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Der Trochäus

Der Trochäus ist ein Versfuß, bei dem auf eine unbetonte Silbe eine betonte Silbe folgt.

Der Trochäus

Liebe, Bitte, Freude, Reise. Sprich diese Wörter einmal laut und deutlich aus. Was fällt dir auf? Diese Wörter bestehen aus zwei Silben, die erste wird betont, die zweite nicht. In der Gedichtanalyse spricht man dann von einem Trochäus. Er ist wie der Jambus ein zweisilbiger Versfuß. Mehrere aufeinander folgende Versfüße ergeben das Versmaß. Durch sie bekommt das Gedicht einen Rhythmus. Neben Jambus und Trochäus existieren auch noch Anapäst und Daktylus. Sie sind jedoch dreisilbige Versfüße. Ein berühmtes Beispiel, in dem sich der Trochäus ganz leicht finden lässt, ist das Gedicht „Er ist's“ von Eduard Mörike:


Frühling läßt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte;
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land

Wenn du die Zeilen laut aussprichst, wirst du schnell bemerken, dass immer die erste Silbe betont und die zweite unbetont ist. Es handelt sich bei diesen Zeilen um einen vierhebigen Trochäus, denn es gibt insgesamt vier betonte Silben in jeder Zeile.

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