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Geschlechtsorgane der Frau (Basiswissen)

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Team Entdeckungsreise
Geschlechtsorgane der Frau (Basiswissen)
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Beschreibung Geschlechtsorgane der Frau (Basiswissen)

Wieso vergrößert sich die Brust eines Mädchens in der Pubertät und woher kommt der plötzliche Haarwuchs im Schambereich und in den Achselhöhlen? Alles hängt eng zusammen mit den weiblichen Geschlechtsorganen. Über Hormone, welche von den Eierstöcken in den Körper abgegeben werden, verändert sich der Körper der Frau. Besonders ausgeprägt sind diese Veränderungen in der Pubertät. Um welche Hormone es sich dabei handelt, was die weiblichen Geschlechtsorgane sind und wie sich der weibliche Körper verändert, erfährst du in diesem Video.

Transkript Geschlechtsorgane der Frau (Basiswissen)

Das Thema dieses Films sind die weiblichen Geschlechtsorgane. Wir erfahren mehr über ihre Lage, ihren Aufbau und ihre Funktion, sowie über den Geschlechtswandel und die Geschlechtsreife von einem Mädchen zu einer Frau. Bei jedem Mädchen vollzieht sich die körperliche Entwicklung zur Frau in ihrem individuellen Tempo. Bei manchen werden schon zu Beginn der Pubertät die weiblichen Merkmale deutlich sichtbar, bei anderen erst viel später. Doch in beiden Fällen ist die Vorbereitung auf die Entwicklung der weiblichen Geschlechtsmerkmale und Körperform schon voll im Gange. Sie beginnt im Alter von ungefähr acht Jahren. Das Signal dazu erfolgt im Gehirn. Dort werden bestimmte Hormone gebildet. Über die Blutbahn werden sie zu den Keimdrüsen, den Eierstöcken, transportiert. Dort lösen sie die Produktion von den Sexualhormonen Östrogen und Progesteron aus. Bei Mädchen fängt die Pubertät mit ungefähr zehn Jahren an. Als Erstes entwickeln sich die Brüste. Sie vergrößern sich durch das Wachstum von Brustdrüsen. Die Nebennieren produzieren ebenfalls Geschlechtshormone. Sie sorgen für das Wachsen der Schamhaare und etwas später auch der Achselhaare. Die Kinder schießen in die Höhe, Hüfte und Becken werden breiter. Die erste Eireifung geschieht und es kommt zur ersten Regelblutung. Sie tritt häufig erst ein, wenn das Mädchen um die 50 Kilo wiegt und findet zum ersten Mal zwischen dem elften und fünfzehnten Lebensjahr statt. Ab diesem Zeitpunkt ist das Mädchen geschlechtsreif und kann Kinder bekommen. Der weibliche Körper bereitet sich von nun an bis zum Alter von etwa 50 Jahren in jedem Monat auf eine Schwangerschaft vor. Um das genauer zu erklären, schauen wir uns die überwiegend im Unterleib verborgenen weiblichen Geschlechtsorgane an. Die wichtigsten Fortpflanzungsorgane der Frau sind die Eierstöcke - ein Drüsenpaar, das gut geschützt in der Bauchhöhle liegt. Im Gegensatz zum Mann produziert die Frau während ihres Lebens keine Geschlechtszellen mehr. Schon bei der Geburt sind die Eierstöcke mit Hunderttausenden unreifer Eier gefüllt, den Oozyten. Sie ruhen in ihren Hüllen, den sogenannten Primärfollikeln. In der fruchtbaren Lebensphase einer Frau entwickeln sich aus dieser enormen Menge aber nur etwa 450 zur Befruchtung fähige Eizellen. Die Heranreifung der Eizelle geschieht durch das differenzierte Zusammenspiel von Hormonen. Diese bewirken Veränderungen in den Eierstöcken und in der Gebärmutter. Der Zyklus einer Frau dauert ungefähr einen Monat. Zu dessen Beginn sorgt das Follikelreifungshormon aus der Hypophyse dafür, dass die Follikel mit den Eiern ungefähr zwei Wochen lang wachsen. Nur eins von ihnen reift normalerweise vollständig aus. Die Follikelzellen scheiden bei ihrer Reifung Östrogen aus. Östrogen bewirkt zum einen, dass sich parallel zur Eireifung die Gebärmutterschleimhaut verändert, es bildet sich eine neue, verdickte, und besonders stark durchblutete Schleimhaut. Zum anderen reagiert die Hypophyse auf die Hormone. Sie schüttet als Antwort das Luteinisierungshormon aus. Dieses führt ungefähr am vierzehnten Tag des Zyklus zum Platzen des reifen Follikels. Das reife Ei wird freigesetzt. Das ist der Eisprung. Die trichterförmigen Enden der Eileiter, Fimbrien genannt, fangen das Ei auf und es wandert dann circa vier Tage durch einen der beiden Eileiter hinunter in die Gebärmutter. Ebenfalls unter dem Einfluss des Luteinisierungshormons wandelt sich das nach dem Eisprung zurückbleibende leere Follikelbett in einen Gelbkörper um. Luteinisierend kommt aus dem lateinischen “Luteus” und heißt gelb. Der Gelbkörper produziert neben Östrogen vor allem Progesteron. Progesteron macht die Schleimhaut samtiger, sie wird noch besser von Blutgefäßen versorgt und die Zellen scheiden mehr Flüssigkeit für das Ei aus, das etwa am einundzwanzigsten Tag eintreffen sollte. Die beiden Hormone bewirken, dass die Gebärmutterschleimhaut sich auf die Einnistung eines Eis und eine mögliche Schwangerschaft vorbereitet. Die Gebärmutter, auch Uterus genannt, liegt im unteren Beckenraum. Sie ist ein besonders muskuläres, birnenförmiges Organ und sehr dehnbar. Schließlich passt sie sich während einer Schwangerschaft dem heranwachsenden Kind an und wächst dann auf das Vielfache ihrer normalen Größe. Nur ein befruchtetes Ei nistet sich ein. Wird das Ei nicht durch Samen befruchtet, so stirbt es ab. Der Östrogen- und Progesteronspiegel sinken. Der Zyklus beginnt von neuem. Die vorbereitete Schleimhaut der Gebärmutter ist überflüssig geworden. Sie löst sich und wird in den ersten fünf Tagen des Zyklus unter Blutungen durch die Scheide ausgeschieden. Um das Blut aufzufangen werden Binden oder Tampons, die in die Scheide eingeführt werden, verwendet. Die Scheide ist ein zehn bis 15 Zentimeter langer, sehr dehnungsfähiger Muskelschlauch, der von der Gebärmutter nach außen führt. Der Körper einer Frau bereitet sich also jeden Monat bis zum Alter von etwa 50 Jahren von Neuem auf eine Schwangerschaft vor. Dieser Vorgang wird als Periode oder aufgrund seiner Regelmäßigkeit auch als Regel bezeichnet. Die damit verbundene Blutung, auch Menstruation genannt, erfordert dem Körper Kraft ab und so kann es vorkommen, dass Mädchen sich während dieser Tage auch mal schonen müssen und beim Sport auf der Bank sitzen bleiben.

18 Kommentare

18 Kommentare
  1. Die Frau die gesprochen hat hat mehrmals gestottert, was nicht schlimm ist aber mich sehr iritiert hat. War aber sonst gut...

    Von Amalie, vor 17 Tagen
  2. Sehr informationsreiches Video! Danke!

    Von Vivienne, vor etwa einem Monat
  3. Viele finden dieses Thema eh hässlich dies ist es aber nicht.

    Von Marie, vor etwa einem Monat
  4. Loooooooooooool

    Von Itslearning Nutzer 2535 405746, vor etwa einem Monat
  5. Ähm, ja war gut :×

    Von Marie & Lilli S., vor 5 Monaten
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Geschlechtsorgane der Frau (Basiswissen) Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Geschlechtsorgane der Frau (Basiswissen) kannst du es wiederholen und üben.
  • Benenne die Geschlechtsorgane der Frau.

    Tipps

    Die Gebärmutter ist ungefähr faustgroß und hier wächst das Kind heran.

    Der Eileiter führt vom Eierstock zur Gebärmutter.

    Lösung

    Die Vagina ist ein dehnungsfähiger, 10 bis 15 Zentimeter langer Muskelschlauch, der zur Gebärmutter führt.
    In der Gebärmutter liegt die Gebärmutterschleimhaut, die stark durchblutet wird und das Kind so mit Nährstoffen versorgen kann.

    Die Eierstöcke liegen links und rechts der Gebärmutter. Hier reift monatlich eine Eizelle heran, die durch den Eileiter vom Eierstock in die Gebärmutter wandert.

  • Beschreibe den Zyklus der Frau.

    Tipps

    Die Hormone Östrogen und Progesteron sorgen dafür, dass die Gebärmutterschleimhaut erhalten bleibt.

    Östrogen wird an zwei Zeitpunkten im Zyklus vermehrt ausgeschüttet: von den reifenden Follikelzellen und vom Gelbkörper.

    Lösung

    Das Follikelreifungshormon aus der Hypophyse sorgt dafür, dass die Follikel mit den Eizellen ungefähr zwei Wochen wachsen.

    Während der Follikelreifung wird Östrogen ausgeschüttet, das für den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut und ihre stärkere Durchblutung sorgt.

    Wenn die Gebärmutterschleimhaut dick genug ist, wird das Luteinisierungshormon im Gehirn ausgeschüttet, das einen Follikel im Eierstock aufplatzen lässt und den nächsten Eisprung einleitet.

    Beim Eisprung gelangt die Eizelle in den Eileiter.

    Nach dem Eisprung bildet sich die Follikelhülle zurück und der Gelbkörper entsteht.

    Der Gelbkörper produziert die Hormone Östrogen und Progesteron.

    Östrogen und Progesteron sorgen dafür, dass die Gebärmutterschleimhaut weicher wird.

    Wenn die Eizelle nicht durch männliche Samenzellen befruchtet wird, stirbt sie ab und Östrogen- und Progesteronspiegel sinken.

    Die Gebärmutterschleimhaut löst sich ab, wenn sich keine befruchtete Eizelle einnistet.

    Die Frau hat ihre Regelblutung.

  • Ordne den weiblichen Geschlechtsorganen ihre jeweilige Aufgabe zu.

    Tipps

    Die Vagina ist ein etwa 10-15 cm langer Muskelschlauch.

    Lösung

    In der Gebärmutter entwickelt sich die befruchtete Eizelle (Zygote) zum Embryo.

    Der Eileiter leitet die reife Eizelle vom Eierstock zur Gebärmutter.

    Die Eierstöcke enthalten die reifenden Eizellen.

    Die Vagina nimmt bei der Kopulation die ejakulierten Spermien auf. Außerdem ist sie der Geburtskanal.

    Die Schamlippen schützen die Harnröhren- und Scheidenöffnung vor Verletzungen und Fremdkörpern.

    Die Klitoris sitzt an der Spitze der inneren Schamlippen und besteht aus erektilem Gewebe.

  • Stelle den Ablauf des Menstruationszyklus in einem 28-tägigen Modellzyklus dar.

    Tipps

    Das „fruchtbare Fenster“ setzt sich zusammen aus den Überlebenszeiten der Eizelle und der Spermien.

    Eine Frau ist ungefähr 40 Jahre ihres Lebens fruchtbar.

    Lösung

    Der weibliche Zyklus dauert ungefähr 28 Tage.
    Am ersten Tag beginnt die Regelblutung, bei der über mehrere Tage ca. 50 Milliliter Blut ausgeschieden werden.

    Der Eisprung findet in der Mitte des Zyklus statt: Etwa an Tag 14 des Zyklus gelangt die reife Eizelle vom Eierstock in den Eileiter.
    Eine Frau hat in ihrem Leben ungefähr 450 Eisprünge.

    Eine reife Eizelle wandert bis zu 24 Stunden durch den Eileiter. Wenn sie nicht von einem Spermium befruchtet wird, stirbt sie ab. Ein Spermium kann bis zu 5 Tage im weiblichen Körper überleben. Das „fruchtbare Fenster“ einer Frau, bei der ein ungeschützter Geschlechtsverkehr zu einer Schwangerschaft führen könnte, liegt daher bei ca. 6 Tagen. Da der Eisprung bei einer Frau sehr variabel sein kann, ist eine Verhütung (z. B. durch Kondome) während des gesamten Zyklus ratsam.

  • Benenne die Vorgänge und die Merkmale einer Frau, die sich während der Pubertät verändern.

    Tipps

    Bei Mädchen läuft in der Pubertät zum ersten Mal eine rote Flüssigkeit aus der Scheide.

    Testosteron ist ein Geschlechtshormon, das unter anderem den Bartwuchs und den Muskelaufbau fördert.

    Lösung

    Bei Mädchen verändern sich während der Pubertät verschiedene Körperteile und Organe. Das äußere Erscheinungsbild wandelt sich von einem Mädchen zu einer Frau und die Geschlechtsreife setzt ein. Der weibliche Körper bereitet sich darauf vor, ein Kind zu entwickeln.

    Die Regelblutung setzt ein und damit der regelmäßige Zyklus in der Gebärmutter und den Eierstöcken, die sich jeden Monat auf eine mögliche Schwangerschaft vorbereiten.

    Die Brüste entwickeln sich durch das Wachstum der Brustdrüsen.

    Das Mädchen bekommt auch breitere Hüften und ein breiteres Becken, damit das Kind im Mutterleib Platz hat.

    Keine weiblichen Merkmale sind Penis und Hoden, diese sind typisch für Jungen und Männer.

    Auch das Testosteron ist eher ein männliches Merkmal, das während der Pubertät bei Jungen vermehrt ausgeschüttet wird und für den Bartwuchs und den Muskelaufbau zuständig ist. Bei Frauen wird zwar auch Testosteron ausgeschüttet, aber deutlich geringer als bei Männern.

  • Bewerte die folgenden Aussagen hinsichtlich der Funktionen des Progesterons während der Schwangerschaft.

    Tipps

    Bei der Regelblutung wird die Gebärmutterschleimhaut abgeschieden.

    Das Kind wird über Blutgefäße in der Gebärmutterschleimhaut mit Nährstoffen versorgt.

    Der Gelbkörper wird auch Corpus luteum genannt.

    Lösung

    In einem normalen Zyklus der Frau wird der Corpus luteum (Gelbkörper) wieder zurückgebildet. Bei einer Schwangerschaft bleibt er erhalten und produziert weiterhin Progesteron.

    Das Progesteron wirkt auf die Gebärmutterschleimhaut, die stärker durchblutet wird, damit das Kind mit Nährstoffen versorgt werden kann.

    Während einer Schwangerschaft sind weitere Eisprünge kritisch, da die neuen Eizellen bei ungeschütztem Geschlechtsverkehr erneut befruchtet werden könnten. Deshalb unterdrückt Progesteron die Reifung neuer Eizellen im Eierstock.

    Um das Neugeborene zu ernähren, regt Progesteron die Milchdrüsen und damit die Produktion der Muttermilch an.

    In den ersten Schwangerschaftswochen wird das Progesteron vom Corpus luteum gebildet, danach schüttet die Plazenta vermehrt dieses Hormon aus.

    Progesteron sorgt nicht dafür, dass sich die Gebärmutterschleimhaut ablöst.

    Während der Schwangerschaft bleibt die Verbindung zwischen Eierstock und Eileiter erhalten, Progesteron sorgt nicht für eine Trennung und wirkt nicht auf die Fimbrien.

    Luteinisierende Hormone (LH) aus der Hypophyse fördern die Bildung des Gelbkörpers, der das Progesteron zur Erhaltung der Schwangerschaft produziert. Wird zu wenig LH ausgeschüttet, kann dies dazu führen, dass keine Schwangerschaft stattfindet.

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