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Blackout im Gehirn

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Blackout im Gehirn
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Beschreibung Blackout im Gehirn

Ein großes Problem für Schülerinnen und Schüler beim Schreiben von Klassenarbeiten ist der Blackout. Jeder hat sich schon mal in dieser Situation befunden. Kennst du das, wenn gar nichts mehr geht und du dich nicht mehr daran erinnern kannst, was du gelernt hast? Genau dieser Umstand wird Blackout genannt. Es handelt sich dabei um einen vorübergehenden Gedächtnisverlust. Doch was genau passiert mit dem Körper bei einem Blackout? Das wird dir in diesem Video erklärt.

Transkript Blackout im Gehirn

Blackout im Gehirn. Der Blackout, manch einer hat ihn schon erlebt, andere haben große Angst davor. Alles Gelernte ist auf einen Schlag weg und vergessen. “Blackout” ist ein Begriff aus dem Theater, es ist Englisch und bedeutet so viel wie „abdunkeln“ oder „verdunkeln“, wenn das Licht plötzlich ausgeht. Das Wort Blackout steht auch für einen vorübergehenden Gedächtnisverlust, wie er beispielsweise bei einer Prüfung oder während einer Klassenarbeit vorkommen kann. Ein Blackout kommt nicht ohne Grund, seine Auslöser sind Stress und Angst. Angst ist sogar der Hauptauslöser eines Blackouts. Eine besondere Form der Angst ist die Prüfungsangst. Wer an Prüfungsangst leidet, hat Angst von anderen bewertet zu werden. Nicht mehr das Bestehen der Prüfung, also das Wiedergeben des Gelernten steht im Vordergrund, sondern das was passiert, wenn die Prüfung nicht bestanden wird und wie dann andere über uns denken werden. Das Versagen bei der Prüfung wird zur Katastrophe stilisiert. Deshalb steigt dann auch die Angst davor, denn was gibt es schlimmeres als eine persönliche Katastrophe. Leiden wir unter Prüfungsangst, ist während der Prüfung unser Gehirn mit Angstgedanken überfüllt, wir stehen in hohem Maße unter Stress. Kommt dann eine Frage, fühlen wir uns plötzlich blockiert. Das gelernte Wissen scheint aus unserem Gedächtnis verschwunden zu sein, wir haben ein Blackout. Und wirklich, beim Blackout fühlen wir uns nicht nur blockiert, wir sind es tatsächlich. Das Übermaß an Informationen hat zu einer Art Stau in unserem Gehirn geführt. Wir kommen nicht mehr an das Gelernte heran. Dabei spielt das Hormon Cortisol eine wichtige Rolle. Bei Stress schüttet die Nebennierenrinde im hohen Maße Cortisol aus. Hormone sind Botenstoffe, die auf chemischer Basis Informationen in unserem Körper übermitteln. Experimente haben gezeigt, dass Cortisol das Erinnerungsvermögen hemmt. Es lässt sich deshalb sagen: Desto höher die Angst, desto höher der Stress, desto wahrscheinlicher ist die Möglichkeit eines Blackouts. Das Gute am Blackout, das Gelernte ist nicht wirklich weg. Sobald die Blockade aufgehoben ist, können wir uns wieder an alles erinnern.

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