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Die Autor*innen
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Team Wissenswelt
Tierische Zellen und Gewebe
lernst du in der 11. Klasse - 12. Klasse

Grundlagen zum Thema Tierische Zellen und Gewebe

Inhalt

Männliche Keimzellen – Spermien – Biologie

Hast du dich schonmal gefragt, was eine männliche Keimzelle ist und wie Spermien entstehen? In diesem Text erfährst du einfach erklärt den Aufbau und die Funktion männlicher Keimzellen.

Was sind männliche Keimzellen?

Männliche Keimzellen sind die kleinsten Zellen des menschlichen Körpers. Weißt du auch, wie männliche Keimzellen noch heißen? Richtig, ein anderer Name für Keimzellen ist Spermien. Und was denkst du, wie groß ein Spermium ist? Ein Spermium hat eine Länge von nur $\pu{0,06 mm}$.

Und wie werden männliche Keimzellen gebildet? Sie werden in den Hoden aus Stammzellen durch Teilungs- und Reifeprozesse produziert. Genauer gesagt, werden die Spermien in den Keimdrüsen – also in den Hoden – produziert. Von der Geburt sind bei Jungen Milliarden von Keimzellen vorhanden. Diese werden auch als Urspermienzellen oder Spermienmutterzellen bezeichnet. Ab der Pubertät beginnen sich die Zellen zu teilen. Dabei werden zwei Reifeteilungen durchgeführt. Aus einer Urspermienzelle entstehen damit vier Spermien, die in den Hoden heranreifen. Die Reifungsdauer der männlichen Keimzelle beträgt etwa zehn Wochen. Was denkst du, wie viele Spermien werden an einem Tag produziert? Die Anzahl männlicher Keimzellen, die an einem Tag produziert werden, beträgt 104 Millionen. Ab der Pubertät findet die Produktion von Spermien das gesamte Leben lang statt. Sobald die Spermien reif sind, werden sie in den Nebenhoden gelagert. Was glaubst du, wie lang überlebt ein Spermium in den Nebenhoden? Dort kann das Spermium bis zu vier Wochen überleben.

Während der Ejakulation werden etwa fünf Milliliter – das entspricht einem Teelöffel – Sperma abgegeben. Darin befinden sich über 100 Millionen Spermien. Was meinst du, wie schnell ist ein Spermium? Die Spermien können sich mit einer Geschwindigkeit von drei Millimeter pro Sekunde fortbewegen. Dabei gelangen nur wenige 100 Spermien bis zu Eizelle. Nach der Ejakulation hat das Spermium in der Gebärmutter oder im Gebärmutterhals eine Lebensdauer von einige Tage.

Wie ist eine männliche Keimzelle aufgebaut?

Ein reifes Spermien sieht einer Kaulquappe sehr ähnlich. Im Folgenden wird der Aufbau der männlichen Keimzelle erläutert. Allgemein ist die Keimzelle wie eine Tierzelle aufgebaut. Um den Aufbau einer Tierzelle zu wiederholen, kannst du dir das Video Tierzelle – Aufbau anschauen.

In dem Bild kannst du sehen, wie ein Spermium – also eine männliche Keimzelle – aufgebaut ist.

Alt Tag: Aufbau, Aufgabe, Funktion, Anatomie Spermium und männiche Keimzelle Beschriftung

  • Kopf des Spermiums: Enthält den Zellkern, das Akrosom und die Centriole.
  • Zellkern: Enthält die Erbinformationen – also die Hälfte der Erbinformationen des zukünftigen Embryos.
  • Akrosom: Enthält Enzyme, die dabei helfen, die Eizelle aufzulösen, damit das Spermium problemlos eindringen kann.
  • Mittelstück: Enthält sehr viele Mitochondrien, die die Energie liefern.
  • Schwanz: Wird auch als Flagellum bezeichnet und hat die Aufgabe, dass sich das Spermium fortbewegen kann.

Das Video Männliche Keimzellen – Spermien

In diesem Video lernst du, wie man eine männliche Keimzelle nennt und aus was ein Spermium besteht. Du erfährst, dass täglich viele Millionen Keimzellen in den Hoden produziert werden und reifen. Die reifen Spermien werden in den Nebenhoden gelagert, wo sie über vier Wochen überlebensfähig sind. Außerdem lernst du den genauen Aufbau und Funktion der männlichen Keimzelle bzw. der Spermien.

Im Anschluss an das Video und diesen Text findest du Übungsaufgaben und Arbeitsblätter zu dem Thema *Männliche Keimzellen – Spermien**, um dein erlerntes Wissen zu überprüfen. Viel Spaß!

Transkript Tierische Zellen und Gewebe

Trotz der ungeheuren Vielfalt tierischer Lebewesen auf der Erde und ihrer unterschiedlichen Lebensräume, haben sie alle eines gemeinsam: Sie sind aus Zellen aufgebaut, die im Grundaufbau gleich sind. Schleimhautzellen aus unserem Mundbereich zeigen unter dem Mikroskop den typischen Aufbau einer tierischen Zelle. Übertragen wir den Abstrich auf den Objektträger, geben ein Deckglas darüber und legen die unter ein Mikroskop. Bei hundertfacher Vergrößerung sehen wir zwei dieser Zellen. Deutlich erkennt man, dass sie von einer Hülle umschlossen sind und sich im Inneren verschieden große Partikel befinden. Die Hülle wird Zellmembran genannt und bei dem bohnenförmigen großen Partikel im Inneren der Zelle handelt es sich um den Zellkern. Er ist das Steuer- und Kontrollzentrum jeder Zelle und enthält die Erbsubstanz, kurz DNA bezeichnet. Der Zellkern wird von einer flüssigen gelartigen Substanz umgeben, die wir Cytoplasma nennen. Man unterscheidet den flüssigen Anteil, das Cytosol von den darin befindlichen Zellorganellen, zum Beispiel Plastiden und Mitochondien. Während im Cytosol zahlreiche Stoffwechselreaktionen ablaufen, liefern die Mitochondrien die dafür notwendige Energie. Im Mikroskop wirken die beiden Zellen wie flache Gebilde, in Wirklichkeit sind sie natürlich dreidimensional. Schauen wir uns Bestandteile einer tierischen Zelle genau an: Die Zelle ist umschlossen von einer Plasmamembran. Der Zellkern mit der DNA ist durch eine eigene Kernhülle begrenzt. Das endoplasmatische Retikulum und Ribosomen ist ein System von Membranröhren, das an Stoffwechselvorgängen mitwirkt. Die Ribosomen spielen eine wichtige Rolle bei der Produktion von Proteinen. Im Mitochondrium findet die Zellatmung statt. Sie ist das Kraftwerk der Zelle. Das Lysosom ist ein Verdauungsorganell. Beim Golgi-Apparat handelt es sich um ein Organell, das bei der Synthese sowie Ausscheidung von Zellprodukten beteiligt ist. So sehr sich die tierischen Zellen im Aufbau gleichen, so unterschiedlich sind sie im Aussehen. Das hängt mit den unterschiedlichen Funktionen zusammen, welche die Zellen zu erfüllen haben. Sehen wir uns beispielsweise die roten Blutkörperchen an. Ein Tropfen Blut aus der Fingerkuppe wird auf den Objektträger gebracht. Im Mikroskop erkennen wir die runde Form der Zelle. In dieser Vergrößerung wird eine deutliche Einbuchtung in der runden Scheibe sichtbar. Diese besondere Form dient der Vergrößerung der Oberfläche, um die Aufnahme von Sauerstoff zu optimieren. Der Transport des Sauerstoffes zu allen Körperzellen ist die Aufgabe der roten Blutkörperchen. Nervenzellen leiten elektrische Impulse vom Gehirn in den Körper und umgekehrt. Ihre langgestreckte Form erinnert uns an elektrische Leitungen oder Kabel. Spermienzellen wiederum müssen beweglich sein. Zum Anschub dient ihnen eine Geißel, auch Flagellum genannt. Den Zusammenschluss vieler Zellen zur Erledigung spezifischer Aufgaben im Körper nennt man Gewebe. Hier handelt es sich um Muskelgewebe. In der Vergrößerung erkennen wir, wie sich die einzelnen Zellen zu langen Strängen verbinden. So wird eine Kontraktion des Muskelgewebes erreicht. Dies ist ein Blick auf das Gewebe im Dickdarm. Wir erkennen unterschiedlich große und verschieden geformte Ausstülpungen des Darms. Sie werden als Zotten bezeichnet. Ein Querschnitt durch die Zotten verdeutlicht auch hier das Prinzip der Oberflächenvergrößerung. Die Kapillaren im Inneren der Darmzotten nehmen die Nährstoffe auf und verteilen sie durch das Blut im Körper. Viele Millionen solcher Zotten erreichen bei einer Darmlänge zwischen acht bis neun Meter eine Fläche von bis zu 400 Quadratmeter. Bei dem deutlich anders strukturierten Gewebe, an der Unterseite der Aufnahme, handelt es sich um Muskelgewebe. Es sorgt für die Weiterbeförderung der Nahrung durch den Darm. Die große Oberfläche der Darmzotten dient der Aufnahme der Nahrung, welche vorher durch Enzyme so aufbereitet werden muss, dass sie in den Blutkreislauf aufgenommen werden kann. So wie in den gezeigten Beispielen, gibt es viele verschiedene Gewebe, die unseren Körper am Leben halten und alle sind aus einzelnen Zellen aufgebaut.

3 Kommentare

3 Kommentare
  1. sehr hilfreiches Video top ;-)

    Von Luki, vor etwa einem Jahr
  2. sofatutor ist eine gute lern-app

    Von Isabell Wittmayer, vor mehr als 2 Jahren
  3. Tolles Video und einfach und anschaulich erklärt. Jetzt habe ich das Thema besser verstanden. Danke ;)

    Von Diana V., vor mehr als 2 Jahren
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