Schulausfall:
sofatutor 30 Tage kostenlos nutzen

Videos & Übungen für alle Fächer & Klassenstufen

Wie erzähle ich von einem Erlebnis? 04:50 min

Textversion des Videos

Transkript Wie erzähle ich von einem Erlebnis?

Hallo. Schön dich hier zu sehen. Pia scheint heute etwas durcheinander zu sein. Sie hüpft die Treppe auf und ab und redet dabei redet von Dingen, wie: Spannung aufbauen, Erzählschritte, steigern. Ich frag mal Teo, was das zu bedeuten hat. Teo erklärt uns, dass sie in der Schule die Aufgabe bekommen haben, eine Erlebniserzählung zu schreiben. Pia fällt nur leider nichts ein. Wollen wir ihr helfen? Dann los. Um von einem Erlebnis zu schreiben, brauchen wir das Gerüst unserer Erlebniserzählung. Eine Erlebnisgeschichte besteht immer aus drei Teilen. Einer Einleitung, dem Hauptteil und dem Schluss. Diese Begriffe kann ich auf unserer Treppe einordnen. Du siehst, dass der Hauptteil dick hervorgehoben ist. Das heißt, hier muss die Geschichte am spannendsten sein.

Aber beginnen wir mit der Einleitung. In der Einleitung schreibst du, wer in der Geschichte vorkommt. Wir nehmen mal Teo. Was passiert in unserer Geschichte? Ich denke, Teo sollte ein Ei finden. Und wo findet das alles statt? Wir sagen mal, bei Teo im Keller. Daraus können wir jetzt eine Einleitung schreiben.

Pass auf: Eines Tages geht Teo in seinen Keller. Dort sieht er etwas Weißes in der Ecke liegen. Es ist ein Ei. Teo legt es erst einmal auf die Heizung im Keller.

Diese vier Sätze reichen schon für eine Einleitung.

Jetzt muss es spannend werden. Dafür brauchen wir folgende Eigenschaften: 1. Wir sollten die Gedanken und Gefühle der Hauptfiguren aufschreiben. 2.Und wir sollten die Gespräche der Hauptfiguren aufschreiben. 3.Wir sollten außerdem ein Ereignis in Details mit vielen Adjektiven genau beschreiben

Ich versuche, daraus mal einen Hauptteil zu schreiben.

Eines Tages hörte Teo ein seltsames Knacken. Er ging dem Geräusch nach und stellte fest, dass es von dem Ei kam. Teo war ganz aufgeregt. Da sah er, dass das Ei auseinanderbrach und ein kleines, grünes Tier mit Flügeln herauskroch. Teo schrie entsetzt auf und stotterte: „ WWWer bist du?“ Das grüne Tier antwortete: „Ich bin Grünhilde. Ich bin ein Dino und ich werde dich gleich fressen!“ „NEEEEIN!“, schrie Teo. Er war sehr verzweifelt.

Na, wie findest du meinen Hauptteil? Da ist alles drin, oder? Wir haben Teos Gefühle hier beschrieben. Und wir haben aufgeschrieben, wie sich die beiden unterhalten. Vor allem haben wir genau beschrieben, was passiert ist: Wie das Ei auseinanderbricht oder wie entsetzt Teo reagiert. Für die Beschreibung können wir viele Adjektive einsetzen. Dadurch kann sich der Leser die Geschichte viel besser vorstellen.

Jetzt fehlt nur noch der Schluss. Dieser beschreibt, wie die Geschichte endet. Er ist nicht so lang, wie der Hauptteil. Mein Schluss lautet so: Nachdem Grünhilde gesprochen hatte, fiel Teo in Ohnmacht. Als er aufwachte, lag das Ei neben ihm im Bett. Er hatte alles nur geträumt.

Na? Mit dem Ende hättest du nicht gerechnet, oder?

Wir merken uns also:

Eine Erlebnisgeschichte besteht immer aus einer Einleitung, einem Hauptteil und einem Schluss. Bei Erlebnisgeschichten ist besonders der Hauptteil wichtig.

Hier musst du folgendes beachten: 1. Gedanken und Gefühle der Hauptfiguren aufschreiben. 2. Gespräche der Hauptfiguren aufschreiben. 3. Ein Ereignis in Details mit vielen Adjektiven beschreiben.

Denk dabei einfach an eine Treppe, die du hinaufgehst. Mit jedem Satz wird die Spannung gesteigert.

Oh und guck mal, Pia hat endlich aufgehört die Treppenstufen hoch und runter zu hüpfen. Sie weiß jetzt, wie sie von einem Erlebnis erzählen kann. Aber was hat sie denn da? Sie trägt ein Ei in ihrem Arm. Ich glaube, sie hofft dass dort ein Dino herausgeschlüpft kommt. Ich hoffe, Teo kann ihr das ausreden.

Ich freue mich dich bald wiederzusehen. Bis bald!

45 Kommentare
  1. Sehr hilfreich

    Von Hanna Amira, vor 15 Tagen
  2. Wirklich super übungen

    Von Jaanika Pertelson, vor 30 Tagen
  3. coole Übung

    Von Anna Diel89, vor etwa 2 Monaten
  4. Hallo Kareen Koenner,
    vielen Dank für deine Hinweise. Wir werden die Inhalte des Videos überprüfen.
    Viele Grüße aus der Redaktion

    Von Alicia v. L.C., vor 3 Monaten
  5. Das eher eine Fantasieerzählung! Außerdem fällt die Spannung am Schluss doch ab - im Bild mit den Treppen endet die Spannung am Schluss aber ganz oben.

    Von Kareen Koenner, vor 3 Monaten
Mehr Kommentare

Wie erzähle ich von einem Erlebnis? Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Wie erzähle ich von einem Erlebnis? kannst du es wiederholen und üben.

  • Was gehört in die einzelnen Abschnitte einer Erlebniserzählung? Bestimme.

    Tipps

    An welchem Ort die Geschichte stattfindet, ist eine wichtige Information. Diese benötigt der Leser gleich zu Beginn.

    Wer spielt alles mit? Die Hauptpersonen solltest du früh vorstellen.

    Lösung

    Teo freut sich, nun weiß er genau, was in eine gute Geschichte gehört.

    In die Einleitung schreibt er, wer alles mitspielt, wo seine Geschichte spielt und wann. Bei der Zeitangabe muss er keine genaue Uhrzeit nennen, es genügen auch Formulierungen wie heute oder im Oktober.

    Im Hauptteil erzählt er ausgiebig von seinem Erlebnis. Er baut die Spannung langsam auf und dann kommt es zum Höhepunkt. So ist der Leser richtig gespannt auf den Ausgang der Geschichte.

    Der Schluss ist kürzer als der Hauptteil und hier schreibt Teo, wie die Geschichte endet. Der Leser möchte schließlich wissen, ob alles gut ausgeht.

  • Wie ist die Gliederung dieser Erlebniserzählung? Gib sie an.

    Tipps

    In der Einleitung sollte Teo die Hauptpersonen, den Ort und die Zeit nennen.

    Wie endet die Geschichte? Genau das ist der Schluss.

    Lösung

    Teo sollte vielleicht lieber von Blumen träumen, denn dieser Traum ist ja schon sehr aufregend.

    Aber bei seiner Erlebniserzählung macht er alles richtig. Er nennt in der Einleitung die Hauptperson, die er selbst ist, und den Ort, nämlich seinen Keller. Eines Tages ist die Zeitangabe.

    Dann folgt der Hauptteil, hier schreibt Teo die gesamte Handlung auf. Was ist genau passiert? Er schreibt Adjektive mit hinein wie aufgeregt. So kann der Leser die Situation noch besser verstehen.

    Am Schluss schreibt er auf, dass alles zum Glück nur ein Traum war. Der Leser kann unbesorgt sein. Teo geht es gut!

  • Was macht die Geschichte spannend? Benenne.

    Tipps

    Pia sagte: „Mein Erlebnis war ziemlich spannend.“

    Das ist auch eine wörtliche Rede.

    Adjektive beschreiben Personen und Dinge genauer.

    Nach Adjektiven kannst du mit Wie ist etwas? fragen.

    Lösung

    Eine Geschichte sollte möglichst spannend erzählt werden. So lesen deine Leser die Geschichte auch gerne und vollständig.

    Tom hat in der Geschichte alles richtig gemacht. Er hat Adjektive eingebaut, zum Beispiel komisch oder groß. Du kannst danach auch fragen. Wie ist der Hund vom Nachbarn? Richtig! Er ist groß.

    Die wörtliche Rede kannst du immer verwenden, um deine Geschichte etwas abwechslungsreicher zu gestalten. Du erkennst sie leicht an dem Doppelpunkt und den Anführungszeichen im Text.

  • Wie könnte diese Erlebniserzählung lauten? Zeige auf.

    Tipps

    Am Anfang der Geschichte steht die Einleitung mit den Hauptpersonen, dem Ort und der Zeit.

    Lösung

    Die Geschichte beginnt mit der Einleitung. Sie fängt damit an, dass Pia zu Teo in den Garten geht.

    Nun kommt der Hauptteil. Beide bauen die Hütte. Die Adjektive und wörtliche Rede sind gut, um Spannung zu erzeugen. Auch die Gefühle der beiden werden genannt.

    Der Schluss ist sehr kurz. Der Vater kommt heraus und bietet seine Hilfe an. Zum Glück ist Lili nichts passiert.

  • Was sind die Merkmale einer Erlebniserzählung? Beschreibe sie.

    Tipps

    Eine Geschichte endet immer mit einem knappen Schlussteil.

    Die Einleitung liest der Leser zuerst.

    Lösung

    Eine Erlebniserzählung besteht aus Einleitung, Hauptteil und Schluss.

    Am Anfang steht immer die Einleitung. Hier schreibst du auf, wer alles mitspielt, zum Beispiel nennst du die Personen. Auch der Ort ist wichtig, also wo die Geschichte spielt und natürlich wann sie spielt.

    Im Hauptteil geht die Erlebnisgeschichte richtig los. Hier schreibst du alles auf, was du erlebt hast. Du kannst die Geschichte spannender machen, indem du Adjektive und wörtliche Rede verwendest.

    Der Schluss folgt dem Hauptteil und ist viel kürzer. Hier schreibst du auf, wie deine Geschichte endet. Denn auch das möchte der Leser unbedingt erfahren.

  • Was wurde in dieser Erlebnisgeschichte falsch gemacht? Zeige auf.

    Tipps

    Die wörtliche Rede im Text erkennst du an den Anführungszeichen.

    Eine Erlebnisgeschichte hat immer auch einen Schluss. Dieser sollte nicht sehr lang sein.

    Lösung

    Peters Geschichte klingt ja spannend und auch lustig. Doch er hätte sie noch ein wenig besser erzählen können.

    Am Anfang macht er gleich einen Fehler. Er schreibt nur auf, dass er jemanden besucht hat. Er hätte schreiben sollen, dass er seine Oma besucht. In eine Einleitung gehören immer die Personen der Geschichte und der Ort, wo die Geschichte spielt.

    Die wörtliche Rede erkennst du in einem Text an dem Doppelpunkt und den Anführungszeichen. Sie fehlt bei Peter völlig. Er schreibt Peter rief nach seiner Oma. Besser wäre gewesen, das in einer wörtlichen Rede zu formulieren, zum Beispiel: „Oma, komm mal schnell!“.

    Peter kann also noch einiges verbessern an seiner Geschichte.