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Erzählperspektiven – Überblick

Die Erzählperspektive beschreibt die Sicht eines Erzählers oder einer Erzählerin in Büchern oder Geschichten. Lerne mehr über die neutralen, auktorialen, personalen und Ich-Erzählperspektiven und wie sie das Lesevergnügen beeinflussen. Neugierig geworden? Das und vieles mehr erwartet dich im folgenden Text!

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Die Autor*innen
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Team Digital
Erzählperspektiven – Überblick
lernst du in der 7. Klasse - 8. Klasse

Erzählperspektiven – Überblick Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Erzählperspektiven – Überblick kannst du es wiederholen und üben.
  • Benenne die Erzählperspektiven.

    Tipps

    Personal bedeutet, dass aus der Sicht einer Person geschrieben wird.

    Neutral heißt, dass ohne eine Innensicht, also nur von außen, erzählt wird.

    Eine Vorausdeutung ist beispielsweise: Das wird die größte Niederlage ihres Lebens.

    Lösung

    Die verschiedenen Erzählperspektiven im Überblick:

    • Neutrale Erzählperspektive: Hier hat die oder der Erzählende einen Blick von außen auf das Geschehen. Sie oder er ist nicht Teil der Geschichte und berichtet neutral, ohne Bewertungen.
    • Auktoriale Erzählperspektive: Die oder der auktoriale Erzählende steht ebenfalls außerhalb des Geschehens. Trotz dieser Distanz kennt sie oder er alle Details, auch über die Zukunft und die Vergangenheit. Deshalb sind zudem Vorausdeutungen oder Rückblicke möglich. Außerdem kommentiert sie oder er die Handlungen, kann bewerten und auch abschweifen.
    • Personale Erzählperspektive: Hier wird die Sichtweise einer oder mehrerer Personen eingenommen. Ihre Gedanken und Gefühle werden wiedergegeben, kommentiert wird allerdings nicht.
    • Ich-Erzählperspektive: Die oder der Ich-Erzählende ist eine besondere Form, da nur die Sichtweise einer Person dargestellt wird. Diese Person ist Teil der Geschichte und kann auch kommentieren und bewerten.

  • Definiere die Erzählperspektiven.

    Tipps

    $~$3. Person Singular = Sie- oder Er-Erzählweise

    $~$1. Person Singular = Ich-Erzählweise

    Lösung

    Der Blick der vier Erzählperspektiven geht immer weiter von außen nach innen:

    • neutral: Nur das von außen Sichtbare wird ohne Bewertungen wiedergegeben.
    • auktorial: Alles (auch Vergangenheit und Zukunft) und jedes Detail von einer oder mehreren Personen wird erzählt.
    • personal: Die Gefühle und Gedanken einer oder mehrerer Personen werden dargestellt.
    • Ich-Perspektive: Die komplette Geschichte wird aus der Innensicht einer Person erzählt.

  • Analysiere die auktoriale Erzählperspektive.

    Tipps

    Die Tochter kommentiert die Handlung ihres Vaters: „Das war ungerecht von dir.“

    Eine Vorausdeutung ist ein Blick in die Zukunft, die eine Protagonistin oder ein Protagonist einer Erzählung noch nicht kennt.

    Ein Rückblick ist ein Blick in die Vergangenheit.

    Lösung

    Die oder der auktoriale Erzählende ist allwissend. Insofern ist auch klar, dass sie oder er selbst nicht Teil der Handlung ist und das Geschehen von außen beschreibt.

    Mithilfe dieser berichtenden Erzählweise können die Gedanken und Gefühle aller Charaktere dargestellt werden. In manchen literarischen Werken tritt die oder der auktoriale Erzählende so weit aus der Geschichte heraus, dass sie oder er die Leserschaft sogar direkt anspricht.

  • Stelle einer neutralen Erzählperspektive die passende personale Erzählperspektive gegenüber.

    Tipps

    Den Perspektivenwechsel schaffst du beispielsweise mithilfe der Frage: Was fühlt die Person?

    Durch die Beschreibung der Gefühle von Torbens Vater wird die Sichtweise einer konkreten Figur eingebunden.

    Auch diese Frage kann dir helfen: Was hofft Torbens Trainer?

    Lösung
    • Die Textbausteine auf der linken Seite spiegeln eine neutrale Erzählperspektive wider. Es wird nur berichtet, was man von außen sehen kann.
    • Durch die Ergänzungen auf der rechten Seite wechselt die Erzählperspektive in eine personale. Denn hier wird gleichfalls die Innensicht der Figuren beschrieben.
    • Dabei kann die Sichtweise auch zwischen mehreren Figuren wechseln.
  • Bestimme die vier Erzählperspektiven.

    Tipps

    Die personale Erzählperspektive kommt in der Er- oder Sie-Form vor.

    Lösung

    Die Autorin oder der Autor ist nicht mit der Erzählerin oder dem Erzähler einer Geschichte gleichzusetzen. Sie oder er erfindet eine Erzählerin oder einen Erzähler und schafft damit bewusst eine bestimme Erzählperspektive.

    Davon gibt es vier verschiedene: die neutrale, die auktoriale und die personale Erzählperspektive sowie die Ich-Erzählperspektive.

  • Entscheide, um welche Erzählperspektive es sich handelt.

    Tipps

    Welcher Text beschreibt nur von außen?
    (→ neutrale Perspektive)

    Wo findest du Wertungen, Kommentare, Vorausdeutungen, Abschweifungen oder Rückblicke?
    (→ auktoriale Perspektive)

    Lösung

    Die Ich-Erzählperspektive ist sehr vielfältig:

    • Die oder der Erzählende gibt nur ihre bzw. seine eigene Sichtweise preis.
    • Sie oder er kann auch allwissend und damit auktorial sein.
    • Dies hängt maßgeblich davon ab, mit welcher zeitlichen Distanz sie oder er das Geschehen betrachtet: Wird die Handlung erinnert oder findet sie unmittelbar statt? Achte einmal auf diese Unterschiede.