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Antonyme, Homonyme und Synonyme 03:50 min

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Transkript Antonyme, Homonyme und Synonyme

Wir beschäftigen uns heute mit der Bedeutung von Wörtern. Also mit Antonymen, Homonymen und Synonymen. Fangen wir mit den Antonymen an. Antonyme drücken Gegenteile aus oder auch Gegensätze. Zum Beispiel groß versus klein, heiß versus kalt. Also wäre auch das Beispiel Sommer versus Winter möglich oder auch oben versus unten. Sicherlich kennst du viele weitere Beispiele. Antonyme findest du häufig im Wörterbuch, wenn du ein Wort nachschlägst. Als nächstes klären wir den Begriff Homonyme. Das sind Wörter, die gleich klingen, aber verschiedene Bedeutungen haben. Schauen wir uns das Ganze doch am besten an einem Beispiel an. Nehmen wir das Wort Bank. Hier kann sowohl die Vorstellung einer Parkbank als auch einer Bankfiliale geweckt werden oder auch das Wort Birne. Hier kannst du entweder an das Obst denken oder an eine Glühbirne. Manchmal erkennt man Homonyme auch an ihrem unterschiedlichen Geschlecht, zum Beispiel der Kiefer, also der Teil des menschlichen Gebisses, versus die Kiefer, also der Baum oder auch an der unterschiedlichen Pluralbildung. Zum Beispiel der Band, also da meine ich den Buchband, hat als Plural die Bände oder das Band, also das Geschenkband, hat als Plural die Bänder. Okay, zwei haben wir schon fertig. Jetzt fehlen nur noch die Synonyme. Haben zwei Wörter die gleiche oder eine sehr ähnliche Bedeutung, spricht man von Synonymen. Auch hier nutzen wir wieder Beispiele. Zum einen Zensur und Note. Beide Wörter stehen für die Benotung in der Schule. Oder auch Fahrrad und Drahtesel, beide Begriffe meinen den gleichen Gegenstand. Ebenso sind weitere Synonyme: Ende und Schluss, Sonnabend und Samstag und Echo und Widerhall. Und ich bin mir sicher, du kennst noch viele mehr. Beachte aber, dass Synonyme manchmal nur ähnliche Bedeutungen haben beziehungsweise dass nicht jedes Wort in jedem Kontext funktioniert. So funktionieren umgangssprachliche Wörter in einem sehr formalen Kontext gar nicht. Zum Beispiel Rübe oder Birne, die man ja auch benutzen kann, um den Kopf zu meinen, solltest du nur dann verwenden, wenn der Kontext es erlaubt. Ebenso gibt es auch regionale Unterschiede. Das heißt, dass in verschiedenen Teilen Deutschlands verschiedene Wörter für einen Begriff stehen. Nehmen wir mal das Beispiel “Brötchen”. In Berlin hier, wir sagen Schrippe. In Hamburg wird das Brötchen auch als Rundstück bezeichnet. In Bayern sagt man Semmel und in Schwaben sogar Wecken. Und vielleicht kennst du noch weitere Beispiele? Okay, dann fassen wir noch einmal zusammen. 1. Antonyme drücken Gegensätze aus. 2. Homonyme sind Wörter, die gleich klingen, aber unterschiedliche Bedeutungen haben. Und 3. Synonyme sind Wörter, die eine ähnliche Bedeutung haben. Dieses Wissen hilft dir beim Lernen neuer Wörter und auch beim Verfassen von Texten. Achte darauf, nicht immer dieselben Wörter zu nutzen und spiele auch mal mit Gegensätzen. Weiterhin viel Spaß beim Lernen. Bis zum nächsten Mal.

7 Kommentare
  1. Default

    Super toll erklärt

    Von Nicowald, vor 4 Monaten
  2. Default

    sehr gut

    Von Xaverschmitt, vor 6 Monaten
  3. Unbenannt

    sehr schnell und gut erklärt danke

    Von David A., vor mehr als einem Jahr
  4. Vreni

    Hallo Ghilti,
    leider ist dieses Video noch nicht mit einer interaktiven Übung bestückt worden, wir versuchen aber, dies zeitnah umzusetzen.
    Beste Grüße aus der Redaktion

    Von Vreni S., vor fast 2 Jahren
  5. Default

    Gibt es hierzu auch Arbeitsblätter?

    Von Ghilti, vor fast 2 Jahren
  1. Default

    Hat mir bei dem lernen auf die Klassenarbeit geholfen
    Danke

    Von Rinku, vor mehr als 2 Jahren
  2. Screenshot 2015 10 03 21 22 53 1

    gut erklärt:)

    Von Jennifer Smolka, vor etwa 4 Jahren
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