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Der Lebenslauf 03:55 min

Textversion des Videos

Transkript Der Lebenslauf

Der Lebenslauf soll einen schnellen Überblick über deinen Werdegang vermitteln. Leserfreundlich und schlüssig. Üblich sind tabellarische Lebensläufe. Zuerst gibst du deine persönlichen Daten an. Dann Informationen zu Schule und Ausbildung, Praktika, weitere Kenntnisse und Fähigkeiten und Hobbies und Interessen. Zu den persönlichen Daten gehören dein Name, Anschrift und Kontaktmöglichkeiten. Auch dein Geburtsdatum und -ort sollten nicht fehlen. Wenn du ein Foto hinzufügen möchtest, platziere es rechts oben. Der nächste Punkt, Schule und Ausbildung. Bei der Auflistung der Angaben hat sich die amerikanische Vorgehensweise durchgesetzt. Du startest mit der aktuell ausgeübten Tätigkeit oder dem letzten Abschluss und gehst dann weiter in die Vergangenheit zurück. Zur Ausbildung gehören auch Wehrdienst- und Zivildienstzeiten, Auslandsaufenthalte und soziale Engagements. Zum Beispiel ein freiwilliges soziales Jahr. Mache deine Angaben möglichst konkret. Schreibe zum Beispiel, in welchem Bereich du gearbeitet hast. Kommen wir zu den Praktika. Die sind sehr wichtig, denn jedes Unternehmen wünscht sich natürlich Mitarbeiter, die schon Berufserfahrung gesammelt haben. Auch hier solltest du alles konkret aufschreiben. Weitere Kenntnisse und Fähigkeiten. Hierunter fallen hauptsächlich Sprach- und EDV-Kenntnisse, aber auch die Angabe des Führerscheins kann nützlich sein, wenn er für den Job relevant ist. Überlege immer, welche Angaben für das Unternehmen interessant sein könnten. Bei den Sprachkenntnissen solltest du nur Sprachen angeben, die du auch wirklich beherrscht. Nichts ist peinlicher, wenn der Personalchef das Vorstellungsgespräch plötzlich auf Spanisch weiterführen möchte und du nur noch rumstammelst. Der letzte Punkt: Hobbies und Interessen. Sie anzugeben kann von Vorteil sein. Denn zum einen dienen Hobbies dazu, dich als Person greifbarer zu machen. Zum anderen ist das Gespräch über Hobbies oft ein hilfreiches Thema im Vorstellungsgespräch. Sport sehen viele Personalchefs als Zeichen für Teamfähigkeit und Ausdauer. Gefährliche Sportarten wie Boxen solltest du jedoch lieber nicht angeben, denn die könnten zu Verletzungen und Ausfällen führen. Was ist mit Lücken im Lebenslauf? Personalchefs wissen, dass Lücken vorkommen können. Zum Beispiel, wenn du längere Zeit krank warst. Angaben wie „seit 2009 arbeitslos“ solltest du jedoch vermeiden. Beschreibe stattdessen, wie du die Zeit genutzt hast. Zum Beispiel mit Recherchen oder Fortbildungen. Allgemein gilt: Bleibe mit deinen Angaben stets bei der Wahrheit. Einen sechsmonatigen Spanienurlaub solltest du nicht als Sprachreise ausgeben. Abgesehen davon, dass die Unwahrheit jederzeit ans Licht kommen kann, machst du dich gegebenenfalls sogar strafbar. Zum Beispiel, wenn du einen Schulabschluss angibst, den du gar nicht hast. Zum Schluss Datum und Unterschrift. Versehe den Lebenslauf am linken Rand mit der Ortsangabe und dem aktuellen Datum. Darunter setzt du deine Unterschrift. Fertig.

7 Kommentare
  1. Hallo Team Interaktiv,
    das Video wird mir hoffentlich helfen.
    Von Frieda ( Frieda- river- of- the- sky)

    Von Frieda K., vor 3 Tagen
  2. Hallo Melanie,
    danke für dein Feedback. Schau dir doch einmal die anderen Videos zu Bewerbungen an. Diese sind mit einer interaktiven Übung bestückt.
    Viel Spaß beim Lösen der Aufgaben!
    Liebe Grüße aus der Redaktion

    Von Carolin Kasper, vor 8 Monaten
  3. Ich finde es persönlich schade, dass es nur eine Aufgabe zu diesem Thema gibt, zu dem thema könnte man ja so viele aufgaben stellen.
    Ansonsten mega cooles Video. Empfehle ich weiter

    Von Melanie Obach, vor 8 Monaten
  4. cool

    Von Melanie Obach, vor 8 Monaten
  5. Hallo Florim II,
    vielen Dank für dein Feedback. Leider konnten wir bisher nicht alle Videos mit Übungen bestücken. Schau dir doch aber mal dieses Video an: https://www.sofatutor.com/deutsch/videos/bewerbung-lebenslauf. Hier findest du in jedem Fall eine Übung zum Thema 'Lebensläufe'.
    Viele Grüße aus der Redaktion

    Von Carolin Kasper, vor etwa einem Jahr
  1. Ich finde es persönlich schade, dass es nur eine Aufgabe zu diesem Thema gibt, aber die Erklärung war top !

    Von X Albrox, vor etwa einem Jahr
  2. geht so

    Von Jessica M., vor fast 3 Jahren
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Der Lebenslauf Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Der Lebenslauf kannst du es wiederholen und üben.

  • Benenne die Angaben, die nicht in einen Lebenslauf gehören.

    Tipps

    Hobbys können sich im Bewerbungsgespräch positiv auswirken. Gefährliche Sportarten könnten einen Arbeitgeber aber davon abhalten, dich einzustellen.

    Wähle ein seriöses Foto für deinen Lebenslauf aus.

    Deine persönlichen Vorlieben, die nichts mit dem Beruf zu tun haben, gehören nicht in deinen Lebenslauf.

    Lösung

    Welche Angaben und Informationen in einen Lebenslauf gehören, hängt häufig von der Stelle ab, für die du dich bewirbst. Es gibt jedoch einige Dinge, die keinesfalls in deinem Lebenslauf auftauchen sollten:

    • Du kannst zwar angeben, welchen Sportarten du in deiner Freizeit nachgehst. Allerdings solltest du es vermeiden, gefährliche Hobbys zu erwähnen (z. B. Boxen).
    • Private Vorlieben, beispielsweise über deine Lieblingsspeisen, dein Lieblingstier oder deine bevorzugte Mode, gehören ebenfalls nicht in den Lebenslauf.
    • In die rechte obere Ecke kannst du ein Foto von dir kleben. Es sollte seriös sein und nur dich abbilden. Lustige Fotos mit Familie oder Freunden sind auf einem Lebenslauf unpassend.
    Angaben zu deiner Wohnanschrift, Sprachreisen und Praxiserfahrungen sollten auf deinem Lebenslauf aber definitiv zu finden sein.

  • Bestimme die Reihenfolge der Bestandteile eines Lebenslaufs.

    Tipps

    Ein Lebenslauf ist so aufgebaut, dass wichtige Informationen zu deiner Person weit oben, zusätzliche Informationen weiter unten stehen.

    Deine Ausbildung ist wichtig, weil du so Zeugnisse erwirbst. An deinen Noten kann ein Arbeitgeber deine Leistung einschätzen. Erst danach sieht er sich an, wo du bereits Erfahrungen gesammelt hast.

    Hobbys sind oft ein guter Gesprächsanlass in Bewerbungsgesprächen. Sie gehören im Lebenslauf aber nach unten.

    Lösung

    Zuerst gibst du in einem Lebenslauf deine persönlichen Daten an. Dazu gehören dein Name, dein Geburtsdatum, deine Adresse und Kontaktmöglichkeiten (meist E-Mail und/oder Mobiltelefon).

    Als nächstes informierst du über deine Ausbildung. Dazu gehören dein schulischer Werdegang, eine Berufsausbildung, eine Studium und andere Bildungsgänge (z. B. eine Sprachreise).

    Danach listest du Berufserfahrungen und Praktika auf. Du erhöhst deine Chancen in einem Bewerbungsverfahren, wenn du bereits Erfahrungen gesammelt hast.

    Für viele Arbeitsgeber sind auch besondere Fähigkeiten und Kenntnisse wichtig. Nenne hier z. B. deine Fremdsprachenkenntnisse.

    Zum Schluss kannst du noch deine Hobbys und Interessen anführen. Achte hier darauf, dass sie in Verbindung zu deiner zukünftigen Arbeitsstelle stehen und sie sich als Gesprächsanlässe gut eignen (z. B. Teamsport, Ausdauersport, Debattier-Club, Chor, Musikinstrumente).

  • Gib an, welchen Kategorien die einzelnen Angaben zugeordnet werden können.

    Tipps

    Unter Ausbildung sollten dein schulischer Werdegang, deine Berufsausbildung, dein Studium und Bildungsreisen zu finden sein.

    Fähigkeiten machen dich besonders, z. B. gute Sprachkenntnisse, ein Ersthelferzertifikat oder Computerkenntnisse.

    Praktische Erfahrungen kannst du in Unternehmen oder im sozialen Bereich sammeln.

    Hobbys gehören in die Freizeit. Sie helfen dir, abzuschalten, und stärken dein Selbstbewusstsein.

    Lösung

    Unter dem Punkt Ausbildung gibst du deinen schulischen Werdegang, deinen Schulabschluss, aber auch Sprachreisen oder ein freiwilliges soziales Jahr an.

    Praktika gehören hingegen unter die Überschrift Berufs- oder praktische Erfahrungen. Auch die Arbeit in sozialen Einrichtungen (z. B. Hilfsstellen für Flüchtlinge) kann hier aufgeführt werden.

    Relevante Fähigkeiten können dein Profil schärfen und dich für den Arbeitgeber interessanter machen. Hierzu zählen Sprachkenntnisse, EDV-Kenntnisse und Zertifikate (z. B. eine Ersthelferausbildung).

    Auch Hobbys und Interessen kannst du in deinem Lebenslauf aufführen. Das ist allerdings keine Pflicht. Wenn du in deiner Freizeit (ungefährlichen!) Sport treibst, Musik machst oder dich künstlerisch betätigst, wird das deinen Lebenslauf sicherlich bereichern.

  • Entscheide, wann Angaben im Lebenslauf negative Folgen für den Bewerber bzw. die Bewerberin haben könnten.

    Tipps

    Jede ordentliche berufliche Tätigkeit ist ehrenwert und darf im Lebenslauf genannt werden.

    Mit falschen Angaben im Lebenslauf kann man sich im schlimmsten Falle strafbar machen.

    War man arbeitslos, gibt man stattdessen an, wie man die Zeit sinnvoll genutzt hat.

    Lösung

    Manche Angaben auf dem Lebenslauf können sich negativ auf deine Bewerbung auswirken. Achte deshalb gut darauf, was du wie in deinen Lebenslauf schreibst.

    • Nicht negativ wirken sich Angaben zur Fahrerlaubnis, zu (ungefährlichen!) Freizeitaktivitäten oder zu Berufserfahrungen aus. Auch Jobs als Reinigungskraft oder in der Müllabfuhr sind ehrenwert und wichtig für das Gemeinwesen. Du solltest sie angeben.
    • Auf keinen Fall darfst du auf deinem Lebenslauf Falschaussagen machen. Gib keine Schul- oder Berufsabschlüsse an, über die du nicht verfügst. Anderenfalls kannst du dich strafbar machen. Arbeitgeber fordern häufig Zeugnisse ein, um deine Angaben zu überprüfen.
    • Solltest du für einige Zeit arbeitslos gewesen sein, ist es ratsam, dass du im Lebenslauf darauf eingehst, was du in dieser Zeit getan hast, um dich fortzubilden (z. B. Besuch von Volkshochschulkursen, Sprachkurse, Kindererziehung, soziales Engagement). Anderenfalls könnte dir ein Mangel an Arbeitsmotivation nachgesagt werden.
    • Ist absehbar, dass du den Job nicht lange ausüben kannst, weil du vorhast, umzuziehen, minimiert das deine Chance auf die Stelle. Diese Angabe gehört nicht in den Lebenslauf. Im Bewerbungsgespräch ist es aber wichtig, ehrlich zu sein und deine Zukunftspläne gegebenenfalls anzusprechen.
  • Arbeite Tipps heraus, wie ein Lebenslauf gut gelingen kann.

    Tipps

    Plane deinen Lebenslauf gut. Wichtige Informationen sollten ganz oben stehen.

    Interessant für den Arbeitgeber sind Berufserfahrungen und Fremdsprachenkenntnisse.

    EDV steht für elektronische Datenverarbeitung und meinte Kenntnisse rund um den Computer.

    Alle Angaben in deinem Lebenslauf müssen korrekt und wahrheitsgemäß sein.

    Lösung

    Beim Verfassen eines Lebenslaufs sollten einige Punkte beachtet werden.

    • Gliedere ihn tabellarisch. Dabei sollten wichtige Angaben wie Kontaktmöglichkeit, Schulbildung und Berufserfahrungen oben stehen. Zusätzliche Informationen zu Hobbys oder Interessen kommen zum Schluss.
    • Wichtig ist, dass deine Aussagen überprüfbar und korrekt sind. Bewusste Falschangaben können im Bewerbungsgespräch zu unangenehmen Situationen führen und sogar strafbar sein.
    • Um deine Einstellungschancen zu erhöhen, solltest du Berufs- und Praxiserfahrungen (z. B. Praktika) angeben.
    • Auch besondere Fähigkeiten und Kenntnisse sind relevant. Gib an, welche Fremdsprachen du gut beherrschst und über welche Kenntnisse du im Umgang mit Computerprogrammen verfügst.
  • Bestimme im folgenden Auszug aus einem Lebenslauf die Angaben, die unpassend sind.

    Tipps

    Eine Anrede oder Grußformel ist nicht Teil des Lebenslaufs, sondern des Anschreibens.

    Persönliche Daten müssen vollständig angegeben werden.

    Der Lebenslauf sollte seriöse Kontaktierungsmöglichkeiten enthalten. Witzige E-Mail-Adressen zählen nicht dazu.

    Der Lebenslauf darf keine Lücken aufweisen. Auch für Phasen der Arbeitslosigkeit sollte formuliert werden, wie man die Zeit genutzt hat (z. B. Fortbildungen).

    Lösung

    Ein Lebenslauf enthält keine Anrede oder Grußformel. Diese steht lediglich im Anschreiben, dem der Lebenslauf beigefügt wird.

    Persönliche Angaben müssen vollständig sein, damit der Arbeitgeber den Bewerber eindeutig identifizieren kann. Dazu gehören der vollständige Name, das Geburtsdatum und die Wohnanschrift. Angaben zu den Eltern gehören nicht in den Lebenslauf.

    Es sollte darauf geachtet werden, dass seriöse Kontaktdaten angegeben werden. Lustige E-Mail-Adressen sind dabei nicht geeignet.

    Ist man sich nicht sicher, sollte man genau recherchieren, wann man wo zur Schule gegangen ist. Vollständige Jahresangaben sind zwingend notwendig.

    Lücken im Lebenslauf sollten nicht einfach so dokumentiert werden. Es solltes stattdessen überlegt werden, wie die Zeit, z. B. einer Arbeitslosigkeit, genutzt wurde. Hier können besuchte Weiterbildungen oder soziales Engagement angeführt werden.