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„Iphigenie auf Tauris“ – Inhaltsangabe (Goethe)

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„Iphigenie auf Tauris“ – Inhaltsangabe (Goethe)
lernst du in der 11. Klasse - 12. Klasse - 13. Klasse

Grundlagen zum Thema „Iphigenie auf Tauris“ – Inhaltsangabe (Goethe)

Dieses Video führt dich in die Handlung von Goethes klassischem Drama „Iphigenie auf Tauris" ein. Für jeden einzelnen Aufzug bekommst du eine kurze Inhaltsangabe und kannst so den Gang der Handlung verfolgen. Film ab!

Transkript „Iphigenie auf Tauris“ – Inhaltsangabe (Goethe)

Es sei "ganz verteufelt human", urteilte Goethe in einem Brief an Schiller über sein eigenes Drama "Iphigenie auf Tauris". Um dieses verteufelt humane Werk soll es in diesem Video gehen. Wir nähern uns ihm zunächst nicht über die Themen, die in ihm behandelt werden, sondern über seinen konkreten Inhalt und fassen die Handlung für jeden einzelnen Auftritt zusammen. So kannst du den Verlauf der Handlung in Goethes “Iphigenie auf Tauris” optimal nachvollziehen.

Das Stück spielt durchgängig auf der Insel Tauris, konkret auf dem "Hain vor Dianens Tempel", also in einem kleinen Wäldchen vor dem Tempel der Göttin Diana, wie wir heute sagen würden. Die Hausherrin im Tempel ist die Priesterin Iphigenie, die selbst griechischer Abstammung ist. Sie lebt aber seit längerer Zeit auf der taurischen Insel.

1. Akt „Iphigenie auf Tauris“

Iphigenie ist verzweifelt darüber, dass sie auf Tauris lebt – entfernt von ihrer Familie und fremdbestimmt vom barbarischen König Thoas. Sie bemängelt die Abhängigkeit der Frauen von den Männern und betet die Göttin Diana an, eines Tages wieder nach Hause zurückkehren zu können.

Arkas, ein Vertrauter des Taurer-Königs Thoas, tritt auf und kündigt Iphigenie an, dass der König nach siegreicher Schlacht um ihre Hand anhalten werde. Er wünscht sich, dass sie seinem Wunsch nachkommt, auch weil sich durch Iphigenies Wirken auf der Insel vieles zum Guten gewandt habe. König Thoas sei durch sie neu beflügelt und er habe den barbarischen Insel-Brauch abgeschafft, jeden Fremden töten zu lassen.

König Thoas wirbt um Iphigenie. Sie verweigert sich ihm und beruft sich dabei auf ihre Herkunft aus einem verfluchten Familiengeschlecht und darauf, dass sie allein der Göttin Diana zu dienen habe. Thoas ist verärgert und kündigt an, den Brauch der Menschenopfer wieder aufzunehmen. Gerade seien zwei Fremde am Strand aufgegriffen worden, die Iphigenie nun opfern soll.

Iphigenie betet Diana an, die Opferung nicht durchführen zu müssen.

2. Akt „Iphigenie auf Tauris“

Bei den beiden Aufgegriffenen handelt es sich um Iphigenies Bruder Orest und seinen Freund Pylades. Sie besprechen ihre Lage: Pylades ist nicht zum Sterben bereit, er will – wie ihm das Orakel verheißen – das Bild Dianas aus dem Tempel von Tauris zurück nach Delphi bringen. Die Priesterin Iphigenie soll bei der Flucht helfen.

Pylades und Iphigenie treffen aufeinander, sie begreifen, dass sie beide Griechen sind, verschleiern aber ihre wahren Identitäten. Iphigenie löst ihm die Fesseln und Pylades berichtet von den Eltern Iphigenies, dem mykenischen Herrscherhaus. Ihre Mutter Klytämnestra hat zusammen mit ihrem Liebhaber ihren Mann Agamemnon, den Vater von Iphigenie, umgebracht.

3. Akt „Iphigenie auf Tauris“

Iphigenie löst auch Orest die Fesseln. Er bestätigt das Familienschicksal und berichtet weiter, dass Iphigenies Mutter und ihr Liebhaber aus Rache von ihrem Sohn erschlagen wurden. Erst jetzt gibt sich Orest als dieser Sohn zu erkennen, woraufhin Iphigenie sich ihm als seine Schwester offenbart. Orest fällt angesichts der Vorstellung, dass seine eigene Schwester ihn opfern soll, in Ohnmacht.

Orest erwacht aus seiner Ermattung und sieht die Toten seiner Familie vor seinem geistigen Auge. In seiner Vision vom Hades, der Totenwelt, erscheinen sie friedlich vereint.

Als Orest die zurückkehrenden, Iphigenie und Pylades sieht, glaubt er, dass auch sie in der Unterwelt gelandet sind. Gemeinsam helfen sie ihm, wieder in die Realität zurückzufinden.

4. Akt „Iphigenie auf Tauris“

Während Orest und Pylades die gemeinsame Flucht von der Insel vorbereiten – am Ufer liegt versteckt ein Boot mit weiteren Gefährten – zeigt sich Iphigenie unentschlossen. In einem für das Stück zentralen Monolog bekräftigt sie ihren Widerwillen gegen List und Lüge. Unwahrheit richtet sich ihr zufolge gegen den, der sie spricht.

Als Arkas eintrifft und im Namen des Königs mahnt, das Opfer bald zu vollziehen, verhält sich Iphigenie einem Plan Pylades' folgend. Sie gibt vor, dass durch Orest der Tempel entweiht wurde und das Bild der Göttin Diana erst im Meer neu geweiht werden müsse. Arkas ist argwöhnisch und will zunächst das Einverständnis des Königs einholen. Er erinnert daran, dass Iphigenie nur dem Werben Thoas nachgeben müsse, um das Menschenopfer zu verhindern.

Iphigenie wird durch die Begegnung mit Arkas bewusst, dass eine Flucht auch bedeutet, die Menschen auf Tauris allein mit ihrem wütenden König zu lassen. Sie ist unsicher, was sie tun soll.

Pylades kehrt zurück und berichtet, dass alles für die Flucht vorbereitet sei. Doch Iphigenie fällt der Betrug an Thoas schwer. Sie will die Rückkehr Arkas’ abwarten. Pylades mahnt sie, dass in ihrer Lage List und Lüge notwendig seien, um zu überleben. Es könne in ihrer Situation kein moralisch richtiges Handeln geben.

Iphigenie fleht die Götter an, ihr zu helfen, damit sie ihren Idealen treu bleiben kann.

5. Akt „Iphigenie auf Tauris“

Arkas erzählt Thoas vom Gerücht, dass am Ufer ein verborgenes Schiff läge. Thoas befiehlt, dass Iphigenie zu ihm gebracht, das Ufer abgesucht und der Tempel überwacht werden soll.

Thoas kommt zur Überzeugung, dass seine Güte gegenüber Iphigenie ein Fehler war. Er erkennt das sie List und Lüge gegen ihn anwendet. Iphigenie legt dem König den Plan vom Raub des Bildes der Diana und der gemeinsamen Flucht offen und erklärt, dass Orest ihr Bruder ist. Sie appelliert an Thoas' Menschlichkeit und legt die Entscheidung über ihr Schicksal in seine Hände.

Orest erscheint, um Iphigenie zu holen und trifft dabei auf Thoas. Iphigenie kann den Waffenkampf der beiden abwenden und beichtet Orest, dass sie die Flucht verraten hat.

Als Pylades und Arkas hinzukommen, lässt Thoas den Kampf gegen die auf dem Schiff verbliebenen Griechen unterbrechen.

Erneut kann Iphigenie einen bewaffneten Zweikampf verhindern. Sie und Orest appellieren an Thoas. Er soll sie ziehen lassen, um so weitere Tote in ihrer Familie zu vermeiden. Er entspricht ihrem Wunsch. Anstatt das Bild der Diana zu rauben, kehren Orest und Pylades also mit Iphigenie nach Griechenland zurück und erfüllen so die Weissagung des Orakels.

Schluss

Soviel zur Handlung dieses Dramas. "Verteufelt human", wie Goethe sagte, ist es also auf jeden Fall. Aber ob du es wohl auch teuflisch gut findest?

2 Kommentare

2 Kommentare
  1. Perfekt erklärt. Die Handlung ist jetzt viel besser nachzuvollziehen.

    Von Ira K., vor mehr als 2 Jahren
  2. Sehr gut erklärt und visualisiert!

    Von J.L., vor fast 5 Jahren

„Iphigenie auf Tauris“ – Inhaltsangabe (Goethe) Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video „Iphigenie auf Tauris“ – Inhaltsangabe (Goethe) kannst du es wiederholen und üben.
  • Fasse die Handlung des ersten Aktes zusammen.

    Tipps

    Der Zuschauer lernt schon im ersten Akt die drei wichtigsten Personen kennen: die Protagonistin, ihren Antagonisten und einen Vermittler zwischen den beiden.

    Bereits am Anfang des Dramas wird der Konflikt angelegt, der zwischen der weiblichen und der männlichen Hauptperson entsteht und der sehr persönlicher Natur ist.

    Lösung

    Zunächst wird die Umgebung benannt, die einen ganz besonderen Charakter hat, da es sich um den Hain der Göttin Diana handelt. Hier lebt die Protagonistin Iphigenie, die Tochter des Königs Agamemnon. Sie ist aus drei Gründen sehr unglücklich: Einmal leidet sie sehr darunter, dass sie nicht in Griechenland leben kann. Dass sie dem brutalen taurischen König Thoas ausgeliefert ist, behagt ihr ebenfalls nicht. Darüber hinaus kann sie sich mit ihrer Rolle als Frau nicht einverstanden erklären, die besagt, dass sie generell von Männern abhängig ist und kaum eigene Gestaltungsmöglichkeiten hat. Der Vertraute des Königs Thoas, Arkas, informiert Iphigenie darüber, dass Thoas nach erfolgreicher Schlacht um ihre Hand anhalten wolle: Er bittet sie, diesem Wunsch zu entsprechen. Als Thoas sein Anliegen vorträgt, wird er von Iphigenie abgewiesen; sie verweist darauf, dass sie aus einem verfluchten Geschlecht stamme und dass es außerdem ihr Auftrag sei, ausschließlich als Priesterin der Göttin Diana im Tempel zu dienen.

  • Beschreibe den Handlungsverlauf in Goethes Drama „Iphigenie auf Tauris“.

    Tipps

    Im ersten Auftritt werden die Hauptpersonen und Arkas bekannt gemacht und vorgestellt.

    Iphigenie und Orest haben schließlich nur noch ein Ziel, nämlich nach Griechenland zurückzukehren. Wie gelingt es ihnen trotz des todbringenden Brauches?

    Lösung

    Man kann die Handlungselemente einfacher sortieren, wenn man sich ins Gedächtnis ruft, welche Überschriften die einzelnen Akte erhalten könnten:

    • 1. Akt: Einführung der Figuren Iphigenie, Arkas und Thoas und Anlage des Konfliktes (unabdingbarer Gehorsam oder Wunscherfüllung);
    • 2. Akt: Verschärfung des Konflikts durch Fremde auf der Insel (Orest und Pylades);
    • 3. Akt: schwierige Fluchtvorbereitungen von Pylades und Orest;
    • 4. Akt: Höhepunkt: Wertvorstellungen der Iphigenie - Gehorsam versus Wunsch - prallen aufeinander;
    • 5. Akt: Iphigenies Entscheidung und ein humaner Ausgang;

  • Charakterisiere die Personen des Dramas durch ihre jeweils vorherrschende Eigenschaft.

    Tipps

    Die fünf Figuren haben verschiedene Eigenschaften. So ist Iphigenie anfangs nur wehleidig und beklagt ihr Schicksal; im Laufe der Handlung macht sie aber eine Wandlung durch und lernt, dass sie ihr Leben nach bestimmten Prinzipien gestalten kann. Sie hasst List und Lüge; deshalb hat sie eine sehr positive Einstellung, die sie auch an Thoas vermitteln konnte.

    Pylades' Verhalten ist sehr eindeutig, während König Thoas viele verschiedene Facetten seines Charakters offenbart. So zeigt sich der König zumeist brutal, machtbewusst und empfindlich. Am Ende des Stücks verändert sich allerdings seine Gemütslage.

    Lösung

    Humanität ist die von Goethe erwünschte Eigenschaft eines jeden Menschen. Dass jene erworben werden kann, zeigt er am Beispiel der Iphigenie. Sie selber ist das beste Beispiel dafür.

    • Anfangs lernt man sie als unglückliche und verzweifelte junge Frau kennen, die alle anderen für ihr Schicksal verantwortlich macht. Im Laufe des Geschehens macht sie die Erfahrung, dass die Entscheidung für ihr Handeln allein bei ihr liegt und damit auch die Frage, human zu sein oder List und Lüge anzuwenden.
    • König Thoas wird vorgestellt als brutaler, machtbesessener Herrscher, der unbedingten Gehorsam verlangt. Dank Iphigenies Einfluss während ihres Lebens auf der Insel lernt aber auch er, dass es eine andere Möglichkeit gibt, mit Menschen umzugehen. Er wirkt am Ende besonnen und freundlich.
    • Orest zeigt, dass Gewalt - er verzichtet wie Thoas auf den Kampf mit dem Schwert - kein Weg für angemessenes Handeln ist und offenbart sich damit als weitsichtiger Charakter.
    • Pylades ändert sein Wesen im Laufe der Handlung sehr wenig; deshalb hat er nur eine kleine Rolle. Er ist entschlossen und gehorsam. Wenn er sich für ein Vorgehen entschieden hat, ist ihm jedes Mittel recht, um sein Ziel auch zu erreichen. List und Lüge sowie Verrat sind für ihn zulässige Mittel.
    • Arkas ist ein Diener und Vertrauter, wie man ihn sich als Herrscher besser nicht wünschen könnte. Er ist derjenige, der von Anfang bis Ende des Dramas zuverlässig zu seinem Herrscher steht, obwohl er bereits am Anfang des Dramas deutlich macht, dass er froh und glücklich ist über Iphigenies Einfluss auf den Herrscher der Taurier.

  • Erläutere das Verhältnis zwischen Iphigenie und Thoas.

    Tipps

    Juno ist die römische Göttin der Geburt, der Ehe und Fürsorge. Diana ist die römische Göttin der Jagd, Geburt und Beschützerin der Frauen.

    Lösung

    Die Beziehung zwischen Iphigenie und Thoas ist einmal von Herkunft und dann auch von der Umgebung geprägt:

    • So ist Thoas der Herrscher über Tauris und die Menschen, die dort leben; er hat aber insofern ein schwieriges Schicksal, als er seinen Sohn, den Thronfolger, in der letzten Schlacht verloren hat. Damit ist der Fortbestand der Dynastie gefährdet; dies zwingt ihn dazu, die - ebenfalls aus königlichem Geschlecht stammende - Iphigenie, zur Ehefrau zu gewinnen. Die Göttin Diana hatte sie ihm anvertraut, nachdem sie Iphigenie vor der Opferung für den glücklichen Ausgang der Kriegszüge ihres Vaters Agamemnon nach Troja gerettet hatte.
    • Thoas kann nicht verstehen, dass sie sich ihm widersetzt und droht ihr an, die Humanität zu vergessen, die sie ihn gelehrt hatte sowie die Menschenopfer wieder einzuführen, auf die er so lange aufgrund des Einflusses von Iphigenie verzichtet hatte.
    • Dramatisch wird es für Iphigenie, als ihr Bruder Orest mit seinem Freund Pylades am Strand der Insel Tauris aufgegriffen wird und nun von ihr geopfert werden soll. Alle Ausflüchte, dass sie beispielsweise aus einem verfluchten Geschlecht stamme, dass das Standbild der Diana entweiht worden sei, zählen nicht mehr. Der Konflikt zwischen Familie und Herrscher zwingt sie zur Entscheidung.
    • In dieser Situation erkennt sie, dass ihr Aufenthalt auf Tauris auch von einer sehr positiven Erfahrung geprägt ist, nämlich dass sie nicht Ehefrau des Thoas werden könne, dass dieser sie aber wie eine Tochter behandelt habe und das nach ihren Grundsätzen des humanen Handelns. Er war ihr wie ein zweiter Vater.
    • Sie kommt zu dem Schluss, dass er statt Verrat, List und Lüge, wie sie Pylades vorschlägt, Achtung und Verständnis verdient habe.
    • Logisch ist, dass sie dieses Handeln auch von Thoas erwartet und ihn daher anfleht, seine humane Einstellung wieder zu leben und die drei Griechen mit seinem Einverständnis in die Heimat zurückkehren zu lassen.

  • Nenne Mitglieder der Familie der Iphigenie.

    Tipps

    Iphigenie stammt aus einer alten mykänischen Königsfamilie. Ihre Eltern leben inzwischen nicht mehr, aber ihr Bruder.

    Iphigenie sagt gegen Ende des Dramas mehrfach, dass Orest Thoas gegenüber ehrfurchtsvoll und höflich sein solle, da sie ihn wie einen Vater verehre. Ist er ihr Vater?

    Lösung

    Die Familiengeschichte der Iphigenie ist von Verrat, Krieg, Blut, Rache, Vergeltung und Mord geprägt. Von ihr selber erfährt man am Anfang des Dramas nur, dass sie in Griechenland zu Hause ist und nur widerwillig auf Tauris lebt.

    • Erst Pylades informiert das Publikum darüber, dass Iphigenie aus einer mykänischen Königsfamilie stammt und ihre Eltern – Agamemnon und Klytämnestra – inzwischen ermordet worden sind.
    • Es wird genau berichtet, dass Klytämnestra sich schuldig gemacht hat, während Agamemnon auf einem Kriegszug nach Troja war. Sie hatte damit gerechnet, dass der Feldherr nicht aus dem Krieg heimkomme. Nach seiner unerwarteten Rückkehr musste deshalb der unliebsame Ehegatte beseitigt werden.
    • Das ist aber noch nicht das Ende des Dramas der Herrscherfamilie: Schließlich meuchelt der Sohn der Klytämnestra sie und ihren Liebhaber. Entsprechend dem Fluch, der auf diesem Herrscherhaus ruht, ist Orest der Sohn, der seine Mutter tötet.
    • Damit ergibt sich, dass sowohl Agamemnon als auch Klytämnestra und Orest Familienangehörige der Iphigenie sind. Unklar ist in der antiken Geschichtsschreibung der Götterwelt, ob Pylades mit der Herrscherfamilie verwandt oder nur ein guter Freund des Orest ist.
    • Diana ist eine Göttin, die Iphigenie König Thoas anvertraut. Arkas tritt als ein enger Vertrauter des Königs auf und ist ihm immer zu Diensten.

  • Benenne die in den Bildern dargestellten Figuren und Handlungselemente.

    Tipps

    Es gibt nur wenige Handlungsorte in diesem Drama, genau genommen nur einen, und auch nur wenige Figuren; Iphigenie ist eine der wichtigsten Figuren im Vordergrund, aber Personen im Hintergrund spielen in ihrem Leben eine ganz wichtige Rolle.

    Lösung

    Dieses Drama gehorcht den Regeln des Aristoteles, ist also fünfgliedrig aufgebaut: Exposition, steigende Handlung, Höhepunkt mit Peripetie, fallende Handlung mit retardierendem Moment und Katastrophe. Damit ist es das Musterbeispiel für ein klassisches Drama.

    • Handlungsort ist der heilige Hain, in dem der Tempel der Diana steht; dort muss Iphigenie als Priesterin der Diana ihre Dienste auf dem ungeliebten Tauris verrichten.
    • Die Herrscher in Mykene sind die Eltern der Hauptfigur Iphigenie, die nach Tauris gerettet wurde, weil sie für das Kriegsglück ihres Vaters geopfert werden sollte. Auch Orest ist Sohn des mykenischen Herrscherpaares und dementsprechend ein Königssohn. Auf ihm lastet ein Fluch, der ihn zum Muttermörder macht. Das Ehepaar war getrennt, als Agamemnon in den Krieg nach Troja zog. Seine Mutter Klytemnästra nahm sich einen Geliebten, da sie nicht mit der Rückkehr des Königs rechnete. Das Schicksal entschied anders.
    • Orest, der Bruder Iphigenies, kommt mit seinem Freund Pylades nach Tauris, um einen Auftrag des Apollo auszuführen; dabei bringen sich beide in große Gefahr und bereiten deshalb am Strand der Insel ein Boot für die Flucht vor. Allerdings offenbart Iphigenie König Thoas ihren Plan, weil sie ihn nicht hintergehen will. Sie sieht ihn nach den langen Jahren des Aufenthaltes auf Tauris wie einen Vater.
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