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Bewerbung – Anschreiben 09:16 min

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Transkript Bewerbung – Anschreiben

Hast du schon einmal versucht, bei jemandem wirklich Eindruck zu machen? Du hast dich vielleicht richtig ins Zeug gelegt, damit ein bestimmter ER oder eine ganz bestimmte SIE dich endlich mal bemerkt. Du wusstest genau, was du anziehen und welche Dinge du über dich erzählen willst. Früher hätte man gesagt, dass du um jemanden wirbst. Tja, und so ähnlich ist es, wenn das Objekt der Begierde kein Mensch, sondern eine freie Stelle oder ein Ausbildungsplatz ist. Du bewirbst dich darum.

Vielleicht ist der Ausbildungsplatz in der Zeitung oder im Internet ausgeschrieben. Es kann aber auch sein, dass du es unaufgefordert mit einer Initiativbewerbung versuchst.

In beiden Fällen ist es wichtig, dass du das tust, was du immer tun solltest, um Eindruck zu hinterlassen – du versuchst, einfach alles richtig zu machen. Wie dein Outfit bei einem Date müssen deine Bewerbungsunterlagen mit allergrößter Sauberkeit und Sorgfalt erstellt werden. Sie sollten auch inhaltlich richtig und vollständig sein. Wie das geht, erfährst du in diesem Video. Ich erkläre dir, welche Dokumente in deiner Bewerbung nicht fehlen dürfen und wie du das Herzstück der Bewerbung, das Anschreiben, erstellst. Welche Unterlagen gehören in eine Bewerbung? Um eine vollständige Bewerbung zu erstellen brauchst du ein Bewerbungsschreiben, auch Anschreiben genannt, deinen Lebenslauf, Kopien von deinen Schulzeugnissen und ggf. von anderen Zertifikaten. Diese Unterlagen solltest du in eine Bewerbungsmappe legen. Das Wichtigste ist dein Bewerbungsschreiben. Es ist so etwas wie deine persönliche Visitenkarte. Das Anschreiben entscheidet häufig darüber, ob ein Bewerber zum Vorstellungsgespräch eingeladen wird.

Wie kannst du ein Bewerbungsschreiben erstellen? Sehen wir uns mal an, wie Josephine das gemacht hat.

Sie beginnt mit ihrer vollständigen Adresse oben links

Josephine Musterfrau Musterweg 3 00000 Musterlingen Telefon: 0XXX ….

Ebenfalls oben, aber rechtsbündig, erscheinen der Ort und das aktuelle Datum.

Musterlingen, 13.2.2014

Unter deiner Adresse lässt du vier Zeilen frei und schreibst dann die vollständige Anschrift des Betriebes auf. Sollte es einen Ansprechpartner geben, nennst du diesen.

Internationales Gästehaus Musterlingen Personalabteilung Frau Lange Kleine Straße 13 00000 Musterlingen

Darunter lässt du wieder vier Zeilen frei und formulierst eine Betreffzeile. Darin wird der Bezug zur Stellenanzeige hergestellt. Wer dein Anschreiben liest, weiß gleich, worum es geht. Josephine hat geschrieben:

Bewerbung für die Ausbildung zur Hotelfachfrau Sie hätte auch schreiben können: Ihre Anzeige vom 11.2.2014 in den Musterlinger Nachrichten

Hast du alle formellen Dinge bisher richtig gemacht? Dann kann jetzt der eigentliche Text deines Anschreibens kommen.

Dieser beginnt mit der Anrede. Zwischen Betreff und Anrede sollten zwei Zeilen frei bleiben. Josephine kannte ihren Ansprechpartner, also schrieb sie:

Sehr geehrte Frau Lange,

Wenn du nicht weißt, wer deine Bewerbung liest, schreibst du Sehr geehrte Damen und Herren,. Achte darauf, hinter die Anrede ein Komma zu setzen und den nächsten Satz nach einer Leerzeile klein zu beginnen.

Josephine geht zunächst knapp auf die korrekte Stellenbezeichnung ein und nennt dann ihre derzeitige Tätigkeit. So solltest du es auch machen.

durch die interessante Beschreibung Ihres Hotels in den Musterlinger Nachrichen bin ich auf die Möglichkeit der Ausbildung zur Hotelfachfrau in Ihrem Unternehmen aufmerksam geworden.

Derzeit besuche ich die 10. Klasse an der Ricarda-Huch-Realschule in Dortmund, die ich voraussichtlich im Sommer 2014 mit dem Realschulabschluss abschließen werde.

Als nächstes stellst du dar, warum du besonders geeignet für die Stelle bist. Du versuchst dabei, einen positiven Eindruck zu vermitteln und deine für die ausgewählte Stelle nützlichen Fähigkeiten hervorzuheben. Außerdem erklärst du, warum du dich für dieses Unternehmen entschieden hast. So hat es Josephine formuliert:

Durch den jährlichen Familienurlaub erhielt ich Einblick in verschiedene Hotels und Pensionen. Dabei genoss ich die freundliche Atmosphäre und war beeindruckt von den meist reibungslosen und unauffälligen Arbeitsabläufen. Ich entschied mich daraufhin, in den Sommerferien ein Praktikum in diesem Bereich zu absolvieren. Besondere Freude machte mir dabei der Umgang mit den Gästen, für den ich viele positive Rückmeldungen erhielt. Dank meiner sehr guten Englischkenntnisse konnte ich auch internationalen Gästen bei Fragen weiterhelfen. Durch regelmäßigen Kontakt mit Austauschschülern unserer Schule und meinem eigenen Aufenthalt in England bin ich es gewohnt, kulturelle Barrieren zu überwinden und meine Umgangsformen den Bedürfnissen der Gäste anzupassen. Auch innerhalb des Teams gelang es mir leicht, mich zu integrieren und eigenständig Aufgaben zu übernehmen. Neben der mündlichen und schriftlichen Kommunikation auf verschiedenen Ebenen fasziniert mich die Anforderung, Arbeitsabläufe zu planen und zu überwachen. Meine rechnerischen Fähigkeiten sowie meine guten EDV-Kenntnisse waren dabei schon während des Praktikums nützlich. Es fällt mir außerdem leicht, schnell Lösungen für Probleme zu finden und diese für die beteiligten Personen transparent zu machen. Der Einblick in verschiedene Bereiche des Hotelbetriebes verstärkte meinen Wunsch, eine Ausbildung im Hotelgewerbe zu machen. Ihr Internetauftritt und die Referenzen bei der Berufsberatung der Agentur für Arbeit haben mich von der Qualität der Ausbildung in Ihrem Unternehmen überzeugt. Neben der langen Erfahrung mit Auszubildenden reizen mich dabei vor allem der Umgang mit internationalen Gästen und die gleichzeitig professionelle und familiäre Atmosphäre des Gästehauses.

Hast du bemerkt, welche Erfahrungen und Fähigkeiten Josephine hervorgehoben hat?

Am Ende deines Bewerbungsschreibens bittest du darum, zum Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden. Ich würde mich sehr freuen, mich Ihnen in einem Gespräch persönlich vorstellen zu dürfen.
Den Abschluss bilden die Grußformel und deine Unterschrift.

Mit freundlichen Grüßen Josephine Musterfrau

Das Wort Anlagen mit einigen Zeilen Abstand darunter genügt, damit der Leser weiß, dass die restlichen Dokumente dabei sind.

Wichtig ist, dass du kein Standardanschreiben verfasst, das du an mehrere Firmen schickst. Das Anschreiben sollte immer Bezug auf die konkrete Stellenanzeige nehmen.

Der allerletzte Schritt ist es, dein Anschreiben noch einmal von einem Erwachsenen Korrektur lesen zu lassen. Hättest du Fehler in Rechtschreibung oder Grammatik, wäre das so, als würdest du mit Flecken auf dem Shirt zu einem Date erscheinen. Dasselbe gilt übrigens für Flecken auf dem Papier. Das darf dir auf keinen Fall passieren! Denk immer daran – du willst dich im allerbesten Licht präsentieren.

19 Kommentare
  1. Hallo Sam 16,
    danke für deinen Kommentar. Kannst du mir sagen, wo genau man nicht mit 'ich' anfangen soll? Je genauer du deine Frage formulierst, desto besser kann ich darauf antworten und dir helfen.
    Liebe Grüße aus der Redaktion

    Von Carolin Kasper, vor 25 Tagen
  2. Also mein Lehrer hat gesagt das man nicht mit ich anfangen sollte

    Von Sam 16, vor 26 Tagen
  3. Hallo Melanie,
    danke für dein Feedback. Dieses Video hat mehr als nur eine Aufgabe. Unter der Überschrift (hier: Bewerbung - Anschreiben) kannst du auf das Feld 'DIE ÜBUNG' klicken. Dann öffnet sich die interaktive Übung. Viel Spaß beim Bearbeiten! 
    Liebe Grüße aus der Redaktion

    Von Carolin Kasper, vor 5 Monaten
  4. Ich finde es persönlich schade, dass es nur eine Aufgabe zu diesem Thema gibt, zu dem thema könnte man ja so viele aufgaben stellen.
    Ansonsten mega cooles Video. Empfehle ich weiter
    .

    Von Melanie Obach, vor 5 Monaten
  5. Hallo J. Kamali,
    danke für deine Frage. Ich denke, dass die Experten da zu unterschiedlichen Meinungen kommen. Es gibt Ratgeber, da gehört der Konjunktiv im Anschreiben zu den absoluten No-Gos, andere verwenden ihn selbst in ihren Musterbeispielen. Ich denke, es ist wichtig, eine Balance zu finden und es mit dem Konjunktiv nicht zu übertreiben. Ich kann mir jedoch auch schwer vorstellen, dass es nur aufgrund eines „würde“ nichts mit dem Praktikumsplatz wird, aber frag da am besten noch einmal deine Lehrerin.
    Viel Spaß weiterhin beim Schauen unserer Videos.
    Liebe Grüße aus der Redaktion

    Von Carolin Kasper, vor 5 Monaten
  1. Aber meine Lehrerin sagte mir, ich soll keine Wörter wie "würde" oder so schreiben. Was ist denn jetzt richtig?

    Von J.Kamali, vor 5 Monaten
  2. Durch diese Erklärungen habe ich eine sehr gute Note bekommen

    Von Sina F., vor etwa einem Jahr
  3. Top erklärt beim 2maligen ansehen gut verstanden

    Von Sun2020, vor mehr als einem Jahr
  4. Sehr gut erklärt

    Von Jolina Teuffel, vor fast 2 Jahren
  5. Sehr gut erklärt!

    Von M Schmiemann, vor etwa 2 Jahren
  6. Danke sehr toll erklärt!!!

    Von Fabian S., vor mehr als 2 Jahren
  7. Sehr gute Erklärung

    Von Fuerth1067, vor etwa 3 Jahren
  8. Tolles Video!!!
    Besten Dank für dieses schülergerechte und kreative Video!

    Von Ronja Schneider, vor mehr als 3 Jahren
  9. Hallo,

    die Abkürzung "EDV" bedeutet "elektronische Datenverarbeitung" und bezieht sich auf deine Erfahrungen mit Software, bestimmten (Computer-)Programmen und wenn vorhanden auch technische Kenntnisse.

    Beste Grüße
    Deine Deutschredaktion

    Von René Perfölz, vor etwa 4 Jahren
  10. Was ist "EDV"

    Von Roland2807, vor etwa 4 Jahren
  11. Hallo Sales 1,
    für die Verfassung eines Anschreibens gibt es Empfehlungen. Nach den Regelungen der DIN 5008, die Gestaltungsregeln für Geschäftsbriefe angeben, wird empfohlen zwischen Absender und Empfänger vier Zeilen Abstand zu lassen, ebenso zwischen Empfänger und Betreff. Zwischen Betreff und Anrede werden zwei Zeilen Abstand empfohlen. Wenn deine Lehrerin euch andere Vorgaben gibt, dann solltest du dich nach diesen richten, aber die hier gegeben Angaben sind in jedem Fall korrekt.
    Liebe Grüße aus der Deutschredaktion

    Von Franziska G., vor fast 5 Jahren
  12. Ich habe eine frage: im Video wird erzählt das man immer 4 zeilen abstand lassen muss meine Lehrerin meint aber immer 2 Zeilen. Wem glaube ich jetzt?

    Von Sales 1, vor fast 5 Jahren
  13. Hallo Mentaktsev,
    wir freuen uns, dass dir das Video geholfen hat. Viel Erfolg bei deiner Bewerbung!
    Die Deutsch-Redaktion

    Von Franziska G., vor etwa 5 Jahren
  14. Danke dieses video war sehr hilfreich

    Von Mentaltsev, vor etwa 5 Jahren
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Bewerbung – Anschreiben Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Bewerbung – Anschreiben kannst du es wiederholen und üben.

  • Gib an, was man allgemein bei einer Bewerbung beachten sollte.

    Tipps

    Man sollte die Bewerbung Korrektur lesen lassen.

    Überlege, welcher der Punkte sich nachteilig auswirken könnte.

    Lösung

    Deine Bewerbungsunterlagen sind wie eine persönliche Visitenkarte und sie vermitteln einen ersten Eindruck von dir. Deshalb sollten Bewerbungsunterlagen mit allergrößter Sauberkeit und Sorgfalt erstellt werden. Sie sollten auch inhaltlich richtig und vollständig sein. Dafür ist es hilfreich, wenn Freunde oder Erwachsene die Bewerbung korrigieren.

    Beim Anschreiben selbst ist es von Bedeutung, auf die Stellenanzeige Bezug zu nehmen, damit die Verantwortlichen wissen, wie du auf den Job aufmerksam geworden bist und auf welche freie Stelle du dich bewirbst.

    Das Anschreiben muss zwar Standards gerecht werden, was den Aufbau und den Inhalt angeht, aber es sollte kein Standardschreiben sein, was einem beliebigen Arbeitgeber vorgelegt werden könnte. Du solltest speziell darauf eingehen, warum du gerne genau dort arbeiten würdest bzw. warum du genau für diesen Job richtig bist.

    Dann bist du auf dem besten Weg für eine gute Bewerbung.

  • Bestimme, welche Bedeutung dem Anschreiben bei der Bewerbung zukommt.

    Tipps

    Zu einer Bewerbung gehören

    • ein Anschreiben,
    • ein Lebenslauf,
    • Zeugniskopien und
    • eventuell andere Zertifikate.
    Das Anschreiben ist dabei das Kernstück der Bewerbung.

    Im Anschreiben wirbt der Bewerber für sich und vermittelt einen ersten Eindruck von sich.

    Lösung

    Mit Hilfe des Anschreibens können sich Arbeitgeber ein erstes Bild von den Bewerbern machen. Deshalb ist das Anschreiben von besonderer Bedeutung dafür, ob man zum Vorstellungsgespräch eingeladen wird.

    Es ist für gewöhnlich auch entscheidender als die Noten oder der Lebenslauf (die Beschreibung der persönlichen Entwicklung der Bewerber in chronologischer Reihenfolge). Das hat damit zu tun, dass im Anschreiben die eigene Motivation und Eignung für den Job beschrieben wird.

    Das Anschreiben entscheidet jedoch noch nicht darüber, ob man die Stelle bekommt. Dafür finden zunächst Vorstellungsgespräche oder Telefoninterviews statt. In manchen Fällen kommen Bewerber/innen auch zum Probearbeiten.

  • Ergänze die Bezeichnung für eine unaufgeforderte Bewerbung.

    Tipps

    Achte auf die Rechtschreibung.

    Man bewirbt sich aus eigener Initiative.

    Lösung

    Eine Bewerbung, die unaufgefordert, also ohne bestehende Stellenausschreibung geschrieben wird, nennt sich Initiativbewerbung, weil man sich aus eigener Initiative, das heißt aus eigenem Antrieb, bewirbt.

    Eine Initiativbewerbung zeigt der Firmenleitung das eigene Engagement. In der Initiativbewerbung sollten die persönlichen und fachlichen Fähigkeiten in Bezug auf das Unternehmen analysiert werden. Deshalb sollte man sich auch gründlich über die Firma informieren und mögliche Forderungen beachten.

    Die Unterlagen, die bei einer Initiativbewerbung einzureichen sind, heben sich nicht sonderlich von denen einer „normalen“ Bewerbung ab. Es besteht bei der Initiativbewerbung jedoch die Möglichkeit einer Kurzbewerbung. In diesem Fall wird nur das Anschreiben und der tabellarische Lebenslauf eingereicht. Auf Zeugniskopien oder Zertifikate wird bei einer Kurzbewerbung verzichtet.

    Im Anschreiben weist die Initiativbewerbung keine Bezugnahme zu einer Stellenanzeige auf, das heißt, dass sich der erste Satz des Anschreibens nicht auf eine Anzeige bezieht. Der erste Satz kann die korrekte Stellenbeschreibung, auf die man sich bewerben möchte, enthalten und zudem die derzeitige Tätigkeit. Außerdem kann erwähnt werden, wie man auf das Unternehmen aufmerksam geworden ist und warum man sich für dieses Unternehmen interessiert.

  • Untersuche das Anschreiben in Bezug auf seinen Aufbau.

    Tipps

    Lies das vollständige Anschreiben genau durch.

    Lösung

    Der Aufbau eines Anschreibens ist standardisiert. Das heißt, die Struktur ist verbindlich und immer gleich.

    • Links oben befindet sich demnach die Adresse des Bewerbers.
    • Die Anschrift des Betriebes befindet sich darunter.
    • Darauf folgt die Betreffzeile. Diese kann zum Beispiel lauten: „Bewerbung für ...“ oder „Ihre Anzeige vom ...“.
    • Darunter folgt die Anrede.
    • Im eigentlichen Text werden dann die korrekte Stellenbezeichnung benannt (Ausbildung zur Hotelfachfrau) und die derzeitige Tätigkeit beschrieben (Schülerin).
    • Dann wird die persönliche Eignung dargestellt (Hervorheben von Fähigkeiten, Motivation, Vermittlung des positiven Eindrucks).
    • Danach wird noch die Entscheidung für das Unternehmen begründet (Internetauftritt, Referenzen, Qualität, Erfahrung, Atmosphäre etc.).
    • Abschließend erfolgt die Bitte um eine Einladung zum Vorstellungsgespräch.
    • Das Anschreiben endet mit der Grußformel, gefolgt von der Unterschrift und der Angabe von Anlagen.
  • Fasse zusammen, was in eine Bewerbungsmappe gehört.

    Tipps

    Achte darauf, dass die Bezeichnung in den Satzzusammenhang passt.

    Lösung

    Die Bewerbung ist nur dann vollständig, wenn in der Bewerbungsmappe

    1. das Anschreiben,
    2. der Lebenslauf,
    3. Kopien von Zeugnissen und
    4. Kopien von anderen Zertifikaten (in dieser Reihenfolge) enthalten sind.
    5. Außerdem wird ein professionelles aktuelles Foto benötigt. Dieses kann auf einem Deckblatt platziert werden, welches der Bewerbung oben auf liegt, oder es wird in der oberen rechten Ecke des Lebenslaufs angebracht.

  • Erläutere den Aufbau eines Anschreibens.

    Tipps

    Stelle dir das Anschreiben bildlich vor oder nimm ein vorgefertigtes zur Hand, um die Reihenfolge leichter zu bestimmen.

    Überlege, was oben auf das Anschreiben gehört und arbeite dich dann Schritt für Schritt nach unten durch.

    Lösung

    Ein Anschreiben sollte folgendermaßen aufgebaut sein:

    1. Es beginnt mit der deiner vollständigen Adresse oben links und dem Ort und Datum oben rechts. Achte bei deiner Adresse auf die richtige Reihenfolge. Zuerst Vorname und Nachname, in der nächsten Zeile Straße und Hausnummer, eine Zeile weiter unten Postleitzahl und Ort. Gegebenenfalls kannst du noch deine E-Mailadresse und deine Telefonnummer angeben. Beides sollte in gesonderten Zeilen und unter der Postleitzahl und dem Ort stehen.
    2. Darauf folgt wieder linksbündig die Anschrift des Betriebes. Hier nennst du am besten auch den Ansprechpartner, wenn dir der Name bekannt ist. Die Reihenfolge hier ist ebenso wichtig wie bei deiner Adresse. Ganz oben steht der Name des Betriebes, darunter ggf. die Abteilung. In der nächsten Zeile, falls vorhanden, der Ansprechpartner. Ist der Ansprechpartner nicht bekannt, so wird die Straße und Hausnummer eingetragen. Die letzte Zeile beinhaltet Postleitzahl und Ort.
    3. Als nächsten kommt die Betreffzeile. Darin wird der Bezug zur Stellenanzeige hergestellt. Wer dein Anschreiben liest, weiß gleich, worum es geht. Diese kann lauten: „Bewerbung für ...“ oder „Ihre Anzeige vom ...“.
    4. Nun beginnt der eigentliche Text des Anschreibens. Dieser beginnt mit der Anrede: „Sehr geehrte Damen und Herren“ oder „Sehr geehrte/r NAME“.
    5. Im ersten Satz gehst du auf die korrekte Stellenbezeichnung ein: „...bei der Agentur für Arbeit in München habe ich erfahren, dass Ihre Firma auch dieses Jahr Auszubildende einstellt. Gerne bewerbe ich mich deshalb bei Ihnen um einen Ausbildungsplatz als BERUFSBEZEICHNUNG.“
    6. Danach beschreibst du deine derzeitige Tätigkeit: „Zurzeit besuche ich das Humboldt-Gymnasium in München, das ich voraussichtlich im Juli 2015 mit der mittleren Reife verlassen werde.“
    7. Jetzt stellst du deine besondere Eignung für die Stelle dar, indem du deine Fähigkeiten beschreibst und einen positiven Eindruck vermittelst: „Ich interessiere mich für ... und arbeite deshalb ab und zu im ....“
    8. Im nächsten Schritt solltest du begründen, warum du dich bei diesem Unternehmen bewirbst.
    9. Zum Abschluss bittest du das Unternehmen um eine Einladung zum Vorstellungsgespräch.
    10. Du setzt schließlich noch die Grußformel: „Mit freundlichen Grüßen“ darunter.
    11. Du darfst nicht vergessen, das Anschreiben zu unterschreiben.
    12. Als letztes listest du deine Anlagen auf.
    Wenn du dein Anschreiben so aufbaust, kannst du nichts vergessen. Lege dir am besten eine Checkliste an.