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Quellen nutzen und angeben – Methoden

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Quellen nutzen und angeben – Methoden
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Quellen nutzen und angeben – Methoden Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Quellen nutzen und angeben – Methoden kannst du es wiederholen und üben.
  • Nenne Quellen, in denen du Informationen über Biologie finden kannst.

    Tipps

    Dein Schulbuch ist zum Beispiel ein Lehrbuch.

    In einem Lexikon kannst du Fachbegriffe nachschlagen.

    Lösung

    Ein Lehrbuch, so wie dein Schulbuch eines ist, ist eine sehr verlässliche Quelle. Mithilfe von Abbildungen erklärt es dir biologische Konzepte, Prozesse oder Begriffe.

    In einem Lexikon kann man Begriffe nachschlagen. Die gedruckten Versionen enthalten meist eine kurze Erklärung zu jedem Begriff. Es gibt heute auch Online-Lexika. Diese sind aber mit größerer Vorsicht zu genießen als ihre gedruckten Vorgänger.

    Comicbücher können sehr unterhaltsam sein, eignen sich aber nicht, um Informationen zu finden. Sie handeln meist von erfundenen Geschichten und Charakteren.

    Auch im Internet findest du viele Informationen. Allerdings sollte man hier besonders darauf achten, ob eine bestimmte Webseite, ein Blogeintrag oder auch ein Video eine verlässliche Quelle darstellt. Internetquellen sind von sehr unterschiedlicher Qualität, daher sollte man vorher immer erstmal Nachforschungen anstellen, ob die konkrete Seite auch wirklich verlässliche und wissenschaftliche Informationen bereitstellt. Häufig erkennt man dies daran, dass auch die Internetseite auf andere Quellen wie wissenschaftliche Veröffentlichungen verweist.

  • Beschreibe die 5-Schritt-Lesetechnik.

    Tipps

    Die Überschriften der Schritte sind fettgedruckt.

    Es ist nicht ratsam, einen Text zuallererst sehr gründlich zu lesen.

    Lösung

    Die 5-Schritt-Lesetechnik ist hilfreich, wenn man versucht einen komplizierten Text zu verstehen und die neuen Informationen auch behalten will.

    Als erstes verschaffst du dir einen Überblick. Dann stellst du Fragen an den Text. Das hilft dir dabei, den Überblick zu behalten. Erst danach beginnst du den Text gründlich zu lesen. Währenddessen behältst du deine Fragen im Blick und findest Antworten auf sie. Um dir die wichtigsten Informationen zu sichern, solltest du sie dir im Anschluss direkt notieren. Als letztes kannst du die neuen Informationen wiederholen und deine Notizen nochmal überprüfen.

  • Leite die allgemeine Form einer Quellenangabe her.

    Tipps

    Die Jahreszahl in einer Quellenangabe zeigt das Jahr an, in dem die Quelle veröffentlicht wurde.

    Lösung

    Eine Quellenangabe besteht ganz allgemein aus

    • den Namen aller Autoren
    • dem Jahr, in dem die Quelle veröffentlicht wurde
    • dem Titel der Quelle
    • der Auflage des Buches, das man genutzt hat
    • dem Verlag, der das Buch veröffentlicht hat
    • und dem Ort, an dem es verlegt wurde
    Diese Teile zusammengesetzt ergeben eine vollständige Quellenangabe. Da es ziemlich umständlich wäre, das alles mitten im Text unterzubringen, gibt es Kurzformen, die man im Fließtext nutzt. Sie bestehen häufig nur aus den Autoren und dem Jahr der Veröffentlichung. Nutzt man diese Kurzformen im Text, muss man aber auf jeden Fall am Ende des Textes ein Literaturverzeichnis mit allen vollständigen Quellenangaben anhängen.

  • Beurteile die Verlässlichkeit dieser Internetquelle.

    Tipps

    Sehr alte Quellen können Informationen enthalten, die nicht mehr aktuell sind.

    Nicht auf allen Internetseiten ist der Autor angegeben.

    Wenn man etwas im Internet veröffentlicht, sollte man auch darauf achten, dass die Rechtschreibung richtig ist. Wer sich die Mühe hierbei nicht macht, nimmt es vielleicht auch nicht ganz genau mit der Richtigkeit der Informationen.

    Lösung

    Ein Merkmal einer vertrauenswürdigen Internetseite ist zum Beispiel, dass ein Autor angegeben ist. Denn so kannst du überprüfen, wer den Text eigentlich geschrieben hat. Gibst du den Namen in eine Suchmaschine ein, kannst du herausfinden, ob der Autor vielleicht ein Experte auf dem Gebiet ist.
    Ein weiterer Hinweis auf die Verlässlichkeit der Seite ist die Angabe von Quellen. Mithilfe der Quellenangaben kannst du überprüfen, ob die Angaben des Autors überhaupt wahr sind.

    Ein Hinweis darauf, dass die Internetquelle nicht sehr vertrauenswürdig ist, ist zum Beispiel das vermehrte Auftreten von Rechtschreibfehlern. Das Alter des Textes gibt einen Hinweis darauf, ob die Informationen überhaupt noch aktuell sind. Öffnen sich weitere Fenster, sogenannte Pop-ups, auf der Seite, die Werbung enthalten, oder sogar einen automatischen Download starten, ist das meist ein Hinweis auf eine sehr unseriöse Internetseite. Den Informationen dieser Internetseiten solltest du nicht trauen und noch mal mithilfe einer verlässlichen Quelle überprüfen!

  • Bestimme den Zweck des Urheberrechts.

    Tipps

    Nicht alle Quellen, die man findet, enthalten korrekte Informationen.

    Lösung

    In Hausarbeiten sollte man immer alle Quellen angeben. Das hilft nicht nur dabei, dass der Leser deiner Arbeit nachvollziehen kann, woher deine Informationen stammen, sondern du wahrst auch das Urheberrecht.

    Ein Urheber ist ein Autor eines Textes oder Ersteller einer Informationsquelle. Du bist zum Beispiel Urheber deiner eigenen Hausarbeiten. Stell dir vor, jemand würde deine Hausarbeit oder Teile daraus einfach in seiner Hausarbeit kopieren. Dann gibt er die abgeschriebene Hausarbeit ab und erhält vom Lehrer eine Note dafür. Das ist nicht sonderlich nett, wenn er dich nicht um Erlaubnis gefragt hat. Bei Büchern und anderen Quellen wird es noch komplizierter, weil die Autoren mit ihren Werken Geld verdienen. Werden ihre Texte von anderen Leuten abgeschrieben, kann es gut sein, dass sie mit ihren eigenen Werken weniger verdienen. Um dieses Problem zu vermeiden, gibt man immer alle genutzten Quellen an. Auch um die Arbeit der anderen Autoren zu würdigen.

  • Ermittle häufige Fehler bei der Arbeit mit Quellen.

    Tipps

    Man unterscheidet zwischen direkten und indirekten Zitaten. Ein direktes Zitat enthält den genauen Wortlaut eines fremden Textes. Ein indirektes Zitat gibt den Sinn eines fremden Textes wieder.

    Lösung

    Schreibt man einen Text, in dem man Quellen verwendet, sollte man zwischen direkten und indirekten Zitaten unterscheiden. Ein direktes Zitat ist eine wörtliche Übernahme eines Textabschnittes oder Satzes aus einer anderen Arbeit. Direkte Zitate müssen immer klar als solche gekennzeichnet werden. Man setzt sie in Anführungszeichen und gibt die Quelle an. Häufig möchte man aber nur den Sinn eines fremden Textes wiedergeben. Dann spricht man von einem indirekten Zitat. Hier gibt man den Sinn in seinen eigenen Worten wieder, aber versieht das Zitat trotzdem mit einer Quellenangabe.

    Es ist wichtig zwischen den beiden Zitierweisen zu unterscheiden und nicht aus Versehen Wortlaute im indirekten Zitaten zu nutzen, die nicht die eigenen sind. Andersrum ist es auch wichtig in direkten Zitaten den Wortlaut und auch die Schreibweise exakt zu übernehmen oder eine grammatikalische oder orthografische Abwandlung genaustes kenntlich zu machen.

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