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Tasteninstrumente

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Team Wissenswelt
Tasteninstrumente
lernst du in der 7. Klasse - 8. Klasse

Grundlagen zum Thema Tasteninstrumente

Inhalt

Was ist ein Tasteninstrument?

In der Musik wird mit dem Begriff „Instrument“ ein Gerät bezeichnet, mit dem man Töne bzw. Klänge erzeugen kann. Sicherlich ist dir auch schon einmal das Wort „Tasteninstrument“ begegnet. Darunter versteht man ein Instrument, das für jeden Ton eine bestimmte Taste hat. Das bekannteste Beispiel für ein Tasteninstrument ist das Klavier, auf dessen Bauweise weiter unten im Text noch genauer eingegangen wird. Ein weiteres berühmtes Tasteninstrument ist die Orgel, die häufig in der Kirche zum Einsatz kommt. Sie wird auch die Königin unter den Instrumenten genannt.

Geschichte der Tasteninstrumente

Im Jahr 246 v. Chr. wurde bereits das erste Tasteninstrument kreiert. Hierbei handelte es sich um die Orgel, die schon in Alexandria in Ägypten gespielt wurde. Damals wurde noch Wasser als Unterstützung genutzt, um den benötigten Druck zu erzeugen. Danach wurde die Orgel stetig weiterentwickelt. Im Mittelalter und in der Renaissance wurde sie weiträumig in Kirchen und größeren Sälen eingebaut. Diese jahrhundertealten Schmuckstücke werden bis heute teilweise noch gespielt. Dabei gilt die Orgel als das am schwersten zu erlernende Instrument.

Was gibt es für Tasteninstrumente?

Jedes Tasteninstrument hat besondere und individuelle Merkmale. Ein gängiges Klavier zum Beispiel hat normalerweise 88 Tasten. Diese sind aufgeteilt in 52 weiße und 36 schwarze Tasten. Das Klavier kann akustisch in zwei Formen auftreten. Die erste Form ist der Flügel, der zu den edelsten Varianten gehört. Ein Flügel nimmt viel Platz ein; besonders im Vergleich zur zweiten Form des akustischen Klaviers, dem Pianino. Ein Klavier kann aber auch elektrisch hergestellt werden, dann spricht man auch von einem Keyboard oder E-Piano. Ein solches Klavier hat im Vergleich zu den herkömmlichen Varianten ganz andere Funktionen und Effekte. Die unten stehende Auflistung enthält eine Übersicht der wichtigsten Tasteninstrumenten mit ihrem Erfindungsjahr:

Jahr Instrument
246  v. Chr. Orgel
1698 Cembalo
1709 Klavier
1821 Akkordeon
1861 Harmonium

Aufbau der Tasteninstrumente

Wenn die Klavierspielerin oder der Klavierspieler auf die Taste drückt, schlägt ein kleiner Hammer von unten auf die Saite des Klaviers, die vorher vom Dämpfer freigegeben wird. Der Hammer geht dann wieder in seine Ursprungsposition zurück und die angeschlagene Saite kann frei schwingen. Der jeweilige Ton ist dann zu hören, allerdings nur so lange, bis die Taste wieder losgelassen wird. Dann trifft nämlich der Dämpfer wieder auf die Saite und der Ton verschwindet wieder. Die Tasten der hohen Töne haben dabei drei Saiten. Je tiefer der angespielte Ton ist, desto weniger Saiten werden benötigt und desto kürzer und dicker sind diese.

Gemäß ihrer Definition sind Tasteninstrumente völlig anders aufgebaut als zum Beispiel Saiteninstrumente. Bei einer Gitarre musst du ganz genau aufpassen, an welche Stelle der Saite du deinen Finger setzt, da der Ton davon abhängig ist. Das kann dir beim Klavier nicht passieren, denn eine Taste steht für einen ganz bestimmten Ton, der sich auf der Taste selbst nicht verändern lässt. Deshalb hat ein Klavier auch so viele verschiedene Tasten. Das Stimmen des Instruments muss daher eine Fachperson vornehmen. Bei der Gitarre übernehmen dies die Musikerinnen und Musiker selbst.

Übungen zu Tasteninstrumenten

Dieser Text bietet einen Überblick über die verschiedenen Tasteninstrumente. Wenn du dein Wissen testen und erweitern möchtest, schau dir doch unsere interaktiven Übungen nach dem Video an und bearbeite die Arbeitsblätter zu den Tasteninstrumenten.

Transkript Tasteninstrumente

88 Tasten, 52 weiße und 36 schwarze, hat dieses Instrument, auf dem Johannes so schwungvoll spielt. Es ist ein Klavier und gehört zur Gruppe der Tasteninstrumente. Es wird auf zwei verschiedene Arten gebaut, als Flügel und als Pianino. Der Tonumfang des Klaviers ist sehr groß. Für jeden Ton gibt es eine Taste. Um einen Ton zu erhalten, schlägt der Klavierspieler, man sagt auch Pianist, eine oder mehrere Tasten an. So kann er viele Töne gleichzeitig spielen. Hinter diesem scheinbar einfachen Vorgang verbirgt sich jedoch eine sehr komplizierte Technik. Wir sehen uns jetzt diesen Vorgang bei geöffnetem Deckel eines Flügels einmal genauer an. Wenn Johannes die Taste drückt, schlägt ein kleiner Hammer die Klaviersaiten an und geht wieder zurück. Knapp vorher gibt der Dämpfer die Saiten frei. Der Hammer kehrt wieder zurück und die angeschlagenen Saiten können nun frei schwingen. Das ist der Klang, den wir hören. Sobald Johannes die Taste wieder loslässt, geht der Dämpfer wieder an die Saiten und der Ton verstummt. Man nennt diese Konstruktion Hammermechanik. (Musik spielt) Interessant ist auch, dass die meisten Töne von zwei bis drei gleichgestimmten Saiten erzeugt werden. Nur die ganz tiefen haben nur eine Saite. Der große Klangkörper, der Korpus des Klaviers, besteht aus Holz. Damit er die enorme Saitenspannung von etwa 16 bis 25 Tonnen aushält, besitzt der Korpus einen Rahmen aus Gusseisen. Im hölzernen Stimmstock stecken drehbare Wirbel. Auf diesen sind die Saitenenden aufgewickelt. Sie dienen zum Stimmen des Instruments. Beim Flügel sind der Klangkörper und die Saiten waagerecht angeordnet, beim Pianino senkrecht. Auch mit den Klavierpedalen kann man den Klang beeinflussen. Johannes ist Jazzpianist, er kann sein Können aber auch in vielen Bereichen einsetzen, denn das Klavier ist ein sehr gefragtes Instrument. Oft spielt er auch auf dem E-Piano oder Keyboard, dem elektronischen Klavier. Ob als Solist in kleinen Gruppen oder im Orchester, ob klassisch oder modern, ob in der Hausmusik, in der Tanzmusik oder zur Begleitung von Sängern, überall ist das Klavier sehr gefragt. Auch dieses Musikinstrument wird auf Tasten gespielt. Es hat sogar mehrere Reihen von Tasten. Im Unterschied zum Klavier sind sie allerdings mehrheitlich schwarz. Wahrscheinlich habt ihr es bereits am Klang erkannt. Es ist die Orgel. Meist ist die Orgel ein sehr großes Instrument und steht in Kirchen oder großen Konzertsälen. Ihr Klang wird durch Pfeifen erzeugt, die angeblasen werden. Diesen Luftstrom nennt man Orgelwind. Ähnlich wie bei der Blockflöte entsteht der Ton, indem sich der Luftstrom über eine Kante bricht. Es gibt aber auch Pfeifen mit einem schwingenden Zungenblatt. Die zahlreichen Orgelpfeifen haben verschiedene Größen und sind aus Holz oder Metall gebaut. Daher kann die Orgel auch sehr unterschiedliche Klangfarben erzeugen. Werden viele verschiedene Arten von Pfeifen eingesetzt, so klingt sie voll und majestätisch. Zusätzlich zu den Tasten wird auch mit den Füßen gespielt und zwar auf Pedalen. Den Platz, von dem aus die Orgel gespielt wird, nennt man Spieltisch. (Musik spielt) Eine Besonderheit bei der Orgel ist die Möglichkeit, die Manualen, also die Tastenreihe, zu koppeln. Das heißt, man spielt dann nur auf einem Manual, das andere spielt wie von Geisterhand bewegt, mit. Das funktioniert auch mit den Pedalen. Martin tritt die Pedale der Kirchenorgel und die Tasten beider Manuale bewegen sich mit. Wenn wir hier in der Kirche dem vollen Klang einer Orgel lauschen, so stimmen wir sicher dem zu, was man von ihr sagt. Die Orgel ist die Königin der Instrumente.

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