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Beobachten, vergleichen, protokollieren – Methoden

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Bio-Team
Beobachten, vergleichen, protokollieren – Methoden
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Beobachten, vergleichen, protokollieren – Methoden Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Beobachten, vergleichen, protokollieren – Methoden kannst du es wiederholen und üben.
  • Beschreibe, welche Arbeitsmethode vorliegt.

    Tipps

    Das Wort Recherche stammt aus dem Französischen und bedeutet nachforschen.

    Überlege, wie sich eine Recherche gestalten könnte. Welche Hilfsmittel könntest du für deine Recherche nutzen?

    Lösung

    Beobachten ist die älteste und grundlegendste Arbeitsmethode in der Biologie. Hierbei betrachtest du ein Objekt ganz genau und achtest auf jedes Detail.

    Beim Vergleichen ziehst du ein oder mehrere Objekte in deine Beobachtungen mit ein. Du vergleichst verschiedene Details miteinander, die dir aufgefallen sind.

    Deine Beobachtungen notierst du am besten gleich, damit du nichts vergisst. Das nennt man auch protokollieren.

    Wenn sich Fragen ergeben haben, kannst du zum Beispiel in Fachbüchern oder im Internet nach Antworten suchen. Diese Methode nennt man auch Recherche.

  • Beschreibe, welche Informationen in einem Protokoll enthalten sein müssen.

    Tipps

    Mithilfe des Protokolls sollst du dich schnell wieder erinnern können.

    Vermutungen sollten nicht im Protokoll stehen oder deutlich markiert werden.

    Lösung

    So könnte ein Protokoll aussehen. Wichtig sind zum Beispiel Zeichnungen, das Datum der Protokollerstellung sowie der Ort der Beobachtung. Auch deine Beobachtungen solltest du so genau wie möglich notieren, damit du später nichts vergisst. Wichtig ist, dass du wirklich nur das notierst, was du eindeutig beobachten konntest. Wenn du Vermutungen anstellst, sollten diese sichtbar in deinem Protokoll kenntlich gemacht werden, damit du im Nachhinein deine Beobachtungen von deinen Vermutungen unterscheiden kannst.

  • Erkläre die verschiedenen Beobachtungsformen.

    Tipps

    Wenn du den Sprung einer Katze beobachten willst, musst du schnell sein, denn diese Situation geht schnell vorbei.

    Für die unmittelbare Beobachtung brauchst du keine Hilfsmittel.

    Lösung

    Man unterscheidet verschiedene Beobachtungsformen.

    Die unmittelbare Beobachtung bezeichnet eine Beobachtung, die du zum Beispiel in der Natur machst und nur durch deine Sinne wahrnimmst. Alles, was du beobachten kannst, ohne eine Lupe zu benutzen, fällt darunter.

    Die mittelbare Beobachtung ist eine Beobachtungsform, bei der du ein Hilfsmittel verwendest, wie zum Beispiel eine Lupe.

    Die Kurzzeitbeobachtung bezeichnet eine Beobachtungsform über eine kurze Zeit – wie z.B. den Sprung einer Katze oder das Weglaufen einer Maus.

    Eine ** Langzeitbeobachtung** ist eine Beobachtungsform, die du über einen längeren Zeitraum immer wieder machst, zum Beispiel, wenn du den Jahreszeitenverlauf in der Natur beobachtest. Von Frühling bis Winter ist eine ganz schön lange Zeit.

  • Beschreibe verschiedene Geräte, die dir beim Beobachten helfen können.

    Tipps

    Wenn du ein 10x-Okular hast und ein 40x-Objektiv, dann beträgt die Gesamtvergrößerung 400x.

    Lösung

    Wenn man draußen etwas genauer betrachten will, ist die Lupe schnell zur Hand. Je stärker die Sammellinse gekrümmt ist, desto größer wird das Bild.

    Bei genaueren Untersuchungen reicht die Lupe oft nicht aus, daher verwendet man ein Mikroskop. Diese vergrößern dein Objekt noch viel stärker als eine Lupe, sodass du selbst kleinste Zellbestandteile erkennen kannst. Dies funktioniert bei einem Elektronenmikroskop sehr gut. Aber auch ein Lichtmikroskop hilft da schon. Hier kannst du durch unterschiedliche Vergrößerungen sehr viele Details deines Objektes erkennen.

  • Beschreibe, welche Reihenfolge der Arbeitsmethoden sinnvoll wäre.

    Tipps

    Eine Recherche hat erst Sinn, wenn du bereits einige Informationen über dein Objekt erhalten hast.

    Nach dem Beobachten wirst du den See wahrscheinlich mit einem benachbarten See vergleichen.

    Lösung

    Selbstverständlich gibt es unterschiedliche Herangehensweisen bei der Anwendung der wissenschaftlichen Arbeitsmethoden.

    In diesem Beispiel wäre es sinnvoll, wenn du den See erst einmal gründlich beobachten würdest. So fallen dir schon einige Dinge auf. Dann könntest du diesen See zum Beispiel mit einem anderen benachbarten See vergleichen. Sind dort ähnliche Tiere zu finden? Wachsen dort die gleichen Pflanzen? Dann würde man seine Beobachtungen protokollieren und anschließend recherchieren. Wenn verschiedene Fragen aufgetaucht sind, wäre dann ein guter Anfang, diesen nachzugehen und zu versuchen, sie mithilfe von Literatur oder dem Internet zu klären.

  • Erläutere den Aufbau eines Lichtmikroskops.

    Tipps

    Es gibt verschiedene Objektive mit unterschiedlichen Vergrößerungen.

    Der Tubus verbindet Okular und Objektiv.

    Lösung

    Hier siehst du die genaue Beschriftung eines Lichtmikroskops.

    • Die Okulare vergrößern ähnlich wie eine Lupe.
    • Der Tubus verbindet Okular mit Objektiv.
    • Die Objektive vergrößern das Objekt.
    • Der Objekttisch dient dir zum Auflegen des Objektes, welches du untersuchen möchtest.
    • Der Grob- und Feintrieb dient der Scharfeinstellung des Bildes.
    Um richtig zu mikroskopieren, musst du folgendermaßen vorgehen: Zunächst schaltest du die Beleuchtung ein und legst das Präparat auf. Anschließend stellst du die Vergrößerung ein und stellst das Bild scharf. Zum Schluss stellst du nun die Blende so ein, dass du ein gutes Bild deines Präparates siehst.

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