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Einzeller – das Augentierchen Euglena

Entdecke die faszinierende Welt der Augentierchen - diese Mikroorganismen, die in nahezu jedem Gewässer vorkommen. Erfahre, warum sie sowohl zu den Pflanzen als auch zu den Tieren gezählt werden, wie sie aussehen, sich ernähren und vermehren. Bist du neugierig geworden? Dann tauche tiefer in dieses Thema ein und lies den folgenden Text.

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Ania Bio
Einzeller – das Augentierchen Euglena
lernst du in der 7. Klasse - 8. Klasse

Einzeller – das Augentierchen Euglena Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Einzeller – das Augentierchen Euglena kannst du es wiederholen und üben.
  • Benenne die Bestandteile des Augentierchens.

    Tipps

    Viele Augentierchen können – wie die Pflanzen – ihre Nahrung selber herstellen.

    Protisten sind einzellige Lebewesen. Auch Bakterien sind einzellig. Doch gibt es einen entscheidenden Unterschied.

    Augentierchen sind in der Lage, sich nach gewissen Reizen zu orientieren.

    Denke an die Pflanzen: Welche Plastiden sind zur Fotosynthese notwendig?

    Lösung

    Augentierchen (Euglena) sind einzellige Geißelalgen (Flagellaten). Sie kommen meist im Süßwasser in so großen Massen vor, dass sie das Wasser oftmals grün färben. Für die Fotosynthese benötigen sie Chloroplasten – beziehungsweise die Chlorophyllfarbstoffe in den Chloroplasten. Als Protisten enthalten sie – im Gegensatz zu Bakterien – einen echten Zellkern. Außerdem verfügen die Augentierchen über eine Nahrungsvakuole, eine pulsierende (auch: kontraktile) Vakuole, eine Geißel und einen Augenfleck.

  • Beschreibe die Aufgaben der einzelnen Zellbestandteile von Augentierchen.

    Tipps

    Die Aufgaben von pulsierenden Vakuolen unterscheiden sich von den Aufgaben der Nahrungsvakuolen.

    Lösung

    Augentierchen (Euglena) sind einzellige Geißelalgen (Flagellaten). Sie kommen meist im Süßwasser in so großen Massen vor, dass sie das Wasser oftmals grün färben. Für die Fotosynthese benötigen sie Chloroplasten – beziehungsweise die Chlorophyllfarbstoffe in den Chloroplasten.
    Als Protisten enthalten Augentierchen – im Gegensatz zu Bakterien – einen echten Zellkern.
    Die aufgenommenen oder durch die Fotosynthese hergestellten Nährstoffe werden in der Nahrungsvakuole gespeichert. Pulsierende (auch: kontraktile) Vakuolen „pumpen“ sozusagen überschüssiges Wasser und andere überflüssige Stoffe aus der Zelle hinaus.
    Die Geißel beziehungsweise die Flimmergeißel dient den Augentierchen zur Fortbewegung.
    Nach dem charakteristischen Augenfleck sind die Augentierchen benannt. Mithilfe dieses Augenfleckes können sich die Winzlinge in Richtung Licht bewegen. Ist die Lichtintensität zu hoch, bewegen sie sich von der Lichtquelle weg.

  • Beschreibe die Lebensweise des Augentierchens.

    Tipps

    Augentierchen schwimmen oft an der Oberfläche von eutrophen Gewässern.

    Lösung

    Augentierchen (Euglena) leben in großer Anzahl an der Oberfläche von eutrophen Gewässern. Da sie bei Tageslicht Fotosynthese betreiben können, sind sie in der Lage, autotroph zu leben. In Dunkelheit oder bei ungünstigen Lichtverhältnissen können viele Augentierchen aber auch heterotroph leben. Dann ernähren sie sich von den organischen Stoffen in dem Gewässer. Augentierchen benötigen nur Licht, Wasser und etwas organisches Material, um sich zu vermehren. Daher lassen sie sich in einem Heuaufguss leicht selbst züchten. Da Augentierchen aber nur etwa 60 Mikrometer groß sind, kannst du sie nur im Mikroskop beobachten.

  • Leite aus den Eigenschaften von Euglena ab, welche Eigenschaften für Modellorganismen wichtig sind.

    Tipps

    Überlege, wo Augentierchen leben und wie du sie züchten kannst.

    Wovon ernähren sich Augentierchen?

    Denke an die grüne Oberfläche von manchen eutrophen Gewässern.

    Lösung

    Augentierchen (Euglena) eignen sich optimal als Modellorganismen für die Forscher.
    Die Fähigkeit zur Fototaxis lässt sich anhand von Augentierchen gut untersuchen.
    Sie vermehren sich schnell durch ungeschlechtliche Teilung. Die kurze Generationszeit kann durch günstige Lichtverhältnisse noch gesteigert werden. Dadurch erhalten die Forscher schnell und kostengünstig eine große Anzahl an Augentierchen, mit denen sie Versuche starten können. Durch diese unkomplizierten Ansprüche an ihre Umwelt, gibt es massenhaft Augentierchen, die dementsprechend keinem Artenschutz unterliegen.

  • Überprüfe die Aussagen über das Augentierchen.

    Tipps

    Weißt du, weshalb Augentierchen beliebte Modellorganismen für die Forscher sind?

    Überlege, weshalb Augentierchen zu den Geißelalgen (Flagellaten) gezählt werden.

    Lösung

    Durch ihren Augenfleck besitzen Augentierchen (Euglena) die Fähigkeit zur Fototaxis.
    Dadurch können sie die Intensität des Lichtes wahrnehmen und auch, aus welcher Richtung das Licht kommt.
    Außerdem wird die Fortbewegung der Augentierchen durch die Erdanziehung beeinflusst. Diese Fähigkeit wird als Gravitaxis bezeichnet.
    Augentierchen betreiben Fotosynthese und können sich somit autotroph ernähren. Trifft zuviel Licht auf die Wasseroberfläche, bewegen sie sich vom Licht weg, um ihre Fotosynthesezentren zu schützen.
    Bei ungünstigen Lichtverhältnissen sind Augentierchen in der Lage, sich heterotroph zu ernähren.

  • Leite her, weshalb das Augentierchen als Brückentier bezeichnet wird.

    Tipps

    Denke an die verschiedenen Lebensweisen von Pflanzen und Tieren: Bewegen sich Pflanzen eigenständig fort? Ernähren sie sich von anderen Lebewesen?

    Welche Farbe haben Augentierchen?

    Lösung

    Zwar ordnen Botaniker die Augentierchen den Algen zu. Doch Lebewesen, die Merkmale von verschiedenen Organismengruppen aufweisen, bezeichnet man als „Brückentier“.
    Die Chloroplasten mit Chlorophyll und die autotrophe Ernährung sind Merkmale, die für Pflanzen charakteristisch sind.
    Pflanzen wachsen in Richtung des Lichtes, da sie das Licht für die Fotosynthese benötigen. Die meisten Tiere benötigen ebenfalls Licht zum Leben, allerdings bewegen sie sich nicht automatisch zur Lichtquelle.
    Das Fehlen einer Zellwand und die heterotrophe Ernährung sind Merkmale der Tiere.
    Die eigenständige Fortbewegung gehört zu den Eigenschaften von den meisten Tieren.