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„Effi Briest“ – Inhaltsangabe (Fontane)

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Deutsch-Team
„Effi Briest“ – Inhaltsangabe (Fontane)
lernst du in der 10. Klasse - 11. Klasse

„Effi Briest“ – Inhaltsangabe (Fontane) Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video „Effi Briest“ – Inhaltsangabe (Fontane) kannst du es wiederholen und üben.
  • Nenne Fakten, die auf den Roman „Effi Briest“ zutreffen.

    Tipps

    Das Werk „Effi Briest" wurde Ende des 19. Jahrhunderts veröffentlicht. Welche literarische Epoche war die maßgebende jener Zeit?

    Lösung
    • Das Werk „Effi Briest" stammt von Johann Wolfgang von Goethe. Diese Aussage ist falsch. Das Werk stammt von Theodor Fontane, der u. a. auch die Werke „Frau Jenny Treibel" oder „Irrungen, Wirrungen" schrieb.
    • Das Werk „Effi Briest" stammt aus der literarischen Epoche der Klassik. Diese Aussage ist falsch. Das Werk ist dem poetischen Realismus zuzordnen.
    • Das Werk schildert den Lebensweg einer Heldin, die an den Widersprüchen ihrer Zeit zerbricht. Diese Aussage ist richtig. Effi Briest ist eine lebensfrohe Frau, die an den Konventionen und Moralvorstellungen der preußischen Gesellschaft zerbricht.
    • Das Werk „Effi Briest" ist ein Gesellschaftsroman, da er einen kritischen Blick auf die Gesellschaft des ausgehenden 19. Jahrhunderts wirft. Diese Aussage ist richtig. Theodor Fontane gilt sogar als Begründer des Gesellschaftsromans.
    • Bei dem Werk „Effi Briest" handelt es sich um einen Gedichtband. Diese Aussage ist falsch. „Effi Briest" ist ein Gesellschaftsroman.
    • Das Werk ist dem Realismus zuzuordnen, da es Merkmale/Ereignisse der Wirklichkeit nutzt, diese aber literarisch ausschmückt. Diese Aussage ist richtig.
  • Gib den Handlungsverlauf in seiner chronologischen Reihenfolge wieder.

    Tipps

    Effi Briest ist die Protagonistin des Werks. Ihre Eltern arrangieren eine Vernunftehe, in der sie unglücklich ist.

    In ihrem neuen Heim in Kessin hat Effi keine Freunde und ist von ihrer Familie getrennt. Abwechslung bietet eine heimliche Liebesbeziehung...

    Durch ihren Seitensprung verliert Effi Briest ihre gesellschaftliche Achtung. Sie behält noch nicht einmal das Sorgerecht für ihre Tochter.

    Lösung
    • Effi Briest verbringt eine unbeschwerte Kindheit auf dem Gutshof ihrer Eltern in Hohen-Cremmen.
    • Effi Briest heiratet den wesentlich älteren Baron von Innstetten, der mit der jungen Frau nach Kessin zieht.
    • In Kessin ist Effi unglücklich. Sie ist sich sicher, dass es im Haus spukt. Ihr Ehemann macht sich deswegen über sie lustig.
    • Effi Briest lernt den Major von Crampas kennen und beginnt mit diesem eine heimliche Affäre. Diese wird von Innstetten entdeckt.
    • Innstetten tötet Crampas während eines Duells.
    • Innstetten reicht die Scheidung ein und entzieht seiner Frau das gemeinsame Kind Annie.
    • Effi Briest leidet unter der Ächtung der Gesellschaft. Sie ist einsam und krank.
    • Effis Eltern verstoßen ihre eigene Tochter, besinnen sich aber dann eines Besseren und verzeihen ihrem einzigen Kind.
    • Schlussendlich darf Effi nach Hohen-Cremmen zurückkehren. Dort stirbt sie bald an der Schwindsucht.
  • Stelle die Figuren Instetten und Crampas gegenüber.

    Tipps

    Effis Ehemann kümmert sich kaum um seine Frau. Aus Einsamkeit flüchtet sie sich in die Arme eines anderen Mannes und beginnt mit ihm eine Liebesbeziehung.

    Effis Todesursache wird im Text nicht klar benannt. Da sie unter starkem Husten leidet und alle ärztlichen Bemühungen vergebens sind, geht man von einer Lungentuberkulose (TBC) aus, die im Volksmund anders heißt.

    Lösung

    Die Protagonistin des Werks, Effi Briest, sie lebt mit ihren Eltern in Hohen-Cremmen. Auf Wunsch dieser heiratet sie den wesentlich älteren Baron von Innstetten. Jahre zuvor wollte ihre Mutter bereits den jungen Baron heiraten. Die Verbindung scheiterte aber aufgrund Innstettens damaliger niedriger Stellung.

    Die Ehe zwischen Effi und Innstetten ist unglücklich. Das Ehepaar zieht nach Kessin. Dort fühlt sich Effi äußerst unwohl, da sie glaubt, in dem neuen Haus spuke es. Innstetten behandelt seine Frau wie ein Objekt. Für ihn erfüllt sie als Ehefrau nur repräsentative Aufgaben.

    Effi lernt den charmanten Major von Crampas kennen. Die beiden beginnen eine Affäre. Im Gegensatz zu Innstetten ist Crampas abenteuerlustig und kann gut mit Frauen umgehen. Allerdings hat er kein wahres Interesse an Effi. Auch Innstetten interessiert sich wenig für seine Frau. Er ist jedoch viel pflichtbewusster als Crampas und auf seine Karriere fokussiert. Die Liebesbeziehung wird Jahre später von Innstetten entdeckt, daraufhin lässt er sich von Effi scheiden. Außerdem fordert Innstetten Crampas zum Duell auf und tötet ihn. Effi verliert ihre gesellschaftliche Stellung und das Sorgerecht für ihre Tochter Annie. Einsam und am Boden zerstört fristet Effi fortan ihr Dasein.

    Am Ende nehmen ihre Eltern sie wieder in Hohen-Cremmen auf, wo sie bald an der Schwindsucht stirbt.

  • Analysiere Innstettens Motive, Crampas zum Duell herauszufordern.

    Tipps

    Innstetten tötet Crampas während eines Duells, um seine Ehre wiederherzustellen.

    Innstettens Kollege Wüllersdorf soll die Rolle des Sekundanten beim Duell übernehmen. Ein Sekundant sorgte beim Duell für die Einhaltung der Regeln.

    Das „tyrannisierende Gesellschafts-Etwas“ bezeichnet den Zwang durch das Kollektiv sich diesem ohne Rücksicht auf die eigenen Wünsche und Vorstellungen anzupassen.

    Lösung
    • Wüllersdorf rät Innstetten dazu, Crampas zum Duell herauszufordern. Diese Aussage ist falsch. Ganz im Gegenteil; Wüllersdorf rät Innstetten vom Duell ab, da dieser seine Frau liebe und deren Affäre länger zurückliege.
    • Innstetten möchte sich an seiner Frau und dessen Liebhaber rächen und fordert daher das Duell. Diese Aussage ist falsch. Innstetten fühlt keinen persönlichen Hass. Er denkt, dass die Gesellschaft das Duell fordere und beugt sich dem Kollektiv.
    • Innstetten fürchtet die Verachtung der Gesellschaft und fühlt sich daher genötigt, Crampas zum Duell herauszufordern. Diese Aussage ist richtig.
    • Innstetten erläutert Wüllersdorf, dass er persönlich keine Wahl hätte, das Duell abzusagen, sondern dass das „tyrannisierende Gesellschafts-Etwas“ Schuld an der Misere hat. Diese Aussage ist richtig. Innstetten fühlt sich durch die Gesellschaft zu der Tat gezwungen. Anstatt die Normen und Konventionen in Frage zu stellen, ist er ein Mitläufer.
    • Innstetten sucht Rat bei Wüllersdorf, weil er sich bzgl. der Durchführung des Duells noch unsicher ist. Diese Aussage ist falsch. Innstetten ist sich bereits sicher und lehnt Wüllersdorfs Vorschlag sogar ab, das Duell ausfallen zu lassen.
    • Für Innstetten zählt seine Reputation (guter Ruf) in der Gesellschaft mehr als das Leid eines einzelnen Menschen. Diese Aussage ist richtig. Innstetten weiß, dass er Effi großes Leid mit seiner Entscheidung antun wird. Des Weiteren läuft er selbst Gefahr während des Duells getötet zu werden.
    • Innstetten verzeiht Effi und Crampas und will fortan das „tyrannisierende Gesellschafts-Etwas“ bekämpfen. Diese Aussage ist falsch. Im Roman „Effi Briest“ unternimmt keine der Figuren den Versuch, gegen die Gesellschaft aufzubegehren.

    Quelle: http://gutenberg.spiegel.de/buch/effi-briest-4446/27

  • Bestimme die verschiedenen Bedeutungen der Orte „Hohen-Cremmen“ und „Kessin“.

    Tipps

    Gehe an den Anfang des Videos, wo wurde Effi geboren? Wo wuchs sie auf?

    Eine der beiden Städte bildet eine Klammer: Die Handlung beginnt und endet dort wieder.

    In „Hohen-Cremmen“ herrscht ein starker Wind, der die düsteren Wolken vertreibt...

    Lösung
    • Den Ort Hohen-Cremmen gibt es nicht wirklich. Die Stadt „Kremmen“ liegt in Brandenburg. Vermutlich diente sie Fontane als Vorbild. Insgesamt ist der Ort positiv besetzt: Er ist Effis Heimatort. Sie schaukelt gerne im Garten ihrer Eltern. Es ist der Ort ihrer glücklichen Kindheit, dort fühlte sie sich geborgen. Er ist aber auch der Ort ihres Todes.
    • Die Stadt Kessin existiert zwar wirklich, das Kessin im Werk ist aber eine pommersche Kreisstadt, die es niemals gab. Als Vorbild diente vermutlich das polnische Swinemünde (Świnoujście). Kessin hat durchweg eine negative Bedeutung für Effi. Das Leben dort bringt ihr Unglück und lässt sie vereinsamen. Der Spuk im Haus verängstigt sie und treibt sie in die Verzweiflung. Lichtblick des trostlosen Daseins ist die Affäre mit Crampas, die später von Innstetten entdeckt wird.
  • Analysiere Effis Monolog.

    Tipps

    Effis Ehe wird als „Vernunftehe“ bezeichnet. Was sagt dir schon alleine dieser Begriff über das Eheverhältnis?

    Im 19. Jahrhundert war es in den oberen Gesellschaftsschichten üblich, nach Stand und Ansehen zu heiraten und nicht nach Gefühl und Liebe.

    Lösung

    Fontanes Roman ist ein kritischer Gesellschaftsroman, der über das geschilderte Einzelschicksal hinausgeht.

    • Nach Crampas Tod gesteht sich Effi eine Teilschuld ein; sie habe aus Dummheit gehandelt, doch wollte sie niemals, dass ihre Affäre ein blutiges Ende nimmt.
    • „– Ehre, Ehre, Ehre ...", sagt Effi zu sich selbst. Wen meint sie damit? Innstetten
    • „[...] Aber was mich noch mehr ekelt, das ist eure Tugend": Mit „eure" ist die Gesellschaft gemeint, die durch das zusammenwirken mehrerer Individuen einen großen Druck auf den Einzelnen ausübt.
    • An dem Monolog wird deutlich, dass das Schicksal einzelner eine untergeordnete Rolle spielt. Effi leidet an den Wertevorstellungen und Konventionen des ausgehenden 19. Jahrhunderts in Preußen.
    • Effi wünscht sich das Ende der Sittenwächter, die jeden argwöhnisch beäugen, der aus dem traditionellen Schema ausbricht.
    • Innstetten dringt auf Pflichterfüllung, auf Kosten seiner Ehefrau. Diese kann mit ihrer aussichtslosen Lage nicht umgehen und wünscht sich den Tod.
    • Der Roman veranschaulicht anhand eines Einzelschicksals die Härte der preußischen Gesellschaft und ihren Umgang mit Außenseitern.
    • Der Roman regt zum Nachdenken über die gesellschaftlichen Verhältnisse an. Er zeigt das Absurde an Normen und Konventionen.
    Quelle: http://gutenberg.spiegel.de/buch/effi-briest-4446/33

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