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Heroin und Kokain – illegale Drogen 09:29 min

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Transkript Heroin und Kokain – illegale Drogen

Hallo, willkommen zum Video über Heroin und Kokain. In diesem Video erfährst du, was man unter illegalen Drogen versteht und wieso Heroin und Kokain dazu zählen. Du erfährst etwas über die Herstellung dieser Drogen, dir wird die Wirkung dieser Drogen erklärt und was dabei im Gehirn passiert. Du erfährst, wieso diese beiden Drogen zu einer schweren Abhängigkeit führen können. Heroin und Kokain gehören zu den illegalen Drogen. Das bedeutet, dass sie in Deutschland und auch den meisten anderen Ländern gesetzlich verboten sind. Das Betäubungsmittelgesetz untersagt die Herstellung, den Besitz und den Handel dieser Substanzen. Dies hat den Grund, dass die Einnahme dieser beiden Stoffe mit einer besonders hohen Gefahr der körperlichen und seelischen Abhängigkeit verbunden ist. Wir besprechen zuerst das Heroin. Der Schlafmohn ist eine der ältesten Arzneimittelpflanzen der Welt. Aus dem getrockneten Milchsaft unreifer Samenkapseln wird Opium gewonnen. Die Geschichte des Konsums dieses betäubenden oder euphorisierenden Stoffes, lässt sich jahrtausende zurückführen. So machte man sich bereits im alten Ägypten die Wirkung des Opiums zu Nutze. Im alten China fand der Stoff Einzug in die traditionelle chinesische Medizin und wurde vor allem als Schmerz- und Betäubungsmittel eingesetzt. Gegen Mitte des 17. Jahrhunderts wurde in China das Rauchen von Opiumpfeifen zur Mode. Dies führte sehr bald zu großen Suchtproblemen und aus dem Grund kam es im Laufe der Geschichte wiederholt zu staatlichen Gegenmaßnahmen. Wichtiger Bestandteil des Opiums sind Morphine. Aus dem Ausgangsstoff Morphin lässt sich im Labor das Heroin gewinnen. Es handelt sich also um eine halbsynthetische Droge. Heroin wurde als Hustenmittel auf den Markt gebracht. Es stellte sich jedoch schnell heraus, dass dieses Mittel nicht nur um ein vielfaches stärker als Morphin war, sondern auch ein wesentlich höheres Abhängigkeitspotential besaß. Dies macht Heroin zu einer der stärksten und gefährlichsten existierenden Drogen. Heroin ist ein weißes Pulver, dem im Labor oft weitere Stoffe beigemischt werden. Die häufigste Konsumform ist das Spritzen des Heroins. Das Heroin wird hierfür zuerst gelöst. Das Heroinpulver wird mit einer Säure, meist Vitamin-C-Pulver oder Zitronensaft und Wasser gemischt und dann erhitzt. In der Regel geschieht dies mit Hilfe eines Löffels und eines Feuerzeugs. Das Heroin wird mit einer Spritze direkt in die Vene gespritzt. Seltener wird Heroin inhaliert beziehungsweise geraucht oder das Pulver wird durch die Nase gezogen. Was passiert im Körper, wenn Heroin konsumiert wird? Hierfür sehen wir uns die Grundlagen der Schmerzwahrnehmung an. In unserem Körper gibt es körpereigene Moleküle, die Opioide genannt werde. Sie docken an passende opioide Rezeptoren an der Nervenzellen an und spielen so eine Rolle bei der Schmerzhemmung. Sie sorgen auch für ein entspannendes Gefühl. Heroin hat den gleichen Effekt, aber er ist um ein Vielfaches stärker. Zudem verursacht er die Ausschüttung von dem Glückshormon Dopamin im Belohnungszentrum des Gehirns. Heroin ist somit eine stark betäubende, beruhigende Doge. Die Konsumierenden nehmen Heroin als angst- und schmerzlindernd war. Heroin steigert das Selbstbewusstsein und verschafft ein kurzes Hochgefühl, wodurch der Konsument für eine Weile seine Probleme zu vergessen scheint. Das Spritzen des Heroins ist mit vielen Gefahren verbunden. Vor allem macht Heroin rasch abhängig. Der Konsument will immer wieder ein Glücksgefühl erleben. Das Absetzen des Heroins führt zu Entzugssymptomen. Das bringt den Konsumenten dazu, erneut Heroin zu konsumieren, um den Entzugsbeschwerden zu entgehen. Die wiederholte und andauernde Zufuhr von Heroin führt zu einer allmählichen verminderten Wirkung. Deshalb wird zur Erzielung der gleichen Wirkung ständig eine Erhöhung der Heroinmenge nötig. Durch mit anderen Substanzen gestrecktes Heroin kann es zu lebensbedrohlichen Zuständen kommen. Werden die Spritzen unter mehreren Personen weitergereicht, so kann es leicht zum Anstecken mit Krankheiten kommen, zum Beispiel mit AIDS oder Hepatitis. Eine Überdosierung von Heroin kann zu einem Atemstillstand und sogar zum Tod führen. Wir kommen zum Kokain. Kokain ist eine starke, weltweit verbreitete Rauschdroge, mit hohem Abhängigkeitspotential. Kokain wird aus den Blättern des Kokastrauches gewonnen. Die Blätter des Kokastrauches gehören zu den ältesten bekannten Drogen. Die Indianer kauten bereits vor Jahrtausenden die Blätter zu besonderen Anlässen und als Aufputschmittel. Dadurch konnten sie leichter Kälte und Hunger ertragen, sowie schwere Arbeit verrichten. Nach der chemischen Isolierung des Kokains im 19. Jahrhundert entdeckten Ärzte und Chemiker sehr schnell, dass Kokain nicht nur zu einer örtlichen Betäubung verwendet werden konnte, sondern dass der Stoff berauscht und euphorisiert. Kokain wurde als Betäubungsmittel der Schleimhäute, zum Beispiel in Form von Lutschbonbons gegen Zahnschmerzen vermarktet. Kokain war auch bis 1906 in dem bekannten Cola-Erfrischungsgetränk enthalten. Die Gefährlichkeit der Substanz wurde nur allmählich erkannt. Als man sich der abhängig machenden Wirkung bewusst wurde, wurde das Kokain vom Markt genommen und kursiert seitdem als illegale Droge. Kokain ist ein weißes Pulver. Meist wird es zu einer Linie geformt und mit Hilfe eines Papierröllchens oder eines gerollten Geldscheins durch die Nase gezogen. Der Konsum über die Nase wird auch koksen genannt. Kokain kann auch geraucht oder gespritzt werden. Kokain hat eine schnelle aufputschende Wirkung. Nach der Einnahme von Kokain fühlt die Person ein Gefühl von gesteigerter Leistungsfähigkeit und Aktivität. Oft wird ein gesteigertes Selbstbewusstsein mit einem erhöhten Rede- und Kontaktbedürfnis wahrgenommen. Bei einer hohen Kokainmenge kann ein gewisser Größenwahn entwickelt werden. Nach einer Stunde Hoch der Gefühle, kann es zu einem unangenehmen Tiefpunkt kommen. Der Betroffene kann Aggression oder Angstzustände oder Verfolgungswahn entwickeln. Nach dem Kokainrausch kann eine akute Depression auftreten. Dieser Zustand lässt die Konsumenten nicht selten schnell wieder zur Droge greifen, um dem Stimmungstief zu entkommen. Dies kann schnell zu einer Abhängigkeit führen. Eine längerfristige Einnahme von Kokain führt zu einer Überbelastung von Herz und Kreislauf, anhaltender Appetitlosigkeit und somit zur Abmagerung. Bei einer Überdosierung kann es zu Atemstörungen bis hin zum Herz- und Atemstillstand kommen. Auch bei Kokain ist ein Tod durch eine Überdosierung möglich. Das Risiko ist jedoch kleiner als beim Heroin. Aus chemisch verändertem Kokain kann außerdem Crack gewonnen werden. Crack ist einer der gefährlichsten Drogen der Welt. Die Wirkung ist um ein Vielfaches stärker als bei Kokain. Zudem kann bereits eine einmalige Einnahme unter Umständen zu einer Abhängigkeit führen. Wir fassen zusammen. Heroin und Kokain sind beide illegale Drogen. Beide Drogen haben eine starke Wirkung und werden zu den starken und gefährlichsten Drogen gezählt. Du hast über die körperlichen und psychischen Wirkungen dieser Substanzen gelernt. Heroin und Kokain sind beide mit einem gefährlich hohen Risiko der Abhängigkeit verbunden. Danke für deine Aufmerksamkeit. Tschüss, bis zum nächsten Video.

4 Kommentare
  1. Muss ein Vortrag halten über Kokain es war soviel drug ihre stimme ist sehr beruhigend und der drug war weg :D

    Von M Clownfisch, vor 7 Monaten
  2. Beste bewertung

    Von M Clownfisch, vor 7 Monaten
  3. hat mir sehr geholfen. coole Videos

    Von M Clownfisch, vor 7 Monaten
  4. hat mir geholfen

    Von Mikoenig1, vor mehr als 4 Jahren

Heroin und Kokain – illegale Drogen Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Heroin und Kokain – illegale Drogen kannst du es wiederholen und üben.

  • Beschreibe Charakteristika von Heroin und Kokain.

    Tipps

    Unter dem umgangssprachlichen Begriff koksen versteht man das Schnupfen von Koks mit der Nase.

    Kokain wird aus den Blättern des Kokastrauchs hergestellt.

    Als halbsynthetische Drogen bezeichnet man Substanzen, die relativ einfach aus natürlich vorkommenden Stoffen im Labor hergestellt werden können.

    Lösung

    Heroin ist eine halbsynthetische Droge. Das bedeutet, dass es relativ einfach aus natürlich vorkommenden Stoffen im Labor hergestellt werden kann. Es wird aus Opiaten über die Zwischenstufe der Morphine gewonnen. Zuerst kam Heroin als Hustenmittel auf den Markt. Die häufigste Konsumform ist das Spritzen.

    Kokain wird aus den Blättern des Kokastrauches gewonnen und ist damit eine der natürlichen Drogen, was sie jedoch nicht weniger gefährlich macht. Kokain lässt die Konsumenten oft extrem aktiv und auch teils größenwahnsinnig werden. Beide Drogenarten gehören zu den illegalen Drogen. Ihre Herstellung, Weitergabe sowie die Einnahme sind verboten.

  • Erkläre die Gewinnung von Heroin.

    Tipps

    Der letze Schritt der Heroinproduktion geschieht im Labor.

    Lösung

    Pflanzliche Ausgangssubstanz für das Heroin ist der Schlafmohn. Aus dieser Pflanze, genauer gesagt aus dem Milchsaft der Mohnkapsel, kann das Rohopium gewonnen werden.

    Bestandteil des Opiums sind Morphine. Aus diesen kann dann im Labor Heroin hergestellt werden. Es handelt sich bei Heroin also um eine halbsynthetische Droge.

  • Beschreibe die Gefahren von Heroin und Kokain.

    Tipps

    Die Kombination von Drogen kann schwerwiegende Wechselwirkungen hervorrufen.

    Der Ausdruck „strecken" bedeutet im Zusammenhang mit Drogen, dass die Droge mit anderen, billigeren Substanzen gemischt wird, um die Menge zu erhöhen.

    Lösung

    Heroin und Kokain gehören zu den gefährlichsten Drogen, die zudem auch das höchste Abhängigkeitspotential haben. Schnell setzt beim Drogenkonsum ein Gewöhnungsprozess ein, der dazu führt, dass immer größere Mengen der Droge eingenommen werden müssen, um den gleichen berauschenden Effekt zu erzielen. Außerdem geht eine große Gefahr von gestreckten Drogen aus oder von der Benutzung verunreinigter Spritzen. Sowohl körperlich als auch psychisch richten diese Drogen großen Schaden an. Es kann zu Depressionen, Angstzuständen und Psychosen kommen.

  • Beschreibe Wirkung und Folgen des Kokainkonsums.

    Tipps

    Auf das Hochgefühl während des Kokainrausches folgen oft Depressionen oder Angstzustände, wenn die Wirkung der Droge nachlässt.

    Lösung

    Kokain gehört zu den aufputschenden Drogen. Das Herz-Kreislaufsystem wird hochgefahren, der Herzschlag beschleunigt sich und der Blutdruck schießt nach oben. Der Mensch, der Kokain konsumiert hat, fühlt sich wach und unbesiegbar. Er verspürt kein Schlafbedürfnis oder Appetit mehr, was dazu führen kann, dass sich die Konsumenten während eines Kokainrausches vollkommen überanstrengen. Bei wiederholtem Konsum kann es durch die Überanstrengungen des Herz-Kreislaufsystems zu Herzinfarkten oder Schlaganfällen kommen. Auch Depressionen und Angstzustände nach einem Rauschzustand sind typische Symptome.

  • Beschreibe den Prozess der Schmerzwahrnehmung.

    Tipps

    Heroin wirkt in sehr ähnlicher Weise wie die körpereigenen Opioide.

    Die körpereigenen Opioide spielen eine Rolle bei der Schmerzunterdrückung während Stressreaktionen.

    Lösung

    Schmerz kann z.B. durch Hitze, Druck oder Entzündung hervorgerufen werden. Er entsteht in den sogenannten Nozizeptoren, den Schmerzrezeptoren unseres Körpers. Körpereigene Opioide können an diese Rezeptoren binden und so Schmerz unterdrücken und den Körper weiterhin leistungsfähig erhalten. Die Ausschüttung der körpereigenen Opioide passiert deshalb insbesondere während Stressreaktionen. Auf die gleiche Weise wirkt das Heroin, es bindet an die Schmerzrezeptoren und führt so zu Schmerzminderung und Entspannung.

  • Beschreibe die Vorgehensweise einer Drogenersatztherapie mit Methadon.

    Tipps

    Langfristiges Ziel einer Drogentherapie sollte immer die vollständige Entwöhnung der Drogen sein. Es kann jedoch auch Zwischenstationen oder -erfolge geben.

    Lösung

    Bei einer Drogenersatztherapie werden Substanzen eingesetzt, die dem Suchtmittel sehr ähnlich sind, jedoch keinen Rauschzustand hervorrufen. Im Falle einer Heroinsucht ist dieser Stoff das Methadon. Methadon wird verabreicht, um den Patienten schrittweise entwöhnen zu können, da ein abrupter Entzug bei Drogenkonsum von harten Drogen wie Heroin und Kokain oftmals nicht funktioniert und die Patienten rückfällig werden werden.