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Bewerbung – Lebenslauf

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Team Digital
Bewerbung – Lebenslauf
lernst du in der 8. Klasse - 9. Klasse - 10. Klasse

Grundlagen zum Thema Bewerbung – Lebenslauf

Nach dem Schauen dieses Videos wirst du in der Lage sein, einen Lebenslauf für eine Bewerbung zu erstellen.

Zunächst lernst du, welche Elemente Teil einer schriftlichen Bewerbung sind. Anschließend zeigen wir dir, was ein Lebenslauf ist. Abschließend lernst du, welche Lebensabschnitte, Qualifikationen und Daten du in deinem Lebenslauf angeben solltest.

Lerne, wie du einen Lebenslauf erstellt, indem du zusiehst, wie Janka sich bei ihrem Lieblingsrestaurant als Köchin bewirbt.

Das Video beinhaltet Schlüsselbegriffe, Bezeichnungen und Fachbegriffe wie Lebenslauf, Bewerbung, Anschreiben, persönliche Daten, Schulbildung, Qualifikationen, bewerben, Job, Praktikum, Beruf.

Bevor du dieses Video schaust, solltest du bereits wissen, wie man das Anschreiben einer Bewerbung verfasst.

Nach diesem Video wirst du darauf vorbereitet sein, dich auf eine Ausbildungsstelle oder ein Praktikum zu bewerben.

Transkript Bewerbung – Lebenslauf

Janka absolviert gerade ein Praktikum im Kochwerk. Dort muss sie den lieben langen Tag nur Kartoffeln schälen und träumt dabei davon, Chefköchin zu sein. Bis es so weit ist, muss Janka aber noch etwas mehr Erfahrung sammeln. Ihr Praktikum ist aber ein erster Schritt und macht sich auch gut in ihrem „Lebenslauf“. Üblicherweise besteht eine schriftliche Bewerbung aus einem förmlichen Brief, dem sogenannten „Anschreiben“, einem Lebenslauf und den entsprechenden Anlagen, also Zeugnissen, Zertifikaten usw. In Deutschland ist es außerdem immer noch recht üblich, ein Bewerbungsfoto mitzusenden, da dies oft erwartet wird. Wie du ein Anschreiben schreibst, zeigen wir dir in einem anderen Video. Hier wollen wir uns auf den Lebenslauf konzentrieren. Dieser wird in tabellarischer Form verfasst und sollte übersichtlich gegliedert sein. Lass uns mal einen Blick auf Jankas Lebenslauf werfen. Sie hat ihren Lebenslauf mit ihren persönlichen Daten begonnen. Also Name und Vorname, Adresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Geburtsdatum und Geburtsort. Wichtig ist, dass du für offizielle Dokumente wie einen Lebenslauf immer eine seriös klingende E-Mail-Adresse, am besten aus deinem Vor- und Nachnamen bestehend, verwendest. Es ist weiterhin recht üblich, ein Bewerbungsfoto neben die persönlichen Daten zu setzen. Dieses sollte aktuell sein und dich seriös aussehend zeigen. Anschließend hat Janka ihre Schulbildung angegeben. Achte bei der Reihenfolge darauf, dass neueste Informationen immer oben stehen. Seit September 2020 besucht Janka die Hazelton Highschool in Hazelton. Davor ging Janka 6 Jahre lang auf das Dracula Gymnasium in Brașov. Die erste Schule, die Janka besuchte, war die Knobi Grundschule in Brașov. Achte bei Angaben von Jahrenszahlen auf Einheitlichkeit! Gib also, wie Janka, NUR Jahreszahlen an ODER entscheide dich dafür, konkrete Monate UND Jahreszahlen aufzulisten. Auf welche Weise du Daten angibst, ist egal, die Hauptsache ist, es bleibt im gesamten Lebenslauf einheitlich. Achte auch darauf, dass es keine Lücken in deinem Lebenslauf gibt. Auch die anschließende Formatierung sollte einheitlich sein: Doppelpunkt, Name der Schule, Ort. Du kannst außerdem angeben, mit welchem Abschluss bzw. welcher AbschlussNOTE du die jeweiligen Schulen verlassen hast. Es ist auch möglich, einen voraussichtlichen Abschluss anzugeben. Jetzt kannst du etwas über deine bisherige Berufserfahrung schreiben: Wenn du noch zur Schule gehst, hast du meist noch keine Berufserfahrung vorzuweisen. Dann kannst du den Punkt einfach weglassen. Wenn du aber z. B. bereits ein Praktikum gemacht hast, kann du das als Berufserfahrung angeben. Gegebenenfalls hast du auch weitere Qualifikationen vorzuweisen, die du als nächstes auflistest. Janka hat z. B. ein paar Jahre freiwillig in einer Suppenküche ausgeholfen und gibt daher an, welche Qualifikationen sie dadurch bereits erlangt hat. Ganz unten kannst du jetzt besondere Kenntnisse und Interessen auflisten. Besonders aussagekräftig sind Angaben zu Sprachkenntnissen, PC-Kenntnissen und anderen, etwas persönlicheren Interessen von dir. Damit andere deine Sprachkenntnisse besser einschätzen können, gibt es verschiedene Möglichkeiten, diese einzustufen. Folgende Einstufung ist unter Anderem geläufig: Grundkenntnisse, konversationssicher oder „gute Kenntnisse“, sehr gut oder „fließend“, verhandlungssicher und „Muttersprache“. Sprichst du eine Sprache sehr gut oder fließend, dann kannst du dich weitestgehend fehlerfrei über anspruchsvolle Themen unterhalten. Wenn du bereits „verhandlungssicher“ bist, dann sprichst du die Fremdsprache fast wie deine Muttersprache. Gib unter PC-Kenntnisse an, welche Programme du wie gut beherrscht. Aufgepasst! Achte darauf, nur Dinge im Lebenslauf anzugeben, die für die ausgeschriebene Stelle interessant sind. Außerdem solltest du deine Kenntnisse nicht ÜBER- oder unterschätzen. Auch persönliche Interessen sollten konkret genannt werden. Statt nur zu schreiben „Sport“ und „Fotografie“, erkläre lieber, in welchem Verein du wie lange tätig bist und dass du Mitglied in einer bestimmten AG bist. Wenn du möchtest, kannst du deinen Lebenslauf auch handschriftlich unterschreiben. Du gibst dabei nochmal den Ort und das Datum der Erstellung an. Das ist aber nicht immer notwendig. Überprüfe zum Schluss, ob dein Lebenslauf einheitlich formatiert ist. Achte auf korrekte Grammatik und Rechtschreibung sowie Zeichensetzung. Jankas Lebenslauf sieht doch wirklich toll aus! Mit dem passenden Anschreiben findet sie damit bestimmt auch eine gute Ausbildungsstelle ... Oh! Jankas Lieblingsrestaurant bildet aus! Los, Janka, bewirb dich! Das ist deine Chance!

1 Kommentar

1 Kommentar
  1. cooles video und sher hil

    Von Emma Sophie Borgmann, vor 11 Tagen

Bewerbung – Lebenslauf Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Bewerbung – Lebenslauf kannst du es wiederholen und üben.
  • Gib die einzelnen Teile des tabellarischen Lebenslaufs an.

    Tipps

    Du beginnst den Lebenslauf mit deinen Daten, also Name, Adresse etc.

    Im Lebenslauf gibst du Informationen über deine Bildung in der Schule und mögliche Erfahrungen im Beruf.

    Die Qualifikationen sollten auch zum Beruf passen. Dass du mit sechs Jahren das kleine Hufeisen beim Reiten erworben hast, interessiert zukünftige Praktikums- oder Arbeitgeber*innen nicht.

    Lösung

    Die beiden Teile Berufserfahrung und weitere Qualifikationen unterscheiden sich am Anfang deiner Berufskarriere.

    • Wenn du dich direkt nach der Schule bewirbst, hast du meist noch wenig bis keine Berufserfahrung. Hast du keinerlei Berufserfahrung, dann lasse diesen Bereich aus.
    • Klasse ist es natürlich, wenn du ein oder vielleicht schon mehrere Praktika absolviert hast. Jedes Praktikum gibt dir einen Einblick, ob der Job oder die Ausbildung zu dir passt.

    Vielleicht hast du schon einige Projekte in der Schule durchgeführt, ein Referat gehalten, eine Arbeitsgemeinschaft besucht oder dich irgendwo ehrenamtlich eingesetzt. Ist es von Bedeutung für deine Ausbildungsstelle? Dann füge dies mit einer kurzen Beschreibung bei.

  • Arbeite Merkmale zu Berufserfahrungen und zu weiteren Qualifikationen heraus.

    Tipps

    Unterscheide zwischen Tätigkeiten (Berufserfahrung) und Qualifikationen (Wissen).

    Lösung

    Als Schüler*in konntest du bisher eher wenig berufliche Erfahrung sammeln. Falls du kein Praktikum absolviert hast, dann lasse den Punkt der Berufserfahrung aus.

    Durch verschiedene Praktika kannst du besser herausfinden, welcher Beruf am besten zu dir passt. Kümmere dich deshalb rechtzeitig um möglichst verschiedene Praktika

  • Beschreibe, was bei der Darstellung der Schulbildung zu beachten ist.

    Tipps

    Vier Antworten sind richtig.

    Generell beginnt man die Angaben im Lebenslauf meist mit den jüngsten Erfahrungen, also mit den neuesten Daten.

    Lösung

    Achte bei der Erstellung des Lebenslaufes auf eine einheitliche Darstellung.

    • Halte die Ränder ein.
    • Setze einheitliche Zeilenabstände.
    • Trenne Datumsangaben und Informationen durch immer gleiche Abstände. Nutze dafür sogenannte „Tabs“.
    • Baue deine Angaben immer gleich auf.
    Bei der Schulbildung gibst du erst die Jahreszahlen oder die Monate und Jahreszahlen an. Dann lässt du eine kleine Lücke und führst dann in immer gleicher Form den Namen der Schule und dann den Ort mit Komma abgetrennt an.

  • Stelle Beispiele für besondere Kenntnisse und Interessen gegenüber.

    Tipps

    Achte genau auf den Wortlaut der Unterkategorien, ordne dann zu.

    Achte genau auf die Bezeichnung bei den Angaben zu den Sprachen.

    Lösung

    Nach den Berufserfahrungen und den weiteren Qualifikationen folgt der letzte Punkt besondere Kenntnisse und Interessen. Dieser wird in drei Teilbereiche eingeteilt.

    • Bei den Sprachkenntnissen gibst du den Kenntnisstand mit bestimmten Begriffen an.
    • Achte darauf, bei den PC-Kenntnissen nur für die Stelle relevante Kenntnisse anzugeben.
    • Versuche bei den persönlichen Interessen seriös zu klingen. „Wachbleiben bis zum Morgengrauen“ ist nicht passend.

  • Bestimme die Angaben, die zu den persönlichen Daten gehören.

    Tipps

    Die persönlichen Daten lassen sich in drei Bereiche gliedern: 1. Name/Adresse, 2. Kontaktmöglichkeiten, 3. Alter.

    Vier Antworten sind korrekt.

    Lösung

    Ähnlich wie bei einem formellen Brief schreibst du bei den persönlichen Daten erst deinen Namen und dann die Adresse auf. Im Anschluss daran folgen die Kontaktmöglichkeiten per Telefon und per E-Mail-Adresse.

    Beim Lebenslauf führst du danach dein Geburtsdatum und dann deinen Geburtsort an.

    Achte darauf, dass du eine seriöse E-Mail-Adresse verwendest, also nicht kleinesschweinchen@pinkhausen.de. Auch das Bewerbungsfoto, das du beifügen kannst, sollte passend für den Anlass sein.

  • Erschließe eine zusätzliche Möglichkeit, die Bewerbung zu personalisieren.

    Tipps

    Die Zusatzoption für deine Bewerbungsunterlagen ist die filmische Eigenvorstellung.

    Lösung

    Diese Zusatzform neben den klassischen Bewerbungsunterlagen wird noch nicht von allen eingesetzt.

    Und genau das ist der Vorteil einer Videobewerbung. Willst du unbedingt diese eine Stelle haben, dann musst du besonders auf dich aufmerksam machen.

    Eine Videobewerbung kann die Verantwortlichen bei der Auswahl positiv beeinflussen. Sie muss allerdings überzeugen. Inzwischen findest du im Internet viele gute Ideen und Informationen zu diesem Thema.

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