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Wie funktioniert unser Geruchssinn? 03:00 min

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Transkript Wie funktioniert unser Geruchssinn?

Unser Geruchssinn ist großartig. Er kann intensive Erinnerungen hervorrufen und kann uns körperlich krank machen. „Igitt – ekelhaft.“ Er hilft uns, verschiedene Aromen zu erkennen. „Ja, riecht nach Käse.“ „Abgestandener Käse.“ „Oh, Parmesan.“ Und er kann auch beeinflussen, wen wir attraktiv finden. „Ich werde sie anrufen und nach einem Date fragen.“ Wie funktioniert also unser Geruchsinn? Alle Gerüche sind einfach nur Moleküle, die in der Luft um uns herumschweben. Beim Einatmen wirbeln Luftströme, die diese Moleküle enthalten, durch die Nasenlöcher. Die spezialisierten Rezeptorzellen, die diese Moleküle erkennen können, liegen direkt am Ende der Nasenhöhle. Dort befinden sich Millionen Riechsinneszellen. Sie sind mit Schleim bedeckt und nicht alle gleich. Es gibt Hunderte verschiedene Formen, die bestimmte Arten von Molekülen binden. Das ermöglicht uns, über 10.000 verschiedene Gerüche zu erkennen. Unsere Nase reagiert besonders empfindlich auf schlechte Gerüche, da schlechte Gerüche normalerweise Schwefelverbindungen enthalten. Sie sind leichter und bewegen sich schneller durch die Luft. Das bedeutet, sie erreichen die Geruchsrezeptoren als erste. „Ach du meine Güte, das ist absolut grauenvoll!“ „Oooooh.“ Bindet sich ein Geruchsmolekül an einen Rezeptor, wird ein elektrisches Signal ausgelöst. Am Geruchsnerv entlang wandert es zu zwei verschiedenen Teilen des Gehirns. Der Frontallappen findet heraus, welcher Geruch es ist. „Das ist kein sehr angenehmer Geruch.“ „Erbrochenes.“ „Erbrochenes.“ Die Signale werden zudem zum limbischen System geleitet. Dieser Teil des Gehirns speichert Erinnerungen und Emotionen. Ein Geruch kann also ein starkes Gefühl auslösen, das auf Erfahrungen beruht. Aus diesem Grund können spezifische Gerüche lebhafte Erinnerungen auslösen und beeinflussen, wie wir uns dabei fühlen.

2 Kommentare
  1. Hallo sofatutor! Wow, Ihr habt es so gut erklärt! Jetzt weiß ich auch schon wie es so mit dem Geruchssinn ist! Vielen Dank! :D

    Von Angela1martina, vor 15 Tagen
  2. OOOOOHHHHHHHH! TOLL! SUPER!AWESOME! AMAZING! PERFECT!

    Von Aiden Lincon B., vor 3 Monaten

Wie funktioniert unser Geruchssinn? Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Wie funktioniert unser Geruchssinn? kannst du es wiederholen und üben.

  • Gib an, was Geruchsstoffe sind.

    Tipps

    Nur eine Aussage ist korrekt.

    Lösung

    Geruchsstoffe sind in der Luft frei schwebende Moleküle, die in den Riechsinneszellen ein Signal auslösen können.
    Geruchsstoffe verbreiten sich von der Geruchsquelle aus (z. B. einer Parfümflasche) im Raum.

  • Stelle dar, wie Nase und Nervensystem zusammenarbeiten, damit wir Gerüche wahrnehmen können.

    Tipps

    Die Riechsinneszellen befinden sich im oberen Bereich der Nasenhöhle.

    Der Frontallappen befindet sich im vorderen Bereich des Gehirns.

    Lösung

    Mit Hilfe dieser Abbildung kannst du die Geruchwahrnehmung, von der Aufnahme der Geruchsstoffe durch die Nase über die Auslösung eines elektrischen Signals durch die Riechsinneszellen bis hin zur Verarbeitung des Signals in den verschiedenen Bereichen im Gehirn, nachvollziehen.

  • Erkläre die Funktionsweise des Geruchssinns.

    Tipps

    Achtung! Ein Begriff ist falsch.

    Der Geruchsnerv stellt eine Verbindung zwischen Rezeptoren und Gehirn dar.

    Lösung

    In der Nasenhöhle binden die Geruchsmoleküle an spezifische Geruchsrezeptoren, die sich an den Riechsinneszellen in der Nasenschleimhaut befinden. Die Nasenhöhle kannst du auch in der ersten Abbildung erkennen. An den Rezeptoren lösen die Geruchsmoleküle elektrische Signale aus. Diese wandern entlang des Geruchsnervs zum Gehirn.
    Im Gehirn sind zwei Bereiche für die Verarbeitung von Gerüchen verantwortlich. Dies sind der Frontallappen und das limbische System. Der Frontallappen identifiziert die Art des Geruches und das limbische System speichert Erinnerungen und Emotionen.

  • Nenne Fähigkeiten des Geruchssinns.

    Tipps

    Vier der Aussagen sind korrekt.

    Manche Gerüche erinnern einen an frühere Begebenheiten.

    Lösung

    Der Geruchssinn hat verschiedene Fähigkeiten:

    • Er kann körperlich krank machen.
    • Er beeinflusst, wen wir attraktiv finden.
    • Er hilft uns Aromen, wie beispielsweise die verschiedenen Aromen von Käse, zu erkennen.
    • Durch ihn können intensive Erinnerungen hervorgerufen werden.
  • Benenne die Rezeptorzellen des Geruchssinns.

    Tipps

    Der Geruchssinn wird auch Riechwahrnehmung genannt.

    Lösung

    Millionen von Riechsinneszellen liegen am Ende der Nasenhöhle und erfassen die verschiedenen Geruchsmoleküle.
    Die Abbildung zeigt dir zwei in der Nasenschleimhaut liegende Riechsinneszellen.

  • Beschreibe die Wahrnehmung von schlechten Gerüchen.

    Tipps

    Viele Auswahlmöglichkeiten hängen zusammen. Überlege genau, wie ein Faktor auf den anderen wirkt.

    Lösung

    Die Nase reagiert empfindlich auf Geruchsstoffe, die wir als schlechte Gerüche wahrnehmen. Sehr häufig nehmen wir Schwefelverbindungen als schlechte Gerüche wahr.
    Sie erreichen mit als erstes die Geruchsrezeptoren. Denn sie sind meist recht leicht und bewegen sich schnell durch die Luft.
    Stinktiersekret, faule Eier und saure Milch enthalten beispielsweise viele Schwefelverbindungen.