30 Tage kostenlos testen

Überzeugen Sie sich von der Qualität unserer Inhalte.

Brown'sche Molekularbewegung

Bewertung

Ø 5.0 / 2 Bewertungen

Die Autor/-innen
Avatar
Team Realfilm
Brown'sche Molekularbewegung
lernst du in der 7. Klasse - 8. Klasse - 9. Klasse - 10. Klasse - 11. Klasse - 12. Klasse - 13. Klasse

Beschreibung Brown'sche Molekularbewegung

Brown'sche Molekularbewegung

Im Jahr 1827 beobachtete der Biologe Robert Brown im Mikroskop, dass Pollen sich in Wasser ständig ruckartig bewegten. Ihre Bewegungen wurden mit der Zeit nicht langsamer und hörten nicht auf. Fast 80 Jahre später erkannte der berühmte Physiker Albert Einstein, dass die Bewegung von winzigen, unsichtbaren Wassermolekülen verursacht wurde, die mit den Pollen zusammenstießen. Heute ist dies als die kinetische Theorie der Materie bekannt.
Alle Stoffe bestehen aus winzigen Teilchen, die wir uns als kleine Kügelchen vorstellen können. Diese Teilchen sind ständig in Bewegung, in der nach ihrem Entdecker benannten Brown'schen Bewegung bzw. Brown'schen Molekularbewegung. Sie spielt eine große Rolle in der Chemie und verursacht die Diffusion von Teilchen bei der Lösung von Stoffen.

Brown'sche Molekularbewegung – Definition
Bei der Brownsche Molekularbewegung handelt sich um die ständige und ungerichtete Wärmebewegung der Teilchen.

Ursache der Brown'sche Molekularbewegung?
Die Ursache für die Brown'sche Molekularbewegung liegt darin, dass alle Teilchen Wärmeenergie oder thermische Energie haben. Diese thermische Energie bewirkt, dass sich die Teilchen ständig bewegen. Eine Formel musst du dafür nicht lernen.

Versuch zur Brown'sche Molekularbewegung
Du kannst einen einfachen Versuch machen, der dir die Brown'sche Molekularbewegung zeigt: Halte jeweils einen Teebeutel in eine Tasse mit kaltem Wasser und in eine Tasse mit heißem Wasser. Bedenke, dass die Farbstoffe im Tee sich ebenfalls ständig und ungerichtet bewegen. Siehst du einen Unterschied? Die Brown'sche Molekularbewegung ist abhängig von der Temperatur. Je höher die Temperatur, desto schneller die Teilchenwegung.

Teilchenbewegung und Aggregatzustände

Zwischen den Teilchen wirken Anziehungskräfte. Die Stärke dieser Anziehungskräfte bestimmt, in welchem Aggregatzustand ein Stoff vorliegt: fest, flüssig oder gasförmig. Je nach Aggregatzustand des Stoffes kann die Brown'sche Molekularbewegung der Teilchen mehr oder weniger frei erfolgen.

fester Zustand
In einem Feststoff liegen die Teilchen in einem regelmäßigen Muster sehr eng beieinander. Dennoch bewegen sich die Teilchen auch im Festkörper: Sie schwingen um einen festen Punkt, können sich aber nicht frei bewegen. Die Anziehungskräfte zwischen den Teilchen sind sehr stark. Deshalb können Feststoffe nicht fließen. Sie behalten ihre Form und haben ein konstantes Volumen.

flüssiger Zustand
Die Teilchen in einer Flüssigkeit liegen auch eng beieinander, können sich aber frei bewegen. Deshalb haben Flüssigkeiten keine feste Form. Flüssigkeiten können fließen, da die Teilchen aneinander vorbeigleiten. Die Kräfte zwischen den Flüssigkeitsteilchen sind schwächer als in Feststoffen, aber immer noch stark.

gasförmiger Zustand
In einem Gas liegen die Teilchen viel weiter auseinander. Zwischen ihnen wirken nur schwache Anziehungskräfte, und die Teilchen bewegen sich deswegen schnell und ungerichtet. Gase haben keine feste Form, aber füllen den Raum, in dem sie sich befinden, völlig aus. Sie können fließen. Aufgrund des leeren Raums zwischen den Teilchen können Gase auf ein kleineres Volumen komprimiert werden.

Brownsche Bewegung und Aggregatzustände

Hinweise zum Video

Im Video wird die Brown'sche Molekularbewegung einfach erklärt. Dafür solltest du bereits die Aggregatzustände kennen und wissen, dass Materie aus kleinsten Teilchen aufgebaut ist.

Übungen
Du findest hier auch Übungen zum Thema Brown'sche Molekularbewegung.

Ausblick
Die Kenntnis der Brown'sche Molekularbewegung wird dir beim Verständnis der Diffusion der Teilchen sehr helfen.

Transkript Brown'sche Molekularbewegung

Im Jahr 1827 blickte der Biologe Robert Brown durch ein Mikroskop, um Pollen in Wasser zu studieren. Er beobachtete etwas Faszinierendes. Die Pollen machten ruckartige Bewegungen und wurden nicht langsamer, sogar als er sie nach einiger Zeit nochmals beobachtete. Dies wurde als Brown'sche Bewegung bekannt. Aber Brown konnte nicht herausfinden, was diese Bewegung verursachte. Es war Albert Einstein, der erkannte, dass die Bewegung von winzigen, unsichtbaren Wassermolekülen verursacht wurde, die mit den Pollen zusammenstoßen. Heute ist dies als die kinetische Theorie der Materie bekannt. Alle Stoffe bestehen aus winzigen Teilchen, die wir uns als kleine Kügelchen vorstellen können. Diese Teilchen sind ständig in Bewegung. Zwischen den Teilchen wirken Anziehungskräfte. Die Stärke dieser Anziehungskräfte bestimmt, in welchem Aggregatzustand der Stoff vorliegt: fest, flüssig oder gasförmig. In einem Feststoff liegen die Teilchen in einem regelmäßigen Muster sehr eng beieinander. Sie schwingen um einen festen Punkt, können sich aber nicht frei bewegen. Die Anziehungskräfte zwischen den Teilchen sind sehr stark. Deshalb können Feststoffe nicht fließen. Sie behalten ihre Form und haben ein konstantes Volumen. Die Teilchen in einer Flüssigkeit liegen auch eng beieinander, können sich aber frei bewegen. Deshalb haben Flüssigkeiten keine feste Form. Flüssigkeiten können fließen, da die Teilchen aneinander vorbeigleiten. Die Kräfte zwischen den Flüssigkeitsteilchen sind schwächer als in Feststoffen, aber immer noch stark. In einem Gas liegen die Teilchen viel weiter auseinander. Zwischen ihnen befindet sich nur leerer Raum. Sie bewegen sich schnell und zufällig in alle Richtungen. Zwischen ihnen wirken nur schwache Anziehungskräfte. Gase haben keine feste Form, aber füllen den Raum, in dem sie sich befinden, völlig aus. Sie können fließen, und da sich so viel leerer Raum zwischen den Teilchen befindet, können sie zu einem kleineren Volumen komprimiert werden. Da sich die Teilchen in Flüssigkeiten und Gasen frei bewegen, kann man dort die Brown'sche Bewegung beobachten. Sie zeigt uns eine versteckte Welt der Materie, ständig in Bewegung, aber zu klein, um mit bloßem Auge beobachtet werden zu können.

3 Kommentare

3 Kommentare
  1. isso !

    Von Armin Rehle, vor mehr als einem Jahr
  2. finde ich auch ^^

    Von Flan Chan, vor mehr als einem Jahr
  3. Ich fand das Video sehr gut und es hat mir spaß gemacht es anzuschauen. Deshalb großes Lob!!!
    :-)

    Von Schoenig Tina, vor mehr als einem Jahr
30 Tage kostenlos testen
Mit Spaß Noten verbessern
Im Vollzugang erhältst du:

10.826

Lernvideos

44.221

Übungen

38.868

Arbeitsblätter

24h

Hilfe von Lehrer/
-innen

running yeti

In allen Fächern und Klassenstufen.

Von Expert/-innen erstellt und angepasst an die Lehrpläne der Bundesländer.

30 Tage kostenlos testen

Testphase jederzeit online beenden