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Humorale Immunabwehr 03:33 min

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Transkript Humorale Immunabwehr

Hallo, mein Name ist Sabine und in diesem Film nehmen wir die humorale Immunabwehr genauer unter die Lupe. Wir betrachten also, was in deinem Körper geschieht, wenn Fremdstoffe oder Krankheitserreger in diesen eindringen. Hier haben wir unseren Eindringling. Wenn wir uns seine Membranoberfläche genauer ansehen, erkennen wir Antigene. Das können Polysaccharide oder Proteine sein. Diese werden von unseren Zellen als fremd erkannt. Oft sind es nur kleine Regionen in den Makromolekülen der Antigene, die Abwehrreaktionen auslösen. Diese nennt man dann Epitope bzw. antigene Determinanten. Als erstes wird unser Erreger den Fresszellen über den Weg laufen. In der Lymphe heißen diese Fresszellen Makrophagen und im Blut Granulozyten. Beide Zelltypen gehören zu den weißen Blutkörperchen. Den Vorgang, in dem feste Stoffe in eine Zelle aufgenommen werden, bezeichnet man als Phagozytose. Die Antigene unseres Erregers werden jetzt an der Oberfläche unserer Fresszellen präsentiert. Dadurch werden T-Helferzellen aktiviert. Das T steht übrigens für Thymusdrüse. Dort werden diese Zellen gebildet. Die T-Helferzelle schüttet nun nach und nach Zytokine aus. Das sind hormonartige Substanzen, mit denen die verschiedenen Zellen des Immunsystems kommunizieren. Dadurch werden B-Lymphozyten aktiviert. Das B steht für Bone marrow (Knochenmark). Dort werden diese B-Lymhozyten hergestellt. Kleine Zwischenzusammenfassung: Ein Erreger wurde in unserem Körper gefunden und unser Immunsystem reagiert nun. Diese 1. Phase nennt man Aktivierungsphase. In der nun folgenden Differenzierungsphase beginnt sich der B-Lymphozyt zu teilen und bildet Plasmazellen. Diese können Antikörper produzieren, die nach Schlüssel-Schloss-Prinzip haargenau auf das Antigen unseres Erregers passen. In der letzten Phase, der Effektorphase, kommt es zu einer Reaktion zwischen Antigen und Antikörper: einer Immunreaktion. Der Antikörper kann mehrere Antigene verschiedener Viren binden und sorgt so für ein Verklumpen: einer Agglutination zwischen den Krankheitserregern. Dadurch wird die Phagozytose erleichtert und für die Makrophage bietet sich ein wahres Festmahl. Als letzter Schritt werden B-Gedächtniszellen gebildet. Diese bleiben jahrelang im Blut und merken sich ganz genau, welcher Antikörper auf das Antigen unseres grünen Erregers passt. Falls dieser es noch einmal wagen sollte in deinen Körper zu kommen, werden sofort Plasmazellen gebildet durch die Gedächtniszellen. Diese können dann gleich den richtigen Antikörper produzieren und dem Erreger den Garaus machen. So kann die Krankheit, die dieser Erreger verursacht, dir kaum oder sogar gar nichts mehr anhaben. Ich hoffe, dir hat dieser Ausflug in die Immunbiologie gefallen. Vielen Dank fürs Zusehen und hoffentlich bis bald, Sabine

6 Kommentare
  1. Default

    ich nehms zurück

    Von Levent Aksoy, vor etwa 7 Stunden
  2. Default

    Hö das war doch jetzt die zellurläre antwort.... nicht du humorale...

    Von Levent Aksoy, vor etwa 8 Stunden
  3. Default

    T-Lyphozyten reifen im Thymus. Entstehen tun sie (wie alle Lymphozyten) im Knochenmark als Stammzellen.

    Von Moritz Marx 1, vor 12 Monaten
  4. Serpil

    Hallo Omar,
    es gibt auch zur zellulären Immunantwort ein Video. Es trägt nur den Titel spezifische Abwehr. Hier ist der Link. Vielleicht hilft er dir ja weiter! LG

    http://www.sofatutor.com/biologie/videos/immunsystem-spezifische-abwehr

    Von Serpil Kilic, vor mehr als einem Jahr
  5. Washington cities 2200

    das video ist echt gut aber wieso machst du kein Video über die zelluläre Immunantwort?

    Von Omar Faris4, vor mehr als einem Jahr
  1. Default

    das ist aber nun bei der spezifischen Abwehr oder ? :)
    lg

    Von Lisaroe, vor fast 4 Jahren
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