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Taubheit

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Taubheit
lernst du in der 9. Klasse - 10. Klasse

Taubheit Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Taubheit kannst du es wiederholen und üben.
  • Beschrifte die Abbildung des menschlichen Ohres.

    Tipps

    Die Gehörknöchelchen haben die Aufgabe, die Schallwellen zu verstärken. Treffen Schallwellen auf das Trommelfell, bringt das zuerst den Hammer in Schwingung, dann den Amboss. Weißt du, wie es weitergeht?

    Die drei Bogengänge befinden sich über der Hörschnecke. Bogengänge und Hörschnecke bilden zusammen das Cortische Organ.

    Lösung

    Schau dir die Abbildung noch einmal an und verfolge, wie sich der Schall ausbreitet:

    1. Schallwellen treffen zuerst auf das Außenohr, zu dem u.a. die Ohrmuschel und der äußere Gehörgang gehören.
    2. Zum Mittelohr gehören u.a. das Trommelfell und die Gehörknöchelchen. Der Schall wird also vom Trommelfell auf die drei Gehörknöchelchen Hammer, Amboss und Steigbügel übertragen.
    3. Das Innenohr setzt sich u.a. aus der Gehörschnecke und den Bogengängen zusammen. Hier sitzt auch das Gleichgewichtsorgan. Über Haarsinneszellen und Nerven gelangen Informationen an das Gehirn.

  • Fasse mögliche Beeinträchtigungen von Haarsinneszellen zusammen.

    Tipps

    Durch Drogen (wie Alkohol oder Nikotin) können die Haarsinneszellen geschädigt werden.

    Zu laute Musik oder andere laute Lärmquellen (z.B. Presslufthammer, Flugzeug, Feuerwerk) können die feinen Sinneshärchen ebenfalls schädigen.

    Müde oder gestresste Menschen hören vielleicht nicht richtig zu. Das hat aber nichts mit beschädigten Haarsinneszellen zu tun.

    Lösung

    Eine Beeinträchtigung des Gehörs kann viele Ursachen haben. Dabei ist es nicht verwunderlich, dass vor allem laute Musik und andere Lärmquellen die feinen Haarsinneszellen schädigen können. Aber auch Drogen wie Alkohol oder Nikotin und auch Medikamente können das Gehör negativ beeinträchtigen. Denn Drogen (und Medikamente) beeinflussen meistens die Signalübertragung im Nervensystem. Und da auch die Haarsinneszellen mit Nerven verbunden sind, kann die Signalübertragung gestört werden.

    Vitamine, Milch, verdeckte Augen, Stress oder Müdigkeit können vielleicht das allgemeine Befinden stören, sind aber keine Ursachen für geschädigte Sinneshärchen im Ohr.

  • Erläutere die Funktion eines Hörgerätes.

    Tipps

    Hörgeräte verstärken den Schall. Deshalb können sie nur zur Anwendung kommen, wenn keine Defekte im Mittel- oder Innenohr (z.B. der Hörschnecke) vorliegen.

    Cochlea steht im Lateinischen für Schnecke oder Schneckengehäuse. Die Hörschnecke ist Teil des Innenohrs. Ist es in seiner Funktion gestört, kann ein Cochlea-Implantat Abhilfe schaffen.

    Die Hörsinneszellen wandeln die mechanischen Schwingungen der Schall- bzw. Druckwellen in elektrische Signale um. Elektrische Impulse sind die „Sprache“ des Nervensystems.

    Lösung

    Hörgeräte verstärken den Schall. Deshalb können sie nur zur Anwendung kommen, wenn keine Defekte im Mittel- oder Innenohr (z.B. der Hörschnecke) vorliegen. Über ein Mikrofon werden Schallwellen aufgenommen. Ein Lautsprecher befindet sich nahe des Trommelfells, wo die Schallwellen nun wesentlich stärker ankommen. Moderne Hörgeräte machen Geräusche aber nicht nur lauter, sie filtern sie auch, um so störenden Hintergrundlärm auszublenden.

    Cochlea steht im Lateinischen für Schnecke oder Schneckengehäuse. Die Hörschnecke ist Teil des Innenohrs. Ist es in seiner Funktion gestört, kann ein Cochlea-Implantat Abhilfe schaffen. Dieses stellt eine direkte Verbindung zum Hörnerv her und wandelt die mechanischen Schwingungen der Schall- bzw. Druckwellen in elektrische Signale um. Elektrische Impulse sind die „Sprache“ des Nervensystems. Ein Teil dieser Innenohrprothese wird, wie das Hörgerät auch, hinter dem Ohr getragen. Voraussetzung für das Implantat ist ein funktionierender Hörnerv.

  • Untersuche die Gebärdensprache als Kommunikationsmedium.

    Tipps

    Die Gestik (Bewegungen der Arme, Hände, Kopf) sind für die Gebärdensprache ebenso wichtig wie die Finger- und Handhaltung.

    Auch die Körperhaltung ist für die Gebärdensprache relevant.

    Lösung

    Die Gebärdensprache ist ein Mittel zur Kommunikation zwischen nicht oder schwer hörenden Menschen. Sie umfasst die Gestik, insbesondere die Haltung der Hände und Finger, die Mimik, lautlos gesprochene Wörter und auch die Körperhaltung.
    Rund 140 verschiedene Gebärdensprachen gibt es weltweit. Gebärdensprache besitzt eine eigene Grammatik und weist sprachliche Unterschiede auf.

    Menschen, die unter Schwerhörigkeit oder Taubheit leiden, können entsprechend nicht oder gar nicht hören. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass die Sprechlautstärke und die Sprechmelodie nicht Teil der Gebärdensprache sind. Auch die Anzahl von Wimpernschlägen, Knacklauten oder Ohrenwackeln sind für die Gebärdensprache unerheblich.

  • Gib an, welche Nachteile sich daraus ergeben, wenn man „nur“ auf einem Ohr taub ist.

    Tipps

    Wenn wir das Sprechen erlernen, funktioniert das über Imitation: Eine Person spricht etwas vor, das Kind spricht es nach (oder versucht es zumindest).
    Das funktioniert aber auch bei einseitiger Taubheit. Deshalb wird diese Form der Taubheit auch selten behandelt.

    Ein Hörgerät bietet die Möglichkeit, bei Schwerhörigkeit nicht auf den Hörsinn verzichten zu müssen. Es kann sowohl bei einseitiger als auch bei beidseitiger Schwerhörigkeit eingesetzt werden.

    Lösung

    Auch bei einseitiger Taubheit ist es möglich, für Kinder durch Imitation sprechen zu lernen. Deshalb wird eine einseitige Taubheit oft nicht behandelt.

    Auf einem Ohr taub zu sein ist aber in anderen Lebenslagen durchaus gefährlich. Zum Beispiel im Straßenverkehr. Es ist mit einer einseitigen Taubheit sehr schwer, die Richtung einer Geräuschquelle zuverlässig zu orten. Beim Überqueren der Straße kann es so passieren, dass man ein herannahendes Auto von woanders erwartet.
    Neben dem Richtungshören ist auch das räumliche Hören gestört.

    Auch das Filtern von Hintergrundgeräuschen funktioniert bei einseitiger Taubheit nicht gut. Deshalb ist es vor allem in der Schule, aber auch in einem vollen Restaurant oder in der Straßenbahn schwierig, sich auf ein Gespräch zu konzentrieren, da die Nebengeräusche nur unzureichend unterdrückt werden können.

    Ein Hörgerät kann da Abhilfe schaffen.

  • Arbeite die Lärmbelastung verschiedener Lärmquellen heraus.

    Tipps

    Das Düsenflugzeug ist in dieser Auflistung mit 150 dB die größte Lärmquelle.

    Ist man über längere Zeit Schalldruckpegeln von 85 dB (und mehr) ausgesetzt, sind Gehörschäden eine wahrscheinliche Folge. Umso erschreckender, dass sowohl der Drucklufthammer als auch der Lärm in Diskotheken bis zu 100 dB erreichen können (jeweils 1m Entfernung).

    Ab einem bestimmten Schalldruckpegel ist es auch den Ohren zu viel. Die Schmerzschwelle liegt bei 134 dB. Nur 2 Schallquellen in dieser Liste sind lauter.

    Lösung

    Es ist schon erstaunlich, mit welcher Lärmbelastung (und Lärmbelästigung) unsere Ohren täglich zu kämpfen haben. Da Lautstärke auch in gewisser Weise subjektiv ist, wird jeder die Schmerzgrenze bei sich etwas woanders setzen. Im Folgenden findest du eine Auflistung mit vielen bekannten Schallquellen (die Angaben in dB können je nach Quelle unterschiedlich sein):

    • 150 dB: Feuerwerk, Düsenflugzeug (30m)
    • 140 dB: Gewehrschuss
    • 134 dB: Schmerzschwelle
    • 130 dB: Gewitter
    • 120 dB: Polizeisirene
    • 120 dB: Gehörschäden bei kurzfristiger Einwirkung
    • 110 dB: Rockkonzert
    • 100 dB: Düsenjäger (300m), Diskothek
    • 95 dB: Geige, Presslufthammer
    • 85 dB: Gehörschäden bei langfristiger Einwirkung
    • 80 dB: Güterverkehr, Wecker, Hauptverkehrsstraße
    • 75 dB: volles Restaurant
    • 70 dB: Staubsauger
    • 60 dB: Stimmengeräusche, Fernseher auf Zimmerlautstärke
    • 50 dB: Unterhaltung zwischen zwei Menschen
    • 30 dB: Flüstern
    • 20 dB: Blätterrauschen
    • 10 dB: ruhiges Atmen
    • 0 dB: Hörschwelle
    Erschreckend ist wohl, dass Konzerte, Diskobesuche oder das Geigenspiel Hörschäden nach sich ziehen können, wenn man den jeweiligen Schallquellen zu lange ausgesetzt ist. Auch Feuerwerk ist eine große Belastung für das Gehör.
    Deshalb ist es umso wichtiger, dass man bei Lärmbelastungen wie Konzerten rechtzeitig Schutzmaßnahmen (z.B. Ohrstöpsel) ergreift. Denn einmal geschädigte Hörsinneszellen sind für immer zerstört!

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