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Epische Texte - Merkmale 08:24 min

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Transkript Epische Texte - Merkmale

Hallo ich bin Martina! In diesem Video geht es um die Kennzeichen epischer Texte. Du lernst, was ihre typischen Merkmale sind und außerdem beschäftigen wir uns mit einigen Vertretern epischer Texte. Dieses Video soll allerdings nur einen Überblick verschaffen. Zur Vertiefung Deines Wissens über die einzelnen literarischen Gattungen oder Erzähltechniken, solltest Du Dir die einzelnen Videos ansehen. Du brauchst keine besonderen Vorkenntnisse, denn alles was Du wissen musst, lernst Du in diesem Video. Ich wünsche Dir viel Spaß. Zuerst sollten wir klären, was der Begriff Epik eigentlich bedeutet. Epik ist neben dem Drama und der Lyrik die dritte große Gattung in der Literatur. Epik umfasst alle Genres der erzählenden Literatur. Dabei ist egal, ob das Werk in Verse oder in Prosa geschrieben wurde. Man unterscheidet nach Umfang der epischen Werke zwischen Langform und Kurzform. Wichtig ist aber, dass alle epischen Texte einen Erzähler haben der dem Leser die Geschichte erzählt. Das Besondere an epischen Texten ist also die Vermittlung des Erzählten durch einen Erzähler an den Leser oder Hörer. Der Erzähler ist also nicht der Autor, sondern ein Medium, das der Autor geschaffen hat, um die Geschichte dem Leser zu vermitteln. Je nach dem, ob der Erzähler allwissend ist, ob die Geschichte aus dem Blickwinkel einer Person erzählt wird oder ob es ein Ich-Erzähler ist, unterscheidet man nach verschiedenen Erzählsituationen. Man kann zum Beispiel eine auktoriale Erzählsituation haben, das heißt, der Erzähler ist allwissend. Oder die Geschichte wird aus der Perspektive einer Person erzählt, dann ist das eine personale Erzählsituation. Oder der Erzähler ist zugleich an der Handlung beteiligt und berichtet aus seiner Perspektive. Dann hat man einen Ich-Erzähler und diese Erzählsituation nennt man Ich-Erzählsituation. Wichtig ist auch der Umgang mit der Zeit in epischen Texten. Mit der Zeit kann einerseits die erzählte Zeit gemeint sein und andererseits die Erzählzeit. Die erzählte Zeit bezeichnet den Zeitraum, über den sich das Geschehen ereignet hat. Es gibt hier mehrere Möglichkeiten für die zeitliche Gestaltung. Die Geschichte kann zum Beispiel als Rückblende, als Vorausdeutung, als Zeitdehnung, als Zeitraffung und auf verschieden Zeitebenen vermittelt werden. Die Erzählzeit ist die Zeit, in der die Geschichte erzählt oder gelesen wird. Erzählzeit und erzählte Zeit müssen nicht gleich sein. Oft ist der Zeitraum in einer Geschichte wesentlich länger oder kürzer als die Zeit, die man zum Lesen oder zum Erzählen braucht. Ein wichtiges Gestaltungsmittel epischer Texte ist auch die Zeitstruktur. Die Geschichte kann in chronologischer Reihenfolge erzählt werden oder ihre Reihenfolge wird umgestellt. Außerdem kann die Reihenfolge unterbrochen werden und es können auch mehrere Handlungsstränge nebeneinander ablaufen. Neben der Zeit spielt auch die Redegestaltung eine wichtige Rolle. Denn ein Text wirkt um so unmittelbarer, je weniger der Erzähler kommentiert und um so direkter die Personen selbst zu Wort kommen. In epischen Texten wird das Gesagte der Person jedoch häufig durch den Erzähler in indirekter Rede wiedergegeben. Zudem kommentiert er die Handlung oder kann dem Leser sogar Informationen vorenthalten. Sehen wir uns nun noch einige epische Textarten an. Wie bereits erwähnt, unterscheidet man epische Texte nach ihrem Umfang in Langform und Kurzform. Außerdem kann man sie inhaltlich unterscheiden, z. B. danach, ob sie didaktisch auf den Leser wirken, ob sie eine volkstümliche Geschichte erzählen oder ob sie Kritik üben. Zu den Langformen gehören: das Epos, das Volksbuch und der Roman. Zu den Kurz- bzw. mittleren Formen gehören: die Anekdote, die Fabel, die Erzählung, die Kalendergeschichte, die Kurzgeschichte, die Legende, das Märchen, die Novelle, die Parabel, die Sage und der Schwank. Außerdem gibt es noch sehr kurze Formen, nämlich das Rätsel, Sprichwörter und Aphorismen. Wenn man die Texte auch noch nach Textsorten unterteilt, ergibt sich folgende Einteilung. Die volkstümlichen Formen, hierzu gehören das Märchen und die Sage. Zu den didaktischen Formen gehören die Fabel, das Gleichnis, die Legende und die Parabel und zu den kritischen epischen Texten gehören die Satire und die Parodie. Ich werde nur einige der genannten epischen Texte kurz vorstellen. Beginnen wir mit der Langform und zwar mit dem Namensgeber der Epik, nämlich dem Epos. In einem Epos wird die Helden- und Götterwelt eines Volkes dargestellt sowie wichtige Ereignisse aus seiner Geschichte. Ein Beispiel für ein germanisches Epos ist zum Beispiel das Hildebrandslied. Ein weiterer Vertreter der Langform ist natürlich der Roman. Roman selbst ist nur ein Oberbegriff. Man unterscheidet den Abenteuerroman, Bildungsroman, Kriminalroman, Liebesroman, historischer Roman usw.. Zu den Kurzformen bzw. mittleren Formen epischer Texte gehört zum Beispiel die Parabel. Hierbei handelt es sich um einen epischen Text, der ein Geschehen als Gleichnis darstellt und somit eine didaktische Funktion hat. Ein Beispiel für eine Parabel ist zum Beispiel "Die Geschichten von Herrn Keuner" von Berthold Brecht. Außerdem gehört zu den Kurzformen natürlich die Kurzgeschichte. Kurzgeschichten haben meist einen sehr konzentrierten Handlungsverlauf. Die Handlung ist in der Regel einsträngig und beginnt ohne Einleitung. Die Umstände der Handlung sind meist knapp und präzise formuliert. Und auch die Personen werden nur knapp charakterisiert. Die Handlung dreht sich meist um alltägliche Situationen, die ohne Ausschmückungen dargestellt werden. Ein Beispiel für ein Kurzgeschichte ist "Die Hundeblume" von Wolfgang Borchert. Und zum Schluss gibt es wieder eine Zusammenfassung. Die Epik ist neben der Lyrik und dem Drama die dritte große Gattung der Literatur. Sie umfasst alle Genres der erzählenden Literatur. Der Erzähler vermittelt dem Leser die Geschichte. Der Erzähler ist nicht der Autor, er ist eine vom Autor erfundene Instanz. Es gibt auktoriale, personale und Ich-Erzählsituation. Die Zeit wird in epischen Texten in erzählte Zeit und in Erzählzeit unterschieden. Die erzählte Zeit und die Erzählzeit müssen nicht identisch sein. Das Geschehene kann mittels Rückblende, Vorausdeutung, Zeitraffung, Zeitdehnung und auf verschiedenen zeitlichen Ebenen vermittelt werden. Die Zeitstruktur kann eine chronologische Reihenfolge verfolgen. Die Reihenfolge kann umgestellt oder unterbrochen werden und es können mehrere Handlungsstränge nebeneinander ablaufen. Der Erzähler macht in epischen Texten durch die indirekte Reden und durch seine Kommentare auf sich aufmerksam. Epische Textarten werden nach Umfang in Lang- oder Kurzformen oder sehr kurze Formen unterschieden oder man unterteilt sie nach der Textsorte. So und nun sind wir schon wieder am Ende des Videos angekommen. Ich hoffe es hat Dir gefallen. Bis zum nächsten Mal, Martina!

7 Kommentare
  1. perfect

    Von Sadelifard, vor 10 Monaten
  2. Sehr gutes und informatives Video. Sehr sehr hilfreich!! Dankeschön :D

    Von Tim.Feinauer, vor etwa 2 Jahren
  3. Hallo A Scharry,
    es stimmt, wir haben leider keine Videos zur Anekdote.
    Die Anekdote wird aber in unseren Videos zu Textsorten mitbehandelt:
    http://www.sofatutor.com/deutsch/videos/textsorten
    http://www.sofatutor.com/deutsch/videos/textarten-literatur-epik.
    Ich hoffe, diese helfen dir weiter.
    Liebe Grüße,
    Franziska

    Von Franziska G., vor etwa 5 Jahren
  4. ich hab eine frag wieso gibt es keine Videos zu Anekdoten weil ich braucht unbedingt für eine Arbeit

    Von A Scharry, vor etwa 5 Jahren
  5. WOW!!! Herzlichen Glückwunsch!!!

    Von Martina M., vor fast 6 Jahren
  1. SCHAUT ES EUCH AN =)

    Von Erschlori, vor fast 6 Jahren
  2. SUPER GEMACHT.Dank diesem Video hab ich jetzt eine 1+ im Deutschaufsatz :)

    Von Erschlori, vor fast 6 Jahren
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Epische Texte - Merkmale Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Epische Texte - Merkmale kannst du es wiederholen und üben.

  • Fasse die Kennzeichen von epischen Texten zusammen.

    Tipps

    Das Besondere an einer Autobiografie ist, dass der Autor vorgibt, gleichzeitig der Erzähler zu sein. Autobiografien sind aber meist ausgeschmückt und keine reine, 100%ige Wiedergabe des Lebens.

    Lösung

    An folgenden Kennzeichen kannst du epische Texte ausmachen:

    • Die Epik zählt neben dem Drama und der Lyrik zu der dritten großen Gattung der Literatur.
    • Zu der Epik zählen alle Genres der erzählenden Literatur, unabhängig davon, ob das jeweilige Werk in Vers- oder Prosaform geschrieben ist.
    • Man unterscheidet epische Texte in Langform und Kurzform.
    • Alle epischen Texte verfügen dabei über einen Erzähler, der die Geschichte erzählt.
    • Wichtig dabei ist zu wissen, dass der Erzähler nicht der Autor ist, sondern lediglich ein Medium, das der Autor geschaffen hat, um die Geschichte dem Leser zu vermitteln.
    • Man unterscheidet zwischen einer auktorialen, einer personalen und einer Ich-Erzählsituation.

  • Gib an, ob es sich bei der jeweiligen epischen Textart um eine Lang- oder Kurzform handelt.

    Tipps

    Aphorismen sind knappe und prägnante Formulierungen eines Gedankens, Urteils oder einer Lebensweisheit. Im Gegensatz zu Sprichwörtern sind Aphorismen jedoch gehobener, da sie meist ein rhetorisches Mittel enthalten.

    Eine Kalendergeschichte war ursprünglich eine volkstümliche Geschichte, die man auf der Rückseite eines Kalenderblattes vorfand. Im Laufe des 19. Jahrhunderts haben sich Kalendergeschichten zu oft lehrhaften Erzählungen entwickelt.

    Lösung
    • Zu den Langformen epischer Texte gehört beispielsweise der Roman, denn er zeichnet sich durch seine Komplexität, der vielschichtigen Figurengestaltung sowie einem Handlungsverlauf aus, der nicht unbedingt nur einsträngig verlaufen muss.
    • Die Anekdote ist hingegen ein Beispiel für die Kurzform eines epischen Textes. Sie schildert eine historische Persönlichkeit oder Begebenheit, die zielgerichtet auf einen pointierten Schluss hinausläuft.
    • Ein Sprichwort ist hingegen ein Beispiel für eine sehr kurze epische Form, da es meist nicht mehr als zwei Sätze aufweist.
  • Beschreibe die drei unterschiedlichen Erzählsituationen nach Franz Karl Stanzel.

    Tipps

    Der Anfang aus Franz Kafkas: „Die Verwandlung" ist ein Beispiel für eine auktoriale Erzählsituation: „Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheuren Ungeziefer verwandelt. [...] „Was ist mit mir geschehen?", dachte er. [...]"

    Quelle des Textauszugs: Brigitte Bialkowski (u.a.) (2002): Facetten: Lese- und Arbeitsbuch Deutsch für die Oberstufe. Leipzig, S. 92.

    Edgar Allen Poes: „Der Untergang des Hauses Usher" ist ein Beispiel für eine Ich-Erzählsituation: „Ich kann es nicht erklären - doch schon der erste Anblick des Gemäuers bedrückte meine Seele mit unerträglicher Düsternis. Ich sage unerträglich, weil das Gefühl durch keine der halb-angenehmen, weil poetischen Empfindungen gelindert wurde, [...]."

    Quelle des Textauszugs: Brigitte Bialkowski (u.a.) (2002): Facetten: Lese- und Arbeitsbuch Deutsch für die Oberstufe. Leipzig, S. 93.

    Gabriel Garcia Márquez: „Ein sehr alter Herr mit riesengroßen Flügeln" ist ein Beispiel für eine personale Erzählsituation: „Er musste ganz nahe herantreten um zu entdecken, dass es ein alter Mann war, der mit dem Gesicht im Schlamm lag und sich trotz großer Anstrengung nicht aufrichten konnte, [...]."

    Quelle des Textauszugs: Brigitte Bialkowski (u.a.) (2002): Facetten: Lese- und Arbeitsbuch Deutsch für die Oberstufe. Leipzig, S. 94.

    Lösung

    Folgende drei Erzählsituationen gilt es nach Franz Karl Stanzel zu unterscheiden:

    1.$~$Die auktoriale Erzählsituation, die sich durch einen allwissenden Erzähler auszeichnet: Gedankengänge der Figuren, aber auch Zukunftsaussichten sind typisch dafür.

    2.$~$Die personale Erzählsituation, innerhalb derer die Geschehnisse aus der Perspektive einer Figur geschildert werden. Demnach ist diese Erzählsituation im Vergleich zur auktorialen Erzählsituation deutlich eingeschränkt, da die Geschehnisse nur aus der Sicht einer Person erzählt werden.

    3.$~$Die Ich-Erzählsituation unterscheidet sich von der personellen Erzählsituation, da der Erzähler einer der an der Handlung unmittelbar beteiligten Personen ist. Die Sicht auf die Geschehnisse ist daher beschränkt.

    Es gibt noch andere Modelle, um die Erzählperspektive zu beschreiben. Berühmt ist auch die Beschreibung nach Gérard Genette (Stichwort: Fokalisierung).

  • Analysiere den folgenden Textauszug aus Siegfried Lenz' Roman „Deutschstunde" hinsichtlich seiner epischen Merkmale.

    Tipps

    Bei der Textpassage handelt es sich um einen Auszug aus einem Roman. Überlege, ob der Roman zur Kurz- oder Langform gehört.

    Lösung

    Der Textauszug, der aus dem Roman „Deutschstunde" von Siegfried Lenz stammt, wurde 1968 veröffentlicht. Er handelt von der Schuld und Pflicht in der Zeit des Nationalsozialismus. In der vorliegenden Textpassage soll ein Polizist dem Maler Max Ludwig Nansen ein Malverbot aussprechen, da er von den Nationalsozialisten dazu aufgefordert wurde. Dabei wird deutlich, dass es der Polizist nicht eilig hat und die Aufgabe eigentlich vor sich herschieben möchte. Die Handlung wird dabei aus der Sicht eines Ich-Erzählers berichtet, der zugleich der Sohn des Polizisten ist. Er kommentiert die Handlung. Als Roman handelt es sich bei dem epischen Text um eine Langform.

    Quelle des Textauszugs: Frielingsdorf, Dr. Volker (2010): Klasse vorbereitet. Abschluss 10. Deutsch Realschule. Braunschweig, S. 50.

  • Bestimme die jeweilige Erzählsituation nach Franz Karl Stanzel in den folgenden Textauszügen.

    Tipps

    Ein allwissender Erzähler weiß mehr als die einzelnen Figuren und kann deswegen Vorausdeutungen oder Kommentare einbringen.

    Innerhalb der personalen Erzählsituation schlüpft der Erzähler in eine Figur hinein und schildert das Geschehen aus ihrer Perspektive.

    Lösung

    • Der Text von Annette Rauert ist aus der Er-Perspektive geschrieben. Die Figur ist hierbei an der Handlung beteiligt. Diese personale Erzählsituation bewirkt, dass sich der Leser in die vom Protagonisten bedrohlich empfundene Situation besser hineinversetzen kann. Ausdrücke wie In seinen Schläfen hämmerte es, aber auch nackte Angst verstärken diesen Eindruck.
    • Der Text von Margret Steenfatt ist aus der Sicht eines allwissenden Erzählers geschrieben. In dieser auktorialen Erzählsituation wird nicht nur darüber berichtet, was die Eltern über den Jungen Achim denken, sondern auch, was in Achim vorgeht.
    • Der Text von Judith Hermann ist aus der Sicht eines Ich-Erzählers geschrieben. Der Erzähler ist dabei an der Handlung beteiligt und charakterisiert hier aus seiner Perspektive die Figur Sonja. Ausdrücke wie ich glaube geben dabei eine Wertung an.
    Quelle der Textauszüge: Frielingsdorf, Volker (u.a.) (2010): Klasse vorbereitet. Abschluss 10. Deutsch Realschule. Braunschweig, S. 47.; Kohl, Anne-Christin (u.a.) (2010): Mittlerer Schulabschluss. Zentrale Prüfungen 2011. Training Deutsch. Arbeitsheft mit Lösungen Nordrhein-Westfalen. Realschule, Gesamtschule. Typ B. Berlin, S. 26.; Böhm, Reinhard (u.a.) (2014): Deutsch ideen. Arbeitsheft 7. Braunschweig, S. 30.

  • Arbeite heraus, um welche Textsorte es sich jeweils handelt.

    Tipps

    Die Textform, die sich mit der Helden- und Götterwelt eines Volkes beschäftigt, ist zugleich auch der Namensgeber der Epik.

    Du solltest die Begriffe Epos, Parabel, Kurzgeschichte, Märchen und Fabel in die entsprechenden Lücken eintragen.

    Lösung

    Die zuvor vorgestellten Textformen lassen sich noch weiter klassifizieren: So übernehmen die Parabel, aber auch die Fabel didaktische Funktionen, während das Märchen, aber auch die Epik einen volkstümlichen Charakter haben.