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Cobalt – Was ist das?

Cobalt verdankt böswilligen Kobolden seinen Namen.

Vorkommen und Geschichte

Hinter dem Elementsymbol $Co$ und der Ordnungszahl $27$ im Periodensystem der Elemente verbirgt sich das Nebengruppenmetall Cobalt. Seinen Namen hat es seiner Entdeckungsgeschichte zu verdanken. Als im Mittelalter bei der Verhüttung, der Gewinnung von Metallen aus Erzen, von augenscheinlichen Silbererzen giftige Gase freigesetzt wurden und kein Silber gewonnen werden konnte, gaben die häufig abergläubischen Bergmänner Kobolden die Schuld. Als der schwedische Chemiker Georg Brandt 1735 das unbekannte graue Metall entdeckte, nannte er es Cobalt (lat. cobaltum).

Obwohl Cobalt ein sehr seltenes Metall ist, hat die Förderung in den letzten Jahren stark zugenommen. Die größten Cobaltförderer sind die Demokratische Republik Kongo, Sambia und Australien. Man gewinnt Cobalt in Form von Erzen, ein Beispiel dafür ist Cobaltit $(CoAsS)$.

Eigenschaften und Verwendung

Das bläulich-graue Cobalt zählt zu den Schwermetallen, ist unedel und oxidiert an der Luft. Außerdem bildet Cobalt farbige Salze. Auch wenn Cobalt im 13. Jahrhundert noch nicht als solches bekannt war, wurde es schon als Farbstoff genutzt. Denn Cobaltverbindungen wie Cobaltoxid und Cobaltphosphat dienen zur Herstellung eines Glasfarbstoffes, den wir heute Smalte nennen, und anderer Cobaltpigmente, die zum Beispiel als Cobaltblau in der Malerei eingesetzt werden.

Heutzutage wird Cobalt vor allem in der Technik eingesetzt. Es ist ein wichtiger Bestandteil von Legierungen, die für korrosionsbeständige Metalle in chemischen Anlagen, Turbinen oder auch in der Raumfahrt gebraucht werden. Auch in Schnellschnittwerkzeugen wie Bohrern und Meißeln sorgt Cobalt für eine bessere Beständigkeit. In Verbindung mit Nickel oder Eisen eignet es sich sogar für die Herstellung von Dauermagneten.

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Cobalt – Was ist das? (1 Arbeitsblatt)