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Plastik recyceln

Beim Recycling unterscheidet man zwei Sorten von Kunststoffen. Welche sind das?

  • Polyethylen und Polystyrol
  • synthetische und natürliche Polymere
  • Thermoplaste und Duroplaste
  • Elastomere und statische Polymere
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Team Realfilm

Plastik recyceln

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Beschreibung Plastik recyceln

Kunststoffe sind sehr praktisch. Leider lassen sie sich nur schlecht abbauen oder recyceln. Viele Alltagsgegenstände aus Plastik gelangen über kurz oder lang in die Umwelt. Da sie nur sehr langsam abgebaut werden, gefährden sie Tiere, Pflanzen und Ökosysteme. Eine Möglichkeit, dem entgegenzuwirken, ist das Recycling von Kunststoff. Dabei wird der Kunststoff bereits verwendeter Produkte aufbereitet und zu neuen Verpackungen, Flaschen und Spielzeug verarbeitet. Aber nicht jeder Kunststoff lässt sich gleich gut recyceln und manche nur sehr schlecht. Daher ist die beste Möglichkeit zum Schutz der Umwelt, die Nutzung von Kunststoffen, so gut es geht, zu vermeiden.

Transkript Plastik recyceln

Moderne Kunststoffe oder Polymere sind sehr reaktionsträge und extrem langlebig. Jedes Jahr werden 100 Millionen Tonnen dieses endlichen Produktes weggeworfen. Und das, obwohl diese robusten und langlebigen Kunststoffe normalerweise nicht biologisch abbaubar sind. Sie werden nicht von Mikroorganismen zersetzt und können für Hunderte oder sogar Tausende Jahre in der Umwelt verbleiben. Ein Weg, die Menge an weggeworfenem Kunststoff zu verringern, ist das Recycling. Es gibt zwei Hauptarten von Kunststoffen. Ihre unterschiedlichen Eigenschaften beeinflussen den Recyclingprozess. Thermoplaste können durch Erhitzen sehr einfach recycelt werden. Die Polymerketten werden von schwachen intermolekularen Kräften zusammengehalten. Diese Kräfte können leicht überwunden werden und der Kunststoff schmilzt. So kann er in neue Formen gepresst werden. Dies nennt man mechanisches Recycling. Duroplaste dagegen schmelzen erst bei sehr hohen Temperaturen. Ihr chemischer Aufbau macht es sehr viel schwieriger, sie zu recyceln und umzuformen. Dies kommt daher, dass bei der Herstellung starke kovalente Bindungen zwischen den Polymerketten gebildet werden. So erhalten sie eine starre Struktur. Es werden hohe Temperaturen und starke Chemikalien benötigt, um diese Bindungen aufzubrechen. Das chemische Recycling. Diese beiden unterschiedlichen Kunststoffarten und ihre verschiedenen Untergruppen zu trennen, ist jedoch sehr schwer. Sie haben ähnliche Eigenschaften und sehen oft gleich aus. Deshalb arbeiten Wissenschaftler an Methoden, um das Beseitigen von Kunststoffen umweltverträglicher zu machen. Es wurden Methoden entwickelt, um Kunststoffe biologisch abbaubar zu machen: Hierbei wird in die Polymerketten ein kleiner Anteil von Material eingebracht, das nicht aus Erdöl, sondern unter anderem aus Zucker, Speisestärke, Seide oder auch Bambus hergestellt wird. Diese Kunststoffe zerfallen im Laufe der Zeit oder wenn sie Sonnenlicht ausgesetzt werden. Aber, obwohl der Kunststoff in kleinere Teile zerfallen ist, verbleiben die Erdölchemikalien dennoch in der Umwelt. Deshalb ist es immer noch die beste Lösung, die Kunststoffproduktion von Anfang an zu verringern. Das verbraucht viel weniger Energie und Ressourcen.

2 Kommentare

2 Kommentare
  1. Hallo Eva,

    die meisten Kunststoffe können recycelt werden, jedoch müssen sie dafür sortenrein vorliegen. Dadurch wird das Recycling relativ kostspielig. Und auch das es heute viele Verpackungen gibt, die unterschiedliche Materialien enthalten, erschwert das Recycling.

    Liebe Grüße aus der Redaktion.

    Von Karsten S., vor etwa einem Jahr
  2. Was ist mit den Elastomeren? Können diese recycelt werden?

    Von Eva 2002, vor etwa einem Jahr
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