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Wie funktioniert unser Geschmackssinn? 02:59 min

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Transkript Wie funktioniert unser Geschmackssinn?

Wir verlassen uns auf unseren Geschmackssinn, der uns sagt, was wir schlucken können. Im frühen Kindesalter probieren wir fast alles einmal. Wir nutzen unsere Zunge, um zu entscheiden, was wir aufnehmen und was nicht. Und in diesem Alter lehnen wir sehr viele Lebensmittel ab. Giftige Pflanzen sind bitter und etwas Saures kann bedeuten, dass es abgelaufen oder noch unreif ist. Anfangs besitzen wir also eine Abneigung gegenüber bitteren und sauren Lebensmitteln, um einer möglichen Gefahr zu entgehen. Gleichzeitig bedeutet unser Bedarf an Energie, dass wir den Geschmack von Lebensmitteln bevorzugen, die uns Zucker liefern und Salz, das beim Schwitzen verlorengeht. Unser Geschmackssinn hilft uns also, schädliche Nahrungsmittel von denen zu unterscheiden, die wir zum Überleben benötigen. Unsere Zunge ist von Tausenden Geschmacksrezeptoren bedeckt, die diese Arbeit leisten. Wenn wir etwas essen, beginnt der Speichel die zerkaute Nahrung zu zerlegen. Das setzt Stoffe frei, die zu den Geschmacksknospen auf der Oberfläche der Zunge wandern. Es gibt unterschiedliche Arten von Rezeptorzellen für die unterschiedlichen Geschmacksrichtungen, wie süß, salzig, sauer, bitter und umami. Werden sie ausgelöst, senden sie ihr jeweiliges Geschmackssignal an das Gehirn. „Das mag ich nicht.“ „Halte dir die Nase zu, ich stecke dir etwas in den Mund.“ Aber was wir als Geschmack wahrnehmen, wird nicht nur von der Zunge bestimmt. „Und du sagst mir bitte, was du wahrnimmst.“ „Es ist scharf – und schmeckt irgendwie nach Mehl.“ „Kalkig und irgendwie pulverartig.“ Wenn man seine Nase zuhält und etwas isst kann es sehr schwierig sein, zu sagen, was es ist. „Eine Art Pulver.“ „Ich schmecke gar nichts.“ „Lass jetzt deine Nase los.“ „Zimt.“ Es ist diese Kombination aus Geruch und Geschmack… „Wow, das ist Zimt.“ „Oh, es ist Zimt.“ die uns ermöglicht, Tausende verschiedene Nahrungsmittel zu unterscheiden. „Oh das ist ziemlich lecker!“ Je älter wir werden, desto experimentierfreudiger werden wir. Wir können eine Liebe zu Lebensmitteln entwickeln, die wir früher abgelehnt haben und wir besitzen die erstaunliche Fähigkeit, den Geschmack für alles zu entwickeln.

1 Kommentar
  1. WOW! TOLL! SUPER! AWESOME! AMAZING!

    Von Aiden Lincon B., vor 4 Monaten

Wie funktioniert unser Geschmackssinn? Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Wie funktioniert unser Geschmackssinn? kannst du es wiederholen und üben.

  • Benenne drei Geschmacksrichtungen, die Geschmacksrezeptoren wahrnehmen können.

    Tipps

    Kälte und Wärme wird von Thermorezeptoren wahrgenommen.

    Lösung

    Unsere Geschmacksrezeptoren können

    • süß
    • salzig
    • sauer
    • bitter
    • umami
    wahrnehmen. Laut neuesten Forschungen scheint es auch einen Geschmacksrezeptor zu geben, der auf Fett reagiert.

    Temperaturen, wie Wärme und Kälte, wird in begrenzt von Thermorezeptoren registriert.
    Schärfe und Hitze werden durch Thermo- und Schmerzrezeptoren hervorgerufen.

  • Skizziere die Bewertung von Nahrung anhand von Geschmacksrichtungen.

    Tipps

    Beim Schwitzen verlieren wir Salze.

    Der Fruchtzucker aus reifen Früchten ist eine Energiequelle für den Körper.

    Lösung

    Schädliche Stoffe schmecken oft sauer oder bitter. Beispiele hierfür sind saure Milch oder giftige Pflanzen.

    Wertvolle Nahrungsmittel bieten Stoffe, die wir benötigen und unserem Körper Energie liefern. Daher werden süße Lebensmittel gern gegessen. Auch Salziges wird bevorzugt, da der Körper durch das Schwitzen Salze verliert, die durch die Nahrung wieder zugeführt werden müssen.

    Das bedeutet jedoch nicht, dass Zucker und Fett in Massen als Energieträger gut für den Menschen sind.
    Ebenso kann zu viel Salz schädigend sein.

  • Nenne zwei Fakten zur Funktion des Geschmackssinns.

    Tipps

    Was gut schmeckt, wird gern gegessen. Wobei der Körper möglichst viel energiereiche Nahrung zu sich nimmt.

    Lösung

    Der Geschmackssinn kann überlebenswichtig sein.
    Er hilft uns, giftige von genießbarer Nahrung zu unterscheiden.
    Hierbei kann verdorbene oder giftige Nahrung erkannt und noch vor der Einnahme ausgespuckt werden.

    Es gibt jedoch zahlreiche geschmacksneutrale oder nicht bittere und saure Substanzen, die gifitg sind. Sie werden nicht durch den Geschmackssinn erkannt.
    Evolutionsbiologisch ist der Mensch bemüht, energiereiche Nahrung zu sich zu nehmen. Daher sind besonders fettige und süße Speisen begehrenswert. Der Körper lagert die ungebrauchte Energie in Form von Fettgewebe im Körper ein. So verhindert der Geschmackssinn keine Gewichtszunahme oder Fettleibigkeit.

  • Beschreibe, wie der Geschmackssinn während der Nahrungsaufnahme funktioniert.

    Tipps

    Die unterschiedlichen Geschmacksrezeptoren geben die unterschiedlichen Geschmackseindrücke über Nervenbahnen ans Gehirn weitern.

    Lösung

    Bei der Nahrungsaufnahme entscheidet der Geschmackssinn über die Nahrungsaufnahme oder -verweigerung.
    Die zerkaute Nahrung wird eingespeichelt.
    So werden Stoffe freigesetzt, die zu den Geschmacksknospen auf der Zunge gelangen.
    Hier werden die Rezeptorzellen gereizt, die die jeweilige Geschmacksrichtung registrieren. Über Neuronen werden die Signale ans Gehirn weitergeleitet.
    Im Gehirn wird schließlich die Entscheidung getroffen, ob die Nahrung schmeckt, vermeintlich ungefährlich ist und aufgenommen wird oder nicht.

  • Bestimme das Sinnesorgan, das besonders eng mit dem Geschmackssinn zusammenarbeitet.

    Tipps

    Zwar isst das Auge sprichwörtlich mit, doch ein anderes Sinnesorgan hat einen wesentlich höheren Einfluss auf den Geschmackssinn.

    Bei einem Geschmackstest mit zugehaltener Nase konnten die Versuchspersonen das Nahrungsmittel nicht erkennen.

    Lösung

    Die Nase arbeitet besonders eng mit der Zunge zusammen. Die Wahrnehmung ist eine Kombination aus Geschmacks- und Geruchssinn.

  • Begründe, warum beispielsweise Reinigungsmittel häufig mit Bitterstoffen versetzt sind.

    Tipps

    Besonders Babys und Kleinkinder nehmen keine bitteren Nahrungsmittel zu sich.

    Der Geschmackssinn ist ein Überlebensinstinkt.

    Lösung

    Bitterstoffe in gefährlichen Putz- und Reinigungsmitteln helfen, Kleinkinder vor der Vergiftungsgefahr zu schützen. Ihr Geschmackssinn erkennt bittere Substanzen und lehnt diese ab.
    Die Unterscheidung von genießbarer und ungenießbarer Nahrung wird vor allem in frühen Lebensjahren durch den Geschmackssinn festgesetzt.