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Erzähltexte interpretieren – Überblick

Erzähltexte bestehen aus Epik, Dramatik und Lyrik. Beim Interpretieren ist es wichtig, den formalen Aufbau und die Umsetzung zu beachten. Lies aufmerksam, analysiere den Aufbau, die Figuren, den Ort und die Zeit. Besondere sprachliche Mittel können die Interpretation beeinflussen. Interessiert? Erfahre mehr über Textinterpretation!

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Die Autor*innen
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Luise B
Erzähltexte interpretieren – Überblick
lernst du in der 7. Klasse - 8. Klasse

Erzähltexte interpretieren – Überblick Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Erzähltexte interpretieren – Überblick kannst du es wiederholen und üben.
  • Nenne, was zu der Schreibvorbereitung einer Interpretation gehört.

    Tipps

    In der Zeitformel ist für die Schreibvorbereitung der größte Teil der Zeit eingeplant.

    Das Notieren deiner Gedanken beim ersten Lesen ist wichtig, damit du weißt, was dein erster Eindruck vom Text war.

    Lösung

    Bevor man mit der Interpretation eines Textes beginnen kann, muss man ihn zuerst gründlich lesen und durcharbeiten. Beim Lesen macht man am besten schon einmal Unterstreichungen und fertigt Notizen an. Bei der Interpretation von Erzähltexten sollte man für diesen Teil am meisten Zeit einplanen. Eine gründliche Vorbereitung erleichtert das Schreiben einer Interpretation.

    Um sich bei einer Arbeit zu orientieren, wie viel Zeit man für die einzelnen Arbeitsschritte einplanen soll, gibt es die 3-2-1-Formel. Geht man davon aus, dass eine Interpretation innerhalb von einer Stunde erstellt werden soll, fallen idealerweise lediglich 20 Minuten auf das eigentliche Schreiben und 10 Minuten auf die Korrektur des Textes. Die Vorbereitung ist mit 30 Minuten am zeitintensivsten.

  • Gib wieder, was in den Hauptteil einer Interpretation gehört.

    Tipps

    Die Textsorte gehört in die Einleitung einer Interpretation.

    Eine Zusammenfassung gehört in den Schluss einer Interpretation.

    Lösung

    In den Hauptteil einer Interpretation gehören folgende Elemente:

    • Aufbau der Erzählung
    • Erzählperspektive/Erzählverhalten
    • Figuren und ihre Konstellationen
    • Ort
    • Zeit
    • Milieu
    • Atmosphäre
    • Besonderheiten der Sprache
    • Thema
    • Intention
    • Bezug zum Titel
    Die Textsorte sowie Zusammenfassung des Inhalts in einem Satz gehören in die Einleitung.

    Das Bündeln Textaussagen, die Zusammenfassung der Ergebnisse sowie die eigene Meinung zum Text gehören in den Schluss einer Interpretation.

  • Entscheide, welche Elemente in die Einleitung einer Interpretation gehören.

    Tipps

    Informationen über den Autor gehören nicht in die Einleitung.

    Die Interpretation gehört nicht in die Einleitung.

    Lösung

    In die Einleitung einer Interpretation gehören die folgenden Angaben:

    • Autor: Der Autor heißt Wolfgang Borchert.
    • Textsorte: „Die Küchenuhr“ ist eine Kurzgeschichte.
    • Titel: Der Text heißt: „Die Küchenuhr“.
    • Erscheinungsjahr: Der Text erschien 1947.
    • Inhalt in einem Satz: Ein junger Mann freut sich, dass er nach dem Krieg die scheinbar unversehrte Küchenuhr seiner Familie in den Trümmern eines zerstörten Hauses findet.
    Diese Angaben gehören in den Hauptteil einer Interpretation:

    • Zeit: Die Zeit ist nicht genauer angegeben. Das Geschehen spielt nach dem Krieg.
    • Ort: Der Schauplatz ist nicht näher bezeichnet. Die Geschichte spielt in Deutschland.
    • Unter Umständen kann man auch Angaben zum Autor machen, wenn sie für die Interpretation relevant sind.
    Der folgende Aspekt gehört in den Schluss einer Interpretation:

    • Eigene Meinung: Meiner Meinung nach steht die Küchenuhr für die Menschen nach dem zweiten Weltkrieg. Auch wenn sie äußerlich unversehrt erscheinen, sind sie innerlich kaputt durch die Gräueltaten des Krieges.
  • Bestimme, zu welchem Teil einer Interpretation die Auszüge jeweils gehören.

    Tipps

    Ein auktorialer Erzähler ist allwissend.

    Der Titel, Autor und das Erscheinungsjahr gehören ebenso wie die Textsorte in die Einleitung einer Interpretation.

    Lösung

    In dieser Aufgabe ging es um die Kurzgeschichte „Der Milchmann“. Hier findest du zuerst eine kurze Inhaltsangabe zur Geschichte:

    Der Milchmann von Peter Bichsel aus dem Jahre 1964 ist eine Kurzgeschichte, die von der Beziehung zwischen Frau Blum und dem Milchmann handelt. Diese beiden haben sich persönlich zwar noch nie gesehen, sie haben dennoch eine gewisse Beziehung zueinander.
    Der Milchmann kommt täglich zu Frau Blums Wohnhaus und findet dort ihre Bestellung für den nächsten Tag auf einem selbst geschriebenen Zettel sowie das Geld für den aktuellen Einkauf vor. Außerdem steht dort Frau Blums verbeulter Milchtopf.
    Frau Blum macht sich häufig Gedanken über den Milchmann, sie befürchtet dass er eine schlechte Meinung von ihr haben könnte, da ihr Milchtopf verbeult ist und sie manchmal zu wenig Geld für die Lieferung hinlegt. Sie würde den Mann, den sie als verlässlich empfindet, gerne kennenlernen. Der Milchmann hingegen ist nicht weiter an Frau Blum interessiert, er weiß bereits alles über sie, was er wissen muss und möchte.

    Aus diesen Elementen ist die Gliederung einer Interpretation aufgebaut:

    • In die Einleitung einer Interpretation gehören folgende Angaben: Autor, Textsorte, Titel, Erscheinungsjahr, Inhalt in einem Satz.
    • In den Hauptteil einer Interpretation gehören folgende Punkte: Aufbau der Erzählung, Erzählperspektive/Erzählverhalten, Figuren und ihre Konstellationen, Ort, Zeit, Milieu, Atmosphäre, Besonderheiten der Sprache, Thema, Intention, Bezug zum Titel.
    • In den Schluss gehören: Ergebnisse der Analyse, eigene Meinung.

  • Gib an, was in den Schluss einer Interpretation gehört.

    Tipps

    Eine Formulierung für den Schluss könnte folgendermaßen beginnen:

    • Abschließend und zusammenfassend möchte ich festhalten, dass...

    Eine weitere Formulierung für den Schluss könnte lauten:

    • Meiner Meinung nach...

    Lösung

    Im Schlussteil einer Interpretation werden die Ergebnisse der Analyse gebündelt. Die eigene Meinung zum Text darf dargestellt werden. Der Schluss rundet die Interpretation ab.

    Wichtig ist, dass du wirklich eine Schlussfolgerung aus deiner vorangegangenen Analyse ziehst und deine Ergebnisse noch einmal zusammenfasst. Neue Erkenntnisse haben im Schlussteil nichts zu suchen.

    Vielen erscheint der Schlussteil unwichtig, da sie ihn als Wiederholung der bereits gemachten Aussagen sehen. Der Schlussteil fasst das allerwichtigste allerdings noch einmal zusammen und präsentiert die wichtigsten Ergebnisse deiner Arbeit. Plane daher beim Schreiben immer auch Zeit für den Schluss ein.

  • Analysiere den Hauptteil der Kurzgeschichte.

    Tipps

    Die Sprache ist nüchtern und sachlich.

    Die Erzählperspektive kann beispielsweise neutral, personal oder auktorial sein.

    Lösung

    In einen Hauptteil gehören unter anderem folgende Angaben:

    • Ort: am Esstisch
    • Zeit: Abendbrotzeit
    • Figuren: Eltern, die gemeinsam auf ihre Tochter warten
    • Erzählperspektive: neutral
    • Thema: Ablösung der Kinder von ihren Eltern
    • Sprache: nüchtern, sachlich
    Peter Bichsel hat in seiner Kurzgeschichte eine alltägliche Situation geschildert. Er thematisiert die Ablösung der Kinder von ihren Eltern. Der Lebensinhalt der Eltern dreht sich in dem Text um ihre Tochter, die erwachsen geworden ist und ihr eigenes Leben lebt. Sie arbeitet bereits und teilt nicht mehr ihr ganzes Leben mit ihren Eltern. Daraus entsteht eine Entfremdung, die die Eltern nicht überbrücken können. Den Eltern würde es womöglich helfen, sich anderen Themen als dem Leben ihrer Tochter zu widmen. Die geschilderte Szene zeigt, dass Vater und Mutter kein weiteres gemeinsames Gesprächsthema haben und nur über ihr Kind sprechen.

    Die Geschichte kann man als Appell an die Eltern lesen, seine Kinder loszulassen. Gleichzeitig sollten die Eltern auch ihre eigenen Interessen und ihr eigenes Leben nicht vernachlässigen und nicht ausschließlich um ihre Kinder kreisen.