniert das Richtungshören auch mit einem Ohr. Auf den anderen beiden Ebenen (oben-unten und vorne-hinten) werden beide Ohren benötigt.

    Noch ein interessanter Fakt zum Schluss: Mit der Zunge können wir nicht hören. Noch nicht! Denn es wird an einer Möglichkeit geforscht, mit der Zunge zu hören. Dies soll mit einer Metallplatte funktionieren, die auf die Zunge gelegt wird. Damit könnte man bei schwerhörigen Menschen auf eine Operation im Ohr verzichten.

  • Beschreibe die Funktion des runden Fensters in der Hörschnecke.

    Tipps

    Das runde Fenster befindet sich zwischen dem Paukengang (Teil der Schnecke) und der Paukenhöhle. Sie werden von einer Membran voneinander getrennt.

    Die Paukenhöhle ist ein luftgefüllter Raum im Mittelohr. Es mündet in die Ohrtrompete, die, wie das runde Fenster auch, zum Druckausgleich beiträgt.

    Die Schallwellen werden durch die drei Gehörknöchelchen verstärkt. Das runde Fenster ist dafür nicht zuständig.

    Lösung

    Das runde Fenster dient der Schallweiterleitung in die Paukenhöhle. Außerdem dient es dem Druckausgleich im Innenohr. Die Paukenhöhle und die Ohrtrompete tragen ebenfalls zum Druckausgleich bei, allerdings im Mittelohr.

  • Arbeite heraus, welche wichtige Rolle das Mittelohr für den Hörprozess spielt.

    Tipps

    Hier findest du eine beschriftete Abbildung des Innenohrs und der begrenzenden Membranen (Trommelfell, ovales und rundes Fenster).

    Das Außenohr (Ohrmuschel, Gehörgang) ist, wie das Mittelohr auch, mit Luft gefüllt. Im Innenohr finden wir u. a. die Hörschnecke, welche mit Lymphflüssigkeit gefüllt ist.

    Lösung

    Die drei Gehörknöchelchen sind die kleinsten Knochen im menschlichen Körper. Trotzdem sind sie maßgeblich an unserem Hören beteiligt.

    Das Mittelohr umfasst die Paukenhöhle und die Ohrtrompete. Letztere bildet eine Verbindung zum Nasenrachen und dient dem Druckausgleich.
    Die Paukenhöhle ist mit Luft gefüllt, ebenso wie das Außenohr.

    Das Innenohr, das die Hörschnecke enthält, ist dagegen mit Ohrlymphe, also einer Lymphflüssigkeit gefüllt. Flüssigkeiten sind wesentlich schwerer in Schwingung zu versetzen als Luft. Würde die Schwingung vom Trommelfell direkt über das ovale Fenster zum Innenohr übertragen werden, käme gerade einmal 1% der Schwingung dort an. Um die Ohrlymphe in Schwingung zu versetzen, ist also weit mehr Energie nötig als für das Schwingen des Trommelfells. Wie wird also der Schall im Mittelohr verstärkt?

    Zwei Mechanismen wirken bei der Schallverstärkung im Mittelohr:
    Der Größenunterschied zwischen dem Trommelfell und dem ovalen Fenster ist ziemlich groß. Da das ovale Fenster wesentlich kleiner ist als das Trommelfell, verstärkt sich bei gleicher Schallenergie die Schwingung der Membran. Beim Menschen ist das Trommelfell 14-mal größer als das ovale Fenster. Beim Hund dagegen ist das Trommelfell 27-mal größer. Deshalb hören Hunde viel besser als Menschen.
    Der zweite Mechanismus liegt in den drei Gehörknöchelchen, die als Hebel wirken. Da sie unterschiedliche Hebelarme haben, wird der Druck auf das ovale Fenster deutlich verstärkt.

  • Arbeite die Beschriftung für das Ohr heraus.

    Tipps

    Hier siehst du einen Ausschnitt des Mittelohrs.
    Die Gehörknöchelchen sind in der Abbildung blau gekennzeichnet. Dabei ist der Hammer mit dem Trommelfell verbunden und der Steigbügel mit dem ovalen Fenster. Zwischen Hammer und Steigbügel befindet sich der Amboss.

    Die Abbildung zeigt u. a. das Innenohr.
    Die Schnecke (grün und rot) ist hierbei besonders gut zu erkennen. Sie lässt sich unterteilen in den Vorhofgang (grün, oben), den Schneckengang (rot) und den Paukengang (grün, unten). Über der Hörschnecke befinden sich die Bogengänge, die das Gleichgewichtsorgan bilden.

    Das Außenohr setzt sich aus der Ohrmuschel mit dem Ohrläppchen und dem (äußeren) Gehörgang zusammen. Dieser führt über das Trommelfell zum Mittelohr, welches die Paukenhöhle mit den Gehörknöchelchen und die Ohrtrompete beinhaltet.

    Lösung

    Mit Pauken und Trompeten geht es durch das Ohr!

    Wir wollen noch einmal nachvollziehen, welche Bestandteile des Ohres in welcher Reihenfolge von einer Schallwelle (bzw. Druckwelle) erreicht werden.

    Wir beginnen mit dem Außenohr: Die Ohrmuschel ist mit ihren Vertiefungen so geformt, dass man die Richtung der Schallquelle ausmachen kann. Über den Gehörgang gelangen Schallwellen zum Trommelfell. Es beginnt zu schwingen.

    Das Mittelohr umfasst die Paukenhöhle mit den drei Gehörknöchelchen (Hammer, Amboss, Steigbügel) und die Ohrtrompete. Das ovale Fenster ist mit dem Steigbügel verbunden.

    Das Innenohr ist mit Flüssigkeit (Ohrlymphe) gefüllt. Über das ovale Fenster gelangen Druckwellen in den Vorhofgang, weiter zum Schneckengang, der die Sinneszellen enthält, und schließlich zum Paukengang. Die drei Gänge bilden zusammen die Hörschnecke. Hier findet auch die Übertragung des Schallreizes über Hörnerven zum Gehirn statt. Das Gleichgewichtsorgan ist aus drei Bogengängen aufgebaut.

  • Erläutere, wie in der Hörschnecke zwischen hohen und tiefen Tönen unterschieden werden kann.

    Tipps

    Das Diagramm zeigt eine Schallwelle über eine bestimmte Zeit. Die Tonhöhe wird von der Frequenz bestimmt. Sie gibt an, wie schnell die Welle schwingt, also wie viele Schwingungen pro Sekunde auftreten.
    Je höher die Frequenz ist, umso höher ist auch der Ton.

    Hier findest du einen beschrifteten Ausschnitt des Innenohrs. Die grünen und roten Bestandteile des Ohres bilden die Hörschnecke.

    Lösung

    Je höher der Ton ist, desto schneller schwingt die Schallwelle. Die Tonhöhe wird im Vorhofgang bestimmt. Hohe Töne erregen die Haarsinneszellen (im Schneckengang), die nahe des ovalen Fensters liegen (1). Tiefere Töne wandern aufgrund der tieferen Frequenz dagegen weiter den Vorhofgang entlang und erregen Haarsinneszellen, die weiter weg vom ovalen Fenster angeordnet sind (3). Die tiefsten Töne werden an der Schneckenspitze (Übergang vom Vorhof- zum Paukengang) wahrgenommen.