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Dramenanalyse und -interpretation

Wenn du das Wort „Dramenanalyse“ hörst, möchtest du am liebsten schreiend davonlaufen? Damit es dir in Zukunft anders ergeht, erfährst du hier, wie du eine einwandfreie Dramenanalyse zu Papier bringst!

Die richtige Vorbereitung

Eine Szene aus einem Drama zu analysieren gleicht einer Mammutaufgabe. Schließlich wird hier viel von dir verlangt: Du sollst den Inhalt zusammenfassen, die Sprache untersuchen, die Figuren charakterisieren und das alles dann noch perfekt interpretieren. Was für manch einen nach Anstrengung klingt, ist für dich in Zukunft ein Kinderspiel. Schließlich erklären wir dir Schritt für Schritt, was du bei einer Dramenanalyse beachten solltest.

Dramenanalyse

Egal, welche Textart du untersuchst: Wenn du dir Zeit bei der Vorbereitung nimmst, kommt dir das später auf jeden Fall zugute. Das heißt, bevor du deinen Analysetext verfasst, liest du die Szene erst einmal aufmerksam durch. Beim zweiten Lesen kannst du dir wichtige Textstellen markieren und dir Notizen machen. Auch wenn es nicht zwingend erforderlich ist, kann es sehr hilfreich sein, wenn du dir eine Gliederung oder einen Schreibplan erstellst. Du wirst sehen: Arbeitest du an dieser Stelle konzentriert, wird dir das Schreiben später viel leichter fallen.

Die Einleitung: Grundsätzliche Informationen für den Leser

Die Einleitung hat die Aufgabe, deinen Leser mit grundsätzlichen Informationen zu der analysierten Szene zu versorgen. Dabei solltest du dir immer vorstellen, dass dieser völlig ahnungslos ist und noch nie von dem Drama gehört hat. Aber was gehört alles in die Einleitung?

Du lieferst einerseits ein paar Eckdaten zum Stück, in dem die Szene spielt: Autor, Jahr der Entstehung bzw. Uraufführung und natürlich den Titel. Andererseits machst du Angaben dazu, an welcher Stelle im Drama sich der zu analysierende Text befindet, nennst also Akt, Szene sowie Aufzug. Darüber ordnest du die Szene in den Kontext der gesamten Lektüre ein. Denk dabei einfach an den Satz, der dir von so mancher Serie bekannt vorkommen wird: „Was zuletzt geschah…“.

Dramenanalyse

Der Hauptteil: Jetzt geht’s ans Eingemachte

Der Hauptteil ist das Herzstück einer jeden Dramenanalyse. Zunächst formulierst du eine kurze Inhaltsangabe nach dem Motto: so viel wie nötig, so wenig wie möglich. Dabei fasst du zusammen, wer mit wem worüber spricht und was die handelnden Figuren tun. Da es im Drama - im Gegensatz zu epischen Texten - keinen Erzähler gibt, ist die Analyse der Figurenrede von großer Bedeutung - nicht nur für die Inhaltsangabe.

Die Monologe und Dialoge geben auch Aufschluss über die Charaktereigenschaften der für die Szene relevanten Figuren und über die Beziehungen zu- und untereinander. Diese Informationen brauchst du für die Figurencharakterisierung und die Darstellung der Personenkonstellation.

Bist du damit fertig, nimmst du die Figurenrede noch einmal unter die Lupe - jedoch aus einem anderen Blickwinkel. Für die Sprachanalyse betrachtest du vor allem die Sprechweise der Figuren: Wortwahl, Satzbau und sprachliche Mittel.

Dramenanalyse

Der Schluss: Die Ergebnisse kurz und knackig festhalten

Der Schluss wird immer etwas stiefmütterlich behandelt, schließlich wird viel Energie in den Hauptteil gesteckt. Aber es lohnt sich, wenn du hier noch einmal richtig Vollgas gibst! Dein Leser freut sich und du hinterlässt einen bleibenden Eindruck, wenn du deine Analyse wohldurchdacht beendest.

Sprich: Du fasst die Erkenntnisse aus dem Hauptteil noch einmal kurz und knackig zusammen und ziehst ein Fazit aus den Ergebnissen. Du kannst hierbei zum Beispiel darauf eingehen, warum die Szene eine wichtige Rolle innerhalb des Dramas spielt. Du kannst das Ganze auch noch damit abrunden, dass du auf die Wirkungs- und Rezeptionsgeschichte des gesamten Dramas eingehst.