30 Tage kostenlos testen:
Mehr Spaß am Lernen.

Überzeugen Sie sich von der Qualität unserer Inhalte.

Wie schreibe ich ein Lesetagebuch? 05:20 min

  • Ohne Druck

    Wissenslücken schließen

    videos
  • Überall

    wiederholen und üben

    tests
  • Im eigenen Tempo

    mit Arbeitsblättern lernen

    worksheets
  • Jederzeit

    Fragen stellen

    chat
Mit Spaß

Noten verbessern

30 Tage kostenlos testen

Testphase jederzeit online beenden

Textversion des Videos

Transkript Wie schreibe ich ein Lesetagebuch?

Hallo, ich bin Martina und wir werden heute zusammen ein Lesetagebuch schreiben. Du weißt sicherlich, was ein Tagebuch ist und schreibst vielleicht sogar eines. In dein Tagebuch schreibst du persönliche Erlebnisse, Erfahrungen und deine Gefühle und Gedanken. Ein Lesetagebuch ist ganz ähnlich wie dein persönliches Tagebuch, aber du schreibst da nicht rein, was du gemacht hast, sondern was du gelesen hast und zum Beispiel, welche Gedanken du beim Lesen hattest. Aber fangen wir doch erstmal mit dem Basteln des Lesetagebuchs an. Wenn du dein Lesetagebuch selber basteln möchtest, brauchst du ein Heft oder ein kleines Buch, so wie dieses hier zum Beispiel. Oder du nimmst einfach einen Hefter mit Blättern. Jetzt musst du das Deckblatt gestalten. Du schreibst zuerst „Lesetagebuch“ auf das Deckblatt und dann darunter deinen Namen. Du kannst das Deckblatt auch noch mit schönen Bildern verzieren. Auf die erste Seite kommt das Inhaltsverzeichnis. Hierfür ziehst du mit dem Lineal waagerechte Linien und zum Schluss schreibst du auf jede Seite eine fortlaufende Zahl. Zu jedem Buch, das du liest, schreibst du zuerst den Titel in das Inhaltsverzeichnis und dann auf eine Seite in deinem Lesetagebuch den Titel und den Namen des Autors oder der Autorin, das Datum und wann du angefangen hast, das Buch zu lesen. Und du schreibst eventuell den Verlag auf. Bei Zeitschriften schreibst du außerdem noch den Titel der Zeitschrift und die Nummer auf. Nach jeder Lesephase schreibst du einige Sätze zu dem Textabschnitt, den du gelesen hast, in dein Tagebuch. Du schreibst zum Beispiel auf, was dir spontan einfällt. Du kannst Fragen an den Text formulieren. Du kannst aufschreiben, was dir gefallen hat oder was dir nicht gefallen hat. Du kannst aufschreiben, was du nicht verstanden hast. Du kannst aufschreiben, wie dir die Figuren gefallen haben und ob du sie eventuell gerne als Freund oder als Familie hättest. Möchtest du eventuell an der Stelle der Hauptfigur sein? Würdest du das Buch anders schreiben? Was erwartest du von dem Buch? Und wie stellst du dir das Ende vor? Das sind nur ein paar Beispiele für Fragen, die dir eventuell beim Lesen durch den Kopf gehen. Nach jedem Lesen schreibst du diese Gedanken und Fragen dann in dein Tagebuch. Du kannst aber auch einfach Bilder in dein Tagebuch malen. Du könntest zum Beispiel das, was du gelesen hast, aufmalen oder du malst die Figuren. Wie stellst du dir die Figuren vor? Werden sie im Buch so beschrieben, dass du ein Bild von ihnen malen könntest? Du kannst auch einen Brief an die Hauptfigur schreiben und ihr sagen, was dir an ihr gefällt und was nicht und was du eventuell anders machen würdest. Es muss aber auch nicht die Hauptfigur sein, sondern du kannst auch eine andere Figur wählen. Suche dir eine Figur aus dem Text aus und vergleiche deine Eigenschaften mit den Eigenschaften dieser Figur. Was habt ihr gemeinsam und was unterscheidet euch? Das sind nur einige Ideen, wie du dein Lesetagebuch gestalten könntest, aber dir fällt bestimmt noch sehr viel mehr ein. Eine wichtige Frage, die allerdings noch offen ist, ist die Frage nach dem Sinn eines solchen Lesetagebuchs. Reicht es nicht, ein Buch zu lesen? Muss man denn auch noch ein Tagebuch darüber schreiben? Ja, denn während man liest, entstehen Bilder. Fragen kommen auf. Man macht sich Gedanken über den Text. Es ist gut, alles gleich nach dem Lesen ins Tagebuch zu schreiben, denn am nächsten Tag sind diese Gedanken schon längst weg. Wenn du dein Buch ausgelesen hast, weißt du nicht mehr, was du am Anfang gedacht hast und deshalb ist es gut, aufzuschreiben und alles am Ende nochmal durchzulesen. Du hast außerdem die Möglichkeit, deine persönlichen Erfahrungen mit deinem Buch, also zum Beispiel, ob und was dir gefällt oder nicht gefällt, zu äußern. Und zwar nur für dich. Du kannst aber natürlich auch auf diese Weise mit deinen Mitschülern über das Buch sprechen. Vergleicht zum Beispiel eure Einträge, Bilder oder Sonstiges. Vergleicht, wie euch einzelne Kapitel oder das Buch als Ganzes, die Figuren und so weiter gefallen haben. Versuche es doch einfach mal! Du wirst sehen, es macht Spaß. Ich verabschiede mich an dieser Stelle und hoffe, dass dir das Video gefallen hat. Bis zum nächsten Mal, Martina.

7 Kommentare
  1. Ich verstehe

    Von Jaguar007, vor mehr als einem Jahr
  2. Sehr hilfreiches Video!
    Danke!

    Von Autoexperte Erik, vor mehr als 2 Jahren
  3. Hört sich interessant an, hab es sofort gebastelt :-)

    Von Sophie S., vor fast 5 Jahren
  4. Beim Lesetagebuch am Anfang sieht man dass der Stift durchdrückt

    Von Dietrich K., vor etwa 5 Jahren
  5. yolo

    Von B1211222, vor mehr als 5 Jahren
  1. lol

    Von B1211222, vor mehr als 5 Jahren
  2. ok

    Von Lucaflo01, vor mehr als 5 Jahren
Mehr Kommentare

Wie schreibe ich ein Lesetagebuch? Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Wie schreibe ich ein Lesetagebuch? kannst du es wiederholen und üben.

  • Schildere, wie ein Lesetagebuch aufgebaut ist.

    Tipps

    Ein Lesetagebuch muss so aufgebaut sein, dass sich der Leser bzw. die Leserin schnell zurechtfindet.

    Ein Deckblatt informiert darüber, was das Buch enthält, und soll Lust auf dein Lesetagebuch machen.

    Das Inhaltsverzeichnis ist wie ein Navigationssystem, das den leser bzw. die Leserin zum gewünschten Inhalt schickt.

    Erst wenn du allgemeine Informationen über das Buch gegeben hast, fängst du an, dein Tagebuch mit deinen Leseeindrücken zu füllen.

    Lösung

    Ein Lesetagebuch besteht aus drei Teilen:

    Zuerst kommt das Deckblatt. Darauf schreibst du „Lesetagebuch“ und deinen Namen. Wenn du Lust hast, kannst du es auch mit geschwungenen Buchstaben oder passenden Bildern gestalten.

    Danach kommt das Inhaltsverzeichnis. Darin notierst du die Titel der Bücher, die du liest, und die Seitenzahl im Lesetagebuch, auf der du mit deinen Notizen beginnst.

    Anschließend folgen deine Eindrücke, erst vom ersten Buch, dann vom zweiten usw.

  • Nenne die Informationen, die in einem Lesetagebuch auf gar keinen Fall fehlen dürfen.

    Tipps

    In einem Lesetagebuch hältst du fest, welches Buch du wann liest.

    Dabei ist es wichtig, den Titel des Buches und den Autor zu kennen. Der Preis des Buches ist in einem Lesetagebuch unwichtig.

    Lösung

    Bevor du dir Notizen zu deinem aktuellen Buch machst, notierst du, welches Buch das ist. Dazu schreibst du wie eine Überschrift den Titel, den Namen der Autorin bzw. des Autors sowie das Datum, wann du mit dem Lesen begonnen hast. Auch den Verlag kannst du dazu schreiben. Danach kannst du deiner Kreativität freiel Lauf lassen.

    Der Preis spielt keine Rolle.

  • Gib an, was du in einem Lesetagebuch notieren kannst.

    Tipps

    Ein Lesetagebuch ist sehr persönlich. Du kannst deshalb alles notieren, was dir wichtig ist.

    Deine Einträge ins Lesetagebuch können also gar nicht falsch sein.

    Lösung

    Lesetagebücher sind wie Tagebücher sehr persönlich. Du kannst in ihnen alles notieren, was dir beim Lesen oder Nachdenken über das Buch einfällt. Auch Fragen, die dir einfallen, oder Dinge, die du nicht verstehst, kannst du festhalten und später wieder anschauen. Vielleicht kannst du sie ja dann beantworten bzw. erklären. Auch deine Meinung zum Geschehen und zu Figuren sowie Erwartungen an das Buch gehören in ein Lesetagebuch. Natürlich kannst du auch Vorstellungen festhalten – zum Beispiel vom Ende der Geschichte oder der Reaktion einer Figur. Alles, was dich beschäftigt, gehört in dein Lesetagebuch.

  • Arbeite zu jedem Buchtitel Ideen für ein Lesetagebuch heraus.

    Tipps

    Die Ideen für ein Lesetagebuch müssen zum Inhalt der Geschichte passen.

    Markiere zuerst die Ideen, die du sofort weißt. Mach dann mit der kleineren Auswahl weiter.

    Lösung

    Ein Lesetagebuch zu gestalten, geht auf viele verschiedene Weisen. Du kannst eigene Texte schreiben, Illustrationen malen oder einfach kurze Gedanken notieren. Dabei ist nur wichtig, dass du dich mit dem Gelesenen auseinandersetzt. Denn dafür sind Lesetagebücher da. Sie sollen dir nach dem Lesen eine Gedankenstütze sei, damit du dich erinnern kannst, wie du etwas Gelesenes erlebt hast.

  • Ermittle Bilder, die du passend zum Textausschnitt in dein Lesetagebuch malen könntest.

    Tipps

    Bilder, die nicht zur Geschichte passen, solltest du nicht in dein Lesetagebuch malen oder einkleben.

    Lösung

    Du hast Lust, ein Bild in dein Lesetagebuch zu malen? Da gibt es viele Möglichkeiten: der Ort der Handlung, die Hauptfigur, andere Figuren, aber auch Kleinigkeiten, die dir auffallen oder dich beschäftigen, können in ein Bild gefasst werden.

    Bei dieser kurzen Geschichte bieten sich zum Beispiel die Hütte an, die Mila findet, oder ein Portrait von ihr selbst. Du könntest auch die Eule malen, von der Mila geweckt wird, oder ihre Schulkameraden.

    Bilder, die nichts mit der Geschichte zu tun haben, gehören aber nicht in ein Lesetagebuch.

    Ein Tipp: Wenn du kein Bild malen möchtest oder kannst, dürfen auch Bilder eingeklebt werden. Oder du kombinierst ein gemaltes Bild mit einigen Aufklebern.

  • Zeige auf, welcher Brief in einem Lesetagebuch zu welcher Geschichte passen könnte.

    Tipps

    Achte auf die Personalpronomen und Schlüsselwörter. Sie müssen in beiden Teilen zusammenpassen.

    Lösung

    Einen Brief zu schreiben, ist eine schöne Idee, seine Gedanken in eine Form zu bringen. Vielleicht regt dich etwas auf? Dann kannst du deinem Ärger Luft machen und Teil der Geschichte werden. Versuch es mal!