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Mikroorganismen - Einzeller: Mikroskopieren - Das Winzige sichtbar machen 04:21 min

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Transkript Mikroorganismen - Einzeller: Mikroskopieren - Das Winzige sichtbar machen

In unseren Teichen wimmelt es von Leben. Einige der Bewohner sind aber sehr klein. Um sie zu fangen, brauchen wir ein spezielles Netz mit ganz engen Maschen, ein Planktonnetz. Wenn wir unseren Fang näher ansehen, erkennen wir schon mit bloßem Auge viele Organismen. Um welche es sich genau handelt, können wir so aber kaum erkennen. Zur genaueren Betrachtung unserer Beute brauchen wir optische Hilfsmittel. Eine Lupe oder besser Stereomikroskop. Es ermöglicht uns eine 5- bis rund 20-fache Vergrößerung. Nach dem Einstellen der richtigen Schärfe, sehen wir ein lebhaftes Treiben. Kugelalgen sind ständig auf der Suche nach Licht. Bei den kleinen Krebsen können wir zwei Gruppen unterscheiden. Die Wasserflöhe bewegen sich durch schlagen ihrer Antennen fort. Den Hüpferlingen dienen lange Antennen als Sinnesorgan, bei ihren weiten Sprüngen als Steuerorgan. Die Weibchen tragen ihre Eier in großen Ballen mit sich. Mit den Mundwerkzeugen wirbeln sie kleine fressbare Teilchen herbei. Auch die kleinsten in unserem Fang, die Rädertiere, können wir mit dem Stereomikroskop gut beobachten. Mit einem Lichtmikroskop können wir noch mehr erkennen. Dazu bringen wir einen Organismus auf den Objektträger. Vorsichtig geben wir das Deckglas darüber. Unser Lebendpräparat legen wir auf den Objekttisch. Mit zwei Einstellrädern, dem Grob- und Feintrieb, stellen wir die Schärfe genau ein. Nun können wir an den kleinen Tierchen viele Einzelheiten erkennen. An einem Wasserfloh den Kopf mit den Antennen. Die Beine zum herbeistrudeln und Fangen von kleinen Algen. Und den Brutraum, in dem die nächste Generation heranwächst. An den Hüpferlingen entdecken wir ihr einzelnes Auge. Mit den Brustbeinen können Sie ihre weiten Sprünge machen. Rädertiere zeigen uns ihre Schwimmkünste. Durch einen festen Panzer und die langen Stacheln schützen sie sich vor ihren Feinden. Die Kugelalge Volvox hat ihren Namen von ihrer Form. Die nächste Vergrößerungsstufe ermöglicht uns, einzelne Organe genauer zu beobachten. Das Komplexauge eines Wasserflohs. Sein rasend schnell schlagendes Herz. Den Kopf und die Mundwerkzeuge eines Hüpferlings oder seinen Schwanzfächer. Wir erkennen Räderorgan, Auge und Kauapparat der Rädertiere und ihre durchsichtigen Schwimmflossen. Mit noch stärkeren Objektiven gelingt mit dem Lichtmikroskop maximal eine rund 1000-fache Vergrößerung. Jetzt können wir die Zähne eines Rädertiers zählen und die feinen Plasmastränge sehen, die die Zellen der Kugelalge verbinden. Das Zackenrädchen ist eine Kolonie aus nur wenigen Zellen. Ebenso das glasartig durchsichtige Becherbäumchen. Schließlich erhalten wir bei starken Vergrößerungsstufen auch Einblick in die Welt der Einzeller und der Bakterien.

11 Kommentare
  1. Nicht schlecht...!

    Von Zuzana1nemec, vor etwa einem Monat
  2. Das Video ist sehr gut

    Von Zwuppsel, vor etwa einem Jahr
  3. Das Viedeo ist super- Mikroskopieren anschaulich erklärt.

    Von Melloncollie, vor etwa einem Jahr
  4. Hallo
    Das Video ist echt gut!

    Von Phili Andres, vor etwa 2 Jahren
  5. etwas dazu gelernt

    Von Jani H 1978, vor etwa 2 Jahren
  1. Es gibt Einzeller z.B Patoffeltierchen

    Von Minako Chan, vor etwa 2 Jahren
  2. Sehr vehrstentlich

    Von Tobias F., vor mehr als 2 Jahren
  3. SEHR INTERRESANT

    Von Tristan-Gabriel B., vor mehr als 2 Jahren
  4. Gibt keine einzelleler

    Von Betlem, vor etwa 3 Jahren
  5. Schlecht

    Von Betlem, vor etwa 3 Jahren
  6. Gibt keine einzelleler

    Von Betlem, vor etwa 3 Jahren
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