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Krebs – eine tödliche Krankheit 06:52 min

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Transkript Krebs – eine tödliche Krankheit

Hallo. Fragt man Leute, welche Diagnose sie beim Arzt am meisten fürchten, antworten viele: Krebs. Das kommt daher, dass fast jeder Betroffene im Bekanntenkreis hat, die schon einmal mit dieser Krankheit zu kämpfen hatten. Auch halten viele Krebs für schwer oder gar nicht heilbar. Tatsächlich kann aber mehr als die Hälfte der Patient/-innen geheilt werden. Die Chancen variieren stark zwischen den verschiedenen Krebsarten und den Krankheitsstadien, in denen mit der Behandlung begonnen wird. In diesem Video geht es um die tödliche Krankheit Krebs. Gefahrenpotentiale verschiedener Arten werden verglichen, die Stadien vorgestellt und der Unterschied zwischen gutartigen und bösartigen Tumoren wird erläutert. Abschließend werden mögliche Behandlungsmöglichkeiten vorgestellt. Allein in Deutschland erkranken jährlich 330.000 Menschen an den verschiedensten Arten von Krebs. Die jährliche Todesrate liegt bei etwa 220.000. Somit ist Krebs die zweithäufigste Todesursache in der Bundesrepublik. Am häufigsten erkranken Frauen an Brustkrebs (circa 308.000), Männer hingegen an Prostatakrebs (280.000). An zweiter Stelle steht der Darmkrebs mit circa 210,000 Betroffenen, gefolgt vom Lungenkrebs mit 76.000 Diagnosen. Mit abnehmender Häufigkeit folgen Magen-, Bauchspeicheldrüsen-, Eierstock-, Gebärmutter-, Leber-, Nieren-, Harnblasenkrebs, Leukämie, Mundhöhlen-, Rachen- und Speiseröhrenkrebs. Die verschiedenen Krebsarten sind unterschiedlich gefährlich. Während Haut-, Brust-, Prostata- und Hodenkrebs in 80 bis 90 Prozent der Fälle geheilt werden, sind Darmkrebs und Leukämie nur zu circa 65 beziehungsweise 55 Prozent heilbar. Noch schlechter stehen die Chancen, wenn der Magen betroffen ist, die Lunge oder die Bauchspeicheldrüse. Wie gefährlich letztendlich die Erkrankung ist, hängt stark vom Stadium ab, in dem Krebs diagnostiziert wird. Alles beginnt mit einem ungehemmten und unkontrollierten Wachstum von Zellen. Wachsen diese langsam, ohne in das umgebende Gewebe einzudringen, spricht man von gutartigen Tumoren. Sie sind nicht unbedingt gefährlich. Bösartige Tumore hingegen haben eine sehr hohe Stoffwechselrate, entziehen dem Körper also wichtige Nährstoffe und dringen in die umliegenden Gewebe ein. Sie sind entartet und haben ihre eigentliche Funktion verloren. Im nächsten Stadium werden diese bösartigen Zellen vom Körper als fremd erkannt und bekämpft. Wird das Abwehrsystem der weißen Blutkörperchen nicht mit ihnen fertig, wird vom Körper eine Gewebswucherung gebildet. Das ist der gutartige oder bösartige Tumor. Richtig gefährlich wird es, wenn einzelne Zellen sich lösen und in die Blut- oder Lymphbahn eindringen. Diese sogenannten Metastasen können quasi jedes Organ befallen. Je nach Stadium kann Krebs unterschiedlich gut behandelt werden. Ist der Tumor lokal begrenzt und hat noch keine Metastasen gebildet, kann er operativ entfernt werden. Nach der Streuung der Metastasen ist eine Chemotherapie zur Bekämpfung erforderlich. Diese erfolgt in Form von Medikamenten, die die Zellteilung hemmen. Somit werden alle Körperzellen angegriffen. Da die Krebszellen sich jedoch am schnellsten teilen, werden diese als erstes zerstört. Dennoch ist eine Chemotherapie eine große Belastung für den ganzen Körper. Parallel erfolgt die Bestrahlung mit radioaktiven Strahlen, um die Krebszellen zu zerstören. Ein dritter Therapieansatz sind veränderte, speziell gegen Krebszellen gerichtete und mit radioaktiven Substanzen und starken Zellgiften gekoppelte Immunzellen. Diese erkennen die Tumorzellen an ihrer Oberflächenstruktur. Am besten ist es, das Risiko einer Erkrankung schon vorsorglich so gering wie möglich zu halten. Zum Beispiel solltest du Sonnenbrand vermeiden. Die UV-Strahlen der Sonne können das genetische Material der Hautzellen verändern. Hautkrebs ist auch am leichtesten festzustellen. Möglichen schwarzen Hautkrebs erkennst du an der ABCD-Regel: an asymmetrischen, unbegrenzten, colorierten, also unterschiedlich dunklen Pigmentflecken auf der Haut, die einen Durchmesser von über fünf Millimeter haben. Weißer Hautkrebs tritt in Form kleiner Geschwüre auf, die vernarbt, schuppig, knotig oder warzenartig sind. Ein wichtiger Risikofaktor ist das Rauchen. Viele der Teerstoffe im Tabak sind krebserregend. Ebenfalls gefährlich sind UV-, Röntgen- und radioaktive Strahlen, sogenannte Mutagene und bestimmte krebserregende Viren. Nebenbei können mutierte Gene geerbt werden, sodass das Krebsrisiko erhöht ist. Fassen wir noch einmal zusammen: Die häufigsten Krebsarten in Deutschland sind Prostata- und Brustkrebs, gefolgt von Darm- und Lungenkrebs. Sehr gute Heilungschancen bestehen bei Haut-, Brust- und Prostatakrebs, während zum Beispiel Lungen- und Bauchspeicheldrüsenkrebs schwer heilbar sind. Auch das Stadium der Krankheit, in dem mit der Behandlung begonnen wird, spielt eine entscheidende Rolle. Man unterscheidet zunächst gutartige von bösartigen Tumoren. Bösartige Tumore breiten sich in das umliegende Gewebe aus und wachsen unkontrolliert. Allgemein gilt, dass beide operativ entfernt werden können. Haben sich bereits Metastasen gebildet, also Tumorzellen, die sich über Lymph- und Blutbahnen im Körper ausbreiten, muss mit Chemotherapie und Bestrahlung reagiert werden. Diese sind sehr belastend für die Patienten und Patientinnen. Das Erkrankungsrisiko kannst du verringern, indem du aufs Rauchen verzichtest, Sonnenbrand und energiereiche Strahlung und andere krebserregende Stoffe vermeidest. Ich hoffe, du hast viel gelernt. Tschüss.

3 Kommentare
  1. Ahn Also ich das eh....😬😬da ich das jetzt weiß es gibt sehr sehr viele Krebs Arten😔😔😔😔😢😢😭😭😩😩😩😩😞😞😞😞ich wünschte es gäbe kein Krebs

    Von Frauimmendoerfer, vor 9 Monaten
  2. Hallo Anjasapper,
    ich habe das Video gerade abgespielt und es lief problemlos. Meistens kannst du solche Probleme beheben, indem du die Seite neu lädst bzw. deine Browser-Version aktualisierst. Der Browser ist das Programm, mit dem du ins Internet gehst.
    Hilft dies nicht, wende dich zukünftig bitte an unser Support-Team (E-Mail: support@sofatutor.com Telefon: 030 - 515 88 22 20).
    Beste Grüße aus der Redaktion

    Von Tatjana Elbing, vor 10 Monaten
  3. Das Video funktioniert leider nicht..

    Von Anjasapper, vor 10 Monaten