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Fabeln von Lessing 11:26 min

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Transkript Fabeln von Lessing

Hallo, ich bin Martina! Und in diesem Video geht es um Lessings Fabeln und vor allem um seine Fabeltheorie. Gotthold Ephraim Lessing war ein bedeutender Dichter der deutschen Aufklärung. Und deshalb werden wir uns ansehen, inwiefern einige Ideen der Aufklärung für Lessings Fabeln von Bedeutung waren. Du solltest also mit dem Zeitalter der Aufklärung und den Zielen und Forderungen der Aufklärer vertraut sein. Außerdem stelle ich dir einige Punkte seiner Fabeltheorie vor. Und zum Schluss sehen wir uns das Gelernte am Beispiel von zwei Fabeln an. Ich wünsche dir jetzt schon mal viel Spaß mit dem Video. Die Aufklärung bezeichnet, wie du sicherlich weißt, die politischen, wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen vor allem in Europa im 18. Jahrhundert. In Lessings Fabeln findet man einige Gedanken der Aufklärung, wie zum Beispiel die Gleichheit aller Menschen, nach der jeder Mensch die Freiheit hat, sich seines Verstandes zu bedienen. Die herausgehobene Stellung der Monarchen beruht zudem auf Volkes Gnaden. Die Monarchen werden sozusagen auf eine Ebene mit dem Volk gebracht. Ein weiteres Motiv ist die Selbstbescheidung. Es findet sich in einigen von Lessings Fabeln, wie zum Beispiel "Zeus und das Pferd" oder "Zeus und das Schaf". Denn in beiden Fabeln wünschen sich die Tiere andere Eigenschaften als die, die sie besitzen, weil sie statt ihren Verstand zu benutzen, einer fixen Idee gefolgt sind. Lessing hatte schon seit 1747 einige Fabeln veröffentlicht. Ab 1859 gab es seine Prosafabeln mit einigen gattungspoetologischen Abhandlungen heraus, die zusammen mit seinen Fabeln gelesen werden sollten. Lessing stützt sich hierbei auf antike Vorbilder, nämlich Aesops Fabeln. Wir werden und deshalb vier seiner Abhandlungen ansehen. Es beginnt mit der Abhandlung vom Wesen der Fabel. In dieser Abhandlung nimmt er eine Abgrenzung des Begriffs "aesopische Fabel" vor, die er von dem allgemeineren Ausdruck "Fabel für Erzählung" unterscheidet. Die Fabeln nach Aesop zielen auf einen Zweck ab, es sind also Zweckdichtungen. Nach Lessing dient die Fabel der moralischen Aufklärung, wobei "Moral" überwiegend Erfahrungssätze bedeutet, die für die Leser nachvollziehbar sind, also keine komplexen philosophischen Weisheiten. Es soll auch nur ein einziger Lehrsatz als Grundlage dienen. Und dieser soll sich unmittelbar und spontan erschließen. In der zweiten Abhandlung, "Vom Gebrauch der Tiere in der Fabel", erklärt Lessing, warum sich Aesop auf Tiere als Hauptträger der Handlung beschränkte. Tiere haben in Fabeln meist nur eine Charaktereigenschaft und deshalb eignen sie sich für den Vergleich mit bestimmten menschlichen Eigenschaften. Darüber hinaus schaffen Tiere eine größere Distanz zwischen Rezipient und Handlungsträger, als es zum Beispiel menschliche Protagonisten erreichen würden. Das heißt, man nimmt am Schicksal der Tiere weniger Anteil und somit werden Emotionen vermieden. In der Abhandlung "Vom Vortrage der Fabel" erklärt Lessing, dass es ihm nicht um die Belustigung beziehungsweise die Unterhaltung geht und dass er deshalb seine Fabeln in kurzer, schmuckloser Prosa verfasste. In der vierten Abhandlung geht es um den Nutzen der Fabeln in den Schulen. Nach Lessings Ansicht war die Fabel für die Schule besonders geeignet, da sie die Kreativität fördern sollte. Zudem liegt bei der Fabel der Schwerpunkt auf ihrem pädagogischen Wert statt auf der poetischen Gestalt. Nun sollst du aber auch erfahren, wie Lessing diese Fabeltheorie in seinen Fabeln umgesetzt hat. Und deshalb sehen wir uns jetzt zwei von seinen Fabeln an. Die erste Fabel ist die Fabel "Der Wolf und das Schaf". Durstig kam ein Schaf an den Fluss, um zu trinken. Aus dem gleichen Grund kam auf der anderen Seite auch der Wolf an den Fluss. Durch die Trennung des Wassers gesichert und die Sicherheit höhnisch gemacht, spottete das Schaf über den Wolf und die Feindschaft, die eigentlich zwischen Schaf und Wolf besteht. Der Wolf verstand die Spötterei. Er betrachtete die Breite des Flusses und knirschte mit den Zähnen. "Es ist dein Glück", antwortete er, "dass wir Wölfe gewohnt sind, mit euch Schafen Geduld zu haben." und ging mit stolzen Schritten weiter. Wie bei Aesop treffen sich die beiden Tiere zufällig an einem Fluss. Das Schaf ist bei Lessing auch nicht in einer stärkeren, aber dafür in einer geschützten Position, und somit gleichwertig. Denn der Wolf kann das Schaf nicht angreifen. Das Schaf fühlt sich daher ermutigt, den Wolf zu verspotten. Bei Aesop nutzt der Wolf die Vergehen, die er dem Schaf vorwirft als Scheinrechtfertigung für sein mörderisches Tun. Bei Lessing werden aus diesen Vorwürfen und dem Verhalten des Wolfs für das Schaf die Mittel, den Wolf zu reizen. Und dieser behauptet dann hochmütig, Wölfe hätten generell Geduld mit Schafen. Welche Lehre verbirgt sich nun hinter dieser Fabel? Der Wolf ist eigentlich die Figur in der höheren oder in der stärkeren Position. So, wie er es in der Fabel von Aesop war, als er das Schaf frisst. Bei Lessing sind Wolf und Schaf gleichwertig, denn das Schaf wird durch die Breite des Flusses gleichwertig und die Überlegenheit des Wolfs wird aufgehoben. Man kann diese Fabel deshalb als Ausdruck der Emanzipation des Schwächeren in der Gesellschaft des 18. Jahrhunderts verstehen. Die zweite Fabel ist die Fabel von Zeus und dem Pferd. "Vater der Tiere und Menschen", so sprach das Pferd, und nahte sich dem Throne Zeus'. Es wusste, dass es eines der schönsten Geschöpfe der Erde war. Aber dennoch bat es Zeus, einiges an ihm zu verbessern. "Und was meinst du?", fragte Zeus. Das Pferd wollte längere und schmächtigere Beine, damit es schneller würde. Und einen langen Schwanenhals, eine breitere Brust, um stärker zu sein und einen Sattel, der ihm am Rücken angewachsen war. "Gut", antwortete Zeus, "gedulde dich einen Augenblick!" Zeus sprach das Wort der Schöpfung. Da quoll Leben in dem Staub. Da verband sich organischer Stoff und plötzlich stand vor dem Throne das hässliche Kamel. Das Pferd sah, schauderte und zitterte vor Abscheu!! Hier sind höhere und schmächtigere Beine", sprach Zeus, "hier ist ein langer Schwanenhals, hier ist eine breitere Brust, hier ist der angewachsene Sattel. Willst du, dass ich dich so umbilde?" Das Pferd zitterte noch immer, aber Zeus befahl ihm, zu gehen. Es sollte dieses Mal noch belehrt werden, ohne Bestrafung. Damit es seine Vermessenheit aber nie vergessen sollte, warf er einen erhaltenden Blick auf das Kamel, damit sich das Pferd bei jedem Blick darauf, mit Schaudern erinnern konnte. Die Lehre dieser Fabel ist wie schon erwähnt die Selbstbescheidung. Anstatt mit sich zufrieden zu sein, verfällt das Pferd einer unüberlegten Idee und will sich von Zeus verändern lassen, ohne die Auswirkungen dieser Veränderungen zu überdenken. Wie aber hängt das Fabelmotiv der Selbstbescheidung mit der Aufklärung beziehungsweise ganz speziell mit der Veränderung der Gesellschaft im 18. Jahrhundert zusammen? Selbstvergewisserung und Selbstaufwertung waren Ausdruck eines neuen Selbstbewusstseins. Dieses neue Selbstbewusstsein des Individuums und der Wille, literarischen und moralischen Vorbildern nachzueifern, waren ebenfalls Teil der Aufklärung. Darüber hinaus sollte natürlich gezeigt werden, dass der Menschen seinen Verstand nutzen soll, bevor er fixen Ideen nachläuft. So, das war es, was du in diesem Video über Lessing und die Fabeln lernen kannst. Zum Schluss fasse ich aber alles noch mal zusammen: Lessing war ein bedeutender Dichter der deutschen Aufklärung, der einige Ideen der Aufklärung in seinen Fabeln verarbeitete. Er veröffentlichte ab 1759 seine Abhandlungen über Fabeln, die zusammen mit seinen Fabeln gelesen werden sollten. Er orientierte sich bei seiner Fabeltheorie an dem griechischen Fabeldichter Aesop. Lessings Fabeln sind meist kurz und in Prosa verfasst, weil ihr pädagogischer Wert vor dem poetischen Reiz liegt. So, und schon sind wir am Ende des Videos angekommen! Ich hoffe, es hat dir gefallen! Bis zum nächsten Mal, Martina!

10 Kommentare
  1. richtig nice

    Von Galina Robert, vor 10 Monaten
  2. 👍👍👍

    Von Happy Cat, vor 12 Monaten
  3. ist sehr gut

    Von Tim Ostendorf05, vor 12 Monaten
  4. sehr gut!

    Von Yoh R., vor mehr als einem Jahr
  5. sehr hifreich toll

    Von Angelika Kedziora, vor mehr als einem Jahr
  1. Cooles Video echt! Sehr hilfreich !Jetzt wird die Deutscharbeit noch einfacher

    Von Cemos, vor fast 2 Jahren
  2. Wer weiß denn bitte was Gattungspoetologisch ist ?

    Von Jeany Hackbarth, vor mehr als 3 Jahren
  3. Vielen Dank für eure Kommentare. Wir freuen uns, dass euch das Video gefällt.

    Beste Grüße
    Eure Deutschredaktion

    Von René Perfölz, vor mehr als 4 Jahren
  4. Hallo,
    Ich weiß jetzt mehr üher Lessings Fabeln
    Danke

    Von Ish Med, vor mehr als 4 Jahren
  5. danke das hat mir sehr geholfen

    Von Ruslan, vor mehr als 4 Jahren
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Fabeln von Lessing Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Fabeln von Lessing kannst du es wiederholen und üben.

  • Definiere, wie Fabeln laut Lessing im Unterricht nützlich sein können.

    Tipps

    Der Schwerpunkt der Fabeln lag nicht auf der poetischen Form, sondern...

    Lösung

    Lessing überlegte sich schon vor mehr als 300 Jahren, dass Fabeln sinnvoll im Unterricht sein können.

    • Da die Fabeln eine Lehre hatten, lag ihr Schwerpunkt auf dem pädagogischen Wert und nicht auf der poetischen Form.
    • Lessing wählte bewusst das Format der schmucklosen Prosa, um die Belustigung nicht in den Vordergrund zu rücken.
    • Außerdem sollten die Fabeln die Kreativität fördern. Das war besonders wichtig im Zuge der Aufklärung, da Schüler so zum eigenen Denken angeregt wurden.
  • Beschreibe die Ideen der Epoche der Aufklärung.

    Tipps

    Überlege noch einmal, wie man es nennt, wenn jemand mit dem zufrieden sein sollte, was er/sie hat.

    Lösung

    Das Zeitalter der Aufklärung steht für eine neue Art des Denkens, zahlreiche neue Ideen und eine Revolutionierung alter Strukturen.

    Demnach forderten die Aufklärer zum Beispiel, dass die Monarchen und das Volk auf einer Ebene anzusehen seien. In dieser Aussage kann man das Prinzip der Gleichheit aller Menschen erkennen. Diese Idee hat Lessing auch in einigen seiner Fabeln verarbeitet.

    Auch die Idee der Selbstbescheidung findet sich in einigen von Lessings Fabeln, wie zum Beispiel in der Fabel „Zeus und das Pferd” oder in der Fabel „Zeus und das Schaf”. Mit der Selbstbescheidung ist die Bescheidenheit des Menschen und sein Verzicht auf gewisse Ansprüche gemeint.

    Die zentrale Aussage der Aufklärung war, dass der Mensch sich seines Verstandes bedienen soll. Der Philosoph Immanuel Kant hat diese Idee formuliert und geprägt.

  • Gib den Inhalt der Fabel „Zeus und das Pferd” wieder.

    Tipps

    Erinnere dich noch einmal, was geschieht, bevor Zeus das Pferd wieder wegschickt?

    Entspricht das Aussehen des Kamels den Vorstellungen des Pferdes?

    Lösung

    Die Fabel „Zeus und das Pferd” soll den Leser Selbstbescheidung lehren. Durch den Verlauf der Handlung wird deutlich, wie vermessen die Wünsche des Pferdes sind.

    Zeus verdeutlicht dem Pferd wie vermessen seine Wünsche sind und wie zufrieden das Pferd mit seiner derzeitigen Lage sein könnte.

    Die Fabel ist auf heutige Probleme übertragbar. Überlege doch einmal, wie oft Menschen einer fixen Idee hinterherlaufen, anstatt sich mit dem zufrieden geben, was sie haben. Für diese Menschen wäre es sicherlich sinnvoller Gebrauch von ihrem Verstand zu machen und reflektiert über ihre Situation nachzudenken.

  • Bestimme die Lehre zu der Fabel „Die Pfauen und die Krähe”.

    Tipps

    Die Pfauen fühlen sich betrogen. Was drückt das Verwehren einer zweiten Chance aus?

    Lösung

    Die Lehre Die Krähe schummelt sich unter Pfauen und schmückt sich sprichwörtlich mit falschen Federn. Sie belügt die Pfauen damit und als diese Lüge auffliegt, fallen die Pfauen über die Krähe her. Daraufhin bettelt die Krähe um Gnade, aber die Pfauen glauben ihr keinen ihrer Erklärungsversuche mehr, da sie denken, dass die Krähe lügt. Wer einmal lügt, dem glaubt man folglich nicht. ist in diesem Fall die passende.

    • Es soll hier nicht dargestellt werden, dass eine gerechte Strafe angewandt werden muss. Das hätte Lessing auch in einer anderen, sinnvolleren Geschichte verpacken können.
    • Die Pfauen haben auch nicht die Masche der Krähe durchschaut. Bei den verbleibenden Federn handelt es sich wirklich um ihre eigenen, doch die Pfauen glauben ihr einfach nicht mehr.
    In dieser Fabel Lessings kann sich sogar so etwas wie eine Moral verfassen lassen, die lautet Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht. Das kann andererseits aber auch als Lehrsatz bezeichnet werden. Dieser kann bestenfalls unmittelbar und spontan erschlossen werden.

  • Benenne die zentralen inhaltliche Unterschiede zwischen Aesops und Lessings Fassung der Fabel „Rabe und Fuchs".

    Tipps

    Versuche herauszufinden, welche Teile des Dialogs wichtige inhaltliche Veränderungen, die einen anderen Ausgang der Fabel herbeiführen, darstellen.

    Lösung

    Gotthold Ephraim Lessing hat an Aesops „Rabe und Fuchs” einige Veränderungen vorgenommen.

    1. Wichtig ist hier, dass das Fleisch vergiftet ist, da das entscheidend für die Handlung ist. Bei Aesop handelte es sich um ein normales Stück Käse.
    2. Dieser Abschnitt ist relativ nah an der Ausgangsfassung Aesops. Der Fuchs ruft dem Raben ein paar nette Worte zu.
    3. Der Dialog ist in Aesops Fassung so nicht vorhanden. Wichtig ist allerdings nur, dass der Fuchs den Raben als einen Adler betitelt. Genau darüber freut sich der Rabe, was in Aesops Fassung nur die Freude über Schmeicheleien war. Außerdem überlässt er dem Fuchs das Stück freiwillig und nicht wie bei Aesop, versehentlich.
    4. Nach diesen entscheidenden Änderungen kommt es auch zu einem anderen Schluss. Der Fuchs isst zwar auch seine Ausbeute, allerdings verspürt er ein schmerzhafte Gefühl. Hier kommt die wichtige Änderung, die bereits zu Beginn der FAbel erwähnt wurde, zum tragen: Das Fleisch ist vergiftet. Am Ende muss der Schmeichler sterben.
    Bei Lessing steht also die Aufrichtigkeit im Vordergrund. Versuch doch einmal, genau herauszufinden, wie sich die Moral bzw. die Lehre der beiden Fabeln unterscheidet. Einmal geht der Rabe leer aus und ist damit der Verlierer. In der veränderten Version stirbt der Fuchs und verliert wegen der Schmeichelei sein Leben.

  • Erkläre Lessings Fabeltheorie am Beispiel von „Der Wolf und das Schaf”.

    Tipps

    In Tiere kann sich der Leser nicht besonders gut hineinversetzen. Dadurch werden weniger Gefühle erzeugt. Wie kann man das anders formulieren?

    Eine Idee während der Zeit Lessings war die Gleichrangigkeit von Volk und Adel.

    Lösung

    In „Der Wolf und das Schaf” hat Lessing versucht, seine vier Punkte der Fabeltheorie umzusetzen.

    Die Fabel ist kurz und schmucklos. Der Wolf und das Schaf sind zwei Tiere als Handlungsträger, womit beim Leser Distanz erzeugt und Emotionen vermieden werden sollen. Trotzdem handelt es sich um eine Erzählung und keine Zweckdichtung. Lessing sah Fabeln radikal anders als Aesop, da er nicht nur eine Moral vermitteln, sondern eher Erfahrungssätze darstellen wollte, die nachvollziehbar sind.

    So ist auch bei „Der Wolf und das Schaf” eher ein aufklärerischer Lehrsatz zu finden als eine feste Moral. Die beiden Tiere sind gleichwertig und keiner ist dem anderen übergeordnet. In der Aufklärung setzte sich die neue Idee durch, dass alle Menschen gleichrangig seien und damit auch der Adel nicht dem Volk übergeordnet.