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Auge – Aufbau und Funktion 05:32 min

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Transkript Auge – Aufbau und Funktion

Hallo! Hast du dich schon einmal mit geschlossenen Augen bewegt? Dann hast du bemerkt, dass manche Sachen gar nicht so einfach sind, wenn man die Augen schließt oder aufgrund von Dunkelheit nichts sehen kann. Und das merkst du meist erst dann, wenn du nichts sehen kannst, da das Sehen sonst ganz selbstverständlich ist.

Die Augen und damit der Sehsinn ist für den Menschen sehr wichtig: wir sehen Hindernisse, schreiben einen Brief oder lesen eine Zeitschrift. Daher möchte ich dir jetzt den Aufbau des menschlichen Auges sowie die Funktionen der einzelnen Bestandteile erklären.

Die Lage des Auges

Die Augen liegen vorne am Kopf, sozusagen an der höchsten Stelle des Körpers. Das ermöglicht dem Menschen zum einen einen guten Überblick, zum anderen sind die Augen dort am besten vor Verletzungen geschützt.

Der äußere Bereich des Auges

Den äußeren Teil des Auges kennst du bestimmt bestens. Die Augenlide sind mit Wimpern bewachsen. Beide zusammen verhindern, dass Staubkörner oder andere Fremdkörper ins Auge fliegen, denn die Lider schließen sich reflexartig, wenn sich etwas dem Auge nähert.

Die Innenseite der Lider ist von der Bindehaut überzogen. Durch sie werden mit Hilfe von Tränenflüssigkeit Schmutz und Fremdkörper weggewaschen.

Die Hornhaut ist die Begrenzung des Auges nach draußen. Sie schützt die dahinter liegende Iris und die Linse. Die Iris wird auch als Regenbogenhaut oder Pigmentschicht.

Die rundliche Aussparung der Iris in der Mitte des Auges, die uns schwarz erscheint, ist die Pupille. Die Größe der Pupille kann durch Muskeln und die Regenbogenhaut je nach Lichteinfall reguliert werden.

Wenn es beispielsweise dunkel ist und nur wenig Licht zur Verfügung steht, weitet sich die Pupille und sorgt so dafür, dass mehr Licht ins Auge fällt und wir in Dunkelheit besser sehen können. Andersherum verengen sich Pupillen, wenn es sehr hell ist und dich die Sonne z.B. blendet.

Die Linse ist für das Sehen in der Nähe und Ferne wichtig. Sie schwebt nicht etwa frei im Auge, sondern ist durch die Zonulafasern befestigt und sogar beweglich Möchtest du in die Ferne schauen, wird sie durch die Kontraktion der anliegenden Zilliarmuskeln abgeflacht und du siehst ferne gegenstände scharf. Umgekehrt ist beim Nahsehen der Muskel erschlafft und die Linse stärker gekrümmt.

Der innere Bereich des Auges

Hinter der Linse liegt der gallertige Glaskörper. Er besteht zu einem großen Teil aus Wasser und erhält die Form des Augapfels. Das Auge wird zum Körper hin von verschiedenen Schichten begrenzt.

Die Netzhaut ist die Schicht, in der sich die Lichtsinneszellen befinden, die die Lichtstrahlen wahrnehmen und in Nervensignale umwandeln und an den Sehnerv weiterleiten. Hier kann zum einen zwischen hell und dunkel aber auch zwischen den verschiedenen Farben unterschieden werden.

Der Sehnerv transportiert das Signal dann an das Gehirn weiter. An der Stelle, an der der Sehnerv in Richtung Gehirn abzweigt, befindet sich der blinde Fleck. Hier befinden sich keine Lichtsinneszellen und daher ist diese Stelle der Netzhaut sozusagen blind. Die Stelle mit den meisten Lichtsinneszellen hingegen, die sich in der Mitte der Netzhaut befindet, nennt man gelber Fleck.

Umschlossen wird die Netzhaut von der Aderhaut, die die Netzhaut mit Nährstoffen versorgt, und der weißen Lederhaut, die für Stabilität sorgt.

Den Aufbau des Augapfels kennst du jetzt. Aber was ist eigentlich um den Augapfel herum? An das Auge sind Augenmuskeln angeschlossen. Die Funktion dieser Augenmuskeln kannst du sicher erahnen, oder? Mithilfe der Augenmuskeln kannst du den Augapfel in verschiedene Richtungen bewegen. Vor Verletzungen geschützt wird der Augapfel durch das Fettgewebe und den Schädelknochen, die das Auge umgeben

Zusammenfassung

Dass der Sehsinn sehr wichtig für die Orientierung und die meisten Tätigkeiten des täglichen Lebens ist, wusstest du schon. In diesem Video hast du gesehen, wie das das menschliche Auge aufgebaut ist.

Das Licht fällt durch die Hornhaut und die Linse in das Auge ein und gelangt auf die Netzhaut. Dort wird es von Lichtsinneszellen registriert und das Signal ans Gehirn weitergeleitet. Dabei verhindert die Regenbogenhaut, dass zu viel Licht auf die Netzhaut trifft. Eine Verformung der Linse ermöglicht es, sowohl in der Nähe als auch in der Ferne scharf zu sehen. Tschüss!.

51 Kommentare
  1. Danke dass Video hat perfekt zu meiner Aufgabe gepasst

    Von Miki S., vor 20 Tagen
  2. Hallo Schurk Frankfurt,
    da hast du völlig recht. Der Inhalt des Videos ist deutlich zu schwer für die siebte Klasse. Dieses Video haben wir der neunten Klasse zugeordnet. Die Klassenstufenfilter richten sich jedoch nach den Themenseiten. Durch die 16 verschiedenen Lehrpläne der Bundesländer, den verschiedenen Schularten und den sich in verschiedenen Klassenstufen wiederholenden Inhalten, ist die Spanne der Klassenstufenzuordnung oft etwas größer gefasst, damit die Lerninhalte auch gefunden werden.
    Für jüngere Schülerinnen und Schüler empfehle ich dir unser Video „Die Augen“:
    https://www.sofatutor.com/sachunterricht/videos/die-augen?launchpad=video
    Beste Grüße aus der Redaktion

    Von Tatjana Elbing, vor etwa einem Monat
  3. Leider ist das erste Video/die Übung für 7. und 8. Klassenstufe identisch. Der Stoff ist daher viel zu schwer für Klasse 7. Hier hätte ich eine inhaltliche Differenzierung erwartet!

    Von Schurk Frankfurt, vor etwa 2 Monaten
  4. Ich fande es ein gutes video aber es ist nicht sehr hilfreich

    Von Tina Quitschalle, vor 6 Monaten
  5. Hallo Tina P.,
    vielen Dank für deinen Kommentar zu unserem Video. Der Glaskörper bildet im Grunde genommen das Innere unseres Auges und hat hauptsächlich zwei Funktionen: Zum einen verleiht er dem Auge eine gewisse Stabilität und gibt dem Auge seine Form. Zum anderen ist seine Transparenz maßgeblich dafür, dass das einfallende Licht ungehindert auf die Netzhaut auftreffen kann.
    Ich hoffe, dass ich deine Frage damit so gut wie möglich beantworten konnte!
    Bis zum nächsten Mal,
    dein Sofatutor.

    Von Laura S., vor 6 Monaten
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Auge – Aufbau und Funktion Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Auge – Aufbau und Funktion kannst du es wiederholen und üben.

  • Benenne die Bestandteile des Auges.

    Tipps

    Ein gesuchter Bestandteil des Auges besteht aus vielen Nervenfasern, die zu einem Strang verbunden sind.

    Das Auge des Menschen besteht aus drei aufeinanderfolgenden Häuten.

    Das Licht trifft, durch die Regenbogenhaut (Iris), auf die Linse.

    Lösung

    Der Glaskörper ist ein gallertartiger Teil des Auges, welcher das gesamte Auge ausfüllt. Er bewirkt durch Druck von innen, dass das Auge seine Form behält. Die Netzhaut ist die lichtempfindliche Schicht im inneren Teil des Auges. Sie enthält viele Sinneszellen (Zapfen und Stäbchen), die miteinander netzartig verbunden sind. Die Aderhaut versorgt das Auge durch ihre zahlreichen Blutgefäße mit Nährstoffen und Sauerstoff. Derjenige Bereich auf der Netzhaut, der die meisten Lichtsinneszellen enthält, wird gelber Fleck genannt. Hier befinden sich fast nur Zapfen. Es ist die Stelle des schärfsten Sehens. Im Bereich des blinden Flecks enthält die Netzhaut fast keine Lichtsinneszellen. Dies ist auch die Stelle, an der der Sehnerv austritt. Die Lederhaut umschließt das Auge völlig und verleiht ihm Stabilität.

  • Bestimmte die Funktionen der folgenden Bestandteile des Auges.

    Tipps

    Die Schutzeinrichtungen halten Schmutz vom Auge fern und halten es nach außen stets feucht.

    Überlege, was passiert, wenn du einen schnellen Gegenstand auf dein Gesicht zufliegen siehst.

    Kann der Sehnerv, der hinter dem Auge liegt, das Auge schützen?

    Die Lederhaut wird oft auch als harte Augenhaut bezeichnet.

    Lösung

    Die Augenlider und Wimpern schließen sich sofort, wenn ein Fremdkörper (z.B. Insekten) in die Nähe deines Auges gelangt. Sie dienen also dem Schutz vor äußeren Einflüssen. Ebenso schützt die Lederhaut die inneren Teile des Auges, indem sie ihm Stabilität verleiht. Am Vorgang der Bildentstehung sind alle Teile des Auges beteiligt, durch die Lichtstrahlen fallen oder welche zur Regulierung der Lichtintensität im Auge dienen. Nachdem die Lichtstrahlen die vordere Augenkammer passiert haben, gelangen sie durch die Pupille, welche durch den Muskel der Iris, die auch als Regenbogenhaut bezeichnet wird, reguliert wird, in das Innere des Auges. Direkt hinter der Pupille ist die Linse. Sie bündelt die Lichtstrahlen. Auf der Netzhaut entsteht in den Lichtsinneszellen das Signal, welches über den Sehnerv zum Gehirn geleitet wird. Dort entsteht der Seheindruck.

  • Beschreibe den Reflexbogen beim Lidschlussreflex.

    Tipps

    Der Reiz wird von den Sinneszellen des Auges aufgenommen und anschließend an das Gehirn weitergeleitet.

    Lösung

    Die sich auf das Auge bewegende Fliege wird von den Sinneszellen des Auges registriert. Danach erfolgt eine Weiterleitung über die Nervenfasern des Sehnerves (sensible Nervenbahnen) zum Reflexzentrum im Hirnstamm. Von dort aus bewirken Signale über motorische Nervenbahnen die Enervierung der Muskeln der Augenlider. Das Auge wird so unwillkürlich und blitzartig geschlossen. Weitere Ursachen für diesen Lidschlussreflex können sein: grelles Licht, Schreck oder laute Töne.

  • Entscheide, welche Darstellung der Netzhaut den „Gelben Fleck“ darstellt.

    Tipps

    Die Zahl der in der Netzhaut liegenden Sinneszellen bestimmt u.a, wie deutlich ein Bild wahrgenommen werden kann.

    Der Bereich des Gelben Flecks wird auch als die Stelle des schärfsten Sehens bezeichnet.

    Im Gelben Fleck gibt es fast ausschließlich Zapfen.

    Lösung

    Im Bereich des Gelben Flecks ist die Dichte an Sehzellen am höchsten. Daher bezeichnet man den Gelben Fleck auch als Punkt des schärfsten Sehens.

    Im Gelben Felck befinden sich fast nur Zapfen. Stäbchen sind so gut wie nicht vorhanden. Die Zapfen sind für das Farbensehen verantwortlich.

    Dieser Bereich wird als der Gelbe Fleck bezeichnet, weil es in diesem Bereich eine hohe Konzentration unterschiedlicher, carotinähnlicher Pigmente gibt, die dem Fleck die typische Farbe verleihen.

  • Gib an, in welcher Reihenfolge die Lichtstrahlen das menschliche Auge passieren.

    Tipps

    Überlege, welche Teile sich im vorderen und welche sich im hinteren Teil des Auges befinden.

    Du kannst aus der Position im Auge ableiten, durch welchen Teil des Auges die Lichtstrahlen zuerst hindurchgehen.

    Sieh dir den Bau des Auges noch einmal im Überblick an.

    Lösung

    Nachdem die Lichtstrahlen die Hornhaut passiert haben, gelangen sie durch die Pupille, welche von der Regenbogenhaut (Iris) reguliert wird, zur Linse.

    Die Augenlinse, welche die Form einer Sammellinse besitzt, bündelt das Licht. Als Lichtstrahl durchquert es den Glaskörper und fällt schließlich auf die Netzhaut.

    In ihr entsteht in den netzartig miteinander verbundenen Lichtsinneszellen ein elektrisches Signal, welches über den Sehnerv zum Gehirn geleitet wird.

  • Entscheide, welche Form der Linse bei der Altersweitsichtigkeit nicht mehr oder nur noch eingeschränkt möglich ist.

    Tipps

    Achte auf den Zustand des Ziliarmuskels und der Zonulafasern.

    Passt die Ansicht der Linse im Schnitt zur Ansicht des Ziliarkörpers und Zonulafasern von vorn? Vergleiche die Abbildungen genau miteinander.

    Lösung

    Den Vorgang der Anpassung des menschlichen Auges für die Nahsicht wird als Nahakkommodation bezeichnet. Dabei zieht sich der Ziliarmuskel zusammen und die Zonulafasern lockern den Zug an der Linse, sodass eine kugelige Form entsteht.

    Bei der Altersweitsichtigkeit ist das Kugeln der Linse für die Nahakkommodation nicht mehr möglich, da dafür die Elastizität im Linsenkern nicht mehr ausreicht. Dies merken ältere Menschen oft beim Lesen. Dann benötigen sie eine Lesebrille.