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Tasteninstumente 07:09 min

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Transkript Tasteninstumente

88 Tasten, 52 weiße und 36 schwarze, hat dieses Instrument, auf dem Johannes so schwungvoll spielt. Es ist ein Klavier und gehört zur Gruppe der Tasteninstrumente. Es wird auf zwei verschiedene Arten gebaut, als Flügel und als Pianino. Der Tonumfang des Klaviers ist sehr groß. Für jeden Ton gibt es eine Taste. Um einen Ton zu erhalten, schlägt der Klavierspieler, man sagt auch Pianist, eine oder mehrere Tasten an. So kann er viele Töne gleichzeitig spielen. Hinter diesem scheinbar einfachen Vorgang verbirgt sich jedoch eine sehr komplizierte Technik. Wir sehen uns jetzt diesen Vorgang bei geöffnetem Deckel eines Flügels einmal genauer an. Wenn Johannes die Taste drückt, schlägt ein kleiner Hammer die Klaviersaiten an und geht wieder zurück. Knapp vorher gibt der Dämpfer die Saiten frei. Der Hammer kehrt wieder zurück und die angeschlagenen Saiten können nun frei schwingen. Das ist der Klang, den wir hören. Sobald Johannes die Taste wieder loslässt, geht der Dämpfer wieder an die Saiten und der Ton verstummt. Man nennt diese Konstruktion Hammermechanik. (Musik spielt) Interessant ist auch, dass die meisten Töne von zwei bis drei gleichgestimmten Saiten erzeugt werden. Nur die ganz tiefen haben nur eine Saite. Der große Klangkörper, der Korpus des Klaviers, besteht aus Holz. Damit er die enorme Saitenspannung von etwa 16 bis 25 Tonnen aushält, besitzt der Korpus einen Rahmen aus Gusseisen. Im hölzernen Stimmstock stecken drehbare Wirbel. Auf diesen sind die Saitenenden aufgewickelt. Sie dienen zum Stimmen des Instruments. Beim Flügel sind der Klangkörper und die Saiten waagerecht angeordnet, beim Pianino senkrecht. Auch mit den Klavierpedalen kann man den Klang beeinflussen. Johannes ist Jazzpianist, er kann sein Können aber auch in vielen Bereichen einsetzen, denn das Klavier ist ein sehr gefragtes Instrument. Oft spielt er auch auf dem E-Piano oder Keyboard, dem elektronischen Klavier. Ob als Solist in kleinen Gruppen oder im Orchester, ob klassisch oder modern, ob in der Hausmusik, in der Tanzmusik oder zur Begleitung von Sängern, überall ist das Klavier sehr gefragt. Auch dieses Musikinstrument wird auf Tasten gespielt. Es hat sogar mehrere Reihen von Tasten. Im Unterschied zum Klavier sind sie allerdings mehrheitlich schwarz. Wahrscheinlich habt ihr es bereits am Klang erkannt. Es ist die Orgel. Meist ist die Orgel ein sehr großes Instrument und steht in Kirchen oder großen Konzertsälen. Ihr Klang wird durch Pfeifen erzeugt, die angeblasen werden. Diesen Luftstrom nennt man Orgelwind. Ähnlich wie bei der Blockflöte entsteht der Ton, indem sich der Luftstrom über eine Kante bricht. Es gibt aber auch Pfeifen mit einem schwingenden Zungenblatt. Die zahlreichen Orgelpfeifen haben verschiedene Größen und sind aus Holz oder Metall gebaut. Daher kann die Orgel auch sehr unterschiedliche Klangfarben erzeugen. Werden viele verschiedene Arten von Pfeifen eingesetzt, so klingt sie voll und majestätisch. Zusätzlich zu den Tasten wird auch mit den Füßen gespielt und zwar auf Pedalen. Den Platz, von dem aus die Orgel gespielt wird, nennt man Spieltisch. (Musik spielt) Eine Besonderheit bei der Orgel ist die Möglichkeit, die Manualen, also die Tastenreihe, zu koppeln. Das heißt, man spielt dann nur auf einem Manual, das andere spielt wie von Geisterhand bewegt, mit. Das funktioniert auch mit den Pedalen. Martin tritt die Pedale der Kirchenorgel und die Tasten beider Manuale bewegen sich mit. Wenn wir hier in der Kirche dem vollen Klang einer Orgel lauschen, so stimmen wir sicher dem zu, was man von ihr sagt. Die Orgel ist die Königin der Instrumente.

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